DE47950C - Verfahren zur Herstellung von Leitungsdrähten mit Metallüberzug - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Leitungsdrähten mit Metallüberzug

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DE47950C
DE47950C DENDAT47950D DE47950DA DE47950C DE 47950 C DE47950 C DE 47950C DE NDAT47950 D DENDAT47950 D DE NDAT47950D DE 47950D A DE47950D A DE 47950DA DE 47950 C DE47950 C DE 47950C
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DENDAT47950D
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E. martin und J. l. martinY in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/04Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of a rolling mill

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Ueberziehen von Eisen- oder Stahldrähten mit Kupfer oder einem anderen Metall, dessen Dehnbarkeit verschieden von der des Eisens oder Stahls ist. Solche aus verschiedenen Metallen hergestellten Drähte werden theils zu elektrischen Leitungsdrähten, theils zu verschiedenen industriellen und häuslichen Zwecken1 benutzt, und der metallische Ueberzug dient nicht nur dazu, die Oxydation des Eisenkernes zu verhindern, sondern auch die elektrische Leitungsfähigkeit des Leitungsdrahtes zu erhöhen.
Damit aber ein solcher aus zwei verschiedenen Metallen bestehender Draht allen an ihn gestellten Anforderungen Genüge leistet, mufs der Zusammenhang zwischen Ueberzug und Kern vollständig sein; aufserdem mufs die äufsere Hülle auf der ganzen Drahtlänge durchweg von gleicher Dicke sein. Die letztere Eigenschaft ist hauptsächlich bei elektrischen Leitungsdrähten mit Metallüberzug nothwendig.
Um nun einen solchen den oben genannten Anforderungen entsprechenden Draht, dessen innerer Kern aus Eisen oder Stahl und dessen Hülle aus Kupfer oder einem anderen Metall mit gröfserer Drehbarkeit wie diejenige des Kernes besteht, herzustellen, dient das neue, in folgendem beschriebene und durch die beiliegende Zeichnung erläuterte Verfahren.
Auf letzterer zeigen die Fig. 1, 2 und 3 die aus zwei Hälften zusammengesetzte, fertig montirte Gufsform im Aufrifs, Verticalschnitt und Grundrifs, welche zum Giefsen der Kupferhülle um den Eisen- oder Stahlkern dient; Fig. 4 zeigt eine halbe Formschale im Aufrifs und Fig. 5 die beiden halben Formschalen aus einander genommen im Grundrifs. Fig. 6 stellt den Schweifsofen im Grundrifs und Fig. 7 und 8 stellen das zum Aufziehen des Drahtes dienende Walzwerk dar.
Die beiden Formschalen A und B werden mittelst eines viereckigen Bandes C und der Keile D mit einander verbunden. Die Form ruht auf einer Gufsplatte E, welche mit einer in die Form passenden Verstärkung α α versehen ist und eine Grube bedeckt, in welche durch ein Loch in der Platte die den inneren Kern des Drahtes bildende Stahl- oder Eisen-, stange hineinragt. Das untere Ende dieser Stange setzt sich auf den Stuhl G in der Grube und die Länge der Stange ist derart, dafs die aus der Form oben und unten herausstehenden Theile etwa gleich lang sind. Um die Stange b wird das die Hülle bildende Kupfer c in die Form gegossen. Anstatt dafs sich dasselbe in der Mitte der Länge der Stange befindet, kann es auch an eins der Stangenenden, mehr oder weniger weit vom anderen Ende entfernt, gegossen werden.
Man hat nach Entfernung der Formschalen eine Stahlstange, von welcher ein Theil mit Kupfer umhüllt ist; da aber letzteres Metall eine gröfsere Dehnbarkeit wie Stahl hat, so wird, nachdem die Stange mehrere Mal in entgegengesetzten Richtungen die Walzen des Ziehwerks passirt hat, ein innerer, auf seiner ganzen Länge mit Kupfer umhüllter Eisenoder Stahldraht hergestellt sein.
Für diesen Drahtzug wird ein Schweifsofen /, Fig. 6, angewendet, in Verbindung vmitüeinens. Vbrwalzwerk K, Fig. 7, und einem
Film
Differential - Walzwerk L zum Fertigmachen. Beide Walzwerke K und L werden mittelst einer Dampfmaschine M getrieben. Der vom Draht beim Passiren der Walzen des zum Fertigmachen dienenden Drahtzuges L durchlaufene Weg ist durch einen Pfeil in Fig. 8 angegeben.
Das beschriebene Verfahren für die Herstellung von Drähten mit metallischem Ueberzug lä'fst sich überall da anwenden, wo das zum Kern verwendete Metall eine geringere Dehnbarkeit besitzt wie das Metall der äufseren Umhüllung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren zur Herstellung von Metalldrähten, deren äufsere Umhüllung aus einem Metall von gröfserer Dehnbarkeit wie der innere Kern gebildet ist, welches Verfahren darin besteht, dafs man das die Hülle bildende dehnbarere Metall nur um einen Theil der Länge der Stange herumgiefst, welche den inneren Kern des Drahtes bilden soll, und hierauf die genannte, mit einer theilweisen Hülle versehene Stange durch die Walzen eines Walzwerks in entgegengesetzten Richtungen kufen läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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