DE485802C - Verfahren zum Verbinden mehrerer, z. B. zweier Stoffbahnen mit Hilfe zweier oder mehrerer Stichreihen und Saum nach dem Verfahren - Google Patents

Verfahren zum Verbinden mehrerer, z. B. zweier Stoffbahnen mit Hilfe zweier oder mehrerer Stichreihen und Saum nach dem Verfahren

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DE485802C
DE485802C DEU10245D DEU0010245D DE485802C DE 485802 C DE485802 C DE 485802C DE U10245 D DEU10245 D DE U10245D DE U0010245 D DEU0010245 D DE U0010245D DE 485802 C DE485802 C DE 485802C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verbinden mehrerer, z. B. zweier Stoffbahnen mit Hilfe zweier oder mehrerer Stichreihen und Saum nach dem Verfahren Beim Zusammennähen mehrerer Stoffbahnen mit Hilfe zweier Stichreihen entsteht bekanntlich sowohl auf der Vorderseite wie auch auf der Rückseite der Stoffbahnen ein Nahtbild. So sieht man z. B. bei der Verwendung eines. Kettenstiches auf der einen Seite der Stoffbahnen steppstichartige Fadenlegungen, während auf der anderen Seite die Kettenlegungen sichtbar .sind.
  • Abgesehen davon, daß, in manchen Fällen ein solches Nahtbild für das Auge störend wirkt, haben die außenliegenden Fadenlegungen den Nachteil, daß sie stark dexn Verschleißunterliegen, und außerdem besteht die Gefahr, daß die Fadenlegungen an irgendeinen .Gegenstand hängenbleiben und somit zerreißen.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden mehrerer, z. B. zweier Stoffbahnen mittels .Hilfe zweier Stichreihen; das Verfahren besteht darin, daß die Stofbalmen zuerst aufeinanderg.elegt und mittels :einer Naht verbunden werden, hierauf die eine Stoffbahn um i8o° um die Stichreihe umgelegt, alsdann diese Stoffbahn wieder um i8o° zurückgelegt wird, wobei jedoch dieaes Umlegen in einem Abstand von der Nahtreihe erfolgt, worauf nunmehr die zweimal umgelegte Stoffbahn mit der anderen Stoffbahn mit Hilfe einer zweiten Stichreihe vernäht und über diese Stichreihe zurückgeschlagen wird.
  • Ein nach dem Verfahren hergestellter Saum weist eine Naht auf, die die beiden Stoffbahnen vereinigt, wobei jedoich durch Umlegen der einen Stoffbahn die Stichreihe verdeckt liegt, während #eine zweite Stichreihe die schleifenartig umgelegten Lagen dieser Stoffbahn mit der anderen Stoffbahn verbindet und das: freie Ende der Stoffbahn zum überdecken der Stichreihe dient, so@ daß also beide Stichreihen von außen nicht sichtbar sind und vollständig geschützt liegen.
  • Die Gestalt des Saumes und seine Entstehung sind in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert, und zwar zeigen die Abb. i bis q. das Fortschreiten des Verfahrens.
  • Wie aus Abb. i zu erseheln, werden zu, nächst die zwei Stoffbahnen a und b aufeinandergelegt und durch eine Stichreihe c miteinander vernäht. Nun schlägt man das linke Ende d der Stoffbahn b um i 8 o° über der Nahtreihe c um (Abb, a), so daß also das freie Ende d der Stoffbahn b rechts zu liegen kommt. Hierauf klappt man das Ende d der Stoffbahn b wieder um 18 o° zurück, also nach links (Abb.3), wobei die Falzliniee jedoch in einem Abstand von der Naht c liegt. Hierauf bringt man die zweite Stichreihe f a,n und schlägt nun das Stoffendeid von der Stellung der Abb. 3 in die nach Abb. ¢ um. Diese Abb. q. zeigt die Außenseite der Stoffverbindung und läßt erkennen, wie die beiden Nähte c und f von den Lagen der Stoffbahn b verdeckt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verbinden mehrerer, z. B. zweier Stoffbahnen mit Hilfe zweier oder mehrerer Stichreihen, dadurch gekennzeichnet, daß. die Stoffbahnen zuerst flach aufeinandergelegt und durch eine Stichreihe verbunden werden, hierauf die eine Stoffbahn um i8o° über die Stichreihe umgeschlagen, alsdann diese Stoffbahn wieder um i8o° zurückgeklappt wird, wobei jedoch die Falzlinie in einem Abstand von der Stichreihe angeordnet wird, worauf nunmehr die zweimal, umgeschlagene Stoffbahn mit der anderen Stoffbahn mittels einer zweiten Stichreihe vernäht und über diese Stichreihe zurückg@eschlag en wird. z. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch i hergestellter Saum, gekennzeichnet durch eine die beiden Stoffbahnen (a und b) vereinigende Naht (c), wobei jedoch durch Umschlagen der einen. Stoffbahn (b) die Stichreihe (c) verdeckt liegt, während eine zweite Stichreihe (f) die s:chleifenartig ungelegten Lagen der Stoffbahn (b) mit der anderen Stoffbahn (a) verbindet und das freie Ende (d) -der um-.geschlagenEn Stoffbahn (b) zum überdecken der Nahtreihe (f) dient, so daß also beide Stichreihen (c und f) verdeckt liegen.
DEU10245D Verfahren zum Verbinden mehrerer, z. B. zweier Stoffbahnen mit Hilfe zweier oder mehrerer Stichreihen und Saum nach dem Verfahren Expired DE485802C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2421488A (en) * 1946-02-23 1947-06-03 Morris A Einbinder Garment pocket
US2423558A (en) * 1945-10-17 1947-07-08 Isidor J Herman Method of producing mock patch pockets
US2651049A (en) * 1949-09-30 1953-09-08 Henry F Burkhard Lightproof seam and a method of making the same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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