DE484440C - Schmiervorrichtung fuer Naehmaschinengreifer - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer Naehmaschinengreifer

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DE484440C
DE484440C DES79191D DES0079191D DE484440C DE 484440 C DE484440 C DE 484440C DE S79191 D DES79191 D DE S79191D DE S0079191 D DES0079191 D DE S0079191D DE 484440 C DE484440 C DE 484440C
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DE
Germany
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bore
shaft
gripper
lubricating device
longitudinal
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DES79191D
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Singer Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B71/00Lubricating or cooling devices
    • D05B71/02Loop-taker lubricating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Schmiervorrichtung für Nähmaschinengreifer Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schmieren der Spulengehäuseführungsbahn eines mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Nähmaschinengreifers; durch die Vorrichtung der Erfindung wird die Schmiermittelzuführung derart gesteuert, daß eine Verschmutzung des Fadens vermieden wird.
  • Bei der vorzugsweise zur Anwendung gelangenden Ausführungsform ist der Greiferkorb, der eine Führung für die Lagerrippe des ortsfesten Spulengehäuses aufweist, dauernd auf einer umlaufenden Welle befestigt, die mit einer längsverlaufenden Bohrung versehen ist, welche sich über den größeren Teil der Wellenlänge erstreckt. Mit dieser längsverlaufenden Wellenbohrung stehen radiale Öffnungen in Verbindung, - von denen die eine sich in Übereinstellung mit einer in dem Greifer vorgesehenen radialen Bohrung befindet, die ihrerseits mit der Spulengehäuseführungsbahn in Verbindung steht. In die miteinander in Verbindung stehenden Bohrungen in der Welle und in dem Greifer ist ein fortlaufendes Stück eines ein Schmiermittel leitenden Materials oder eines Dochtes so eingeführt, daß es in der Führungsbahn endet. Dieser Docht wird in der in dem Greiferkorb vorgesehenen Bohrung stärker zusammengedrückt als in der längsverlaufenden Wellenbohrung, indem diese Greiferkorbbohrung verengt ausgebildet ist. Diese Bauart sichert eine freie, aber gut geleitete Zuführung des Schmiermittels durch die längsverlaufende Wellenbohrung hindurch; die Zuführung des Schmiermittels durch den in der Greiferkorbbohrung vorhandenen zusammengedrückten Dochtteil hindert eine zu freie Bewegung des Öls zu dem äußeren Ende der Bohrung. Diese Schmiermittelzuführung erfolgt sonst derart unbehindert, daß infolge der Zentrifugalkraft, die bei einer hohen Umdrehungsgeschwindigkeit des Greifers auftritt, die Gefahr eines Verschmutzens des Fadens entsteht.
  • Ein Einlaßkanal zur Zuführung des Schmiermittels führt von der Oberfläche der Maschinengrundplatte durch das Lager der Welle und deren Buchse hindurch zu einem in der Welle vorgesehenen Schlitz. Um die richtige Schmierung des Wellenlagers zu sichern, ist die Buchse mit einer Längsbohrung versehen, die den Einlaßkanal kreuzt und über ihre ganze Länge mit dem Wellenlager in Verbindung steht. Diese in der Buchse vorgesehene Bohrung wird vorzugsweise mit einem Docht versehen, obgleich dies nicht unbedingt notwendig ist. Der in der Welle vorgesehene Schlitz ist in deren Umfangsrichtung so angeordnet, daß er mit dem Einlaßkanal in der normalen Abstellage der Maschine in Übereinanderstellung liegt.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. x ein senkrechter Längsschnitt durch den Greifer und seine Welle und veranschaulicht einen Teil der Maschinengrundplatte.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A -A der Abb. x, wobei das Spulengehäuse von dem Greifer entfernt ist.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie B-B der Abb. x.
  • Der Greiferkorb x ist mit einer Führung 2 für die in der Umfangsrichtung verlaufende Lagerrippe 3 des Spulengehäuses 4 versehen. Der Greiferkorb x weist eine Nabe 5 auf, die dauernd auf dem einen Ende einer umlaufenden Welle 6 durch Stellschrauben 7 befestigt ist, die durch Lötstellen 8 abgedeckt sind. Das freie Ende der Nabe 5 wird auf der Welle bei g verlötet, um es gegen den Durchtritt von Schmiermitteln zwischen Nabe und Welle abzuschließen. Die Welle 6 ist in einer Buchse xo gelagert, die in beliebiger Weise in einem Lageransatz ix unterhalb der Maschinengrundplatte 12 befestigt ist.
