DE480063C - Vergaser fuer Verbrennungsmotoren mit einer in der Zerstaeubungskammer angeordneten und von den heissen Abgasen der Maschine oder dem heissen Wasser des Kuehlers durchstroemten rohrfoermigen Heizvorrichtung - Google Patents

Vergaser fuer Verbrennungsmotoren mit einer in der Zerstaeubungskammer angeordneten und von den heissen Abgasen der Maschine oder dem heissen Wasser des Kuehlers durchstroemten rohrfoermigen Heizvorrichtung

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DE480063C
DE480063C DEW73765A DEW0073765A DE480063C DE 480063 C DE480063 C DE 480063C DE W73765 A DEW73765 A DE W73765A DE W0073765 A DEW0073765 A DE W0073765A DE 480063 C DE480063 C DE 480063C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M31/00Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M31/02Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture for heating
    • F02M31/04Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture for heating combustion-air or fuel-air mixture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Vergaser für Verbrennungsmotoren mit einer in der Zerstäubungskammer angeordneten und von den heißen Abgasen der 1Kaschine oder dem heißen Wasser des Kühlers durchströmten rohrförmigen Heizvorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen und bezieht sich im besonderen auf verbesserte Vorrichtungen zur restlosen Vergasung schwerer Brennstoffe, wie Paraffin, Gasöl und sonstiger schwerer Kohlenwasserstoffe oder Alkohol.
  • Um schwere Brennstoffe für die Verwendung in Verbrennungskraftmaschinen zu vergasen, ist es notwendig, in die Zerstäubungskammer des Vergasers eine Heizvorrichtung einzubauen, die von heißem Wasser oder den heißen Abgasen der Maschine durchströmt wird. Bei den bisher bekannten, in den Mischkammern der Vergaser angeordneten Heizvorrichtungen werden zwar teilweise auch Ausführungsformen benutzt, die aus einer größeren Anzahl Heizröhren mit einer einzigen Zuleitung und einer einzigen Ableitung bestehen und anderseits eine mittlere konische Heizkammer haben, die von den divergierenden Durchgängen für das Gasgemisch eingeschlossen wird. Es ist jedoch bisher noch nicht erkannt worden, daß die Leistungsfähigkeit derartiger Vorrichtungen durch passenden Bau der Zerstäubungskammer und der Heizvorrichtung vergrößert werden kann, derart, daß sich das Gasgemisch frei ausdehnen kann und der größtmöglichste Wärmeaustausch erreicht wird.
  • Um die größte Wärmeübertragung zu erreichen, ist eine konstante Durchlaufsgeschwindigkeit des Heizmittels durch die Heizvorrichtung notwendig. Zu diesem Zwecke muß die Heizvorrichtung an dem der Maschine nächstgelegenen Ende der Zuleitung für die Abgase eine größere Querschnittsfläche haben als am Ende der Ableitung, damit die Zusammenziehung der Gase am Ende der Zuleitung, infolge der Abkühlung durch das nach der Maschine fließende Gasgemisch, ausgeglichen wird. Damit sich das Gasgemisch frei ausdehnen kann, muß die Zerstäubungskammer in dem Teil, in welchem die Heizvorrichtung angeordnet ist, einen allmählich sich vergrößernden Querschnitt vom Vergaserende nach dem Maschinenende hin erhalten.
  • Gemäß der Erfindung sind die Zerstäubungskammer und die Heizvorrichtung so angeordnet, daß der Querschnitt für die Heizmittel allmählich abnimmt und derjenige für das erhitzte Gasgemisch allmählich zunimmt.
  • In .der im folgenden beschriebenen, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Heizvorrichtung aus einem Zuleitungsrohr und einem Ableitungsrohr, die beide quer durch die Zerstäubungskamrrier verlaufen und miteinander durch eine Anzahl Röhren verbunden sind, die längs dieser Kammer verlaufen. Das Zuleitungsrohr der Heizvorrichtung ist vorzugsweise im Durchmesser ungefähr ein Drittel größer als das Ableitungsrohr, und die der Länge der Kammer nach verlaufenden Röhren spitzen sich entsprechend diesem Wechsel in .den Ausmaßen allmählich zu.
  • Die allmähliche Ouerschnittsverkleinerung des Heizkörpers ist angeordnet, um die Geschwindigkeit und den Druck der heißen Abgase beim Durchlaufen des Heizkörpers konstant zu erhalten. Die Erhaltung der D.urchlaufsgescbwindigkeit verhindert eine A.bscheidung von Kohle an den Röhren des Heizkörpers, während die Erhaltung des Druckes die größte Wärmeübertragung durch die Wände des Heizkörpers sichert.
  • Die Querschnittsfläche der Zerstäubungskammer am Ende der Maschine ist vorzugsweise ungefähr dreimal so groß wie diejenige am Vergaserende, so daß sich Blas Gasgemisch um das Dreifache ausdehnen kann.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein Aufriß, teilweise im Schnitt, eines mit dem neuen Heizkörper versehenen Vergasers.
  • Abb. z ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, der Zerstäubungskammer.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht des Heizkörpers allein.
