DE482155C - Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE482155C
DE482155C DEB125197D DEB0125197D DE482155C DE 482155 C DE482155 C DE 482155C DE B125197 D DEB125197 D DE B125197D DE B0125197 D DEB0125197 D DE B0125197D DE 482155 C DE482155 C DE 482155C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46Vacuum systems
    • B60T13/48Vacuum systems direct, i.e. brakes applied directly by vacuum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Bremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrich: tung - für Kraftfahrzeuge, und zwar eine solche, bei welcher in einem Zylinder ein Kolben mit Hilfe des vom Motor erzeugten Unterdruckes bewegt wird und bei welcher in die den Zylinder mit dem Motor bzw. der Ansaugleitung des Motors verbindende Leitung ein Hilfsvergaser eingeschaltet ist, um die vom Bremszylinder abgesaugte Luft mit Brennstoff zu versetzen. Als Hilfsvergaser in der Verbindungsleitung zwischen Bremszylinder und Maschinenansaugleitung wurde bis jetzt ein gewöhnlicher Vergaser verwendet, was jedoch den Nachteil hatte, daß die vom Bremszylinder abgesaugte Luft unter allen Umständen, gleich in welchen Mengen sie vom Bremszylinder abgesaugt wurde, mit Brennstoff angereichert werden mußte. Der Nachteil war der, daß bei leer laufender Maschine das Gemisch mitunter so stark mit Brennstoff angereichert wurde, daß der regelmäßige Gang der Maschine leiden, gegebenenfalls auch die ganze Maschine zum Stillstand kommen mußte. Diese Mängel zu beseitigen und die Gewähr zu geben, daß der Maschine niemals ein zu stark geschwächtes oder im umgekehrten Falle ein zu stark mit Brennstoff angereichertes Gemisch zugeführt wird, ist ein Hilfsvergaser vorgesehen, in den erfindungsgemäß eine elastische bzw. biegsame, mit einer mittleren öffnung und radialen Schlitzen versehene Scheibe eingebaut sowie gleichachsig zu dieser Scheibe und einer die Brennstoffzufuhr regelnden Ventilnadel 8o noch eine zweite verstellbare Scheibe in der Weise eingebaut ist, daß die elastisch biegsame Scheibe unter dem Einfluß des Luftstromes die durch eine Feder auf ihren Sitz gedrückte Ventilnadel vom Sitz abzuheben vermag, um Brennstoff zur Anreicherung des vom Bremszylinder abgesaugten Luftstromes zuzuführen. Des weiteren ist die Scheibe gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß. sie- bei Durchgang verhältnisiaP-g kleiner Luftmengen nicht beeinflubt wird, also auch keinen Einfluß auf die Ventilnadel bzw. auf die Zufuhr von Brennstoß= auszuüben vermag. In einer besonderen Ausführungsform könnte 'die elastisch biegsame Scheibe in Mitte mit einer Öffnung sowie mit radialen Einschnitten in solcher Größe versehen werden, daß, wie schon erwähnt, der Durchgang kleinerer Luftmengen ohne Einfluß auf das Nadelventil bleibt. In einer noch anderen Ausführungsformwird der über die biegsame Scheibe führende Hauptluftweg des Hilfsvergasers durch einen die Räume vor und hinter jener Scheibe direkt verbindenden, im Querschnitt z. B. mit einer Schraube oder sonstigen Mitteln regelbaren Nebenkanal umgangen, so daß ebenfalls kleinere durch den Hilfsvergaser gehende Luftmengen auf die Scheibe bzw. auf das Nadelventil keinen Einfluß haben.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Es stellen dar: Abb. i das Schema einer vollständigen Bremseinrichtung, Abb.2 einen gemäß der Erfindung konstruierten Hilfsvergaser im senkrechten Schnitt, Abb.3 einen besonderen Teil des unter Abb. 2-- dargestellten Hilfsvergasers, ebenfalls im Schnitt. Der Schnitt ist zu Abb.2 rechtwinklig geführt.
  • Abb. q.. zeigt einen Hilfsvergaser gemäß Abb. 2 in Ansicht wie oben, Abb. 5 und 6 die beiden Scheiben des Hilfsvergasers, Abb.7 den Schnitt eines Hilfsvergasers etwas anderer Ausführung, Abb.8 die elastisch biegsame Scheibe für. den Vergaser der unter Abb.7 dargestellten Ausführung.
