DE48113C - Selbstthätige Mule - Feinspinn - Maschine - Google Patents

Selbstthätige Mule - Feinspinn - Maschine

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DE48113C
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winding
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DENDAT48113D
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A. GRANDJEAN & Co. in Reims, Frankreich
Publication of DE48113C publication Critical patent/DE48113C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/16Spindle-driving arrangements
    • D01H3/22Spindle-driving arrangements during taking-in
    • D01H3/24Quadrant motions; Nosing motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Mule-Feinspinnmaschine ist mit einem doppelt wirkenden Quadrantenregulirapparat ausgestattet, welcher die Regulirung der Aufwindegeschwindigkeit der Spindeln während der zweiten Periode der Kötzerbildung, d. i. nach vollendeter Ansatzbildung, bezweckt, und zwar:
■ ι. nach dem abnehmenden mittleren Durchmesser des Kötzers oder Cops,
2. nach dem Vorhandensein einer gröfseren oder kleineren Fadenreserve, also nach der Spannung des Fadens,
3. nach dem Verhältnifs, nach welchem die Fadenreserve bei zunehmender Aufwickelung an Länge abnehmen mufs.
Der Regulator wirkt derart, dafs ein Hebel desselben, welcher mit dem weiteren Vollenden des Cops von der Coping-Schiene mehr gesenkt wird, von einem auf der Welle des Gegenwinders sitzenden Hebel auf den Aufwinderarm gehoben wird und infolge dessen durch die Anordnung eines besonderen, in der Höhenrichtung verschiebbaren Dreiecks, dann unter Vermittelung ausgeklinkter Räder eine Bewegung von der Ausfahrtsw.elle auf die Laufmutter derart überträgt, dafs diese, welche bei der eigentlichen Kötzerbildung (also nach der vollendeten Ansatzbildung) nach abwärts gehen mufs, entweder in ihrem Abwä'rtsgang etwas verzögert oder noch etwas beschleunigt wird. Bei einem Selfactor irgend welcher Construction, ζ. B. nach Construction Platt (Fig. 6 bis 8), wird bekanntlich der Aufwinder B, welcher die Lage des Aufwindepunktes des Garnes aus dem Kötzer bestimmt, von der C op ing-Schiene R1 beeinflufst, welche Coping-Schiene durch ihr Stellzeug allmälig auf den Formenplatten herabsinkt. Das Herabsinken der Coping-Schiene veranlafst ein allmäliges Aufsteigen des Aufwinders, da dieser indirect auf der Coping-Schiene ruht. Die beim Aufwinden eines einzelnen Auszuges erforderliche Zunahme der Spindeltourenzahl (da die Aufwindung auch nach vollendeter Ansatz-, bildung zuerst auf einem gröfseren Durchmesser als zuletzt stattfindet) wird erreicht durch den Quadranten A1 mit seiner Kettentrommel jr, wie dies an jedem Selfactor üblich ist.
Der im Nachstehenden beschriebene Regulator tritt also in Kraft, nachdem bereits der Theil abb1, Fig. 1, hergestellt ist. Nun mufs sich die Zahl der Spindeltouren bei der Bildung des zweiten Theiles des Kötzers, nämlich b g gl b1, Fig. i, mit jedem Auszug um einen bestimmten Theil vermehren, was sich aus der konischen Form der Spindeln und der wiederum konischen Form, welche die auf die Spindeln aufgeschobene Papierhülse, Bobine, besitzt, ergiebt, sowie aus der immer länger nach der Spitze zu werdenden Schichtlage des Garnes auf den Spindeln.
Der mittlere Durchmesser der Aufwickelung auf die Spindel nach vollendeter Ansatzbildung nimmt somit mit der Konicität der Spindeln ab und es mufs dementsprechend die Spindeltourenzahl vermehrt werden. Diese Vermehrung der Spindeltourenzahl findet normal, d. h. bei gleichmäfsiger Fadenreserve, regelmäfsig mit jedem Auszug statt. Sie mufs unabhängig von der Veränderung der Spindelgeschwindigkeit beim Aufwickeln eines einzelnen Auszuges, welche Geschwindigkeitsverä'nderung durch den Quadranten und die Quadrantentrommel
erzielt wird, stattfinden. Die Vermehrung der Spindeltourenzahl wird durch den nachstehend näher beschriebenen Regulator derart erreicht, dafs dessen vom Gegenwinder beeinflufster Hebel kurz vor Vollendung der Einfahrt von dem gespannten Gegenwinder gehoben, hierdurch zwei Zahnräder mit einander in Eingriff gebracht werden, von denen das eine von der Einfahrtswelle aus angetrieben wird, während das andere mit der Schraubenspindel der Laufmutter kinematisch gekuppelt ist und die Bewegung sich so auf die Laufmutter überträgt, dafs am Schlufs der Wageneinfahrt die Laufmutter um eine bestimmte regelmäfsige Strecke nach abwärts zur Vermehrung der Spindeltourenzahl gedreht wird.
