DE485478C - Unterwasserschallsender mit geschlossenem Gehaeuse - Google Patents

Unterwasserschallsender mit geschlossenem Gehaeuse

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DE485478C
DE485478C DEW79754D DEW0079754D DE485478C DE 485478 C DE485478 C DE 485478C DE W79754 D DEW79754 D DE W79754D DE W0079754 D DEW0079754 D DE W0079754D DE 485478 C DE485478 C DE 485478C
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Germany
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tube
side walls
underwater sound
housing
membrane
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Unterwasserschallsender mit geschlossenem Gehäuse Die Erfindung betrifft Mittel zum Erzeugen und zum Senden von Schallwellen in einem elastischen Medium, besonders Wasser, und betrifft besonders Senden von Unterwasserschallsignalen von einem Schiff zum andern oder von Landstationen zu Schiffen in der Nachbarschaft.
  • Die Erfindung bezweckt die Erzeugung starker Schwingungen oder Vibrationen im Wasser, so da.ß dieselben auf lange Entfernungen übertragen werden, und zwar beimöglichst geringem Kraftaufwand. Weiterhin bezweckt die Erfindung die Erzeugung von Schwingungen kleiner Amplitude durch große Kräfte.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere einen Unterwasserschallsignalsender mit geschlossenem Gehäuse, dessen vergrößertes Ende durch eine quer dazu verlaufende Membran abgeschlossen ist. Gemäß der Erfindung wird eine mit dem Raum des vergrößerten Gehäuseteiles in Verbindung stehende Röhre aus elastischem Stoff in Querschwingungen. versetzt, welche durch das in der Röhre und im Gehäuse eingeschlossene Gas- oder Flüssigkeitsmedium auf die Membran übertragen werden. Die Röhre hat zweclmiaßig abgeflachte Seitenwände, welche in Schwingungen versetzt werden. Ein anderes Merkmal besteht darin, daß mit den Seitenwänden der Röhre Anker fest verbunden sind, die elektromagnetisch in. Schwingung versetzt werden. Die Anker sind entweder ihrer ganzen Länge nach fest mit den flachen Seitenwänden verbunden und vibrieren einheitlich mit diesen, oder die Anker bestehen aus elastischen Streifen magnetischen Stoffes, deren: Enden an den Enden der flachen Seitenwände so befestigt sind, daß ihre Mittelteile frei liegen und, wenn in Schwingung versetzt, auf die Seitenwände auftreffen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt nach der Linie i- i der Abb. z, Abb. z einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i, Abb.3 einen Längsschnitt einer etwas abgeänderten Ausführungsform nach der Linie 3-3 der Abb. 4, Abb.4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 der Abb.3.
  • Die Wand 6 eines Schiffes o. dgl., von wo die Schwingungen übertragen und ausgesandt werden sollen, hat eine Öffnung 5, in welcher der Flansch i der Vorrichtung durch Bolzen 3 festgehalten wird. Der zylindrische Teil 3o des Flansches schneidet außen. mit der Außenfläche der Wand 6 ab und hat eine nach innen gerichtete Rippe 29, welche in : Berührung mit dem die Wellen verstärkenden Teil 4 der Vorrichtung liegt. Dieser Verstärkungs- oder Glockenteil 4. wird am Flansch i durch Bolzen z befestigt, welche durch den nach außen verlaufenden Flansch 4' hindurchgehen. '° Eine Membran 4 schließt das äußere Ende des Verstärkers 4 und liegt in der Ebene der Außenseite der Wand 6, um Wirbelströme und dadurch hervorgerufene unliebsame Geräusche zu verhindern. - Die elektromagnetische schallerzeugende Vorrichtung ist am inneren -Ende des Verstärkers 4 bei 18 befestigt und besteht, hauptsächlich aus den folgenden Teilen: dem Rohr 7 aus elastischem Material, wie Bronze oder Stahl, das mit einem Belag versehen ist, um die zerfressende Wirkung des Wassers zu verhindern. Dieses Rohr ist abgeflacht, wie in Abb.2 gezeigt, so daß die ,abgeflachten Seitenwände 9 von-und zueinander vibrieren können. Ein Ende dieses Rohres ist an dem Verstärker bei 18 befestigt und das andere wird durch einen Block 8 abgeschlossen, welcher am Rahmen 25 befestigt ist. Das innere Ende des Verstärkers 4 ist ebenfalls mit den den Rahmenteilen 2 5 ,ähnlichen Konsolen 13 ausgestattet, und zwischen diesen und den Konsolen 25 werden die laminierten Kerne 23 festgehalten. Die Konsolenpaare 13 und 25 sind miteinander durch halbkreisförmige Vertiefungen 26, 26' verbunden. Die Platten der Kerne 23 der Elektromagnete werden zwischen Flügeln 14 und 2o durch passende Nieten oder Bolzen festgeklemmt. Die Kerne 23 der Elektromagnete haben zweckmäßig die in Abb. i gezeigte -Form und sind mit vergrößerten Polstücken.i 7, 21 ausgerüstet. Die Erregungsspulen z4. sind auf den verbindenden waagerechten Teilen dieser Kerne montiert und werden in passender -Weisse erregt, z. B. durch eine Wechselstromdynamomascbine,: welche die gewünschte Schwingungsperiodenzahl hat, welche dem Wasser .