DE308170C - - Google Patents
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- DE308170C DE308170C DENDAT308170D DE308170DA DE308170C DE 308170 C DE308170 C DE 308170C DE NDAT308170 D DENDAT308170 D DE NDAT308170D DE 308170D A DE308170D A DE 308170DA DE 308170 C DE308170 C DE 308170C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K3/00—Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein
- F01K3/18—Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein having heaters
- F01K3/26—Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein having heaters with heating by steam
- F01K3/267—Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein having heaters with heating by steam by mixing with steam, e.g. LOFFLER-boiler
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMTS
In vielen Betrieben ist es erforderlich, destilliertes Wasser zu erzeugen. Es ist bereits
vorgeschlagen, dies in der Weise zu tun, daß Dampf aus der Zwischenstufe einer Dampfkraftmaschine abgezweigt und in einen
Verdampfer geleitet wird. In diesem Verdampfer verdampft der so eingeführte Primärdampf
Wasser, welches sich auf der an-
'■■ deren Seite einer wärmeübertragenden Metallwand
befindet. Der aus diesem Wasser erzeugte Sekundärdampf wird dem Kondensator
der Kraftmaschine oder einem besonderen Kondensator zugeführt, während das Kon-
-: densat des Primärdampfes abgeleitet wird.
Dies Verfahren hat den Nachteil, daß der Sekund'ärdampf unter ' Vakuum verdampft
wird. Wegen des großen Volumens, das die' Gewichtseinheit solchen Dampfes einnimmt,
ist dabei eine sehr große verdampfende Ober-
2Q fläche erforderlich. Wenn man dieses Übel
dadurch mildern will, daß man die absolute Spannung des Sekundärdampfes möglichst
hoch wählt, so ergibt sich der Nachteil, daß die im Sekundärdampf steckende Arbeit unnütz
verloren geht.
Es ist auch bekannt geworden, mit Frischdampf Sekundärdampf zu erzeugen, den man
Arbeit leisten läßt. Dies' Verfahren ist aber
'-: nicht vorteilhaft, weil als Primärdampf der
wertvolle Frischdampf benutzt wird, der zur Arbeitsleistung dann überhaupt nicht herangezogen
Wird. : Demgegenüber wird bei der Erfindung als ~:i Primärdampf Dampf benutzt, der Arbeit geleistet
hat, um Sekundärdampf zu erzeugen, der noch Arbeit leistet, und zwar bei geringerer
Spannung als die des Primärdampfes zusammen mit dem Arbeitsdampf, von dem ' \
der Primärdampf ein Teil ist.
Der Erfindungsgegenstand hat nichts zu tun mit dem bekannt gewordenen Verfahren,
aus heißen Abwässern dadurch Dampf zu gewinnen, daß man sie einer geringeren Span-,
nung aussetzt, als ihre Dampfspannung ist. Es verdampft dann ein Teil des Wassers, während
der Rest sich abkühlt. War das Wasser : heiß genug, die Spannung des gewonnenen
Dampfes also hoch genug, so konnte er zur Arbeitsleistung in einer Dampfkraftmaschine,
ζ. B. einer Dampfturbine, benutzt werden, wie 50, es auch bereits vorgeschlagen ist.