Es mufs aber bei der Kötzerfertigbildung, also während der zweiten Periode der Spulenbildung, auf die Fadenreserve derart Rücksicht genommen werden, dafs die Fadenreserve nicht über ein gewisses Mafs vergröfsert und nicht unter ein gewisses Mafs verringert wird. Ist die Fadenreserve zu grofs, so geht der Gegenwinder etwas zu hoch. Ist dagegen die Fadenreserve zu gering, d. h. ist die Spindeltourenzahl bei beendeter Wageneinfahrt zu grofs, dann ist der Gegenwinder in zu tiefer Stellung. Im ersteren Falle hat man zu viel, im letzteren Falle zu wenig Fadenreserve. Es wirkt deshalb der nachstehend beschriebene Regulator derart, dafs er bei zu rascher Wageneinfahrt (in welchem Falle der Gegenwinder zu früh in die Höhe geht) die Laufmutter etwas mehr, als für den jeweiligen Aufwickeldurchmesser gerade erforderlich ist, herabschraubt und die Spindeltourenzahl um einen kleinen Mehrbetrag als den normalen vermehrt, und weiter wirkt der Regulator derart, dafs bei zu langsamer Wageneinfahrt (wo der Gegenwinder zu tief steht, also die Fadenreserve zu kurz ist) dagegen die Lage der Laufmutter für die neue Einfahrt nicht oder nur wenig nach abwärts verändert wird, so dafs für die nächste Wageneinfahrt die Spindeltourenzahl verhältnifsmäfsig langsamer geworden ist.
Es wird diese Regulirung von der Stellung des Gegenwinders abhängig gemacht, indem durch den Gegenwinder der Hebel des Regulators früher oder später gehoben und dadurch früher oder später der Contact zwischen dem von der Ausfahrtswelle bewegten Zahnrad und dem auf die Stellung der Laufmutter einwirkenden Zahnrad hergestellt wird.
Schliefslich wirkt der Regulator auch in der Weise, dafs er selbstthätig die Verkürzung der Fadenreserve bei zunehmender Kötzerfertigbildung veranlafst. Die Verkürzung der Fadenlänge nach vollendeter Ansatzbildung bis zu vollendeter Kötzerbildung beträgt nicht die Strecke b1 g1, Fig. ι, d. i. die directe Entfernung der Aufwindungspunkte in den Grenzlagen der zweiten Periode der Kötzerbildung, sondern die Länge, um welche die Fadenreserve während der zweiten Periode verkürzt werden mufs, wird bestimmt durch die Länge eines Garnes, welches spiralförmig um die Spindel bezw. die Kötzerhülse auf die Strecke b1 gl gewickelt ist, und um so viel mufs auch die Fadenlänge während der zweiten Periode der Kötzerbildung verkürzt werden.
Diese Regulirung der Länge der Fadenreserve wird dadurch erreicht, dafs die Coping-Schiene auf das Dreieck des Regulirapparates einwirkt, indem letzteres allmälig nach abwärts geschoben und dadurch der den Hebel des Gegenwinders berührende Hebel des Regulirapparates veranlafst wird, nach abwärts zu gehen und dadurch die Spindeltourenzahl zu vermehren.
Sämmtliche drei am Eingang genannten Regulirungen werden durch den Regulator gleichzeitig bewirkt, und zwar veranlassen diejenigen nach ι. und 3. eine Vermehrung der Spindeltourenzahl, die Regulirung nach 2. entweder eine zuzügliche Vermehrung oder eine abzügliche Verminderung der Spindeltourenzahl, je nachdem die Fadenreserve zu kurz oder zu lang ist.
Der Regulator ist derart eingerichtet, dafs durch seine Functionirung die Bewegung der Ausfahrtswelle auf die Laufmutter periodisch übertragen wird.
Er ist auf beiliegender Zeichnung näher veranschaulicht.
Fig. ι giebt im Schema die Schichtlage beim Bilden der Kötzer, speciell nach vollendeter Ansatzbildung.
Fig. 2 zeigt den Regulator in der Seitenansicht.
Fig. 3 stellt denselben in Vorderansicht,
Fig. 4 in Ansicht von oben dar.
Fig. 5 zeigt ihn im Horizontalschnitt nach Schnittlinie 1-2, Fig. 2.
Fig. 6 bis 8 zeigen seine Anordnung an einem Selfactor nach . der Construction Platt.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt bei ausgefahrenem Wagen.
Fig. 7 ist ein Grundrifs.
Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch den Selfactor bei eingefahrenem Wagen.
Fig. 9 zeigt eine besondere Anordnung des Hebels C,
Fig. ι ο eine besondere Spannvorrichtung für den Gegenwinder.