  • Die Welle 6 ist mit einer längsverlaufenden Bohrung 13 versehen, die sich von dem Greiferende der Welle über deren größeren Teil hinweg erstreckt und radiale Öffnungen 14 und 15 neben den beiden Enden der erwähnten Längsbohrung aufweist. Die Öffnung 14 liegt in Zlbereinanderstellung mit einer radialen Bohrung x6 des Greiferkorbes x; diese Bohrung 16 ist mit Bezug auf die Wellenbohrung 13 verengt und steht an ihrem äußeren Ende mit einem breiteren Kanal 17 in Verbindung, welcher in dem in der Umfangsrichtung verlaufenden Teil des Greiferkorbes in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Umdrehungsachse des Greifers vorgesehen ist. Der Kanal 17 läuft in einen Schlitz 18 aus, der in dem Fuß der Führung 2 vorgesehen ist. Ein fortlaufendes Stück aus einem das Schmiermittel leitenden Material oder ein Docht xg ist in die miteinander in Verbindung stehenden Bohrungen der Welle und des Greifers derart eingeführt, daß es an dem Schlitz 18 endet. Das Schmiermittel wird durch den nicht zusammengedrückten Teil des Dochtes xg in der Wellenbohrung zu dem in der verengten radialen Bohrung 16 liegenden Teil des Dochtes geführt, der zusammengedrückt ist und somit eine zu große Zuführungvon Schmiermitteln durch diese radiale Bohrung hindurch infolge der Zentrifugalkraft verhindert, die bei einer hohen Umdrehungsgeschwindigkeit des Greifers auftritt. Der verbreiterte Kanal 17 ermöglicht ein Ausbreiten des Endes des Dochtes xg, um die Führungsbahn mittels des Schlitzes 1ß ausreichendzu schmieren.
  • Die Welle 6 ist zwischen ihren Enden mit einem abgeschrägten Einlaßschlitz 2o versehen, welcher von der in der Umfangsrichtung verlaufenden Nut 2x der Welle 6 gekreuzt wird, mittels deren das Schmiermittel zu dem Schlitz 2o geführt werden kann. In der Abstellage der Maschine liegt der Schlitz 2o in ZTbereinanderstellung mit einer in der Buchse xo vorhandenen Öffnung 22, die dauernd in Übereinanderstellung mit einem Einlaßkanal23 in der Maschinengrundplatte liegt. Die Öffnung 22 wird teilweise von einer Bohrung 24 gekreuzt, die in der Längsrichtung der Buchse xo verläuft; diese Bohrung 24 steht mit der Wellenlagerbohrung der erwähnten Buchse in Verbindung und ist vorzugsweise mit einem Docht o. dgl. versehen. Die beschriebene Bauart gewährleistet eine ausreichende Schmierung des Wellenlagers, ohne die Zuleitung des Schmiermittels zu dem Docht xg zu stören.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Schmiervorrichtung für Nähmaschinengreifer mit einer in der Greiferwelle längsverlaufenden Bohrung, an die sich eine radiale Bohrung in einem Arme des Greiferkorbes anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß ein fortlaufendes Stück eines ein Schmiermittel leitenden Dochtes (xg) o. dgl. sich durch die längsverlaufende Bohrung (x3) der Greiferwelle hindurch und darauf durch die engere radiale Bohrung (x6) des Greiferkorbes, in der der Docht zusammengedrückt ist, und von dem Ende dieser radialen Bohrung bis zu der in dem Greiferkorb vorgesehenen Führungsbahn (z) erstreckt.
  2. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagerglied (Buchse xo), das mit einer Lagerbohrung für das eine Ende der Welle versehen ist, eine querverlaufende Öffnung (22) aufweist, die mit der Wellenbohrung (x3) und einer längsverlaufenden Bohrung (24) in Verbindung steht, die sich im wesentlichen über die ganze Länge des Lagergliedes erstreckt und ihrerseits mit der Lagerbohrung Verbindung hat.
  3. 3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die querverlaufende Öffnung (22) in der gewöhnlichen Abstellage der Maschine unmittelbar mit einem Schmiermitteleinlaßschlitz (2o) zu der Wellenbohrung in Verbindung steht.
DES79191D 1926-04-23 1927-04-10 Schmiervorrichtung fuer Naehmaschinengreifer Expired DE484440C (de)

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ID=21954616

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DES79191D Expired DE484440C (de) 1926-04-23 1927-04-10 Schmiervorrichtung fuer Naehmaschinengreifer

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DE (1) DE484440C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061162B (de) * 1955-08-06 1959-07-09 Mischke Sohn K Umlaufender Greifer fuer Naehmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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