DE484587C - Kippbarer Lichtbogenofen von geschlossener Bauart - Google Patents
Kippbarer Lichtbogenofen von geschlossener BauartInfo
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- DE484587C DE484587C DER66284D DER0066284D DE484587C DE 484587 C DE484587 C DE 484587C DE R66284 D DER66284 D DE R66284D DE R0066284 D DER0066284 D DE R0066284D DE 484587 C DE484587 C DE 484587C
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- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/08—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces heated electrically, with or without any other source of heat
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- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B4/00—Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
- C22B4/08—Apparatus
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- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
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Description
- Kippbarer Lichtbogenofen von geschlossener Bauart Bei kippbaren elektrischen Schmelzöfen geschlossener Bauart, die nach dem Lichtbogenverfahren arbeiten, war bisher die Beschickung schwierig und ungünstig. Die verstellbaren Elektroden, deren Steuervorrichtung und Stromzuführung beanspruchten in der Regel den gesamten Raum oberhalb des Ofens, so daß man die Beschicköffnung seitlich oder vorn am Ofen anordnen mußte. Die Beschickung wird dadurch mühsam und zeitraubend; auch gefährdet sie die Elektroden, so daß man diese in der Regel vor der Beschickung aus dem Ofen herausziehen muß. Ganz besonders schwierig ist es, solche Öfen mit sperrigem Schmelzgut zu beschicken.
- Die viel günstigere Beschickung und Bedienung von oben her, ähnlich wie bei den konstruktiv einfacheren Induktionsöfen und feststehenden Lichtbogenöfen, war bei kippbaren Lichtbogenöfen geschlossener Bauart bisher nicht möglich. Durch die vorliegende Erfindung wird diese Möglichkeit geschaffen. Die Erfindung besteht darin, daß die Beschikkung des Ofens und die Steuerung der Elektroden von einer hochgelegenen Bühne aus erfolgt, unterhalb welcher zwei Elektroden und sämtliche Stromzuführungen liegen.
- In den Abb. i bis 3 der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Ofen, Abb. 2 eine Ansicht von oben und Abb.3 eine Seitenansicht nach der Linie A -B der Abb. 2. Der Ofen a ist mit seiner Kippachse b (Abb. 3) in an sich bekannter Weise in dem festen Gestell c gelagert. Dieses Gestell befindet sich unterhalb der Arbeitsbühne d, indem es entweder unter Flur gelegt ist, oder indem man es mit einer entsprechend hochgelegenen Arbeitsbühne umgibt. Der Ofenkörper ragt mit seinem Deckel e nur wenig, beispielsweise kniehoch über die Arbeitsbühne d heraus.
- Von dieser Arbeitsbühne d aus sollen die Beschickung des Ofens und alle sonstigen Bedienungsvorgänge ausgeführt werden. Alle dabei hinderlichen Teile sind deshalb unterhalb dieser Bühne angeordnet. So liegen z. B. die Elektroden f und g unterhalb der Bühne d und sind durch Bleche h und i (Abb. 2) abgedeckt, die mit der Bühne bündig sind. Ebenso wird der für das Kippen des Ofens erforderliche freie Raum durch ein mit der Bühne d bündiges Blech k abgedeckt.
- Die bei Drehstrom erforderliche dritte Elektrode i ist durch den Deckel des Ofens senkrecht durch dessen Mittelpunkt hindurchgeführt. Bei Lichtbogenöfen für Einphasenstrom sind nur zwei Elektroden erforderlich, so daß sich dann überhaupt keine Elektrode oberhalb der Bühne d befindet.
- In dem Deckel e des Ofens befinden sich eine oder mehrere Beschicköffnungen. Zweckmäßig erhält die Ofenwanne einen ovalen oder elliptischen oder ähnlichen Grundriß, so daß beiderseits der Elektroden, deren Ebene in die kürzere Achse des Grundrisses gelegt wird, genügend Platz für je eine Beschicköffnung m bzw. n entsteht. Das durch die Beschicköffnungen eingebrachte Schmelzgut kann auf diese Weise die Elektroden -nicht beschädigen, so daß diese während des Beschickens nicht herausgezogen zu werden brauchen. Sperriges Schmelzgut kann durch die Beschicköffnungen hindurch in den Ofen gestellt werden und nötigenfalls auch über die Beschicköffnungen herausragen, bis es niedergeschmolzen ist.
- Sämtliche Elektroden können von der Bühned, und zwar von der gleichen Stelle aus gesteuert werden. Zu diesem Zweck sind die an sich bekannten Elektrodenstellvorrichtungen mittels kleiner Transmissionen o, p, q von den dicht beieinanderliegenden Handrädern y, s, t aus steuerbar.
- Die Stromzuführung zu den Elektroden erfolgt nicht wie bisher durch oberhalb des Ofens hängende Bänder, sondern ist ebenfalls unter die Bühne d verlegt, um ein freies Arbeiten auf der Bühne zu ermöglichen. Die Stromzuführungskabel u, v, w führen von einem festen Anschlußpunkt x unterhalb der Bühne d ausgehend frei hängend zu einem am Ofenkörper befestigten Klemmbrett y und von hier aus am Ofenkörper entlang zu den einzelnen Elektroden empor.
- Auch das Kippen des Ofens erfolgt von der Bühne d aus. Zu diesem Zweck ist an dem tiefsten Punkt z des Ofenstuhls eine Kette z1 befestigt und über die Rollen z2 und z3 bis zur Bühne d geführt, aus welcher die Öse z4 der Kette herausragt. Um den Ofen zu kippen, wird diese Öse mittels Flaschenzug o. dgl. senkrecht nach oben gezogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Kippbarer Lichtbogenofen von geschlossener Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschicköffnungen (m, n), der Angriffspunkt (z4) für ein beliebiges, zum Kippen zu verwendendes Hebezeug und die Elektrodensteuerungen (s, y, t) oberhalb einer gemeinsamen Bedienungsbühne (d), zwei Elektroden (f, g) und sämtliche Stromzuführungen (u, v, w) unterhalb derselben liegen. a. Kippbarer Lichtbogenofen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß für Drehstrombetrieb eine dritte Elektrode (z) oberhalb der Bühne in gleicher Ebene mit den beiden unterhalb der Bühne liegenden Elektroden (f, g) und in der senkrechten Mittelachse des Ofens der bewegliche Teil ihrer Stromzuführung jedoch unterhalb der Bühne angeordnet ist. 3. Kippbarer Lichtbogenofen nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß im Deckel (e) des Ofens Beschicköffnungen (m, ya) in an sich bekannter Weise derart seitlich von den Elektroden (f, g, l) angeordnet sind, daß das Beschickgut nicht mit den * Elektroden in Berührung kommt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER66284D DE484587C (de) | 1925-12-23 | 1925-12-23 | Kippbarer Lichtbogenofen von geschlossener Bauart |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER66284D DE484587C (de) | 1925-12-23 | 1925-12-23 | Kippbarer Lichtbogenofen von geschlossener Bauart |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE484587C true DE484587C (de) | 1929-10-18 |
Family
ID=7412852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER66284D Expired DE484587C (de) | 1925-12-23 | 1925-12-23 | Kippbarer Lichtbogenofen von geschlossener Bauart |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE484587C (de) |
-
1925
- 1925-12-23 DE DER66284D patent/DE484587C/de not_active Expired
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