Der Regulator ist am Headstock des SeI-factors angeordnet (s. Fig. 2 bis 8). Sein Haupttheil ist ein verschiebbares Dreieck GHI, .welches, um O an einer Stange drehbar gehalten, auf- und abverschiebbar ist und eine verticale Seite / und eine geneigte Seite G besitzt. An dem feststehenden Theil D1 des Selfactofs ist eine Welle E in Consolen gelagert, welche einen Doppelhebel F trägt,
dessen einer oberer Arm durch eine Stange mit der Stange K verbunden ist, welche Stange in einem Schlitz der geneigt liegenden Seite G des Dreiecks GHI gleitet. Der andere Arm des Doppelhebels F ist mit einem Lineal D versehen, welches letztere dazu bestimmt ist, sich gegen den Gegenwinder zu legen und dadurch das Functioniren des Regulirapparates einzuleiten.
In dem Schlitz der verticalen Seite / des Dreiecks GHI schleift der Bolzen einer Stange K1, welche mittelst des Consols b an dem Ständer des Regulators befestigt ist und mit ihrem hinteren Ende sich gegen einen verticalen Hebel L L legt, der um L1 ebenfalls drehbar am Gestell des Regulators gelagert ist und aus zwei Theilen besteht, die durch eine straffe Feder M mit einander nachgiebig verbunden und gegen einander elastisch abgesteift sind. Der Doppelhebel L L trägt an seinem unteren Drehpunkt eine liegende Stange X, welche wiederum mit einer verticalen Stange V drehbar verbunden ist, die gelenkig mit der am Gestell des Regulators vertical gelagerten Stange ι bei O1 zusammenhängt. Die Stange ι trägt an ihrem oberen Ende, dem Drehpunkt O, das Dreieck G HI. Auf der Ausfahrtswelle N des Selfactors ist ein Zahnrad P aufgekeilt, welches in ein zweites Zahnrad Q. greift. Die Welle, auf welcher das Zahnrad Q befestigt ist, trägt ein Kettenrad R, von welchem aus die Bewegung der Ausfahrtswelle N auf ein Kettenrad S übertragen wird, das auf der Welle L1, die den Drehpunkt für den Hebel L bildet, sitzt; ein anderes Kettenrad T überträgt die Bewegungen von S auf ein Kettenrad U und setzt dadurch das Sperrzahnrad Z in Umdrehung. Die Rollen ο o1 dienen als Spannrollen für das Kettenrad. Die Umdrehung erfolgt während der Wageneinfahrt in Richtung der in Fig. 2 angegebenen Pfeile.
Dem Zahnsperrrad Z gegenüber liegt das gleichgestaltete Zahnsperrrad Y, das auf einer Welle J aufgekeilt ist, an deren Ende sich ein Kettenrad befindet. Letzteres überträgt mittelst eines Kettenradvorgeleges 11 und entsprechender weiterer Kettenübersetzung seine Bewegung auf das konische Zahnrad g, welches mit dem anderen konischen Rad h in Eingriff ist; h sitzt auf der Spindel ν des .Quadranten A1 und überträgt der Laufmutter χ des letzteren die entsprechende Auf- und Abwärtsbewegung (s. Fig. 6, 7 und 8). Das Zahnrad q übermittelt in bekannter Weise die Bewegung des Quadranten.
Die Uebertragung . der Verschiebung, der Co ρ ing-Schiene R1 auf das Dreieck GHI und dadurch die Veränderung der Lage des Lineals D erfolgt in der nachstehend beschriebenen Weise. Die auf den Formenplatten pp1 liegende C ο pi ng-Schiene R1 besitzt an ihrem dem Headstock zugekehrten Ende Zapfen 5, welche in den Schlitz des Winkelhebels 4 eingreifen. Winkelhebel 4 ist mit einer Stange (s. Fig. 6 bis 8, sowie Fig. 2 und 5) verbunden und letztere mit einer Zahnstange 6 versehen, in welche das Zahnrad 7 eingreift. Zahnrad 7 ist in am Boden festgeschraubten Consolen gelagert und sitzt auf der Welle 8, welche die Kettenscheibe 9 trägt, die wiederum mittelst Kette auf eine Kettenscheibe 10 einwirkt.
Mit der Kettenscheibe 10 ist ein Zahnrad 3 verbunden, welches in eine Zahnstange 2 eingreift, die an der Stange 1 angeordnet ist. Bei der Abwärtsbewegung der Coping-Schiene infolge Weiterbildens des Kötzers, wie dies bei jedem Selfactor stattfindet, bewegt sich Hebel 4 in der durch Pfeile angegebenen Richtung, und diese Bewegung wird derart auf das Zahnrad 3 übertragen, dafs letzteres die Stange 1 und dadurch das an der Stange hängende Dreieck GHI abwärts bewegt (siehe Fig. 2, 6 und 8). Durch die Abwärtsbewegung des Dreiecks GHI wird auch unter Vermittelung der Hebelverbindung K F das Lineal D um einen bestimmten Winkel gesenkt.
