DE479433C - Verfahren zum Praegen von Gebissen aus Metallplatten hoher Widerstandsfaehigkeit - Google Patents

Verfahren zum Praegen von Gebissen aus Metallplatten hoher Widerstandsfaehigkeit

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DE479433C
DE479433C DEC41641D DEC0041641D DE479433C DE 479433 C DE479433 C DE 479433C DE C41641 D DEC41641 D DE C41641D DE C0041641 D DEC0041641 D DE C0041641D DE 479433 C DE479433 C DE 479433C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

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Description

  • Verfahren zum Prägen von Gebissen aus Metallplatten hoher Widerstandsfähigkeit Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Prägen von Metallplatten, die für Gebisse bestimmt sind, insbesondere solcher Platten, die aus Metall von- großer mechanischer Widerstandsfähigkeit, wie nicht oxydierender Stahl, hergestellt sind.
  • Die Erfindung bezweckt, die Anfertigung solcher Platten aus sehr widerstandsfähigem Metall in jedem Laboratorium des Zahnarztes zu ermöglichen.
  • Die auf einer Metallmatrize zu formende Metallplatte wird mittels eines regelbaren Druckhebels aufgespannt. Zwischen dem Andrückende dieses Hebels und der Platte wird eine Masse aus weichem Metall, wie Blei oder Zinn, eingeschaltet, und diese wird von der Mitte der Matrize nach dem Umfange hin gehämmert. Das Weichmetall kann in Form eines Bandes zur Anwendung kommen, das spiralförmig aufgewickelt wird, je nachdem das Hämmern von der Mitte nach dem Umfange hin vor sich geht, da dieses Band durch Einlegen einer kleinen Platte von geeigneter Größe durch den Hebel gehalten werden kann.
  • Das Weichmetall kann auch in Form einer Platte in der zu prägenden Größe und in geeigneter Dicke zur Verwendung kommen.
  • Die Vorrichtung zum Stützen und Pressen der Matrize, der zu prägenden Platte und der Zubehörteile besteht aus einer Grundplatte, auf der ein Ständer angeordnet ist, der als Drehzapfen für einen Hebel dient. Dieser drückt auf die Mitte der Matrize, und eine beliebige Druckvorrichtung kann auf den schwingenden Hebel einwirken.
  • Die Zeichnung stellt als Beispiel eine Ausführungsform der Vorrichtung dar, und zwar zeigt Abb. i einen Vertikalschnitt durch die Matrize mit der zu hämmernden Platte.
  • Abb.. a und 3 sind Grundrisse nach Abb. i, die schematisch das ' Aufrollen des Weichmetallbandes in zwei aufeinanderfolgenden Zeitpunkten darstellen.
  • Abb. q zeigt die gesamte Vorrichtung im Aufriß.
  • Abb.5 ist ein Grundriß, des Druckhebels. In der Zeichnung bedeutet i die Grundplatte der Vorrichtung, z den in diese Grundplatte eingeschraubten Ständer, an den der Druckhebel 3 mit Drehzapfen 5 angelenkt ist; der Druckhebel ist an seinem abgeflachten Ende. q. mit Zähnen oder Riefelungen versehen.
  • Der Hebel 3 weist einen Längsschlitz 6 zum Durchstecken einer Spindel ? auf, deren unteres Ende 9 in eine Öse io eingehakt ist, die in die Grundplatte i eingeschraubt ist. Auf dem oberen Ende der Spinde17 über dem Hebel :3 sitzt eine Druckschraube B.
  • i i ist die Metallmatrize, auf der das Blech 14 geprägt wird, das aus Metall von hoher Widerstandsfähigkeit,. z. B. aus nicht oxydierbarem Stahl, besteht. Die Matrize wird auf der Grundplatte i durch Klauen, welche mit dieser aus einem Stück bestehlen, oder durch irgendein anderes Mittel befestigt. Das Prägen geht in folgender Weise vor sich: Die Gebißpla.tte 14 wird zunächst oberflächlich ,gdiämmert, damit sie sich in die Form des Gaumens schmiegt, dann wird sie auf die Matrize an diejenige Stelle gelegt, wo das Ganze gestaucht werden muß. Alsdann schiebt man