DE484576C - Ausgeglichener Oberflaechenkondensator - Google Patents

Ausgeglichener Oberflaechenkondensator

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DE484576C
DE484576C DET34724D DET0034724D DE484576C DE 484576 C DE484576 C DE 484576C DE T34724 D DET34724 D DE T34724D DE T0034724 D DET0034724 D DE T0034724D DE 484576 C DE484576 C DE 484576C
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DE
Germany
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water
steam
cold
air
mixing
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DET34724D
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English (en)
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KARL TEIWES DIPL ING
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KARL TEIWES DIPL ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Other Air-Conditioning Systems (AREA)

Description

  • Ausgeglichener Oberflächenkondensator
    Der Ausgleich von Belastungsschwankun-
    gen durch Speicher ermöglicht, die ausge-
    glichene Anlage für die mittlere Belastung
    züi bemessen. Er ergibt eine Gesamterspar-
    nis. falls die Ersparnis an der kleineren An-
    lage die Kosten des Speichers üüerwirgt.
    Bei einem ausgeglichenen Obertlächenkon-
    densator versprechen die Ersparnisse an der
    teueren Kühlfläche, am Kaminkühler und an
    den verbindenden 1Zohrleitungen solche Ge-
    #aniters1iarnis.
    Bei Dampfkesseln ist ein Ausgleich- unter
    dem Namen Verdrängungsspeicher bekannt.
    Bei seiner t'bertragung auf den Ober-
    iliic-henkondensator stößt mau auf die Schwie-
    rigkeit, den durch Niederschlag mit dem Kalt-
    wasser des Speichers als Warmwasser ge-
    S z -
    I)vicherten überschüssilllen Dampf zu "Leiten
    des Dampfmangels wieder vom warmen Spei-
    cherwasser zu lösen und der Kühlfläche des
    Kondensators zu7Ltfüliren.
    Die Erthidung Bist diese: Aufgabe durch
    ein besonderes Verfahren. Sie ist in der
    Abbildum; dargestellt.
    .lus der Abdaniptleitung t kann der Dampf
    sowohl durch den Stutzen 2 zu den auf mitt-
    leren 1)sinillfzutiiif.i bemessenen Kühlilächen
    des Kondensators .l gelangen als auch durch
    den Zweigstutzen 5 zu den obertn Mischräu-
    inen 6 und ; des Wasserspeichers S. Die
    Kühlrohre , sind durch die i_eitLiii"eii 9
    und 1 o, deren Förderung auf den mittleren
    l@iililtv,iss(#rilui.> eingeregelt sein soll, in den
    Wasserkreislauf . des Kaminkühlers i t einge-
    schaltet. Die Rohrleitung 1 2 führt das stetig
    anfallende Kondensat zum Kessel.
    Im unteren Teile des Speichers S wird das
    Wann- und das Kaltwasser -eineinsam in
    überrinan(lcrla,@entdc'n 5:hichten. deren au-en-
    blickliche 'I'rennti:ic-iic durch die Linie t ; an-
    -edeutet ist, gespei(hert. Das Kaltwasser -oll
    im Mischraume o entstehen und fällt durch
    (las Rohr 1.1 in den unteren l1%-aliwasserraum
    des Speichers. Das «-armwasser soll im
    Mischraume ; entstehen und wird im oberen
    Warmwasserraume ' gespeichert. Der obere
    wasserfreie Teil des Speichers ist (furch eine
    Trennwand 15, die nicht bis auf den Wasser-
    spiegel herunterreicht, in die zwei Räume o
    und 7. die unter der Trennwand miteinander
    verbunden sind. geschieden. Iin --\Iischraume (1
    sitzt oben, eine Brause i o. die über das Regel-
    ventil 17 und die Leitung i S durch eine, Pumpe
    ans dem Wermraum des Speichers gespeist
    werden kann. In entsprechender Weise wird
    die Brause i(g im Mischraum ; über das
    Re-elventil 2o und die Leituni 2 1 finit Kalt-
    wasser gespeist. Die Luttl)ullipe ; t kann
    (furch die Leitung 2o' Lutt ain kaltcli Ende
    des Kondensators _j 1111d durch die I_eizuug
    =1', falls das Regelventil 2_ geöffnet ist.
    Luft aus (leg oberen -feil des mit Kalt-
    wasser speisbaren Mischtaunies ; absaugen