'Fig. ι stellt eine Anlage nach der Erfindung dar. Bei α strömt der Verbundmaschine mit dem. Hochdruckzylinder b und dem Niederdruckzylinder c der Frischdampf zu. Er entweicht aus dem Hochdruckzylinder bei d. Der ganze oder ein Teil dieses Dampfes wird im Entöler von seinem ölgehalt befreit und tritt dann in den Verdampfer /. Das aus ihm hier gebildete Kondensat wird durch die Leitung g abgeführt. :
'Fig. ι stellt eine Anlage nach der Erfindung dar. Bei α strömt der Verbundmaschine mit dem. Hochdruckzylinder b und dem Niederdruckzylinder c der Frischdampf zu. Er entweicht aus dem Hochdruckzylinder bei d. Der ganze oder ein Teil dieses Dampfes wird im Entöler von seinem ölgehalt befreit und tritt dann in den Verdampfer /. Das aus ihm hier gebildete Kondensat wird durch die Leitung g abgeführt. :
Zur Erzeugung des Sekundärdampfes wird *
dem Verdampfer/ Wasser xdurch die Leitung'
h zugeführt. Dieses.Wasser:ist im Verdampfer
durch Metallwände von dem Primärdampf getrennt' Der Wasserstand des zu
verdampfenden Wassers kann durch irgendeine bekannte Schwimmereinrichtung im Ver-
dämpfer gleichbleibend erhalten werden. Der aus dem Wasser entwickelte Sekundärdampf
wird durch die Leitung i dem Niederdruck-. zylinder c zugeführt. Ehe dieser Dampf in
.5 den Niederdruckzylinder c eintritt, kann er sich mit einem Teil des aus dem Hochdruckzylinder
ausgetretenen Dampfes wieder vereinigen, falls die gesamte aus dem Hochdruck zylinder
austretende Dampfmenge für den
ίο Verdampfer/ unnötig groß ist. Damit jedoch
bei dieser unmittelbaren Überführung des Austrittsdampfes des Hochdruckzylinders zum
Eintritt des Niederdruckzylinders nicht unzulässig große Dampfmengen überströmen, so
daß der Verdampfer nicht mehr genügend Dampf erhält, ist es nötig, in diese Überführungsleitung
ein Drosselorgan k einzubauen.· Dies Drosselorgan kann auch durch eine knapp
bemessene Leitung ersetzt werden. Dies Drosselorgan k wird zweckmäßig so eingerichtet,
daß es den Unterschied des Dampfdruckes vor und hinter ihm gleichbleibend
erhält, einerlei wie auch die Abdampf spannung des Hochdruckzylinders schwankt. , Ein solas
ches selbsttätiges Drosselorgan kann sehr einfach in der Art ausgeführt werden, daß mit
ihm ein Kolben verbunden wird, der in einem Zylinder gleitet und auf dessen einer Seite
der Dampf vor dem Ventil, auf dessen anderer Seite der Dampf hinter dem Ventil ,wirkt,
' und wobei der Unterschied der Drücke einer Feder- oder Gewichtsbelastung das Gleichgewicht
hält. Durch Verstellen der Feder- oder Gewichtsbelastung wird dann auch der Unterschied
der Dampfdrücke, der das Ventil einstellt, beeinflußt.
Der Sekundärdampf des Verdampfers, gegebenenfalls gemischt mit Austrittsdampf des
Hochdruckzylinders, tritt in den Niederdruck-' 40 zylinder C, ein und verläßt ihn in bekannter
Weise durch das Rohr m, um nach Entölung im Entöler η in den Kondensator 0 einzutreten
und als Kondensat durch die Pumpe p fortgeschafft zu werden.
An Stelle der Hoch- und Niederdruckzylinder b und c kann auch der Hoch- und
Niederdruckteil einer Dampfturbine treten.
Mit der Größe des Unterschiedes des Dampfdruckes ändert sich auch das Temperaturgefalle
des Verdampfers /. Man kann also leicht die vom Verdampfer erzeugte
Dampfmenge dadurch beeinflussen, daß man das Drosselorgan k in der oben beschriebenen
Weise auf einen bestimmten Druckunterschied einstellt.
Ein anderes Mittel, welches wärmewirtschaftlich nicht so günstig ist, besteht darin,
daß man durch Verstellung einer Schwimmereinrichtung, welche die Wasseroberfläche im
Verdampfer gleichbleibend regelt, eine andere Höhe des Wasserspiegels einstellt. Dies kann
auf irgendeine bekannte A.rt geschehen.
Je größer man die Oberfläche des Verdampfers
f wählt, um so kleiner kann das Temperaturgefälle zwischen Primär- und Sekundärdampf
sein, um so kleiner also, auch
der Spannungsabfall, den das Drosselorgan k herstellt, und um so kleiner sind also auch die
Energieverluste, die mit der Erzeugung zusätzlichen destillierten Wassers verbunden
sind. Theoretisch würde bei unendlicher großer Oberfläche im Verdampfer f auch
Temperatur und' Spannung des Primär- und Sekundärdampfes" gleich sein können.
