DE484642C - Mit Druckluft angetriebener Kohlenschuetter fuer Ringoefen - Google Patents

Mit Druckluft angetriebener Kohlenschuetter fuer Ringoefen

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DE484642C
DE484642C DEK112549D DEK0112549D DE484642C DE 484642 C DE484642 C DE 484642C DE K112549 D DEK112549 D DE K112549D DE K0112549 D DEK0112549 D DE K0112549D DE 484642 C DE484642 C DE 484642C
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compressed air
air driven
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coal chute
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F27D99/0001Heating elements or systems
    • F27D99/0003Heating elements or systems with particulate fuel, e.g. aspects relating to the feeding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Mit Druckluft angetriebener Kohlenschütter für Ringöfen Das Patent 467 458 betrifft einen mechanischen Kohlenschütter für Ringöfen, der sich dadurch kennzeichnet, daß eine Membran durch Druckluft betätigt wird und ein Gestänge hochzieht, wodurch eine entsprechende Fördereinrichtung in Tätigkeit gesetzt wird.
  • In der Patentschrift ist als beispielsweise Ausführungsform der Fördereinrichtung ein Flügelrad dargestellt, welches durch das Gestänge in Drehung versetzt wird und die Kohle in den Ofen fördert. Diese Fördereinrichtung ist insofern nachteilig, als die durch die Membran erzeugte hin und her gehende Bewegung durch ein Steuergestänge erst in eine drehende Bewegung der Fördereinrichtung umgewandelt werden muß. Dieser Übelstand ist weiterhin insofern von Nachteil, als es sich praktisch herausgestellt hat, daß beim Parallelschalten mehrerer Kohlenschütter Betriebsstörungen eintraten, die auf eine unvollkommene Drehbewegung der im Hauptpatent vorgeschlagenen Förderräder zurückzuführen waren.
  • Die Nachteile sollen erfindungsgemäß dadurch behoben werden, daß an Stelle der Förderräder Verdrängerkolben angeordnet sind, die die durch die Membran erzeugte hin und her gehende Bewegung unter Vermeidung des Umsetzens in drehende Bewegung unmittelbar zur Förderung der Kohle verwenden. Zwar sind hin und her gehende Verdrängerkolben an sich bekannt. Es handelt sich dort aber um mechanisch angetriebene Vorrichtungen, bei denen eine Drehbewegung (Motor) in eine hin und her gehende Bewegung umgesetzt werden muß. Außerdem kommt bei der vorliegenden Vorrichtung der bei allen mit Druckluft betriebenen Beschickern vorhandene Vorteil hinzu, daß mehrere Kohlenschütter derart nebeneinandergeschaltet und periodenweise angetrieben werden können, daß größere Anlagen durch Anschluß an eine gemeinsame Druckleitung betrieben werden können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Querschnitt durch einen Kohlenschütter veranschaulicht.
  • Er besteht aus einem oder mehreren Kolben c, welche nahe dem Boden des Behälters d gemäß Pfeil c hin und her verschoben werden können, und zwar mit Hilfe eines Gestänges f, welches durch eine Membran g angetrieben wird, die wiederum ihrerseits durch die Preßluft gespannt wird.
  • Wenn also die Preßluft die Membran spannt, wird der Hebel f in Richtung f 1 und der Hebel c in Richtung cl bewegt. Dadurch wird die Kohle A über die Kante dl hinwegbefördert und rutscht in Richtung A1 in den Ringofen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Druckluft angetriebener Kohlenschütter für Ringöfen nach Patent 467 458, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftmembran (g) über ein Gestänge (f) einen Verdrängerkolben (c) hin und her bewegt, der die Kohle in die nach dem Ringofen führenden Rutschen fördert.
DEK112549D Mit Druckluft angetriebener Kohlenschuetter fuer Ringoefen Expired DE484642C (de)

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