DE482129C - Rieselverfluessiger fuer Kaeltemaschinen - Google Patents
Rieselverfluessiger fuer KaeltemaschinenInfo
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Classifications
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- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
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Description
- Rieselverflüssiger für Kältemaschinen' Bei den Berieselungsverflüssigem der Kältemaschinen wirst die Größe der Oberfläche durch zwei Erfordernisse bestimmt: Einmal. muß die Oberfläche der Rohre groß genug sein, damit die vom Kältemittel an das Kühlwasser abzuführende Wärme, im wesentlichen also die Verflüssigungswärme, daneben aber noch LJberhitzungs- und Unterkühlungswärme, bei einem vorgeschriebenen Temperaturunterschied übertragen werden kann, im folgenden kurz Verflüssigungsfläche genannt. Sodann muß die Fläche aber groß genug sein, um auch unter ungünstigen Verhältnissen, z. B. bei sehr feuchter Luft, eine Verdunstung dies Wassers zu erzielen, die lebhaft genug ist, um das Wasser auf diejenige Temperatur abzukühlen, die sich aus der verlangten V--rflüssigungstemperatur des Kältemittels abzüglich des eben erwähnten Temperaturunterschieds zwischen Kältemittel und Kühlwasser ergibt. Diese Fläche ist die sogenannte Verdunstungsfläche, die im allgemeinen ganz erheblich größer sein muß als die erforderliche Verflüssigungsfläche.
- Das Hauptpatent betrifft nun einen Rieselkondensator für Kältemaschinen, bei dem in den Weg des Rieselwassers ein aus wagerecht liegenden Holzlatten bestehendes Gitter eingebaut ist. Es wird bei ihm also nur die Verflüssigungsfläche aus den teuren Eisenrohren gebildet, für denjenigen Teil der Verdunstungsfläche, der über das für die Verflüssigungsfläche erforderliche Maß hinausgeht, jedoch ein erheblich billigerer Baustoff verwendet. Die vorliegende Zusatzerfindung geht noch einen Schritt weiter, indem sie die Holzlatten und die Eisenrohre nicht wie die Haupterfindung je für sich geschlossen zusammenbaut, sondern indem sie beide so anordnet, daß, wie in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, zwischen je zwei Rohrlängen der Rohrschlange i eine oder mehrere Holzlatten 2 angeordnet werden.
- Der Fortschritt gegenüber demHauptpatent sei an einem Zahlenbeispiel erläutert: Wenn beispielsweise ein Verflüssigungsdruck des Ammoniaks von i i kg/cm2 abs. und somit eine Verflüssigungstemperatur von etwa 27° C verlangt wird, und wenn die Lufttemperatur beispielsweise 18' C beträgt, so mag bei der alten Anordnung das Kühlwasser mit etwa 22° C zu- und mit 25° C abgeflossen sein; dann hatte das Wasser gegenüber der Luft einen mittleren Temperaturunterschied. von 231/2'-i8'=51/2', gegenüber dem Kältemittel einen Unterschied von 27` - 231/2° = 31/2°. Wird nun bei der neuen Anordnung dieselbe Menge Wasser - umgewälzt, und wird, wie in der Abbildung angenommen, eine dreimalige Rückkühlung des Wassers auf seinem Weg von oben nach unten vorgesehen, so wird das Wasser jedesmal an den Rohren von 22 auf 23° erwäapmt und dann an den Latten wieder auf 22° zurückgekühlt werden. Es wird also der Temperaturunterschied gegenüber der Luft jedesmal 221/,'-18'= 41/2°, der Unterschied gegenüber dem Kältemittel 27 - 221/2° = q.1/2° betragen. Es müßte also nach der neuen Anordnung gegenüber dem Hauptpatent die Verdunstungsfläche, die aus billigen Latten besteht, etwas vergrößert 'werden, dafür könnte aber die aus teuren Eisenrohren zusammengesetzte Verflüssigungsfläche noch weiter verkleinert werden.
- Gegenüber der alten Bauart ohne zusätzliche Verdunstungsfläche wird schon durch das Hauptpatent ein erheblicher Teil der Rohre eingespart. Bei der hier vorliegenden neuen Anordnung ergibt sich der weitere Vorteil, daß der durch den Fortfall dieser Rohre frei gewordene Platz in sehr zweckmäßiger Weise ausgenutzt werden kann. Früher wurden, um. eine einigermaßen günstige Ausnutzung des Platzes zu erzielen, für jede Rohrwand mehrere - gewöhnlich je drei - Schlangen parallel geschaltet und ineinander gewunden, was recht teure und umständliche Rohrbiegearbeit erforderte. Jetzt braucht für dieselbe Verflüssigerleistung nur die gleiche Anzahl Rohrwände mit je einer einzigen Schlange vorgesehen zu werden, deren Bogen große Halbmesser erhalten können, so daß sie sich sehr einfach und billig herstellen lassen. Dabei können dieselben Gestelle verwendet werden wie früher, so daß die zu deren Herstellung vorhandenen Vorrichtungen und Werkzeuge noch weiter brauchbar bleiben.
- Je nach den vorliegenden Verhältnissen bezüglich Verflüssigungstemperatur des Kältemittels, Menge und Temperatur zles vorhandenen Zusatzwassers, Temperatur, Feuchtigkeit und Geschwindigkeit der Luft wird man zwischen je zwei Rohren eine mehr oder w@zniger große Anzahl von Latten anbringen. Auch ist es möglich, diejenigen Rohre, in denen das flüssige Kältemittel unterkühlt werden soll, lediglich von Frischwasser berieseln zu lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rieselverflüssiger für Kältemaschinen nach Patent 446 592, dadurch gekennzeichnet, daß die die zusätzliche Verdunstungsfläche bildenden Holzlatten ganz oder teilweise in den Rohrwänden zwischen den Rohren angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65339D DE482129C (de) | 1928-02-08 | 1928-02-08 | Rieselverfluessiger fuer Kaeltemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEF65339D DE482129C (de) | 1928-02-08 | 1928-02-08 | Rieselverfluessiger fuer Kaeltemaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE482129C true DE482129C (de) | 1929-09-07 |
Family
ID=7110181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF65339D Expired DE482129C (de) | 1928-02-08 | 1928-02-08 | Rieselverfluessiger fuer Kaeltemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE482129C (de) |
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1928
- 1928-02-08 DE DEF65339D patent/DE482129C/de not_active Expired
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