  • Zur Klarstellung der Erfindung soll in wenigen Worten die unter Abb. i dargestellte Gesamtanordnung beschrieben werden. Es bezeichnet hier i den Bremszylinder, dessen Kolben mit Hilfe des in der Ansaugleitung 61 des Antriebsmotors 6o erzeugten Unterdruckes bewegt werden kann und dabei finit der Kolbenstange 5 und der Stange 73 den Anzug der Bremse 70, 71, 72 .bewirkt. Die vom Unterdruck der Maschinensaugleitung 61 abhängigen Bewegungen des im Zylinder ibefindlichen Kolbens werden mit Hilfe irgendeines Hebels, hier z. B. durch den für gewöhnlich mit einer Rückzugfeder 75 belasteten Bremsbedienungshebel 7q., gesteuert. Die Verbindung zwischen Maschinensaugleitung 61 und Bremszylinder i geht über eine Leitung 26 und über die hier mit 20, 21 bezeichnete Ventilstellstange, welche hohl ausgeführt ist und das im Kolben des Zylinders i untergebrachte Ventil zur Steuerung der Kolbenbewegungen mit dem Bremsbedienungshebel 74 verbindet. Indem z. B. mit Hilfe des Fußes ein Druck auf den Bremsbedienungshebel ausgeübt wird, wird das im Kolben des Bremszylinders sitzende Ventil unter Vermittlung der Stange 20 so -umgesteuert, daß der Unterdruck der Maschinensaugleitung 61 über die Leitung z6 und über die Leitung 2o auf der Vorderseite des Kolbens im Zylinder i zur Wirkung kommt und auf die Rückseite des Kolbens irgendein überdruck wirkt (z. B. durch Zufuhr atmosphärischer Luft), derart, daß der Kolben eine Bewegung im Sinne des Anzuges der Bremse ausführt.
  • Erfindungsgemäß ist in die vom Bremszylinder zum Saugstutzen der Maschine führende Leitung 26 ein besonderer Hilfgvergaser eingebaut, der die vom Bremszylinder abgesaugte Luft vor dem Eintritt in die Maschinensawgleitung 61 mit Brennstoff versetzen soll, und zwar wird die Luft durch diesen Vergaser mit Brennstoff versetzt, sobald sie in solch großen Mengen aus der Antriebsvorrichtung abgesaugt wird, daß. mit der Gefahr einer Störung des Maschinenganges zu rechnen ist. Eine besondere Ausführungsform für diesen Hilfsvergaser -wird in Abb. 2, 3 und q. beispielsweise dargestellt. Der Vergaser bzw. dessen Gehäuse besteht zweckmäßig aus zwei Teilen 76, 76a, die mit Schrauben 76b zu- sammengehalten werden. Der obere Teil 76 des Vergasers bzw. Vergasergehäuses ist mit dem Einlaß 76c versehen, während der Auslaß 76d am unteren Teil vorgesehen ist. Im Vergaser bzw. dessen Gehäuse befindet .sich .eine flexible, aus Blech oder irgendeinem anderen ge;igneten Material hergestellte Seheibe 77, die rings ihres Umfanges zwischen. den beiden Gehäusehälften eingespannt ist. Die besondere Ausführung dieser Scheibe ergibt sich aus Abb. 6. In Mitte der Scheibe befindet sich- ein Loch 77a. Außerdem ist die Scheibe mit mehreren radialen Schlitzen 77b versehen. Die Schlitze gehen von dem mittleren Loch der Scheibe bis nahe an den Scheibenumfang und lassen mehrere nachgiebige Finger 77e entstehen. Der obere Gehäuseteil 76 ist mit einem Gewindestück 78 verschraubt, welches selbst mit der Brennstoffzuleitung 79 verschraubt wird. Das Gewindestück 78 ist axial durchbohrt und mit einem besonderen Sitze 78a für die im Vergaser in senkrechter Lage angeordnete Ventilnadel 8o versehen. Diese .Ventilnadel ist durch das mittlere Loch der Scheibe 77 hindurchgeführt und soll im unteren Teile 76a des Vergasers m einer besonderen Bohrung oder Führung 76e gehalten werden. Das obere Ende der Ventilnadel wird im oberen Teil 7 6 des Vergasers, und zwar in einer besonderen Bohrung 76f, geführt. Die Ventil:-nadel ist mit irgendeinem nachgiebigen Mittel versehen, durch welches das Brennstoffventil für gewöhnlich unter Verschluß gehalten wird. Im vorliegenden Falle ist die Ventilnadel mit einer Schraubenfeder Boa belastet, welche gegen eine auf der Nadel sitzende runde und in Mitte durchbrochene Scheibe Bob drückt. Die Scheibe 80b ist auf der Ventilnadel verstellbar und zu diesem Zwecke in der Mitte mit einer Gewindebohrung versehen. Die Scheibe soll also auf die Ventilnadel aufgeschraubt werden, so daß eine Verstellung relativ zur Nadel durch entsprechende Drehung möglich ist. Nach bewirkter Einstellung wird eine Sicherung mit einer Gegenmutter 8oc bewirkt. Scheibe Bob wird für gewöhnlich immer nur ganz wenig unter den Fingern 