DE48910C - Sandstreuer für Lokomotiven - Google Patents
Sandstreuer für LokomotivenInfo
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- DE48910C DE48910C DENDAT48910D DE48910DA DE48910C DE 48910 C DE48910 C DE 48910C DE NDAT48910 D DENDAT48910 D DE NDAT48910D DE 48910D A DE48910D A DE 48910DA DE 48910 C DE48910 C DE 48910C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C15/00—Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
- B61C15/08—Preventing wheel slippage
- B61C15/10—Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
- B61C15/102—Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with sanding equipment of mechanical or fluid type, e.g. by means of steam
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
WEULE in CASSEL. ■ Sandstreuer für Lokomotiven.
rohrförmigen
Der Dampf-Sandstreuapparat besteht
einem kurzen gekrümmten,
Stück r, welches mit dem vom Sandkasten niederführenden Rohr T1 verschraubt wird, und einer am Ende dieses Rohrstückes angebrachten Dampfdüse d. Die letztere hat eine enge spaltförmige, convergente Oeffhung und läfst den Dampfstrahl unterhalb der Mündung des Rohrstückes vorbei ins Freie treten.
einem kurzen gekrümmten,
Stück r, welches mit dem vom Sandkasten niederführenden Rohr T1 verschraubt wird, und einer am Ende dieses Rohrstückes angebrachten Dampfdüse d. Die letztere hat eine enge spaltförmige, convergente Oeffhung und läfst den Dampfstrahl unterhalb der Mündung des Rohrstückes vorbei ins Freie treten.
Der aus der Mündung des vorbenannten Rohrstückes hervorströmende Sand wird durch
den Dampfstrahl fortgerissen und vor das Treibrad der Lokomotive geblasen.
Oberhalb der Dampfdüse befindet sich nach vorn eine Oeffnung 0, durch welche der Sand
direct auf die Schienen fällt, wenn die Austrittsöffnung des Rohrstückes verstopft sein
sollte.
Es ist ersichtlich, 'dafs der Sandstreuer auch ohne Benutzung der Dampfdüse verwendet
werden kann, was in dem Falle von Nutzen ist, wenn die Lokomotive sich bereits in Bewegung
befindet und' der niederfallende Sand durch den Wind nicht von den Schienen fortgeblasen
wird.
In jedem Falle mufs das Niederrieseln des Sandes im Fallrohr durch' entsprechende Handhabung
des Sandzuges vefanlafst werden.
Von wesentlicher Bedeutung ist die Form und Lage der Düse. Dieselbe besteht aus
einem hohlen, an einem Ende geschlossenen, cyhnderförmigen Körper mit einer spaltförmigen
Dampfaustrittsöffnung. ■
Die Düse ist zum Herausnehmen eingerichtet und wird mittelst eines Flantsches und mehrerer
Schrauben mit dem Rohrstück seitlich verbunden. Diese Bauart gestattet somit ein
genaues Einstellen der Düsenöffnung in Betreff der Strahlneigung : durch eine entsprechende
Drehung der Düse.
Die Lage der Düse an der Austrittsöffnung des Sandrohres vereinigt zwei erhebliche Vortheile
in sich. Es wird hierdurch erstens ein Feuchtwerden der inneren Rohrwände nach
Möglichkeit vermieden und dadurch einem Festsetzen des Sandes vorgebeugt, und zweitens
wird eine Streuwirkung des Dampfstrahles in solchem Umfange erzielt, dafs die Sandkörner
auf der Schiene bis zum Berührungspunkte des Treibrades vertheilt werden.
Die oben erwähnte Oeffnung 0 dient gleichzeitig zum Zuführen der vom Dampfstrahl angesaugten
Luft. Bei etwaiger Verstopfung des Rohrstückes r erleichtert sie auch die Reinigung
desselben.
Die Zuführung des Dampfes zur Düse geschieht durch ein mit derselben verschraubtes
Kupferrohr p, welches mit dem Dampfraum des Kessels am hinteren Ende der Feuerkistein
Verbindung steht. Das Dampfrohr kann durch einen am Ende desselben eingeschalteten
Hahn oder mittelst eines Ventils abgeschlossen werden.