Mit der Welle des Gegenwinders A ist der Hebel C verbunden, welcher auf den Hebel D einwirkt.
Am Ende jeder Wageneinfahrt nach vollendeter Ansatzbildung ist die Coping- Schiene R1 des Selfactors bereits nach abwärts gegangen und hat durch Vermittelung des Hebels 4, Zahnstange 6 und Räder 7, 9, 10 und die Zahnstange 2, die Stange 1 und das Dreieck GHI den Hebel D in eine solche Lage ge-. bracht, dafs er bei der Wageneinfahrt den Hebel C trifft. Die Laufmutter χ des Quadranten A1 ist beim Beginn der Kötzerbildung (also nach vollendeter Ansatzbildung) in ihrer höchsten Stellung im Quadranten A1 und beschreibt den gröfsten Bogen bei der Bewegung des Quadranten. Infolge dessen ist die Spindeltourenzahl beim Aufwinden des Auszuges die geringste. Bei der Wageneinfahrt stöfst der Hebel C von unten gegen denjenigen D, hebt ihn und veranlafst dieses Heben des Hebels D unter Vermittelung von F K K1 und des Dreiecks GHI, dafs der Hebel L, Fig. 8, an seinem oberen Ende zurückgestofsen und gedreht wird und dadurch die Sperrräder YZ mit einander in Eingriff kommen. Infolge dessen wird die Bewegung von der Ausfahrtswelle N unter Vermittelung der Zahnräder P Q und der Kettenradübersetzung RSTU auf das Sperrzahnrad Y übertragen, von hier über J, 11 und die konischen Räder g h auf die Stellspindel ν des Quadranten A1 (und zwar in Richtung der Pfeile), so dafs die Laufmutter χ um eine bestimmte Strecke nach abwärts gedreht wird. Je nachdem sich die Richtung des Lineals D mehr oder weniger der Horizontalen nähert, um so längere oder kürzere Zeit
findet Contact zwischen Lineal D und dem Hebel C statt, infolge dessen sind auch die Sperrzahnräder Z und Y längere oder kürzere Zeit in Eingriff und die Laufmutter wird mehr oder weniger gesenkt. Wie oben angeführt, wird bei jeder Wageneinfahrt eine Neigung des Hebels D hervorgerufen durch den Abwärtsgang der Coping-Schiene auf den Formenplatten ρ j?1, und die Gröfse dieses Niederganges richtet sich nach der Fadennummer und wird vom Spinner durch das Stellzeug der Coping-Schiene bewirkt. Die Gröfse der Neigung des Hebels D kann genau berechnet werden.
Die Regulirung der Fadenreserve' gestaltet sich in der nachstehend beschriebenen Weise: Der Gegenwinder mufs beim Aufwinden des Auszuges in einer solchen Entfernung vom Aufwinder liegen, dafs genügend Faden zwischen diesen beiden Organen bleibt. Diese Entfernung zwischen Aufwinder und Gegenwinder mufs immer geringer werden, weil der Aufschlag von der Strecke b1 W, Fig. ι, vom Beginn der Kötzerbildung sich bis auf gl W bis zu vollendeter Kötzerbildung verändert. Es mufs sich demnach mit jedem einzelnen Auszug die Länge des Fadens verändern. Damit nun der Faden am Schlufs des Wageneinzuges nicht reifst, mufs der Faden eine kleine Schleife bilden, d. h. er darf nicht vollkommen gespannt aufgewickelt werden. Dies mufs zu dem Zwecke erfolgen, um die kleinen Ungenauigkeiten, welche in praxi durch nicht absolut genauen Durchmesser der Kötzer, durch Schlagen der Spindeln etc. bestehen, auszugleichen.
Diese kleine Schleife mufs bei vollendetem Aufwickeln eines jeden Auszuges immer gleich bleiben, und der Regulator soll so wirken, dafs die Schleife stets gleiche Höhe hat. Der Aufwinder beendet das Aufwinden des Auszuges b b1 in bl und das Aufwinden des letzten Auszuges g g1 in g1. Setzt man voraus, dafs der Gegenwinder stets bei der Bildung des Aufschiagens in die gleiche Höhe nach W, Fig. i, kommt, einerlei, ob der Aufwinder in b1 oder g-1 liegt, so würde sich die Fadenreserve nur um die Länge b1 g1 verändern, während es doch nöthig ist, dafs sie sich um die Länge einer Spirallinie verlängert, welche von dem Garn beim Umwinden auf die Höhe bl g1 gebildet wird.