77c der flexiblen Scheibe 77 liegen. Oberhalb der flexiblen Scheibe 7 7 ist die Ventilnadel mit einer in senkrechter Richtung- verstellbaren Hülse 61 versehen. Dieselbe sitzt lose auf bzw. über der Ventil: nadel und wird oben in einer entsprechenden Bohrung des Gehäuseteiles 76 geführt. Am unteren Ende ist die Hülse 81 mit einer runden Scheibe 82 versehen. Diese Scheibe befindet sich in einem nur kurzen Abstande über der flexiblen Scheibe 77. Zur Einstellung der Hülse 81 und Platte 82 relativ zur flexiblen Scheibe 77, und zwar zur Einstellung in senkrechter Richtung, ist ein kegelförmiger Bund 8 ia auf der Hülse 81 befestigt worden. Gegen diesen Bund legen sich die spitzen Enden der mit 83 bezeichneten, wagerecht in den oberen Gehäuseteil 76 eingezogenen Schrauben (Abb.3). Mit diesen Schrauben 83 wird genau bestimmt, wie weit die Hülse 81 durch die mit 84 bezeichnete Feder nach unten gedrückt wird. Die Stellschrauben 83 werden nach bewirkter Einstellung der Hülse 81 mit Gegenmuttern 83a gesichert.
  • Die Feder, welche die Ventilnadel auf ihren Sitz drückt, soll so stark sein, daß sie die Nadel entgegen dem ungefähr i kg betragenden Druck des Brennstoffes in Leitung 79 plus dem zusätzlichen, ungefähr S kg betragenden Drucke hält, welcher ungefähr dem größten Unterdrucke im Saugrohre entspricht; das Nadelventil wird also für gewöhnlich unter Verschluß gehalten, bis eine Ö flnung unmittelbar durch die flexible Scheibe veranlaßt wird.
  • Der in Abb. 2, 3 und q. :dargestellte Hilfsvergaser wird in die Saugleitung 26 so eingebaut, daß ihm die von der Antriebsvorrichtung abgesaugte Luft über den mit 76c bezeichneten Stutzen zutritt und über den mit 761 bezeichneten Stutzen wieder verläßt. Die Feder Boa hält das Nadelventil für gewöhnlich verschlossen. Die in Scheibe 77 vorhandenen Schlitze 77d dienen nun nicht nur dazu, um der Scheibe im mittleren Teil größere Elastizität zu geben (größere Elastizität in bezug auf eine nicht mit Schlitzen versehene Scheibe), sondern sie sollen zugleich auch eine bestimmte Luftmenge ungehindert, d. h. ohne Bewegung der Finger 77` in Richtung auf die mit Bob bezeichnete Scheibe, hindurchgehen lassen. Die Scheibe 82 könnte so eingestellt sein, daß sie die Scheibe 77 .berührt und das mittlere Loch dieser Scheibe 77 absperrt. Andernfalls kann Scheibe 82 in irgendeinem Abstande von Scheibe 77 angeordnet sein bzw. eingestellt sein, so daß. eine ganz bestimmte, von jener Einstellung abhängige Luftmenge durch das mittlere Loch 77a der Scheibe 77 hindurchtreten kann, ohne die federnden Finger 77c zu bewegen. Auf jeden Fall wird die durch den Vergaser ungehindert, dh. ahne Ablenkung der federnden Finger hindurchgehende Luft ungefähr derjenigen Luftmenge entsprechen, welche dem vom Hauptvergaser gelieferten Leerlaufgemische-- beigegeben werden kann, ohne dadurch den leer laufenden Motor zum Stillstand zu bringen. Mit dem Abstande, welchen die runde Scheibe 82 gegenüber Sicheibe 77 einnimmt, und zugleich mit den Schlitzen 77b ist also in Wirklichkeit ein Nebenkanal gegeben, durch welchen dieLuft ohne Einfluß auf das Nadelventil hindurchströmen kann. Dieser Nebenkanal kann durch Änderung der Einstellung der runden Scheibe 82 (Einstellung relativ zur Scheibe 77) verändert werden. Sobald mehr Luft durch den Hilfsvergaser gesaugt wird, als dieser eben erwähnte Nebenkanal ohne weiteres hindurchlassen kann, so werden die Finger der Scheibe 77 nach unten gesaugt, so daß die Schlitze größeren Raum freigeben und die Enden der'Finger schließlich auf die mit Bob bezeichnete Scheibe drücken und damit die Ventilnadel 80 vom Sitze 78a abziehen. Die Folge ist, daß dann Brennstoff zum Vergaser tritt und mit der durch den Vergaser strömenden Luft vermischt wird. Die weitere Folge ist, daß ein Brennstoff-Luft-Gemisch dem Saugstutzen der Maschine zugeführt würde. Indem man die runde Scheibe 82 der Scheibe 77 nähert oder entfernt, wird man den Durchgang den jeweiligen Verhältnissen entsprechend einstellen, und zwar geschieht das Einstellen des Durchganges bzw. Nebenkanals.von außen in höchst einfacher Weise durch Verstellung der Schrauben 83; eine Verstellung der Scheibe 8oe relativ zur Scheibe 77 wäre nicht absolut notwendig.
