DE47981C - Verbindung eines Verdampfers mit dem unter 41 199 patentirten Speisewasservorwärmer - Google Patents

Verbindung eines Verdampfers mit dem unter 41 199 patentirten Speisewasservorwärmer

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DE47981C
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feed water
steam
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preheater
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Application number
DENDAT47981D
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A. MAC LAINE in Belfast, 1 Queens Elms, County of Antrim, Irland
Publication of DE47981C publication Critical patent/DE47981C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/28Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um den Speisewasservorwärmer des Patentes No. 41199 leistungsfähiger zu machen und den Verlust des Speisewassers zu compensiren, der durch Entweichen von Dampf infolge Undichtheiten der Dampfmaschine und des Kessels entsteht, wird der Vorwärmer mit einem Verdampfer verbunden, durch dessen Schlange der zum Anwärmen des Speisewassers dienende Dampf vor seinem Eintritt in den Vorwärmer zieht und welcher Verdampfer einen Behälter für Wasser (Seewasser im allgemeinen oder dasjenige Seewasser, welches als Kühlwasser von den Oberfiächencondensatoren abläuft) bildet. Der durch die Schlange ziehende Kesseldampf durchströmt vor seinem Eintritt in den Vorwärmer die Schlangen des Verdampfers und verdampft theilweise das in demselben vorhandene Wasser. Der so aus letzterem entwickelte Dampf wird in das Speisewasser des Speisewasservorwärmers geleitet, wo er condensirt und dazu beiträgt, das Speisewasser unter Vermehrung des Volumens desselben zu erwärmen. Die dem Dampfrohr im Speisewasservorwärmer durch den Dampf zugeleitete Wärme und diejenige Wärme, welche dem Wasser im Verdampfer zugeführt wurde, wird durch das erwärmte Speisewasser dem Dampfkessel bei möglichst geringem Wärmeverlust und möglichster Ersparnifs an Brennmaterial zugeführt.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt durch den Speisewasservorwärmer nach Patent No. 41199;
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt durch den Verdampfer, welcher mit dem Vorwärmer verbunden ist;
Fig. 3 zeigt die äufsere Ansicht des Verdampfers,
Fig. 4 diejenige des Vorwärmers und
Fig. 5 eine Oberansicht des Verdampfers und seiner Rohrverschlüsse.
Im Innern des Mantels 5 des Verdampfers liegt die Verdampfschlange 6, im vorliegenden Falle aus zwei in einander liegenden Schlangen von Kupferröhren gebildet, durch welche der zum Erhitzen des Speisewassers dienende Dampf hindurchgeleitet wird. Derselbe tritt durch Rohr 7 in die Schlangen ein, durch 8 aus denselben heraus und geht von da durch das Rohr 9 in das durchlöcherte Dampfrohr d. Das zum Vorwärmen des Dampfes in d dienende Wasser, welches Seewasser sein kann und in geeignetem Fall dem Oberflächencondensator entnommen wird, wird durch Rohr 10 in den Verdampfer eingeleitet, und zwar wird die Menge des eintretenden Wassers durch den mit dem Stellhahn 12 verbundenen Schwimmer 11 regulirt. Bei 13 wird der mittelst des Dampfes in der Schlange 6 aus dem warmen Condensatorwasser entwickelte Dampf abgeleitet und über Rohr 14 zwischen dem Mantel α und dem durchlöcherten Kegel c in das daselbst befindliche vorzuwärmende Speisewasser über-
geführt. Das Rohr 14 ist zu diesem Zwecke an seinem unteren Elide durchbohrt, so dafs der Dampf aus 14 in das Speisewasser des Raumes c eintritt, selbst condensirt und hierbei das Speisewasser erwärmt.
ι 5 ist ein von der Rohrleitung 14 abzweigendes Rohr, welches den aus dem Condensatorwasser entsteigenden Danipf eventuell nach dem Oberflächencondensator zurückführt. 16 ist ein Ablafsrohr, welches nach der Bilgepumpe führt, 18 ein Sicherheitsventil und ig ein Manometer. Das von demOberflächencondensator abfliefsende Wasser tritt bei 10 in den Apparat ein und erwärmt hier den durch die Schlange 6 hindurchgehenden Dampf, der zum Vorwärmen des Speisewassers in dem Speisewasservorwärmer dient. Gleichzeitig wird der aus dem Condensatorwasser entwickelte Dampf durch Rohrleitung 14 ebenfalls in das Speisewasser des Vorwärmers eingeleitet und seine Wärme durch die eintretende Condensation ausgenutzt. Der Apparat soll speciell zum Vorwärmen des Speisewassers für Dampfschiffe dienen.
Die Temperatur des durch die Schlange 6 des Verdampfers und in das Dampfrohr d des Speisewassers strömenden Dampfes richtet sich nach der Kesselspannung und beträgt ca. i6o° C.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Verbindung mit dem durch Patentschrift No. 41199 gekennzeichneten Speisewasservorwärmer ein Verdampfer, durch dessen Rohrschlangen 6 der zum Vorwärmen des Speisewassers dienende Dampf vor seinem Eintritt in den Vorwärmer strömt, so dafs das die Rohrschlangen umgebende Wasser (Seewasser oder das aus den Oberflächencondensatoren abfliefsende Wasser) theilweise in Dampf verwandelt wird, welcher Dampf in das Speisewasser des Vorwärmers geleitet und zum Miterwärmen desselben verwendet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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