DE486940C - Vorrichtung zum Ausschalten der Ventile von Verbrennungskraftmaschinen, insbesonderevon Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausschalten der Ventile von Verbrennungskraftmaschinen, insbesonderevon Kraftfahrzeugen

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DE486940C
DE486940C DEL68457D DEL0068457D DE486940C DE 486940 C DE486940 C DE 486940C DE L68457 D DEL68457 D DE L68457D DE L0068457 D DEL0068457 D DE L0068457D DE 486940 C DE486940 C DE 486940C
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valves
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DEL68457D
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Auto Transvaseurs & Const Meca
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D13/00Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing
    • F02D13/02Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing during engine operation
    • F02D13/06Cutting-out cylinders
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Ausschalten der Ventile von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausschalten der Ventile von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, zwecks Umwandlung -der Zylinder des Motors in Pumpen.
  • Es äst bereits mehrfach vorgeschlagen worden, um die Zylinder von Verbrennungskraftmaschinen als Pumpen benutzen zu können, besondere Ventilvorrichtungen o. dgl. anzuordnen. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art haben jedoch verschiedene Nachteile. So sind einige der bekannten Konstruktionen nur für solche Motoren brauchbar, deren Einlaßventil selbsttätig gesteuert wird. Bei anderen Ausführungen werden von vier Kolbenhüben nur zwei zur Pumpwirkung ausgenutzt, während die von den antreibenden Zylindern zu leistende Arbeit für die anderen beiden Hübe für die Pumpwirkung gänzlich verlorengeht.
  • Diese Nachteile werden nun durch die Vorrichtung gemäß Erfindung vermieden, und zwar dadurch, daß zwischen den Ventilschäften und deren Stößeln des als Pumpe zu benutzenden Zylinders ausschaltbare Zwischenglieder eingeschaltet sind, die in ihrer Ausschaltung einen Leerlauf der Stößel ermöglichen. Diese Anordnung ergibt den Vorteil, daß die Vorrichtung gemäß Erfindung auch bei Motoren mit zwangsläufig gesteuerten Ventilen benutzt werden kann. Außerdem wird jeder Kolbenhub- für die Pumpwirkung ausgenutzt.
  • Eine besonders einfache und daher billige Ausbildung der Vorrichtung gemäß Erfindung ergibt sich dadurch, daß zwischen den Ventilschäften und ihren Stößeln eine biegsame in Längsrichtung verschiebbare Platte- angeordnet ist, welche in der Einschaltstellung zwischen den Ventilschäften und ihren Stößel liegende - Ansätze trägt und zwischen zwei Federn auf einer vorzugsweise zwischen den Ventilspindeln angeordneten Stange geführt ist.
  • Die Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar.
  • Abb. r zeigt schematisch die Anordnung der Ausschaltvorrichtung an einem Kraftfahrzeugmotor.
  • Abb. z stellt im vergrößerten Maßstab die zwischen den Ventilschäften und ihren Stößeln verschiebbare die Zwischenglieder tragende Platte dar.
  • Eine biegsame Platte r ist in ihrer Mitte mit einem Zapfenloch versehen und trägt eine entsprechende Anzahl auf einer Seite abgeschrägter Ansätze z. Eine Stange 3 ist auf einem vorzugsweise zwischen dien Ventilspindeln angeordneten und mit dem Motorblock verbundenen Trägr-r 4 befestigt und dient als Führung für die Platte i. Auf der Stange 3 sind oberhalb und unterhalb der Platte i Federn. 5 und 6 angeordnet, welche in geeigneter Weise auf der Stange 3 festgehalten werden.
  • Die Platte i wird zwischen den die Ventile steuernden Stößeln s' (Abb. i) und den Ventilspindeln s angeordnet. An einem Ende ist die Platte i mit einer Feder f und aan anderen Ende mit einer entsprechenden Zugverbindung z versehen, welche ;zu :einem an der Stirnwand des Fahrzeuges angeordneten Handgriff h führt. Die Platte i kann also über :die Stange 3 zwischen den. Federn hin und her geschoben werden. Die Länge des Zapfenloches der Platte i ist derart bemessen, daß die Ansätze z zwischen die durch die Nocken tt hetätigten Stößels' und die Ventilspindeln gebracht oder die Platte so weit verschoben werden kann, daß .die Anslätze die Stellung zerreichen, in welcher sie in Abb. i mit ausgezogenen Linien dargestellt sind.
  • Die Wirkungsweise ist etwa folgende: Solange der' Motor normalerweise z. B. zum Antrieb eines Kraftfahrzeuges dient, liegen die Ansätze z zwischen :den Stößeln s' und den Ventilspindeln s und werden durch die durch-die Nocken erzeugte Aufundabbewegung der Stößels' auf und abgeschwenkt, wobei diese Bewegung auf die Ventilspindeln s bzw. auf die Ventile übertragen wird. Das Ganze arbeitet also so, als ob die Ansätze a bzw. die Platte i nicht vorhanden wäre, dafür aber die Ventilspindeln entsprechend der Stärke der Ansätze a länger wären. Wird nun die Platte i so verschoben, daß zwischen den Ventilspindeln und den Nocken ein der Stärke der Ansätze 2 ,entsprechender Zwischenraum bleibt, so können die Stößels' bei der Drehung der Nockenwelle nicht an die Ventilspindeln heranreichen, so daß die Ventilteller durch die Rückführfedern fest auf ihren Sitzen gehalten werden, d. h. geschlossen bleiben. Selbstverständlich ist die Dicke der Ansätze 2 dem jeweiligen Hub der Ventile entsprechend zu bemessen, damit eben die Stöß:el bei Außerwirklage der Ansätze nicht an die Ventilspindeln heranreichen.
  • Die Ventile bleiben also geschlossen, so daß der mit einer Leitung verbundene -Motorzylinder als Pumpe arbeitet, und zwar wird jeder .einzelne Hub, den der Kolben ausführt, für die Purnpwirkung ausgenutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausschalten der Ventile von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, zwecks Umwandlung .der Zylinder des Motors in Pumpen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ventilschäften (s) und deren Stößeln (s'-) des als Pumpe zu benutzenden Zylinders ausschaltbare Zwischenglieder (a) eingeschaltet sind, die in ihrer Ausschaltstellung einen Leerlauf der Stößel (s') ermöglichen.-2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ventilschäften. (s) und ihren Stößeln. (s') eine biegsame in Längsrichtung verschiebbare Plätte (i) angeordnet ist, welche in der Einschaltstellung zwischen den Ventilschäften (s) und ihren Stößeln (s') liegende Ansiätze (z) trägt und zwischen zwei Federn (5, 6) auf einer vorzugsweise zwischen den Ventilspindeln (s) angeordneten Stange (3) .geführt ist.
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