DE488705C - Dreschmaschine mit mehrfacher Windreinigung, einem Schwingschuettler und einem als Entgranner wirkenden Wurfgeblaese - Google Patents

Dreschmaschine mit mehrfacher Windreinigung, einem Schwingschuettler und einem als Entgranner wirkenden Wurfgeblaese

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DE488705C
DE488705C DET30134D DET0030134D DE488705C DE 488705 C DE488705 C DE 488705C DE T30134 D DET30134 D DE T30134D DE T0030134 D DET0030134 D DE T0030134D DE 488705 C DE488705 C DE 488705C
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JOACHIM THIEDKE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/42Apparatus for removing awns from the grain

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. JANUAR 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 e GRUPPE
Joachim Thiedke und Hermann Wolff in Perleberg
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1925 ab
Die bisher bekannten Dreschmaschinen mit Schwingschüttlern, mehrfacher Windreinigung und Entgrannereinrichtungen weisen für den Antrieb aller Teile mindestens drei Wellen auf, und zwar z.B. eine Dreschtrommelwelle, welche auch ein Gebläserad am Kopfende tragen kann, eine zweite leicht zugängliche gekröpfte Welle, von welcher alle schwingenden Bewegungen für den Strohschüttler, Kornrücklaufboden und die Siebkästen hervorgerufen werden, und eine dritte Welle für Gebläse, Getreideförderung und Entgrannung. Die Getreideförderung und das Entgrannen können z. B. in bekannter Weise durch ein als Entgranner dienendes Wurfgebläse ausgeübt werden. Die bisherige Bauart obiger Dreschmaschine gestattete nicht den Wegfall der Welle für den Antrieb der schwingenden Teile, weil die einzelnen Teile, z. B. Lager, bei sehr beschränktem Raum leicht zugänglich bleiben mußten und auch ihre Höhenlage voneinander abhängig blieb. Bei andern Dreschmaschinen ist schon bekannt, die große Gebläsewelle für den Antrieb der obengenannten schwingenden Teile zu verwenden. Hier sind aber noch weitere Wellen für die Entgrannung oder Getreideförderung, z. B. mittels Becherwerke, erforderlich. Für alle Verrichtungen obiger Dreschmaschinen nur zwei Wellen zu verwenden, galt bisher als praktisch unmöglich.
Gemäß der Erfindung wird nun bei Dreschmaschinen mit Schwingschüttlern, mehrfacher Windreinigung und Entgrannereinrichtungen der Antrieb sämtlicher Teile mittels nur zweier Wellen dadurch bewerkstelligt, daß außer der Dreschtrommelwelle nur eine zweite Welle mit einem Kurbelantrieb für Strohschüttler, Kornrücklaufboden und Siebkästen sowie Flügelrädern für Getreideförderung und Entgrannung verwendet wird. Insbesondere kann z. B. die eine Welle nur die Trommel, also auch kein Gebläse, die andere alle übrigen Teile antreiben. Wesentlich ist also für diesen neuen Antrieb, daß außer den genannten schwingenden Teilen mit Zapfenlagern nur Flügelräder, und zwar auf zwei Wellen, angeordnet werden. Die ausschließliche Verwendung von Flügelrädern für Förderung und Entgrannung auf der neben der Dreschtrommelwelle vorhandenen einzigen zweiten Welle für den Antrieb der schwingenden Teile (Strohschüttler, Rücklaufboden und Siebkästen) führt bei äußerst einfacher Bauart auch zu einem vollkommen ruhigen, stoßfreien Gang der Maschine. In vorteilhafter Weise wird dies ferner durch ein als Entgranner dienendes Wurfgebläse mit besonderen Windflügeln und entgrannenden Wurfschaufeln erreicht, die in einem die Windtrommel ringförmig umgebenden Gehäuse umlaufen und mit ihren Armen seitlich an der Nabe für die Windflügel befestigt werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. ι ist ein gebrochener Längsschnitt durch die Maschine; Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie C-D der Abb. 1 und Abb. 3 ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1.
Bei der dargestellten Maschine ist außer der
Welle für die Dreschtrommel 4 nur eine einzige Welle 9 vorhanden, welche auf ihrer Mitte ein Flügelrad 3 für ein großes Gebläse trägt, daneben zum Antrieb des Strohschüttlers a und Rücklaufbodens b mit Kurbellagern 1 und zum Antrieb des Unterschüttelwerks c sowie der Siebkästen d, e für die beiden Reinigungen mit Kurbeln 2 versehen ist und außen auf den Wellenkopf ein Windflügelrad 5 und ein Wurfrad 6 trägt, welches die Körner zur zweiten Reinigung e befördert. Das Korn tritt vom Teil f des Schüttelwerks bei 8 in den unteren Teil des ringförmigen Gehäuses des Wurfgebläses. Das Wurfrad des letzteren mit den Schaufehl 6 läuft mit seinen Armen dicht an der Außenwand der Maschine um. Auf seiner Nabe sind die WindfLügel 5 für die zweite Reinigung befestigt. Die Zwischenwand 7 trennt den Wurfraum und den Gebläseraum für die zweite Reinigung nur teilweise derart, daß ein Teil der Gebläseluft bei seinem Austritt aus der Windtrommel in den Wurf- und Entgrannerraum gelangt. Von hier aber werden Korn- und Gebläseluft auf getrennten Bahnen bei K bzw. nach dem Siebkasten e für die zweite Reinigung geleitet, wo das Korn vermischt mit Gebläseluft oberhalb der Siebe und reine Gebläseluft darunter in das Siebwerk eintritt. Die Entgrannervorrichtungen im Wurfgehäuse und Wurfschacht sind bekannt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    DreschmaschinemitmehrfacherWindreinigung, einem Schwingschüttler und einem als Entgranner wirkenden Wurfgebläse, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel des Gebläses für die erste Reinigung und des Wurfgebläses auf der zum Antrieb des Schüttlers und der beiden Reinigungskästen dienenden Kurbelwelle angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DET30134D 1925-03-29 1925-03-29 Dreschmaschine mit mehrfacher Windreinigung, einem Schwingschuettler und einem als Entgranner wirkenden Wurfgeblaese Expired DE488705C (de)

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