    und nach aul3en drücken. Eine zweite Luft-
    pumpe ;2 kann- durch ein(: Leitung =;, falls
    (las IZcgclvcntil =4 oiieii ist, kalte Kundensa-
    torluft, (l.11. Luft voni kalten Ende des K-oil-
    densators, die entsprechend der Temperatur
    dieses Endes finit '-Wasserdampf gesättigt ist,
    in den unteren Teil des mit Warmwasser
    speisbaren Mischraumes ti hineindrücken.
    Die nötigen
    den Leitun--en
    =ollen durch die Drosselventile _o, 1-, __
    und e 4 in der -Weise geschehen, da13 die
    von der :i)danipfleitung i ausgehenden Steuer-
    leitungen 25, =6, 27 und 28 die in der
    Dampfleitung infolge ihrer wechselnden Be-
    lastung mit Dampf auftretenden Druckschwan-
    kungen auf die Motoren der Regelventile an-
    stol.igebend in bekannter Weise einwirken
    lassen. Die Anordnungen und Einstellungcr
    der Regler seien dabei so, daß bei nsittlerein
    Dampfzu$uß. und Druck die Ventile =o, i,-..
    _.^. und 2:1 beschlossen sind, daß bei ver-
    stärktenn Dampfzutlul3 der erhöhte Druck die
    Ventile 2o und =:! öl 'fnet, während bei ver-
    nlindertem Dampfzuiluß der \ erisiiuderte
    Druck die @-entile 17 und =.t ii:iilet.
    Die Wirkun-slveise ist: -
    Bei mittlerem D@impfztiflul3 sind sämtliche
    Itey.,elventile beschlossen, und der ganze
    Dampf wird an der Kühlfläche des Kon(len-
    s:itors niedergeschlagen. Die Wirkung des
    Speichers ist dabei aus#"e@schaltet. Die Trenn-
    linie 13 zwischen dein `s`@ ttrtn- und Kaltwasser-
    raum des Speichers bleibt unverändert in
    ihrer Höllenlage.
    Bei Dampfüberschuß öffnen sich die Ven-
    tite zu und =a, und Kaltwasser wird im
    Mischraum ; vergraust. Infolge des ein-
    tretenden L'berdruckes der Abdampfleitung
    gegen den Raum 7 wird der überschüssige
    "feil des Dampfes durch den Stutzen 5 und
    den Raum 6 nach dein Raum 7 gedrückt
    und dort durch die kalte Brause im Gegen-
    strom niedergeschlagen. Die Luft wird am
    oberen Ende des- Raumes 7 kalt durch (sie
    Leitung 21' mittels der Luftpumpe 3 1 abge-
    saugt, während sich Warmwasser im oberen
    «'asserraum sammelt. Diese Ladung des
    Speichers findet unter Umlagerung der Was-
    sermassen statt. Die Trennschicht 1 3 rückt
    Segen den Boden des Speichers hin.
    rei minderem Dampfzuiluß sind die Ventile
    2o und 2a geschlossen, die Ventile 17 und 24
    durch den -Minderdruck geöffnet. Der Brause
    16 entströmt das Warmwasser des Speichers,
    und dem unteren Teile des Mischraumes 6
    wird durch die Leitung =3 ein Luft-Dainpf-
    Gemisch aus dein kalten Ende des Kondensa-
    tors zugeführt. Dieses strömt (lern nieder-
    fallenden Warmwasser entgegen und belangt
    durch den Stutzen 5 erwärmt wieder nach
    dem Kondensator zurück. - Die Luft erwärmt
    sich heim Aufsteigen am niederfallenden
    Warmwasser. und ihr "Peildruck uni Gemisch-
    druck des -Raumes () nimmt mit der Erwär-
    iiiuii" also leim .\tifw:ii-tssteigctl ab. w.ihrend
    der Teilclrucl: des Dampfes, da der GriniSch-
    druck ini Ratune 6 in allen Höhenlagen fast
    unverändert ist, voll unten nach oben ::u-
    illmillt. Die (Geniisc-libildung ins Raume :--
    So, (11a(3 im unteren "feile ein f;criilg(#r
    und. ein Isolier Luftdruck --- also fas; nu.-
    Luft -- im oberen -feile ein hoher Dampf-
    und ein niederer Luftdruck - also fas: a::r
    Dampf -- vorhanden ist. Der fallende Was-
    sertropfeil ist während seines Falles jewoils
    von einem Dainpf-Luft-Gemisch gleicher Te.n-
    peratur - wegen der innigen Mischur; -
    uni5eben und strebt mit diesem Gemischeinen
    Gleichgewichtszustand an, hei dem das Ge-
    ntisch mit Dampf von dein der Wasseriein-
    peratur entsprechenden Drucke gesättigt ist.
    Da nun in dieser Zeit der Mlnderbelastun-
    der Kondensator eine Saugwirkung auf das