Es mufs infolge dessen der Punkt, d. i. W, die Lage des Gegenwinders im Moment der Aufschlagbildung mit jedem Auszug abwärts gehen, um stets dieselbe Fadenreserve zwischen Aufwinder und Gegenwinder zu lassen. Die entsprechende Abwärtsbewegung des Hebels D wird hervorgerufen dadurch, dafs das Dreieck GHI abwärts gestellt wird. Dies wird durch die beschriebene Uebertragung der Abwärtsbewegung der Coping-Schiene unter Vermittelung der Zahnradübertragung 6, 7 in der Weise erreicht, dafs die Stange. V nach abwärts gezogen wird. Hiernach wird das Dreieck nach abwärts bewegt und der Hebel D mehr gesenkt. Die Stange V ist mit derjenigen 1 durch eine Feder α verbunden, welche dahin wirkt, dafs in gewöhnlicher Lage Stange V vertical steht und durch die Hebelverbindung XL und die Stange K1 das Dreieck eine derartige Lage einnimmt, dafs die Seite / vertical steht. Durch die verstellbare Seite H des Dreiecks GHI läfst sich die Neigung der Seite G und damit das Abwärtsgehen des Hebels D beliebig verstellen. Es wird auf solche Weise ein Contact zwischen Hebel C und Lineal D hervorgerufen, so dafs während dieses Contactes die Laufmutter χ nach abwärts gedreht wird.
Da nun der Regulator bei gleichmäfsiger Wageneinfahrt regelmäfsig wirkt, so regulirt er auch, wenn die regelmäfsige Geschwindigkeit der Wageneinfahrt durch die oben angegebenen Einflüsse geändert ist, und trägt diesem Rechnung:
1. Findet die Wageneinfahrt rascher als normal statt, so hebt sich der Aufwinder zu rasch. Er giebt zu wenig Faden zum Aufwickeln und infolge dessen ist die Schleife zu lang. Die Fadenreserve zwischen Aufwinder und Gegenwinder ist dann zu grofs. Der Gegenwinder hebt sich durch die Wirkung des mit ihm verbundenen Gegengewichtes; sein Hebel C wirkt dann längere Zeit auf den Hebel D, so dafs die Laufmutter etwas mehr nach abwärts gedreht wird.
2. Findet dagegen die Wageneinfahrt zu langsam statt, so wird zu viel Faden aufgewickelt. Die Fadenreserve ist zu kurz, der Gegenwinder geht weniger in die Höhe und der Hebel C hebt infolge dessen das Lineal D nur kürzere Zeit, und es findet blos ein schwächeres oder gar kein Herabdrehen der Laufmutter statt. Infolge dessen wird die Tourenzahl der Spindeln nicht in normaler Weise zunehmen, sondern bleiben oder sich nur wenig vergröfsern. Die Veränderung der Tourenzahl der Spindeln findet am Schlufs der Wageneinfahrt statt.
Die Berührung des Hebels C mit dem Lineal D findet auf wechselnden Punkten des letzteren statt, welche sich bei jeder Wageneinfahrt verändern, theils nach den verschiedenen Aufwickeldurchmessern, theils nach der Reservefadenlänge, und zwar unter dem Einflufs der Coping-Schiene R, welche das Lineal D in der beschriebenen Weise nach abwärts bringt. Unter diesen Bedingungen hebt der Hebel C das Lineal D nicht regelmäfsig und die Tourenzahl der Spindeln beim Aufwickeln verändert sich ebenfalls nicht regelmäfsig, sondern die letztere ändert sich nach der Geschwindigkeit der Wageneinfährt.
Die beschriebene Regulirvorrichtung ersetzt somit den Spinner vollkommen, so dafs nur noch Leute zum Anknüpfen der Fäden bei Seifactoren nöthig werden.
Wenn der Wagen seine Einfahrt beendet hat, nehmen Auf- und Gegenwinder ihre Stellung für die Wagenausfahrt ein, und während der letzteren kommen Hebel C und D aufser Berührung mit einander. Die Feder α bringt den Hebel L wieder in verticale Stellung und die Räder YZ kommen aufser Eingriff.
Da der Gegenwinder A . das Lineal D anheben mufs, so wird durch die beim Anheben absorbirte Kraft dessen Fähigkeit, den Faden bei der Bildung der Kötzerspitze zu spannen, beeinträchtigt. Die auf diese Weise absorbirte Kraft ist nicht unbedeutend, da die Arbeit des Hebels C darin besteht, das Lineal D zu heben, den Hebel L zu drehen und die Spannung der Feder, α zu überwinden.
Demgemäfs würde .der Kötzer nicht mehr fest genug aufgewickelt werden. Um die Kötzerbildung gleichmäfsig zu erhalten, ist an dem Gegenwinder A, Fig. io, eine Spannvorrichtung angeordnet, welche kurz vor Beendigung der Wageneinfahrt, also dann, wenn der Aufwinder auf das Lineal D wirkt, in Thätigkeit tritt.