Um das gänzliche Einfrieren der Dampfdüse und des damit verbundenen Kupferrohres zu
verhindern, wird innerhalb des Dampfzuführungsrohres ein enges Kupferröhrchen angebracht,
Fig. ι und 1 a, das mit seinem oberen Ende so weit in dem Rohr hinaufreicht, dafs
es der Gefahr des Zufrierens nicht ausgesetzt ist. Damit in das Röhrchen nur Dampf und
kein Dampfwasser eintreten kann, wird das
obere Ende desselben umgebogen oder mit seitlichen Eintrittsöffnungen versehen. Unten
mündet dieses Röhrchen in die Dampfdüse und tritt mit seinem offenen Ende um einige Millimeter
aus derselben hervor.
Wenn die Dampfdüse zugefroren ist, so findet beim Oeffnen des Dampfhahnes der
Dampf durch die Düsenöffnung keinen Austritt, dagegen kann er durch das enge Röhrchen
entweichen. Hierbei wird dasselbe angewärmt und das anliegende Eis zum Schmelzen
gebracht.
Damit auch bei lehmhaltigem Sande ein Festsetzen in dem Sandrohr oder dessen Austrittsöffhung
möglichst verhindert werde, ist am Sandstreuer ein Klopfer K angebracht. Während der Fahrt schlägt derselbe mit dem
gabelförmig gestalteten Ende infolge der Stöfse an die Seitenwandungen des Apparates und
löst so die festgesetzten Sandtheile ab.
Zur Vereinfachung der Bedienung des Dampf-Sandstreuers wird derselbe Griff, mit welchem
die Absperrvorrichtungen des Sandbehälters geöffnet und geschlossen werden, gleichzeitig
dazu benutzt, den Dampf hahn zu öffnen und zu schliefsen.
Bei denjenigen Sandstreuapparaten, bei welchen der Sandabflufs durch das Hin- und Her-'
drehen einer Welle bewirkt wird, soll zu dem gedachten Zwecke die Construction Fig. 5 Verwendung
rinden. In dieser Figur ist s eine Hülse, welche über das Ende der Welle w
geschoben ist. Ein angebrachter Keil t gestattet zwar eine Längsverschiebung der Hülse
auf der Welle, verhindert jedoch eine gegenseitige Verdrehung. Die Schraubenfeder^/ drückt
die Hülse mit ihrem Flantsch gegen die innere Stirnseite des Lagers a. In dieser. Stellung
steht die mit der Hülse fest verbundene Zahnoder Reibungskupplung k mit der als Kuppeltheil
ausgebildeten Nabe des Hebels / nicht in Eingriff. Ein Drehen des Hebels ^ hat demnach nur ein Drehen der Welle n>
und damit ein Oeffnen und Schliefsen des Sandbehälters zur Folge. Uebt man jedoch gleichzeitig auf
den Hebel einen Druck in der Längsrichtung der Welle w aus, so drückt die Hülse s die
Schraubenfeder f zusammen, der Kuppeltheil k fafst in den Kuppeltheil, der Hebelnabe, und
wenn nun eine Drehung des Hebels ausgeführt wird, so mufs der Hebel / an der Bewegung
theilnehmen, die Bewegung dieses Hebels wird aber mittelst einer Stange .auf den Hebel des
Sandstreuerdampfhahnes übertragen.
Die Construction Fig. 4 soll bei denjenigen Lokomotiven Anwendung finden, bei denen
der Sandstreuer durch eine hin- und herzubewegende Stange bedient wird. Bei dieser
Vorrichtung wird eine Drehbewegung, welche durch ein eingelegtes Schlofs ermöglicht wird,
dazu benutzt, um den Dampfhahn zu öffnen und zu schliefsen. Der Hebel h hat einen
Handgriff erhalten, um denselben auch direct drehen zu können.
Fig. 2 stellt einen Dampf- Sandstreuer dar, bei welchem die zum Ansaugen der Luft dienende Oeffnung etwas oberhalb der Dampfdüse
angebracht ist, und Fig. 3 einen nach dieser Bauart doppelseitig construirten Apparat,
welcher bei Tenderlokomotiven zweckmäfsig Anwendung finden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Dampf - Sandstreuapparat für Lokomotiven mit seitlich herausnehmbarer, an der Aus-, trittsöffnung des Sandrohrstutzens angebrachter Dampfdüse, welche durch ein eingesetztes Röhrchen gegen Einfrieren geschützt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48910C true DE48910C (de) |
Family
ID=323866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48910D Expired - Lifetime DE48910C (de) | Sandstreuer für Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48910C (de) |
-
0
- DE DENDAT48910D patent/DE48910C/de not_active Expired - Lifetime
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