DE480620C - Verfahren zum Ziehen von Tafelglas - Google Patents

Verfahren zum Ziehen von Tafelglas

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DE480620C
DE480620C DEB126443D DEB0126443D DE480620C DE 480620 C DE480620 C DE 480620C DE B126443 D DEB126443 D DE B126443D DE B0126443 D DEB0126443 D DE B0126443D DE 480620 C DE480620 C DE 480620C
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sheet glass
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WILHELMINE BRAUER GEB GREINER
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WILHELMINE BRAUER GEB GREINER
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B17/00Forming molten glass by flowing-out, pushing-out, extruding or drawing downwardly or laterally from forming slits or by overflowing over lips
    • C03B17/06Forming glass sheets
    • C03B17/061Forming glass sheets by lateral drawing or extrusion

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ziehen von Tafelglas Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ziehen von Tafelglas, bei welchem ein Glasband aus dem Formschlitz einer mit der unteren Öffnung in die geschmolzene Glasmasse eintauchenden Formdüse eintritt. Das Neue ist durch die Anwendung einer Formdüse gekennzeichnet, derens Formschlitz in einem oberhalb des Spiegels der geschmolzenen Glasmasse aus dem Ofen heraustretenden seitlichen Wandungsteil der Formdüse sich befindet.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daB das Glasband unter Vermeidung der senkrechten Ziehtürme wagerecht durch den dicht über dem Glasspiegel liegenden Formschlitz der Formdüse gezogen und jedes Umdenken des Glasbandes vermieden und bei Unterbrechung des Ziehverfahrens ein Nachdrängen der flüssigen Glasmasse durch den Formschlitz unmöglich gemacht wird.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens dargestellt, und zwar in einem senkrechten Schnitt durch den Wannenofen.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist a der Wannenofen, in dessen Bordwand b die Formdüse c lose eingesetzt ist. Diese Formdüse c taucht mit der unteren Öffnung in die geschmolzene Glasmasse ein, während der Formschlitz dicht oberhalb des Glasspiegels derart liegt, daß bei Unterbrechung des Ziehverfahrens ein Nachdrängen der - flüssigen Glasmasse durch den Formschlitz ausgeschlossen ist. Der Formdüse c ist eine Kühlvorrichtung d vorgelagert, welche hohl und aus entsprechendem Material hergestellt ist und durch ein Kühlmittel derart- gekühlt wird, daß die aus der Formdüse austretende Glasmasse zur Erstarrung gebracht wird und die sich bildende Glasbahn, ohne umgelenkt zu werden, zwischen den Zieh- und Führungswalzen e weitergeführt und gekühlt werden kann.
  • Um den Arbeitsvorgang des Glasziehens einzuleiten, wird eine Drahtglastafel, welche vorher in entsprechender Breite auf beiden Seiten bis auf den in der Mitte liegenden Draht durchschnitten ist und der Breite des abzuziehenden Glasbandes entspricht, in den Formschlitz geschoben. Sobald die flüssige Glasmasse mit der vorher angewärmten, durch den F'ormischlitz geschobenen Drahtglastafel sich verbunden hat, wird dieselbe herausgezogen und durch die vorher auseinandergenommene Ziehvorrichtung durchgezogen und kann dann, sobald die Glasbahn zwischen die Ziehvorrichtung gelangt ist, abgeschnitten werden. Beim Austritt der Glastafel aus dem Formschlitz kann durch bekannte Mittel, z. B. Druckrollen, ein Einziehen der Ränder der Glastafel vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Ziehen von Tafelglas, bei welchem ein Glasband oben aus dem Formschlitz einer mit der unteren öffnung in die geschmolzene Glasmasse eintauchenden Formdüse austritt, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Formdüse, deren Formschlitz in einem oberhalb des Spiegels der geschmolzenen-Glasmasse aus dem Ofen heraustretenden seitlichen Wandungsteil der Formdüse sich befindet.
DEB126443D Verfahren zum Ziehen von Tafelglas Expired DE480620C (de)

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