Diese Spannvorrichtung besteht aus einem mit Frictionsrolle versehenen, am Wagen mittelst Supports drehbar gelagerten Hebel E1, dessen eines Ende mittelst Feder S1 mit Aufwinderwelle A verbunden ist und welcher Hebel kurz vor Einfahrt des Wagens gegen eine schräge Fläche P1 am Selfactorgestell anschlägt und dadurch die Feder S1 spannt. Es wird so durch Spannen des Gegenwinders auch der Faden zum Erhalt guter Kötzer gespannt.
Um den Hebel C leicht abstellen zu können, ist seine Frictionsrolle <i, wie Fig 9 zeigt, seitlich an einem besonderen Arm befestigt, der sich mit Widerlagsflächen gegen den Hebel C stemmt. Wird derselbe in die durch Fig. 9 angegebene punktirte Lage zurückgetrieben, so findet eine Einwirkung des Hebels C auf das Lineal D und damit eine Regulirung nicht statt.
In den Fig. 11 bis 15 der beiliegenden Zeichnungen ist die Wirkungsweise des Quadrantenregulirapparates in seinen Einzelheiten zur Darstellung gebrächt. Es mufs aber betont werden, dafs die dargestellten Einzelwirkungen nie separirt eintreten, sondern dafs die Einzelwirkungen gleichzeitig am Schlufs der Wageneinfahrt auftreten, je nach dem abnehmenden mittleren Aufwickeldurchmesser, nach der Länge der kürzer werdenden Fadenreserve und der unregelmäfsigen Wageneinfahrt.
Fig. 11 zeigt die Stellung, welche der Quadrantenregulirapparat einnimmt, wenn der mit Gegenwinder verbundene Hebel C unter Vermittelung des Lineals D des Dreiecks GHl das Herabschrauben der Quadrantenlaufmutter χ behufs Vermehrung der Spindeltourenzahl bewirkt. Dies findet am Schlufs jeder Wageneinfahrt und gemäfs dem immer geringer werdenden mittleren Aufwickelungsdurchmesser des Kötzers statt. Durch Heben des Lineals D wird veranlafst, dafs das Dreieck GHI um seinen Drehpunkt O in horizontale Richtung, gedreht wird, und dafs durch die Stange K1 der Hebel L so verstellt wird, dafs die Zahnräder YZ mit einander in Eingriff kommen. Von der Ausfahrtswelle JV wird in diesem Falle unter Vermittelung der Uebersetzung PQSU die Bewegung auf Zahnrad Y und von hier auf Rad 1 1 und schliefslich auf die Zahnräder gh übertragen, wodurch in ebenfalls bekannter Weise das Herabschrauben der Laufmutter χ im Quadranten erzielt wird.
Diese Bewegung findet also regelmäfsig am Schlufs jeder Wageneinfahrt statt und bewirkt eine Vermehrung der Spindeltourenzahl genau nach dem regelmäfsigen Abnehmen des Aufwickelungsdurchmessers des Kötzers.
Fig. 12 zeigt einzeln für sich die Vermehrung der Spindeltourenzahl nach dem Mafs der Abnahme der Fadenreserve, wie sie stattfinden mufs, da die Fadenreserve um die Länge einer Spirallänge abnimmt, welche auf der Strecke bl gl um die Spindel aufgewunden ist. Diese Abnahme der Fadenreserve wird abgeleitet von der Coping-Schiene R1, welche sich bei zunehmender Kötzerbildung auf den Formplatten ρ ρ1 verschiebt und dabei abwärts geht. Die Coping-Schiene R1 besitzt an ihrem Ende einen Zapfen 5, welcher von einem Winkelhebel 4 umgriffen wird, der drehbar in einem Consol angeordnet ist. Winkelhebel 4 steht durch geeignete Mechanismen mit der Zahnstange 6 in Verbindung, welche in das Zahnrad 7 eingreift. Die Welle 8 dieses Zahnrades steht durch Vermittelung von Kettenrädern und Kette 9, 10 mit dem Zahnrad 3 in Verbindung. Letzteres zieht die Stange V und das Dreieck GHI nach abwärts. Die schräge Seite G desselben bewirkt unter Vermittelung von K T ein Abwärtsgehen des Lineals D. Auf solche Weise wird also erreicht, dafs bei jeder Wageneinfahrt das Lineal D sich um eine bestimmte Strecke senkt. Durch das Senken des Lineals D wird aber wieder veranlafst, dafs der Contact des Hebels C mit . dem Lineal D zunehmend länger wird, d. i. dafs durch die erstbeschriebene Bewegung von der Ausfahrtswelle N aus auf die Laufmutter die Spindeltourenzahl vermehrt wird. Die Wirkungsweisen nach Fig. 11 und nach Fig. 12 finden gleichzeitig statt, so dafs die in Fig. 13 angegebene Position erreicht wird, welche Position sich von derjenigen in Fig. 12 darin unterscheidet, dafs
der Hebel L seitlich fortgestofsen ist, und welche Position Fig. 13 sich von der in Fig. 11 dadurch unterscheidet, dafs das Dreieck GHI abwärts gezogen ist.
