DE488019C - Walzenbrikettpresse - Google Patents

Walzenbrikettpresse

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DE488019C
DE488019C DEA41374D DEA0041374D DE488019C DE 488019 C DE488019 C DE 488019C DE A41374 D DEA41374 D DE A41374D DE A0041374 D DEA0041374 D DE A0041374D DE 488019 C DE488019 C DE 488019C
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DE
Germany
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rings
ring
press
wreaths
groove
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Expired
Application number
DEA41374D
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English (en)
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HUGO APFELBECK DR ING
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HUGO APFELBECK DR ING
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/20Roller-and-ring machines, i.e. with roller disposed within a ring and co-operating with the inner surface of the ring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Walzenbrikettpresse Zum Zusammenpressen körniger oder staubförmiger Körper ist ein Walzwerk bekannt, das aus einem Ring und einer von diesem exzentrisch umschlossenen Druckscheibe besteht, welche in eine Nut des Ringes eingreift. Dieses Walzwerk hat den Nachteil, daß der Brikettstrang nach dem Hindurchgehen durch die Preßstelle zufolge seines Anschwellens an den Seitenwän-' den der Ringnut anhaftet und daher an der Abstreifstelle des Brikettstranges bestimmte Teile desselben nicht mehr vollkommen als Einzelbrikette abgetrennt werden können, vielmehr an dieser Abstreifstelle ein unvorteilhaftes Herausbrechen des zusammengepreßten Materials aus der Ringnut erfolgt.
  • Diesen Nachteil hat man dadurch zu beheben versucht, daß man das Material zwischen nebeneinandergelagerten und gegeneinander sich drehenden Preßwalzen zusammenpreßte und den als Preßraum dienenden Zwischenraum zwischen den Walzen seitlich durch Ringe abgeschlossen hat, die an den Stirnflächen der Walzen Abstützung finden, exzentrisch zu der einen Walze gelagert sind und einen größeren Durchmesser haben als diese. Diese Ringe gehen nach ihrem frei vorstehenden, von der Preßstelle abgekehrten Teile auseinander, so daß der durch sein Anschwellen zwischen diesen Ringen festgeklemmte Brikettstrang sich vorerst von den Walzenoberflächen löst und hernach von den auseinandergehenden Ringen freigegeben wird, so daß die Brikette durch die bekannten Abstreifer einzeln vom Strange losgetrennt werden können. Auch diese Presse zeitigt im Betrieb mancherlei Mängel, indem die einen Teil des Preßraumes bildenden Abführungsringe für den Brikettstrang mit den Stirnseiten der Walzen in der Richtung größter Druckwirkung liegende Fugen bilden, in welche das Material unter Druck eintritt, wodurch sich neben Materialverlust die Notwendigkeit größten Kraftaufwandes ergibt und sogar Betriebsstörungen auftreten können. Außerdem hat diese frühere Walzenpresse eine kraftschlüssige Verbindung der beiden Preßunterringe, die naturgemäß nicht unter allen Umständen eine sichere Gewähr dafür bietet, daß keine den festen inneren Zusammenhang des Brikettstranges störende Schlüpfung des einen gegen den anderen Ring stattfindet.
  • Diese Nachteile zu beheben, ist der Zweck der Erfindung, die im wesentlichen darin besteht, daß man den die Preßform bildenden Nutenring aus zwei durch zwangläufige Verbindung sich gleichzeitig drehenden Ringen bildet, deren einander zugekehrte Stirnseiten die Seitenwände der Preßnut bilden, während der Boden derselben durch eine zusammenpassende Abschulterung der Stirnseiten der Ringe bei unmittelbarem Aufeinanderliegen derselben oder mittelbar auf einem Zwischenring gebildet wird. Dadurch wird erzielt, daß die Preßfonn keine Fugen besitzt, die in der Richtung größter Druckwirkung liegen, so daß das Material in der Form vollkommen eingeschlossen bleibt. Diese Ausbildung der Presse gestattet auch, die Ringe so in der Richtung ihrer Drehachse zu führen, daß die Seitenwände der Preßnut an der Preßstelle den kleinsten Abstand voneinander haben, der sich dann zu beiden Seiten der Preßstelle bis zur Abstreifstelle der Brikette vom Strange allmählich verbreitert. Zur Vermeidung der schädlichen Schlüpfung der beiden Ringe gegeneinander wird der Erfindung gemäß die kraftschlüssige Verbindung der bekannten Walzenpresse durch Paarschluß ersetzt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Brikettpresse dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, wobei jedoch die Führungsrollen der Ringe und die Druckscheibe in Vorderansicht dargestellt sind, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie x-x der Abb. i, Abb. 3 einen gleichen Teilschnitt des Ringes in vergrößertem Maßstabe und Abb. q. eine weitere Ausführungsform des Ringes.
  • Wie aus dem in den Abb. i, 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ersichtlich ist, besteht der Nutenring aus den zwei Ringen 9, io, deren einander zugekehrte Stirnseiten mit einem vorspringenden bzw. zurückspringenden umfänglichen Kranz 2o, 2i versehen sind. Diese Kränze passen ineinander und bilden den äußeren Abschluß der Preßnut 2, deren Seitenwände von den Stirnseiten der Ringe 9, zo und deren Boden von der parallel zur Drehachse der Ringe verlaufenden Schulter 7 des Ringkranzes 2o gebildet werden.
  • Es ist zu erkennen, daß die Fuge 8, welche an dem Zusammenstoß der Kränze 2o, 21 gebildet wird, seitlich versetzt zu dem Raume größter Druckwirkung liegt, so daß in die Fuge 8 unter keinen Umständen Preßgut hineingedrückt werden kann. Die Kränze 2o, 21 sind mittels Stifte i9, deren Lager naturgemäß einen das Spreizen der Ringe gestattenden Spielraum haben muß, paarschlüssig miteinander verbunden.
  • Bei der in Abb. q. dargestellten Ausführungsform sind beide Teile 12, 13 des Nutenringes mit zurückspringenden Kränzen 22, 23 versehen, die auf einen den Boden der Preßnut bildenden Zwischenring ii passen. Auch hier sind die Kränze 22, 23 und der Zwischenring ii durch Stifte i9 paarschlüssig verbunden. Die Fugen 24 liegen hierbei an der Stoßstelle zwischen Kränzen und Zwischenring seitlich zur Preßnut versetzt, so daß auch in diesem Falle das Material nicht in diese Fugen gedrückt werden kann.
  • Der Druckscheibe 3 vorgesetzte Druckrollen 5 bewirken ein Vorpressen des aus dem Trichter ¢ in die Nut 2 austretenden Preßgutes, so daß dieses bereits zu einem Strange 6 vorgepreßt der Druckscheibe 3 zugeführt wird und im Raume 7 größter Druckwirkung die gewünschte Form erhält.
  • Die Teile des Ringes sind senkrecht zur Ringebene unter den Einfluß von -Führungsrollen gestellt, derart, daß die Innenflächen der Ringe an der Preßstelle eine dem herzustellenden Strangprofile entsprechende Nut 2 bilden, deren Breite zu beiden Seiten dieser Preßstelle gegen die Abstreifstelle der Brikette zu in bekannter Weise allmählich zunimmt, so daß der fertige Preßstrang in bekannter Weise von den Seitenwänden der Nut 2 frei wird und mittels eines Abstreifers 1q. aus der Nut herausgehoben werden und in die Ableitungsrinne 15 gelangen kann.
  • Um die Teile 9, io des Ringes in der vorstehend beschriebenen an sich bekannten Art von der Preßstelle aus nach beiden Seiten hin bis zur Abstreifstelle der Brikette auseinandergehen zu lassen, benutzt man die bekannte Rollenführung. Diese ist gemäß der Erfindung derart ausgestaltet, däß die Rollen 16, 17 mit seitlichen Bunden versehen sind, die mit dem übrigen Rollenumfange eine Nut bilden, in welcher die äußeren Teile der Ringe eingebettet liegen. Dadurch werden die Ringteile gegen die Wirkung des Preßdruckes in der vorgeschriebenen Bahn geführt, indem einerseits die Nut 2 durch die Rolle 16 der Breite des herzustellenden Preßstranges entsprechend weit erhalten wird, andererseits der Keilbund 18, welcher an der der Preßstelle diametral gegenüberliegenden Rolle 17 angeordnet ist, die Wände der äußeren Trennfuge 8 auseinanderspreizt.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann die eine der Antriebsrollen i zugleich auch als Führungsrolle i6 ausgebildet und zur Regelung der axialen Abmessung ihrer umfänglichen Nut nachstellbar eingerichtet sein, um Abnutzungen auszugleichen.
  • Der sich beim Pressen senkrecht auf die Ringteile geltend machende Druck kann auch mittels an den Stirnflächen der Ringteile sich abwälzender Rollen abgefangen werden.
  • Unter Beibehaltung des Erfindungsgedankens kann der Ring sich auch um eine senkrechte Achse drehen, in welchem Falle die Druckscheiben gleichfalls auf senkrechten Achsen gelagert sind.

