DE485178C - Trommelschleuder zur Beseitigung von in Fluessigkeiten aufgeschlaemmten Stoffen - Google Patents
Trommelschleuder zur Beseitigung von in Fluessigkeiten aufgeschlaemmten StoffenInfo
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- DE485178C DE485178C DEK100835D DEK0100835D DE485178C DE 485178 C DE485178 C DE 485178C DE K100835 D DEK100835 D DE K100835D DE K0100835 D DEK0100835 D DE K0100835D DE 485178 C DE485178 C DE 485178C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/02—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles without inserted separating walls
Landscapes
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- Centrifugal Separators (AREA)
Description
- Trommelschleuder zur Beseitigung von in Flüssigkeiten aufgeschlämmten Stoffen Zum Reinigen der verschiedensten Flüssigkeiten und zur Beseitigung darin aufgeschlämmter Stoffe werden vielfach, so z. B. häufig in chemischen Wäschereien zur Reinigung des angewandten Benzins von Stoffteilchen, Staub, Schmutz oder ähnlichen im Benzin aufgeschlämmten festen Stoffen, Schleudern verwandt.
- Die gewöhnlichen Schleudern, welche zur Reinigung der Flüssigkeiten von den darin enthaltenen festen Stoffen dienen, lassen sich in zwei Klassen einteilen, und zwar in solche, deren Einsätze Teller aufweisen und in solche ohne Tellereinsätze. Die Schleudern, bei denen Einsätze mit Tellern vorgesehen sind, haben den Übelstand an sich, daß der Zwischenraum zwischen den Tellern leicht verstopft wird und dann schwer zu reinigen ist, so daß der Einsatz nach dem Gebrauch schwer zu entfernen .ist. In den letzten Jahren hat man deshalb angefangen, Schleudern ohne Tellereinsatz anzuwenden. Diese Schleudern aber haben den Nachteil, daß der Schlamm sich des öfteren sehr ungleichmäßig ablagert, so daß der Schlammraum der Tromtnel nicht vollständig verwertet wird. Um auch diesen Übelstand zu beseitigen, wurden schon vereinzelt Schleudern gebaut, bei welchen innerhalb der Trommel durch etwa radialeWände Kammern gebildet werden, die durch Öffnungen in diesen Wänden mit dem Trommelraum verbunden sind, und durch die die gereinigte Flüssigkeit fortgeleitet werden kann. Diese Art Schleudern ist insofern mit Nachteilen behaftet, als die radialen Wände überall durchbohrt sind und mithin die abgesonderten festen Stoffe gerade diejenigen Öffnungen verstopfen, welche an dien ,in der Drehrichtung der Trommel liegenden radialen Wänden angebracht sind. Es zeigt sich ja bekanntlich immer eine gewisse Schlüpfung zwischen Flüssigkeit und Trommel, d. h. die Trommel eilt bei der Drehung der Flüssigkeit etwas voraus, wodurch die Flüssigkeit mit ihren Unreinigkeiten gegen die Löcher derjenigen radialen Wände gepreßt wird, welche in der Drehrichtung der Flüssigkeit liegen. Indem sich die Unreinigkeiten in diese Löcher hineinsetzen, werden dieselben verstopft, ebenso wie die Löcher, die in den zylindrischen Wandungen der Trommel liegen. Die letztgeschilderten Nachteile treffen aber nicht für solche Löcher zu, welche sich in den entgegengesetzt zur Drehrichtung liegenden radialen Wänden befinden.
