DE48430C - Schraubensicherung mit in das Bolzengewinde eingreifender Sicherungsschraube - Google Patents

Schraubensicherung mit in das Bolzengewinde eingreifender Sicherungsschraube

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DE48430C
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DE
Germany
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screw
locking
thread
nut
screw bolt
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48430D
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English (en)
Original Assignee
A. VOGT in Brüssel, 69 Boulevard Waterloo
Publication of DE48430C publication Critical patent/DE48430C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/32Locking by means of a pawl or pawl-like tongue

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fishing Rods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1889 ab.
Die dargestellte Sicherung für Schraubenmuttern besteht in der Anwendung einer besonderen Sicherungsschraube S, deren Gewinde dieselbe Steigung wie das des Schraubenbolzens C, aber kleineren Durchmesser und entgegengesetzte Gangrichtung hat. Die Sicherungsschraube ist entweder in einem besonderen Gehäuse A, welches über die Befestigungsmutter B geschraubt wird und gleichzeitig noch als Gegenmutter dient, Fig. 1 bis 5, oder unmittelbar über bezw. in der Mutter, excentrisch zum Schraubenbolzen, Fig. 6 bis 1 o, derart angeordnet, dafs sie sich um ihre Längsachse drehen kann, und dafs ihr Gewinde mit dem des Schraubenbolzens in Eingriff steht. Oben hat die Sicherungsschraube einen Schlitz, so dafs sie mittelst eines Schraubenziehers verstellt und gegen das Gewinde des Schraubenbolzens geprefst werden kann. Bei Eintritt eines geringen Rückwärtsganges der Mutter B wird auch die Sicherungsschraube durch Reibung mitgenommen und zum Rollen gebracht. Da aber deren Gänge infolge des kleinen Durchmessers rascher ansteigen wie diejenigen des Schraubenganges, so wird nur eine noch stärkere Klemmung und damit gröfsere Sicherung hervorgebracht.
Das Gehäuse A, Fig. 1 bis 5, ist bei a durchbrochen und mit Muttergewinde versehen. Die zum Gewinde α excentrische cylindrische Vertiefung b hat einen Boden e, welcher in der Mitte mit einer Oeffnung d versehen ist, die sich nach innen in einen hohlen Cylinder c fortsetzt. Die Vertiefung nimmt als Sicherungsschraube die .Stiftschraube 5 auf, welche sich um den kurzen Zapfen f, Fig. 3, drehen kann.
Entsprechend der Dicke und Höhe des den Zapfen aufnehmenden Cylinders c ist an der Schraube S eine Vertiefung h angebracht, so dafs die Schraube 5 nur den oberen Rand von c berührt, während ihre untere Fläche vom Boden des Gehäuses etwas absteht. Damit die Schraube aus dem Gehäuse nicht herausfalle, wird der Zapfen f am unteren Ende so vernietet, dafs die Schraube in senkrechter Richtung noch etwas Spielraum hat. .
Das Gehäuse A wird, nachdem die Mutter B auf ihrem Schraubenbolzen angezogen ist, ebenfalls auf dem Bolzen festgeschraubt. Dann dreht man die Schraube £ in umgekehrter Richtung wie vorher das Gehäuse, und zwar so weit, bis die Schraube S festsitzt, worauf ein Losschrauben oder ein selbstthätiges Lösen des Gehäuses und damit der Mutter nicht mehr möglich ist. Die beim Zurückdrehen von A eintretende Klemmung ist um so gröfser, je fester die Schraube S ursprünglich angezogen wurde und je gröfser der Unterschied der Durchmesser beider Schrauben ist. Soll die Sicherungsvorrichtung wieder gelöst werden, so wird die Schraube S rechtsum gedreht, wodurch die Klemmung zwischen beiden Schraubengewinden aufgehoben wird. Statt der einen Sicherungsschraube S können auch zwei oder mehrere Schrauben von derselben Beschaffenheit an dem Gehäuse angebracht werden.
Nach Fig. 6 und 7 ist die Mutter selbst mit einer zur Gewindeachse parallelen Ausbohrung versehen, in welcher die Schraube S mittelst eines verlängerten Zapfens drehbar ist. Die Wirkung ist dieselbe wie bei Fig. 1 bis 5.
Nach Fig. 8 bis io hat die Schraube S einen bedeutend kleineren Durchmesser und ist etwas kegelförmig, hat jedoch im übrigen genau dieselben Eigenschaften wie in den vorhergehenden Fällen. Zur Aufnahme dieser Schraube wird die Mutter an ihrer inneren Seite mit einem kreis- oder eirunden Schlitz m versehen, dessen Achse parallel zur Gewindeachse der Mutter steht. Die Tiefe dieses Schlitzes senkrecht zu seiner Achse ist so bemessen, dafs die Gewinde beider Schrauben zuerst leicht in einander greifen und . dann infolge der Kegelform der Stiftschraube sich bei weiterer Drehung fest in einander schrauben. Seitlich ist der Schlitz etwas weiter als der obere Durchmesser der Sicherungsschraube, Fig. 9, damit beim Rückwärtsdrehen der Mutter die Schraube S an der rückwärtigen Wand des Schlitzes rollen kann. Durch dieses Rollen der Schraube S wird jedoch infolge des rascheren Ansteigens ihrer Gewindegänge bewirkt, dafs sich die Schraube noch tiefer in den Schlitz m einkeilt, bis ein ferneres Drehen unmöglich ist. Das Lösen der Mutter geschieht durch einfaches Herausschrauben der Schraube 5 mittelst eines Schraubenziehers.
Das Klemmen tritt früher und sicherer ein, wenn der Schlitz m, Fig. io, etwas geneigt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Sicherung für Schraubenmuttern, bestehend aus einer besonderen Schraube S, deren Gewinde einen kleineren Durchmesser und entgegengesetzte Richtung wie dasjenige des Schraubenbolzens hat, und welche über bezw. in der Mutter derart angeordnet ist, dafs sie mit ihrem Gewinde in dasjenige des Schraubenbolzens eingreift und bei entsprechender Drehung um ihre Achse in dem Schraubenbolzengewinde festgeklemmt oder gelöst wird.
2. Die Anordnung der unter i. gekennzeichneten Sicherungsschraube S in einem besonderen, über die Mutter zu schraubenden Gehäuse A derart,, dafs die Schraube 5 in letzterem drehbar gehalten ist, und dafs ihr Gewinde mit demjenigen des Schraubenbolzens in Eingriff steht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48430D Schraubensicherung mit in das Bolzengewinde eingreifender Sicherungsschraube Expired - Lifetime DE48430C (de)

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