Claims (3)

  1. PATpNTANSPRTT@AF' i. Walzenbrikettpresse, bei welcher das Preßgut von einer sich drehenden Druckscheibe in den Zwischenraum zwischen zwei selbständige, exzentrisch zur Druckscheibe angeordnete, sich drehende und nach der Abstreifstelle zu sich allmählich auseinanderspreizende Ringe gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Ringe durch Paarschluß miteinander verbunden sind und mit abgesetzten Außenkränzen (2o, 21 bzw. 22, 23) so unmittelbar aufeinander oder auf einen Zwischenring passen, daß die radial gerichteten Stoßfugen (8 bzw. 2q.) zwischen den Kränzen bzw. zwischen den Kränzen und dem Zwischenring seitlich versetzt zu der Preßnut (2) liegen, deren Seitenwände durch die Stirnseiten- der Ringe (g, =o bzw. 22,9-3) und deren Boden durch die parallel zur Drehachse der Ringe liegende Schulter (7) des einen Ringkranzes (g) bzw. durch den Zwischenring (=i) gebildet werden.
  2. 2. Ausführungsform der Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kränze der Ringe (g, =o) in umfänglichen, durch seitliche Bunde gebildeten Nuten von Antriebs- bzw. Führungsrollen (i6, 17) eingebettet sind und in die äußere Trennfuge (8) ein an der der Preßstelle diametral gegenüberliegenden Führungsrolle (i7) angeordneter Keilbund (i8) eingreift.
  3. 3. Ausführungsform der Brikettpresse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Antriebs-bzw. Führungsrollen befindliche, die Kränze der Ringteile umschließende Nut in axialer Richtung regelbar ist, um Abnutzungen auszugleichen.
DEA41374D 1924-01-22 1924-01-22 Walzenbrikettpresse Expired DE488019C (de)

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