  • In A bb.7 und 8 wird ein Hilfsvergaser etwas anderer Ausführung dargestellt. Für die einzelnen Teile werden, soweit sie den Teilen. der erstbeschriebenen Ausführung gleichwertig sind, die gleichen Bezugszeichen, lediglich nur um i oo vergrößert, verwendet. In diesem Falle ist :de flexible Scheibe, welche in Abb.8 gesondert dargestellt wird, rings des Umfanges mit Ausschnitten 177b versehen, derart, daß zwischen den Ausschnitten radial stehende Finger 177c stehenbleiben. Diese Finger werden in der im Vergaserteil 176 vorgesehenen Ringnut 176s lose gehalten. Die Anordnung ist bei diesem Vergaser umgekehrt der .erstbeschriebenen Ausführung. Die Scheibe 1/7 ist wiederum in Mitte mit einem Loch 177' versehen, durch welches die Ventilnadel i 8 o hindurchgeführt wird. Die Nadel drückt für -gewöhnlich auf den mit 178a bezeichneten und im Teil 178 befindlichen Ventilsitz. In der Bohrung 178b des Teiles 178 ist der Nadel zugleich eine gewisse Führung gegeben. Der Teil 178 zieht sich zusammen mit der Bohrung 178b bis hoch in den Einlaßstutzen 176e, wo nahe dessen innerem Ende eine Brennstoffdüse 178c gebildet wird. Bemerkt sei, daß die von der AntriebsvoTrichtung abgesaugte Luft zunächst erst dem Stutzen 176c zutreten wird. Oberhalb der .Scheibe 177 ist der Gehäuseteil 176 mit einer -abnehmbaren Kappe 176b versehen. Im Boden der Kappe befindet sich eine Führung '176e für das obere Ende der Ventilnadel. Auf der Ventilnadel sitzt eine Hülse 181, deren unteres Ende eine durchbrochene Scheibe i8ob trägt. Die Hülse 181 ist auf die Nadel aufgeschraubt, so daß die Schraube 18o8 relativ zur Scheibe 177 durch Drehung der Hülse leicht verstellt werden kann: Nach bewirkter Einstellung geschieht die Sicherung mit einer Gegenmutter r808. Zwischen Kappe 176e und Scheibe 180b befindet sich eine Schraubenfeder i8oa, welche die Ventilnadel für gewöhnlich auf ihrem Sitz halten wird: Im vorliegenden Falle ist die Scheibe 177 in Mitte mit einem Loch versehen, dessen Größe ungefähr dem Querschnitte der Ventilnadel entspricht. Um nun einen. Nebenkanal zu schaffen, durch welchen die Luft in kleinen Mengen hinduTchtz-eten kann, und zwar nur in solchen. Mengen, dafi das Leerlaufgemisch nicht beeinflußt wird, sind - die beiden -Gehäusehälften. 176, 176a des Vergasers mit je einer Ringnut versehen, die zusammen einen Ringkanal r85--bilden werden. Dieser Ringkanal 185 ist durch- den Kanal 186 mit dem Einlaß 176c und durch . einen Kanal 184 mit dem Auslaß 17,6d verbunden, _ so daß also ohne weiteres eine ganz bestimmte Luftmenge durch den Vergaser ungehindert hindurchgesaugt werden kann, ohne-irgendeinen Einfluß auf die flexible- Scheibe 177 auszuüben. Zur Einstellung des Nebenkanals sind besondere Mittel, im vorliegenden Falle eine Stellschraube i88 mit Gegenmuttern 189 vorgesehen. Mit der Stellschraube kann der Durchgangsquerschxiitt des Verbindungskanals 186 mehr oder weniger verändert. werden, d. h. man kann damit die Luftmenge regulieren, welche den Hilfsvergaser durchströmen kann, ohne - das Nadelventil zu beeinflussen und ohne Brennstoff aufzunehmen. Mit der - gleichen Stellschraube -kann man auch'°in höchst--einfacher Weise die Güte des beim Durchgang größere Luftmengen- zu liefernden