    Gemisch « es l#Uickverdampfungsraumes aus-
    übt, das Geinnsch des !Zaumes G nach dem
    Kondensator abstriinit, also die geschild_°r-
    ten Dainptspannungen uns jeden Wass_r-
    tropfen herum stets etwas unter denen de=
    Gleichgewichtszustandes liegen, so nitiii Sich
    aus jedem Tropfen und in jeder I-Iöileilli`e
    - aus den heißen Tropfen oben und den ab-
    -ekühlten Tropfen umen - Dampf bilden
    und in das Gemisch übertreten, bis der Trop-
    fen - genügende Fallzeit vorausgesetzt -
    auf der erreichbaren Grenztemperatur'ane-
    langt ist, die durch den Kondensatordruck
    und die Menge der zugeführten Luft `-egeben
    ist. Diese Temperatur soll mit der Kalt-
    wassertemperatur des Speichers übereinstiui-
    men.
    Die zuzuführende Luftmenge erfüllt diesen
    Zweck, wenn sie so eingeregelt wird. da15 &#s
    oben in den Stutzen 5 übertretende Damnt-
    Luft-Gemisch voll derselben Zusammensetzung
    ist wie der neu zuströmende Abdampf. Diese
    Forderung läßt sich dadurch erfüllen, dal3
    man in den Stutzen 5 und = Thermometer _9
    und 3o anbringt und von deren Temperatur-
    unterschied eine Nachregelung des Regel-
    ventils =.l ausgehen läfjt.
    Die @otwen(liskeit der Kaltluftzuführun-
    in den unteren Tcil des l#',ückverdailipfrauines
    läßt sich auch daraus erkennen. daL, die
    ladende Kondensation ini Raune ; unci die
    entladende I#:üc-kvcxdampl trüg iin Rauase ß
    entsprec-lie-ii(le Vorgänge .= Sein müssen. :)e11
    denen .alle vorfcolntnendcil _lndertingun
    gekehrtes Vorzeichen aufweisen. Würde inan
    keine Luft zuführen, dann wiirde in denn
    Rauire () nur eine ganz geringe Ausdün _;un@-
    des Wartnwassers stattlindvn, n;inilich in (lein
    -labe, als durch die Minderbelastung der
    Kühlfläche der (;c-niisclidruck ini Kondensator
    sich vermiildert. (Icnn die Wassertrupfen wür-
    den von reinem Dampfe von der Spannung
    des Kondensatorgemischdruckcs umgeben sein, also von einer Dampfspannung, in die nur das heißeste Wasser Dampf entsenden könnte, bei der also keine nennenswerte Auskühlung des Speicherwarmwassers stattfinden könnte.
  • Die geregelte Kaltluftzuführung während der Entladung zum unteren Teile des Rückverdampfungsraumes ist daher das Kennzeichen dieser Erfindung. Bei dieser Entladung steigt die Tremischicht i-,.
  • Bei dem geringen Temperaturunterschied zwischen dem Warm- und dem Kaltwasser einer Kondensation von etwa io' sind etwa 6o kg Kühlwasser je Kilogramm Abdampf erforderlich. Daraus ergeben sich große Wassermassen für die Speicher, also große Speicherräume. die gegen äußeren Überdruck fest sein müssen. Es kann daher ratsam erscheinen, die Wasserspeicherung in einem offenen Speicher vorzunehmen, der mit geringer Wandstärke billig ausgeführt werden kann. Man trennt alsdann die Mischräume vom Wasserspeicher und erzwingt den Rücklauf des Wassers aus den Mischräumen zum 5peiclier durch zwei weitere Pumpen.

Claims (1)

  1. PATE STAVSPRÜCHE ; i. Ausgeglichener Oberflächenkondensator mit einem zum 1,7"ondensator parallel geschalteten Verdrängungsspeicher, in dessen Mischraum überschüssiger Dampf durch das Kaltwasser des Speichers niedergeschlagen und als Warmwasser gespeichert wird, dadurch gekennzeichnet, tlaß die Entladung des Speichers bei Dampfmangel durch Rückverdampfung aus dem Speicherwarmwasser in der Weise ermöglicht wird, daß in einem Mischraume (6) das ZVarmwasser verbraust und diesem Raume von unten kalte Luft aus dem Kondensator zugedrückt wird. a. Ausgeglichener Oberflächenkondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -Mischräume und Speicher voneinander getrennt sind und der Speicher offen ausgeführt wird.
DET34724D 1928-02-29 1928-02-29 Ausgeglichener Oberflaechenkondensator Expired DE484576C (de)

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