Gleichzeitig mit diesen beiden Regulirungsweisen findet aber auch eine Regulirung nach zu kurzer oder zu langer Fadenreserve statt. Diese Regulirung ist in Fig. 14 und 15 in abnormen Verhältnissen zur Darstellung gebracht, wie sie selbst bei den aufsergewöhnlichsten Umständen in der Praxis nicht eintreten. Ist die Fadenreserve zu kurz, was dadurch eintreten kann, wenn der Wagen zu langsam einfährt, so ist der mit dem Gegenwinder verbundene Hebel C in tiefer Lage. Letzterer kann weniger als unter normalen Verhältnissen auf das Lineal D einwirken; es findet infolge dessen ein Heben des Lineals D und hierdurch ein Seitwärtsstofsen des Hebels L später als unter normalen Verhältnissen statt und die Ausfahrtswelle dreht die Zahnräder YZ bezw. g h und somit die Laufmutter χ um ein geringes Mafs abwärts, als dies unter normalen Verhältnissen stattfinden müfste. Hierdurch findet eine geringere als normale Vermehrung der Spindeltourenzahl statt. Das Aufwickeln des nächsten Auszuges ist also verhältnifsmäfsig weniger als bei normalen Verhältnissen, wenn die Fadenreserve die erforderliche Länge hat, und dadurch wird die Fadenreserve zur normalen Länge und der Gegenwinder zur normalen Stellung gebracht. In Fig. 15 endlich ist die Lage der Theile angegeben, welche dieselben einnehmen, wenn der Gegenwinder zu hoch steht, d. h. wenn zu viel Fadenreserve vorhanden ist. Hier hebt der Hebel C das Lineal D noch früher, als es unter normalen Verhältnissen eintreten sollte; Hebel L wird früher als unter normalen Verhältnissen seitwärts gestofsen und dadurch die Bewegung von der Ausfahrtswelle auf die Laufmutter χ übertragen. Infolge dessen wird die Laufmutter mehr noch als unter normalen Verhältnissen, d. h. durch die Wirkungsweise nach Fig. 11. und 12 nach abwärts gedreht, da hier die Spindeltourenzahl vermehrt wird; das Aufwickeln findet somit rascher als unter normalen Verhältnissen statt. Es wird der Ueberflufs an Fadenreserve beim nächsten Auszug aufgewickelt. Wie beschrieben, bewirkt die Regulirung nach Fig. 11 und 12 eine Vermehrung der Spindeltourenzahl. Die Wirkungsweise nach Fig. 1 5 bedingt eine zuzügliche Vermehrung, die Regulirung nach Fig. 14 eine abzügliche Verminderung der Spindeltourenzahl nach der Regulirung, entsprechend den Fig. 11 und 12.
Der Hebel C hebt, wie aus Vorstehendem hervorgeht, das Lineal D auf einer gröfseren oder kleineren Strecke, und zwar entsprechend derjenigen Strecke, um welche die Laufmutter χ nach abwärts gestellt werden mufs.
Dies läfst sich in folgender Weise be- - C1 findet man folgende mittl. Durchm.
rechnen: - dl 16,5 mm,
Theilt man die Strecken b g und bl g1 in - e1 16,075 -
fünf gleiche Theile, so - -P 10,5 mm, 15,650 -
Durchmesser: - g1 9,65 - 15,225 -
Die Aufwickelstrecken 8,80 - 14,800 -
in b 22,5 mm, in b1 7,95 - '4,375 -
- C 22,5 7,10 -
- d 22,5 6,25 -
- e 22,5 sind:
- / 22,5 mm,
- g 22,5 -
b b1 30 -
cc' 31 -
ddl 32 -
e e1 33 -
/P 34
gg1 35
• Nennt man ρ — die Steigung einer Schraubenlinie, R die Länge der Aufwickelung, d den Umfang des mittleren Aufwickeldurchmessers, L die aufzuwindende Länge, so findet man
nach derFormelp=
einzeln für
L2—Ä2
jeden entsprechenden Zahlenwerth angewendet, zum Aufwickeln eines Auszuges von 1,693 ni Länge, nämlich von 268 mm für die aufsteigende und 1,325 m für die absteigende Schicht der Fadenlänge, in
b b1 30,715 Touren
c C- 31,521
d d1 32,375
e el 33,272
ff1 34,^3
gg1 35,229
- I
Differenz 0,806
0,854
■ 0,897
0,951
0,006
in Summa 4,514.