- Bei dem Erfindungsgegenstand ist das Trommelinnere ebenfalls durch senkrechte, nahezu radial liegende Wände .in Kammern unterteilt, welche zur Ableitung der gereinigten Flüssigkeit dienen sollen. Das Wesen der Erfindung aber besteht darin, daß die öffnungen in den Kammerwänden, durch welche die Flüssigkeit eintritt, nur an denjenigen Wänden angeordnet sind, welche entgegengesetzt zur Drehrichtung stehen, und zwar nur an deren unterer Basis. Diese Anordnung der Löcher bringt es mit sich, daß ein Verstopfen unmöglich wird. Ihre Anbringung an der unteren Basis der Wände ergibt noch den weiteren Vorteil, daß der Weg der Flüssigkeit bei ihrer Wanderung verlängert wird, so daß dadurch die Ausscheidung der Unreinigkeiten stark begünstigt wird. Dieses Ausscheiden der festen Teilchen findet in der ganzen Trommel statt, so daß die ausgeschiedenen ".Ceilchen sich als eine gleichmäßige Schicht von ungefähr gleicher Stärke längs der Innenwand der Trommel sammeln. Diese Schicht wird in bekannter Weise dadurch entfernt, daß die als Schaber ausgebildete untere äußere Kante des Trommeleinsatzes beim Heben des letzteren an der Innenseite der Trommel entlang streicht.
- Die Erfindung ist durch die Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie A-B in Abb. 2 und A.bb. 2 -die Schleudertrommel mit Einsatz, aber nach Abheben des Oberteils.
- In Abb. i ist i und i2 das mittlere Zuführungsrohr des Schleudereinsatzes, 2 die schräge Innenwand der Trommel, 3 die zylindrische äußere Wand und ¢ der trichterförmige Oberteil der Trommel mit der Spannmutter 5.
- In der Trommel ist ein Einsatz 6 vorhanden, dessen äußere gegen die Trommelwand 3 stoßende Kante 7 als Schaber dient.
- Der Einsatz hat eine Anzahl, in der Zeichnung acht, durch radiale oder ungefähr radiale Rippen gestaltete Wände 8, welche Kammern bilden, deren entgegen der Drehrichtung der Trommel liegende Wände mit Löchern oder Öffnungen 9 versehen sind, wodurch diese Zellen, die in der Zeichnung mit io bezeichnet sind, mit den Räumen ii zwischen den Zellen in Verbindung stehen.
- Wenn die Flüssigkeit in die Trommel durch das zentrale Rohr 12 hineingeführt wird, wird sie sich in den großen Räumen i i verteilen, und die aufgeschlämmten festen Stoffe werden sich schnell an der Innenseite der zylindrischen Wand 3 der ganzen Trommel ablagern. Hierauf dringt das gereinigte Benzin durch Löcher 9 in die Zellen io hinein, steigt hier empor und läuft durch die Abgangsöffnungen 13 .ab.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trommelschleuder zur Beseitigung von in Flüssigkeiten .aufgeschlämmten Stoffen, bei welcher im Trommelinnern durch senkrechte, nahezu radiale Wände gebildete Kammern zur Ableitung der gereinigten Flüssigkeit vorgesehen sind, in welche die Flüssigkeit durch öfffnungen eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (9) an der unteren Basis derjenigen der radialen Wände (8) angeordnet sind, weiche zur Drehrichtung der Trommel entgegengesetzt stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK485178X | 1926-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485178C true DE485178C (de) | 1929-10-29 |
Family
ID=8151102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK100835D Expired DE485178C (de) | 1926-03-08 | 1926-09-22 | Trommelschleuder zur Beseitigung von in Fluessigkeiten aufgeschlaemmten Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485178C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032179B (de) * | 1955-07-12 | 1958-06-12 | Hans Gregor Gattner | Liegende, zweifach gelagerte kegelfoermige Vollmantelzentrifuge |
| DE20214709U1 (de) * | 2002-09-23 | 2004-02-19 | Hengst Gmbh & Co.Kg | Rotor für eine Zentrifuge |
-
1926
- 1926-09-22 DE DEK100835D patent/DE485178C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032179B (de) * | 1955-07-12 | 1958-06-12 | Hans Gregor Gattner | Liegende, zweifach gelagerte kegelfoermige Vollmantelzentrifuge |
| DE20214709U1 (de) * | 2002-09-23 | 2004-02-19 | Hengst Gmbh & Co.Kg | Rotor für eine Zentrifuge |
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