übermittelt werden soll. Die Anker 16 sind fest auf den flachen Wänden 9 des Rohres 7 montiert, und zwischen den Ankern. und den Polstricken 17, 21 befinden sich schmale Luftspalten i9. Die Teile sind jedoch so nahe aneinander angeordnet, daß die Anker in Berührung mit den Polstücken kommen können. Das Innere des Rohres 7 und des Verstärkungsteiles 4 ist zweckmäßig mit einer Flüssigkeit, wie Wasser, gefüllt und hermetisch abgeschlossen, jedoch kann ein Rohr 27 mit einem Ventil 28 vorgesehen sein, das Verbindung zwischen dem äußeren -Wasser und der Innenseite des Verstärkungsteiles gestattet, so da.ß Wasser in dem letzteren und in das Rohr 7 eingelassen werden kann. Ein Auslaßhahn 29' ist ebenfalls vorgesehen, um das Füllen des Teiles 4 zu gestatten und die Luft herauszulassen. - Wenn das Ventil 28 etwas offen gelassen wird, so wird der äußere und innere Druck auf die Membran ausgeglichen.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß der Sender wie folgt arbeitet: Das magnetische Wechselstromfeld, welches durch die Erregungsspule 24 erzeugt wird, zieht die Anker 16 periodisch nach auswärts und erlaubt dann Einwärtsbewegung derselben gegen die elastischen Wände des Rohres 7. Dadurch wird abwechselnd das Flüssigkeitsvolumen im Rohr 7 vergrößert und verkleinert, was eine Längswellenbewegung der Flüssigkeit am rechten Ende 18 des Rohres hervorruft, wie in Abb. i gezeigt ist. Dadurch wird die Flüssigkeit im Verstärker 4 in Schwingung versetzt, und zwar bei- bestimmter Periodenzahl und so die Membran D@ vibriert. Die Wirkungen dabei sind ähnlich denen, welche bei einer Speisepumpe in hydraulischen Pressen auftreten, d. h. die Verschiebung der Flüssigkeit im rechten Ende des Rohres 7 verteilt sich über die ganze Fläche der Membran D, so daß, der Gesamtdruck auf die Membran während jeder Viertelvibrationsperiode beträchtlich ist, während die Amplitude der Vibrationen entsprechend dem Größenverhältnis des Röhrenquerschnittes zur Fläche der Membran vermindert wird. Die Umwandlung der Energie der Elektromagnete wird also ohne bewegliche mechanische Teile hervorgerufen, und es wird praktischerweise alle Energie ohne Verlust auf das Wasser an der Außenseite der Membran übertragen. -Das Rohr 27 und die Ventile 28, 29 kÖnnen wegfallen, und es können. kleine Löcher in der Membran vorhanden sein für den Eintritt des Wassers und den Austritt der Luft, wie dies in -dem in Abb. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel der Fall ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Anker der Elektromagnete nicht unmittelbar mit dem Rohr verbunden.
  • In Abb. 3 und 4 ist das Rohr 7 von zwei gekrümmten Platten 31 von magnetischem Material eingeschlossen, welche im Querschnitt dem Querschnitt des Rohres ähnlich sind. Die Platten 3 i sind an ihren Enden am Rohr 7 bei 32 befestigt, so daß sie, wenn durch die 17, 2 i unter dem Einfluß des magnetischen Wechselstxomfeldes der Spule 24 in Schwingung versetzt, gegen das Rohr 7 auftreffen und dieses in Aufeinanderfolge eine Reihe scharfer Schläge erhält. Dadurch wird die Flüssigkeit im Rohr 7 bewegt wie beschrieben. Am Rand der Membran 33 sind kleine Löcher für den Einlaß des Wassers und den Auslaß der Luft vorgesehen.
  • Zweckmäßig ist die Elastizität des Rohres, das Volumen der Flüssigkeit darin und im Verstärker 4 und die Elastizität der Membran D, so gewählt, daß die natürliche Periode der Vibration ungefähr der Periode des magnetischen Feldes entspricht, das durch die Spule 24 erzeugt wird. In diesem Falle findet eine AbdÄmpfung der Wirkung nicht statt, was sonst der Fall sein würde. Weiterhin sind keine aneinander angelenkten Teile vorgesehen, die Reibung verursachen und Energie verzehren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Unterwasserschalkender mit geschlossenem Gehäuse, dessen vergrößertes Ende durch eine quer dazu verlaufende Membran abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Raum des vergrößerten Gehäuseteiles (4 in Verbindung stehende Röhre (7) aus elastischem Stoff in Querschwingungen versetzt wird, welche durch das in der Röhre und im Gehäuse eingeschlossene Gas- oder Flüssigkeitsmedium auf die Membran (D) übertragen werden. a. Unterwasserschallsignalsender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (7) abgeflachte Seitenwände (9) hat, welche in Schwingungen versetzt werden. 3. Unterwasserschallsignalsender nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Seitenwänden _(9) der Röhre (7) Anker (i i) fest verbunden sind, die elektromagnetisch in Schwingung versetzt werden. ¢. Unterwasserschallsignalsender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker aus elastischen Streifen (3i) magnetischen Stoffes bestehen, deren Enden an den Enden der flachen Seitenwände (9) so befestigt sind, daß ihre Mittelteile frei liegen und, wenn in Schwingung versetzt, auf die Seitenwände auftreffen.
DEW79754D 1928-06-28 1928-06-30 Unterwasserschallsender mit geschlossenem Gehaeuse Expired DE485478C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE485478C true DE485478C (de) 1929-11-15

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DE (1) DE485478C (de)
FR (1) FR656979A (de)
GB (1) GB319084A (de)
NL (1) NL29670C (de)

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GB319084A (en) 1929-09-19
NL29670C (de)
FR656979A (fr) 1929-05-17

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