DE483528C - Mit Saugluft arbeitender Zettelrohrpostempfaenger mit selbsttaetigem Ausschleusen der Zettel in bestimmten Zeitabstaenden - Google Patents
Mit Saugluft arbeitender Zettelrohrpostempfaenger mit selbsttaetigem Ausschleusen der Zettel in bestimmten ZeitabstaendenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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Description
- lgit Saugluft arbeitender Zettelrohrpostempfänger mit selbsttätigem Ausschleusen der Zettel in bestimmten Zeitabständen Es sind Empfangseinrichtungen für Zettelrohrpostanlagen bekannt, bei denen im Fahrrohr befindliche Zettel in eine am Fahrrohr angeschlossene Kammer gesaugt werden. Hierbei- erfolgt das Ausschleusen der Zettel durch eine Hebelumlegung von Hand, wodurch die die Schleusenkammer gegen das Fahrrohr abdichtende Klappe und die die Empfangskammer gegen die Außenluft abdichtende Klappe infolge der Zuführung von Frischluft zur Schleusenkammer für den freien Durchtritt von Zetteln wechselweise freigegeben werden. Zur Bedienung dieser Anlage ist eine Person erforderlich.
- Bei einer anderen Anordntjng wird der für den freien Austritt der Zettel notwendige Luft-,vechsel von der Treibluft selbst bewirkt. Jedoch ist diese bekannte Einrichtung, bei der ein Kolben in einem Zylinder unter dem Einfluß der Treibluft bewegt wird und die Freigabe einer Lufteintrittsöffnung bewirkt, äußerst empfindlich. So werden beispielsweise Unterdruckschwankungen, Verschmutzungen durch Fremdkörper, Hängenbleiben der Ventile, Undichtigkeiten usw. den einwandfreien Betrieb einer solchen Anlage alsbald in Frage stellen. Auch ist eine derartige Einrichtung für jeden Empfänger einzeln notwendig.
- Schließlich haben aber auch mit Saugluft arbeitende Zettelrohrpostempfänger praktische Verwendung gefunden, bei denen das selbsttätige Ausschleusen der Zettel in bestimmten Zeitabständen durch eine mehrere Empfänger gleichzeitig steuernde mechanische Schalteinrichtung bewirkt wird. Hierbei ist die untere Austrittsklappe über ein mehrteiliges Hebelwerk mit der oberen Schleusenklappe derart zwangläufig verbunden, daß bei Üffnung der Austrittsklappe die Schleusenklappe gleichzeitig geschlossen wird.
- lm Gegensatz hierzu wird nach der Erfindung der Schleusenkammer durch eine in der Absaugleitung angeordnete elektrisch, pneumatisch oder mechanisch gesteuerte Schalteinrichtung Frischluft zugeführt. Das Öffnen der Klappen erfolgt also hier vollkommen unabhängig von mechanischen Mitteln rein pneumatisch, wodurch der hierfür erforderliche Kraftbedarf auf ein Mindestmaß herabgesetzt und der Empfänger wesentlich vereinfacht wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Saugluftempfänger für Zettelrohrpostanlagen irn Schnitt, Abb. z vielfach geschaltete Empfänger der gleichen Art mit Anschluß an die Luftleitung und in dieser eingebautem elektrisch gesteuertem Ventil- nebst Stromlauf, Abb. 3 und q. das als Dreiwegehahn ausgebildete Ventil im Schnitt auf Saugluft- oder Frischluftstellung. Das mit 2 bezeichnete Gehäuse des Zettelrohrpostempfängers nimmt an seinem oberen Ende das Fahrrohr r auf, welches durch die um die Achse 6 schwingende Klappe 3 zeitweilig abgeschlossen wird. Eine zweite um die Achse 7 schwingende Klappe q. dient als Abschluß für das Empfangsgehäuse 2, an dessen seitliche Schlitzöffnungen io, ii sich die Absaugrohre 8, 9 anschließen (Abb. i).
- Bei der in Abb. 2 der Zeichnung schematisch dargestellten Anordnung einer Zetrelrohrpostempfangsstelle finden beispielsweise drei pgrallel zueinander geschaltete Empfänger 2 von bereits vorstehend beschriebener Bauart Verwendung, die über die Säugstutzen 8, 8' und 9, 9' mit den Saugleitungen 13 und 14 in Verbindung stehen. In die letztgenannte Saugleitung 14 ist nun ein beispielsweise als Dreiwegehahn ausgebildetes Frischluftventil 15 eingebaut, welches über Welle r6, Lenker 17 mit Schlitzführung 17' in bestimmten kürzeren oder längeren periodischen Zeitabständen durch Kontaktschluß 23 eines Erregerstroinlzreises 22 für seinen Magneten 20 in Verbindung mit einer bei i9 festen Rückzugfeder i8 gesteuert wird. Hierbei kann die rhytlixnische Drehb-eweaung des Ventils, von der Saugiuftstellune (Abb. 3) in die Frischluftstellung (Abb. 4) und umgekehrt durch an sich bekannte, den Erregerstromkreis 22 für den Magneten 2o steuernde Mittel, wie ein Uhrwerk, eine Relaiskette, ein Schrittschaltwerk o. dgl., erfolgen.