  • Gemäß der Erfindung ist in der vorzugsweise konischen Zerstäubungskammer A des Vergasers eine Heizröhrenanordnung B eingebaut, die mehrere in der Längsrichtung der Kammer A verlaufende Röhren B' oder auch eine Spirale besitzt, durch die das Heizmittel (Auspuffgas oder erhitztes Kühlwasser) derart strömt, daß der in oder Kammer A zerstäubte Brennstoff auf seinem Weg durch Wärmestrahlung oder unmittelbare Berührung mit .den erhitzten Röhren vollständig vergast wird.
  • Inder vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung sind die Röhren B' an einem Ende mit einer gemeinsamen Zuleitung D verbunden, die ihrerseits mit dem (nicht gezeichneten) Auspuffrohr in Verbindung steht, und münden anderseits in ein gemeinsames Auslaßrohr E, das entweder gleichfalls mit der Auspuffleitung oder direkt mit der Atmosphäre verbunden ist. Das aufsteigende Treibmittel trifft auf die Röhren E, B' und gelangt durch die Zwischenräume F zwischen dem Heizkörper B und den Wandungen der Kammer A nach dem Ansaugrohr C, das die Verbindung mit dem Zylindereinlaß herstellt. Zwischen dem Ansaugrohr und der Zerstäubungska-mmer kann noch eine Stoßfläche angebracht werden, um ein Durchtreten etwa umvergasten Treibstoffes zu verhüten.
  • Wie ersichtlich, konvergieren die Leitungen für das Heizmittel nach dem Auslaßende, während die Durchlässe für das Vergasungsgemisch nach dem Auslaß-zu divergieren.
  • Die Erfindung eignet sich insbesondere für die Vergasung von Alkohol in Kraftfahrzeugmotoren. Alkohol erfordert zu seiner Vergasung eine erheblich größere Wärmemenge als Kohlenwasserstoffe; er wird auch nicht wie diese durch hohe Erhitzung hgekrackt«. Weiter hat Alkohol eine sehr hohe latente Verdampfungswärme, die durch die vorliegende Erfindung voll ausgenutzt wird. Die -Alkoholteilchen- -und- die -kalte Luft treffen auf das heiße Auslaßende des Heizkörpers, streichen dann weiter an diesem und den erhitzten Röhren B' vorbei und treffen dann die Einlaßleitung des Heizkörpers. Beim Aufschlag auf die heißen Röhren werden sie von diesen zurückgeworfen, und andere Teilchen treten an ihre Stelle, so daß eine wirkliche Bewegung und innige Mischung mit der Luft erreicht wird. Das kalte Gemisch von Luft und Brennstoff wird in ein Gas übergeführt, das in dem engen Raum zwischen Heizkörper und Kammerwandung zusammengepreßt wird und infolgedessen als heißes Gasgemisch unter Druck in die Zylinder gelangt. Hierdurch Wird sehr schnelle Zündung und vollständige Verbrennung erreicht, was naturgemäß eine gesteigerte- Kräftleistung der Maschine und damit bessere Ausnutzung des Treibstoffes bewirkt.
  • Der Wärmebedarf richtet sich nach der Art des verwandten Treibstoffes. Die Wärmezufuhr kann demgemäß geregelt werden z. B. durch eine Drosselklappe, die in geeigneter Weise von der Stirnwand des Fahrzeuges aus betätigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vergaster für Verbrennungsmotoren mit eis in ,der Zerstäubungskammer angeordneten und von den heißen Abgasen der Maschine oder dein. heißen Wasser des Kühlers durchströmten rohrförmigen Heizvorrichtung, dadurch gelrennzellchnet, daß, düse Heizt vorrichtung aus @eüilem quer zur Stromrichtung des Gasgemisches liegenden Sammelrohr für den Heizmittelzufluß, einem zweiten ebenfalls quer zu dieser Stromrichtung liegenden Sammelrohr für den Heizmittelabfluß sowie mehreren Verbindungsrohren zwischen diesen Sammelrohren, die das Heizmittel im Gegenstrom zur Stromrichtung des Gasgemisches leiten, besteht und daß die Leitungen für das Heizmittel im Querschnitt von der gemeinsamen Zuleitung nach der gemeinsamen Ableitung hin abnehmen und der Leitungsquerschnitt für den vergasten Treibstoff in dem von der Heizvorrichtung eingenommenen Raum von der Zu-Leitung nach der Ableitung hin allmählich zunimmt.
DEW73765A 1925-10-13 1926-09-29 Vergaser fuer Verbrennungsmotoren mit einer in der Zerstaeubungskammer angeordneten und von den heissen Abgasen der Maschine oder dem heissen Wasser des Kuehlers durchstroemten rohrfoermigen Heizvorrichtung Expired DE480063C (de)

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DE480063C true DE480063C (de) 1929-08-01

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DEW73765A Expired DE480063C (de) 1925-10-13 1926-09-29 Vergaser fuer Verbrennungsmotoren mit einer in der Zerstaeubungskammer angeordneten und von den heissen Abgasen der Maschine oder dem heissen Wasser des Kuehlers durchstroemten rohrfoermigen Heizvorrichtung

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DE (1) DE480063C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074915B (de) * 1960-02-04 Ford Werke Aktiengesellschaft Köln Niehl Warmwasserbeheiz ter Vergaser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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