DE484249C - Vorrichtung fuer das Verfahren zum elektrischen Verschweissen von Schienen oder aehnlichen Werkstuecken mittels eines die Schweissstelle umgebenden und durch Stromdurchfluss erhitzten schlechten Leiters - Google Patents

Vorrichtung fuer das Verfahren zum elektrischen Verschweissen von Schienen oder aehnlichen Werkstuecken mittels eines die Schweissstelle umgebenden und durch Stromdurchfluss erhitzten schlechten Leiters

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DE484249C DEB131033D DEB0131033D DE484249C DE 484249 C DE484249 C DE 484249C DE B131033 D DEB131033 D DE B131033D DE B0131033 D DEB0131033 D DE B0131033D DE 484249 C DE484249 C DE 484249C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/44Non-dismountable rail joints; Welded joints
    • E01B11/50Joints made by electric welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Vorrichtung für das Verfahren zum elektrischen Verschweißen von Schienen oder ähnlichen Werkstücken mittels eines die Schweißstelle- umgebenden und durch Stromdurchfluß erhitzten schlechten Leiters Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für das Verfahren zum elektrischen Verschweißen von Schienen oder ähnlichen Werkstücken mittels eines die Schweißstelle umgebenden und durch Strorndurchfluß erhitzten schlechten Leiters. Es ist bekannt, zum Verschweißen von langgestreckten, verhältnismäßig dünnen Gegenständen, wie beispielsweise - Barren, Stangen, Drähten o. dgl. mit regelmäßigem Querschnitt, diese mit einem halbleitenden Stoff hergestellten Hohlkörper zu umgeben und durch elektrische Erhitzung dieses Hohlkörpers die in demselben befindlichen Stücke zu verschweißen. Für Schienen und andere größere Gegenstände -mit sehr unregelmäßigem Querschnitt ist dieses Verfahren insofern völlig unbrauchbar, als sehr große Hohlkörper hergestellt werden müßten und diese zur Verschweißung zu viel Strom verbrauchen würden. Weiterhin ist es vollkommen unmöglich, mit einer derartigen Hohlform bereits verlegte Schienen zu verschweißen. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der schlechte Leiter derart ausgebildet, daß er eine bandförmige, sich an die zu verschweißenden Schienenenden anschmiegende Gestalt besitzt. Dadurch wird erreicht, daß dieser schlechte Leiter um Schweißstellen herumgelegt werden kann, welche einen beliebig unregelmäßigen Querschnitt besitzen. Dieser bandförmige schlechte Leiter hat weiterhin noch den Vorteil, daß man ihm einen so geringen Querschnitt geben kann, daß er bei geringem Stromverbrauch eine äußerst schnelle Erhitzung der Schweißstelle ergibt.
  • Das Verfahren und eine zu seiner Ausführung dienende Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, und zwar in Abb. i im Querschnitt, in Abb.2 im Längsschnitt und in Abb. g in der Draufsicht.
  • und b bezeichnen die Schienenenden, welche @ zweckmäßig so bearbeitet und verlegt bzw. eingespannt werden, daß sie mit ebenen und gleichlaufenden Stirnflächen dicht aneinanderliegen, um bei der Erhitzung ein Anlaufen der Schweißflächen zu verhindern und eine gute V erschweißung zu gewährleisten. Gegebenenfalls kann auch noch zwischen die beiden Stirnflächen ein Schweißblech aus weichem Eisen eingefügt werden, welches die Stoßfuge in ganzer Höhe und Breite ausfüllt.
  • Der schlechte Stromleiter besitzt im vorliegenden Falle die Gestalt eines Bandes c, welches um die Schienenenden herumgelegt wird und mit Anschlüssen cl und c' für den elektrischen Strom versehen ist. Das Band c kann aus Kohle bzw. Graphit oder einem sonstigen Stoffe bestehen, welcher dem Durchgang des Stromes großen Widerstand entgegensetzt, und schmiegt sich dem Umfang der Schiene an, jedoch zweckmäßig mit einem solchen, wenn auch geringen Abstand, daß der Strom nicht durch die Schiene hindurchgeht.
  • Es ist vorteilhaft, das Band in einer dem jeweiligen Werkstück angepaßten Form d aus nicht leitendem Stofft, beispielsweise Schamotte oder Formsand, einzubetten, um zu verhindern, daß die erzeugte Hitze durch die Luitstz-ömung abgeleitet wird. `Weiterhin dient die Form auch dazu, infolge des fehlenden Luftzutrittes eine Oxydation der erhitzten Schienen und eine Verbrennung des Leiters c zu vermeiden.
  • Infolge des Stromdurchganges wird der diesem einen großen Widerstand entgegensetzende schlechte Leiter c sehr stark erhitzt (Weißglut),- also in der Form eine erhebliche Wärrne erzeugt, die sich den umschlossenen Schienenenden mitteilt und diese auf Schweißhitze bringt. Die Verschweißung der Schienenenden kann dann durch Stauchen, beispielsweise vermittels des bekannten Klemmapparates, erfolgen, der gleichzeitig zum Einspannen der Schienenenden dient.
  • Gegebenenfalls kann auch der elektrischen Erhitzung der Schienen eine Vorwärmung üblicher Art vermittels Benzolgebläse oder einer ähnlichen Wärmequelle, die hoch erhitzte Gase erzeugt, vorausgehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für das Verfahren zum elektrischen Verschweißen von Schienen oder ähnlichen Werkstücken mittels eines die Schweißstelle umgebenden und durch Stromdurchfluß erhitzten schlechten Leiters, dadurch gekennzeichnet, -daß der schlechte Leiter (c) eine bandförmige, sich an die zu verschweißenden Schienenenden (a, b) anschmiegende Gestalt hat.
DEB131033D 1927-04-13 1927-04-13 Vorrichtung fuer das Verfahren zum elektrischen Verschweissen von Schienen oder aehnlichen Werkstuecken mittels eines die Schweissstelle umgebenden und durch Stromdurchfluss erhitzten schlechten Leiters Expired DE484249C (de)

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