- Die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist kurz folgende: Der aus dem Fahrrohr i in den Empfänger 2 gleitende Gesprächszettel s fährt, da die das Fahrrohr i abschließende Klappe 3 entlastet, also geöffnet ist, bis zur Klappe 4, weiche sich infolge des Druckes der Außenluft in der Verschlußlage befindet. Im Augenblick der Umschaltung des Ventils 15 auf die in Abb. 4 gezeigte Stellung erfolgt durch die bei 21 eintretende Frischluft über die Saugleitung 14, 9' und 9 eine Entlastung der das Empfängergehäuse 2 abschließenden Klappe4, welche sich nunmehr öffnet und den Gesprächszettel 5 auf den Verteilertisch 12 fallen läßt. Gleichzeitig mit der Entlastung der Austrittsklappe 4 und deren Öffnung tritt eine Belastung und somit eine Schließung der das Fahrrohr i abdeckenden Klappe 3 ein, so daß der über die Rohrleitungen 8, 8' und 13 fließende Förderluftstrom nicht unterbrochen und die nachfolgenden Gesprächszettel im Fahrrohr weiter befördert werden. Erfolgt nun wiederum die Umschaltung des Ventils nach einem bestimmten Zeitabstand in die Saughiftstellung (Abb. 3), so schließt sich infolge der Absperrung der Frischluft die Klappe 4, während sich die Klappe 3 in die Offenstellung bewegt. Dieses vorbeschriebene Spiel des Ventils 15 wiederholt sich nun in ganz bestimmten Zeitabständen, bewirkt also eine wechseiweise Zuführung oder Abstellung der Frischluft, wodurch auch die Klappen 3, 4 des Empfängers wechselweise von der Luft ent- oder belastet werden. Hierbei kann auch die erforderliche Umschaltung des Ventils i5 von den Gesprächszetteln selbst durch geeignete Kontaktmittel eingeleitet werden.
- Durch die vorbeschriebene Anordnung ist also insbesondere auch die Möglichkeit gegeben, finit nur einem Ventil eine Mehrzahl von parallel miteinander geschalteten Empfängern gleichzeitig zu steuern.
Claims (4)
- hATLN'rANSPRÜCHE: i. Mit Saugluft arbeitender Zettelrohrpostempfänger mit selbsttätigem Ausschleusen der Zettel in bestimmten Zeitabständen durch eine Schalteinrichtung der Schleusenkammer, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleusenkammer durch eine in der Absaugleitung angeordnete elektrisch, pneumatisch oder mechanisch gesteuerte Schalteinrichtung - Frischluft zugeführt wird.
- 2. Zettelrohrpostempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Absaugleitüng (14) für die Treib liift angeordnete elektrisch gesteuerte Ventil (15) -mehrere Empfänger gleichzeitig steuert.
- 3. Zettelrohrpostempfänger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das als. Dreiwegehahn ausgebildete Ventil (15) in bestimmten periodischen Zeitabständen durch Schließen eines Erregerstromkreises- (22) - für seinen Magneten (20)- in Verbindung mit einer Rückzugfeder (18) gesteuert wird.
- 4. Zettelrohrpostempfänger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung des Ventils von zlen Zetteln selbst eingeleitet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET34344D DE483528C (de) | 1927-12-10 | 1927-12-10 | Mit Saugluft arbeitender Zettelrohrpostempfaenger mit selbsttaetigem Ausschleusen der Zettel in bestimmten Zeitabstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DET34344D DE483528C (de) | 1927-12-10 | 1927-12-10 | Mit Saugluft arbeitender Zettelrohrpostempfaenger mit selbsttaetigem Ausschleusen der Zettel in bestimmten Zeitabstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE483528C true DE483528C (de) | 1929-09-27 |
Family
ID=7558427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET34344D Expired DE483528C (de) | 1927-12-10 | 1927-12-10 | Mit Saugluft arbeitender Zettelrohrpostempfaenger mit selbsttaetigem Ausschleusen der Zettel in bestimmten Zeitabstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE483528C (de) |
-
1927
- 1927-12-10 DE DET34344D patent/DE483528C/de not_active Expired
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