Brennstoff-Luft-Gemisches regulteren. Je weniger Luft unter solchen Uinst'aaden durch denNebenkanal strömt, um so reicher muß das Gemisch werden, und umgekehrt. Umnittelbar unter der Mitte der flexiblen Scheiben und oberhalb der Brennstoffdüse 178e ist der Gehäuseteil 176a mit einer Öffnung 1761! versehen. Wenn eine größere Luftmenge durch den Hilfsvergaser gesaugt wird, so wird die Mitte. der flexiblen Scheibe 177 gehoben und schließlich gegen die Scheibe 180b drücken, worauf das Nadelventil gelüftet wird und Brennstoff in den Vergaser eintreten läßt. Die über die mittlere Öffnung. 176e an der Brennstoffdüse 178e vorbeiströmende Luft wird mit Brennstoff vermischt -durch die Ausschnitte 177e der Scheibe hindurchtreten und als Brennstoff-Luft- Gemisch über den Stutzen 176d zum Saugstutzen der Maschine gelangen. Hervorgehoben wird, . daß man durch Abnahme der Kappe 176't ohne weiteres Zugang zu der Hülse 181 der Scheibe j 80b und zur Mutter i8oc gewinnt und die Schraube gegenüber der Mitte der flexiblen Scheibe 177 einstellen kann.
  • Des weiteren ist noch, zu bemerken, daß an Stelle der Scheibe 177 (hergestellt in der mit Abb. 6 gegebenen Form) eine Scheibe in Form der mit Abb.7 gegebenen Scheibe verwendet werden könnte, d. h. an Stelle der ersterwähnten Scheibe könnte bei der vorliegenden Ausführungsform des Vergasers auch eine finit radialen Schlitzen und mit radial einwärts nach der Mitte der Scheibe zeigenden flexiblen Fingern versehene Scheibe Verwendung finden. In solchem Falle würde mit dem Durchgang größerer - Luftmengen bewirkt, daß die flexiblen Finger gehoben, gegen Scheibe 180b drücken und damit das Nadelventil öffnen würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, welche durch: den vom Motor erzeugten Unterdruck bewegt wird, mit einem in die Verbindungsleitung zwischen Bremszylinder und Motor eingeschalteten Hilfsvergaser, der die von dem Bremszylinder abgesaugte Luft mit Brennstoff anreichert, dadurch gekennzeichnet, daß- .in den Hilfsvergaser - eine elastiseh biegsame, mit einer mittleren Öffnung und radialen Schlitzen-' versehene Scheibe (77) und gleichachsig damit än ihrem Abstand einstellbar eine Scheibe (8z) kleineren Durchmessers- . in dem- durchsaugten Luftstrom gleichachsig mit der die Brennstoffzufuhr regelnden Ventilnadel (8o) in der Weise angeordnet ist, daß die elastisch biegsame Scheibe (77) unter dem Einfluß des Luftstromes die durch eine Feder auf ihren Sitz gedrückte Ventilnadel (8o) davon abhebt. z. Hilfsvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Öffnung und die radialen Einschnitte der Scheibe (77) so bemessen sind, daß der Durchgang kleinerer Luftmengen ohne Beeinflussung des Nadelventils möglich ist. 3. Hilfsvergaser nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß der über die elastische biegsame Scheibe (77 bzw. 177) führende Hauptluftweg durch einen die Räume vor und hinter jener Scheibe direkt verbindenden, im Querschnitt mit an sich bekannten Mitteln (Schraube 188) regelbaren Nebenkanal (i85, 186) umgangen wird, um kleinere, durch den Hilfsvergaser gehende Luftmengen überhaupt nicht auf die Scheibe bzw. auf das Nadelventil wirken zu lassen.
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