zwischen die Gebißplatte 14 und das Ende ¢ des Hebels 3 ein Band 12 aus weichem Metall, z. B. aus Blei oder Zinn, dessen erste Wicklung in Spiralform von der Druckschraube 8 des Hebels 3 eingeklemmt ist und so das Ganze sehr fest verkeilt, indem es sich auf dem Mittelpunkt der Platte - abstützt. Man staucht und hämmert sodann die folgenden Spiralen des Weichmetallstreifens, je nachdem diese umgewickelt werden, wodurch die Gebißplatte 14 ohne Falten und Zerreißen des Metalls gestaucht und gedehnt wird. Derselbe Vorgang kann erreicht werden, wenn man anstatt eines Bandes 12 eine Platte aus weichem Metall von der Größe der zu prägenden Platte und von passender Dicke wählt. Diese Platte wird zunächst auf der Mitte der Gebißplatte ein wenig gehämmert, damit der Hebel die für ihn bestimmte Platte erfassen kann, so daß, man wie mit dem Bande verfahren kann, d. h. indem man das weiche Metall, von der Mitte ausgehend, nach dem Umfange hin -stückweise nach und nach staucht und hämmert, wodurch die Gebißplatte auf die Matrize ausgebreitet wird.
  • Ein Satz kleiner Zwischenlegeplatten 13 von verschiedenen Formen ermöglicht, jeden Teil des Bandes oder der Platte aus Weichmetall festzuhalten und nach Maßgabe des Hämmerns zu drücken, wenn diese unter den Fuß des Hebels gelegt werden. Die Bänder oder die Platten aus Weichmetall können unter Benutzung von Gußformen in verschiedenen Größen gegossen werden, so daß dasselbe Weichmetall immer wieder verwendet "werden kann.
  • Aus Vorstehendem ist ersichtlich, daß die Gebißplatte 12 sich auf diese Weise durch Hämmern unter Einschalten von weichem Metall vollkommen in das Profil der Matrize fügen wird und daß. andererseits das Metall der Gebißplatte durch das absatzweise Hämmern von der Mitte nach dem Umfange der Matrize hin, obwohl es einen großen mechanischen Widerstand bietet, weder gefaltet noch an irgendeiner Stelle zerrissen wird.
  • Die Herstellungskosten einer auf diese Weise angefertigten Gebißplatte sind viel geringer als die der jetzigen Platten aus Gold oder sonstigem Edelmetall, einerseits, weil ihr Gewicht bedeutend geringer ist, und andererseits, weil der Preis derselben bei gleichem Gewicht niedriger ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Prägen von Gebissen aus Metallplatten hoher Widerstandsfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die zu prägende Metallplatte zunächst auf eine Metallmatrize von ebenfalls hoher Widerstandskraft mittels eines regelbaren Druckhebels unter Zwisehenlegung einer Weichmetallmasse aufgeklemmt wird, worauf auf diese Masse von deren Mitte aus nach dem Umfange der Matrize hin so lange gehämmert wird, bis die Platte der Form der Matrize angepa.ßt ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichmetallmasse, die zwischen den Befestigungshebel für regelbaren Druck und die auf der Matrize liegende Gebißplatteeingeschoben wird, in Form eines Bandes spiralförmig gewickelt wird und nach Maßgabe dieser -WicIdung geh#4mmert wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, der regelbare Druckhebel auf eitler Grundplatte, die -zur Lagerung der Matrize dient, an einen Ständer angelenkt ist und einen Längsschlitz hat, durch den eine an der Grundplatte beweglich verankerte S:chraubspindel hindurchgeführt ist, deren Stellmutter zur Regelung des Anpressungsdruckes des die Weichmetalhnasse gegen die zu hämmernde Platte andrückenden Hebelendes dient.
DEC41641D 1927-06-25 1928-06-24 Verfahren zum Praegen von Gebissen aus Metallplatten hoher Widerstandsfaehigkeit Expired DE479433C (de)

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