An Stelle des Drosselörganes k kann na- 7^
türlich auch ein den· Spannungsabfall ausnutzender Teil der. Kraftmaschine, also beispielsweise
der Mitteldruckzylinder einer Dreifachexpansionsmaschine oder mittlere
Stufen einer Dampfturbine treten.
Die beschriebene Einrichtung kann benutzt ■ werden, um beispielsweise zusätzliches destilliertes
Wasser an Bord von Schiffen aus Seewasser zu erzeugen, oder um zusätzliches destilliertes Wasser für die Kristalleisfabrikation
zu bilden, oder um bei Landanlagen zusätzliches Speisewasser für Kessel hervorzubringen.
Bei der beschriebenen Einrichtung können alle bekannten Verdampferarten benutzt werden.
Es ist grundsätzlich gleichgültig, ob bei einem Röhrenapparat der Primärdampf die
Rohre umspült oder ob er sich in den Rohren befindet, während das zu verdampfende
Wasser und der Sekundärdampf die Rohre umspülen. Rücksichten auf möglichst bequeme
Reinigung werden im allgemeinen ausschlaggebend sein, ob man das eine oder das andere wählt. " ;
Die Einrichtung nach Fig. 2 stellt einen Sonderfall der in Fig. 1 wiedergebenen Verdampferanlagen
dar. Die Anlage nach Fig. 2 unterscheidet sich nur dadurch, daß der Primär- oder Heizdampf, welcher dem Verdampfer
zugeführt wird, nicht bereits arbeitsleistend eine Kraftmaschine durchströmte,
sondern Frischdampf ist. '
Der erzeugte Niederdruckdampf strömt in gleicher Weise, wie es bei Fig. 1 beschrieben
wurde, einer Nieder druckdampf kraftmaschine bzw. dem Niederdruckteil einer Dampfkraftmaschine zu, um dann, nachdem er Arbeit geleistet
hat, zusammen mit dem Abdampf der Maschine in den Oberflächenkondensator 0 zu
gelangen, aus dem das Kondensat in bekannter AVeise herausgeschafft wird.
Das warme Kondensat des Primärdampfes,
welches beispielsweise etwa 1000C besitzt,
wenn der Verdampfer unter atmosphärischem Druck steht, wird zur günstigen Ausnutzung
seiner Wärme zweckmäßig dem Kesselspeisewasser zugesetzt, wie es die beiden Figuren
in der Zeichnung andeuten.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Erzeugung destillierten Wassers, hauptsächlich für Kesselspeisung, bei der Dampf, welcher bereits/ in einer Hochdruckdampfmaschine Arbeitίο , geleistet hat, als Primär- oder Heizdampf wirkt und in einem ^Värmeaustauschapparat Sekundärdampf erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Erzeugung des destillierten Wassers nicht benötigte Teil des Abdampfes der Hochdruckdampfmaschine bzw. des Hochdruckteiles der Dampfmaschine gedrosselt zusammen mit dem Sekundärdampf in einer Niederdruckdampfmaschine oder dem Niederdruckteilao einer Dampfmaschine ausgenutzt wird, so daß zur Beeinflussung der im Verdampfer erzeugten Sekundärdampf menge der Druckunterschied, den das Drosselorgan hervorruft, eingestellt werden kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätige Schwimmer einrichtung oder ähnliche Einstellvorrichtung die Höhe des Wasserstandes im Verdampfer entsprechend verändert, um die Menge des erzeugten Sekundärdampfes zu regeln.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht benötigte Teil des Abdampfes der Hochdruckdampfmaschine bzw. des Hochdrucktei-les der Dampfmaschine in einer Mittel-- druckstufe der Dampfmaschine bzw. der Dampfmaschinenreihe ausgenutzt wird, um dann gemeinsam mit dem Sekundärdampf der Niederdruckstufe oder einer 4p selbständigen Niederdruckdampfmaschine zugeführt zu werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308170C true DE308170C (de) |
Family
ID=561455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308170D Active DE308170C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308170C (de) |
-
0
- DE DENDAT308170D patent/DE308170C/de active Active
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