Die Differenzen, welche unter diesen Zahlen bestehen, geben an, dafs die ganze Strecke, welche die Laufmutter von dem Augenblick, wo der Auszug b b1 angefangen wird, bis zu dem Augenblick, wo der Auszug gg1 aufgewunden wird, machen mufs, proportional diesen Zahlen eingestellt werden mufs, um die Stellung der Laufmutter in den Punkten c c\ d dl, ce1, ff1 zu finden. Beträgt der gesammte Abwärtsgang der Laufmutter 65,5 mm bei der Kötzerfertigbildung, so beträgt dieselbe beim Passiren aus b b1 nach c c1
= 11,695 mm,
= 12,391 mm,
= 13,015 mm,
65 ,5X 0, d 806
4,514 0,
von c C1 ] nach e d1
65 ,5X 0, 854
von d dl nach e1
65 ,5 X S97
4,514
von e e1 nach ff1 65,5 X 0,951
4,514
von ff1 nach g g1 65,5 X 1,006
4,514
= 13,800 mm,
14,597 mm.
Ist anderenteils das Volumen des Fadens gegeben, und zwar in
b b1 cc1 = 2430,42 cbmm, c c1 dd1 = 2 541,25 ddl e e1 = 2 650,02 eel ff1 = 2735>fe - ff1 SS^ = 2818,94 - ,
so findet man, dafs für den Cubikmillimeter Faden die Laufmutter sich senken mufs:
für b b1 cc1 um
11,695·
== 0,00481 mm,
2430,42 für cc1 d dy um 12,391
2541,25
für d d1 e e1 um 13,015
2 650,02
für e e1 ff1 um 13,800
2735,62 für ff1 g g1 um
2 018,94
= 0,00487 mm,
= 0,00493 nim,
= 0,00503 mm,
= 0,00517 mm.
Wenn man ferner voraussetzt, dafs die Schraubenspindel im Quadranten gleiche Steigung hat, die Ausfahrts- bezw. Einfahrtswelle gleichförmige Geschwindigkeit ■ besitzt und somit auch das Zahnrad Z gleichmäfsige Geschwindigkeit hat, so findet man, dafs die mittlere normale Strecke, auf welcher Hebel C und das Lineal D in Contact sein müssen, wenn man für den Anzug b b1 c c1 185 mm annimmt,
für cci ddi
=
fUr
eei
401 für e e1 ff1
sein mufs.
185 · 503
481
193,46,
Hierbei ist von einer Regulirung der Fadenreserve vollkommen abgesehen. Es ergiebt sich hieraus, dafs (abgesehen von der Reservefadenbildung) in dem Falle, wo der Hebel C stets auf der gleichen Horizontalen das Lineal D trifft, das Lineal D gesenkt werden mufs, um dem Hebel C eine gröfsere Contactlänge zu bieten und dadurch der Laufmutter eine Mehrbewegung nach unten zu geben. Das successive Abwärtsgehen des Hebels D wird von der Coping-Schiene R1 erreicht, welche mit jedem Auszug auf den Formenplatten ρ ρ1 nach abwärts geht, und zwar erfolgt ihr Abwärtsgang rascher oder langsamer, entsprechend der zu spinnenden Fadennummer.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine selbsttätige Mule - Feinspinnmaschine mit einem nach vollendeter Ansatzbildung am Schlufs der Wageneinfahrt in Wirkung tretenden Aufwinderegulator, sofern bei demselben das Mafs der Herabschraubung der Laufmutter (x), des Quadranten und damit die Vermehrung der Spindeltourenzahl sowohl nach dem abnehmenden mittleren Durchmesser des Kötzers, als auch nach demVorhandenseingröfserer oder geringerer Fadenreserve, als auch nach der regelmäfsigen Verkürzung der Fadenreserve bei zunehmender Aufwickelung von der Einwirkung eines von dem Aufwinder bethätigten Hebels (C) auf einen von der Coping-Schiene (R1) beeinflufsten Hebel (DJ abhängig gemacht ist, welcher mittelst einer geeigneten Mechanismenreihe das Herabschrauben der Laufmutter veranlafst.
  2. 2. Eine selbsttätige Mule - Feinspinnmaschine der unter 1. bezeichneten Art, bei welcher eine Beeinträchtigung des Gegenwinders bei der Spannung des Fadens an der Kötzerspitze infolge der Einwirkung der Hebel (C DJ auf einander dadurch vermieden wird, dafs ein fester Anschlag (P1) die Anspannung einer mit dem Gegenwinder verbundenen Feder (S1) und damit auch des Gegenwinders bewirkt.
DENDAT48113D Selbstthätige Mule - Feinspinn - Maschine Expired - Lifetime DE48113C (de)

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