DE479254C - Plansichter - Google Patents

Plansichter

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DE479254C
DE479254C DEL71549D DEL0071549D DE479254C DE 479254 C DE479254 C DE 479254C DE L71549 D DEL71549 D DE L71549D DE L0071549 D DEL0071549 D DE L0071549D DE 479254 C DE479254 C DE 479254C
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shaft
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balls
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DEL71549D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Plansichter Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mittels der einem nach zwei Richtungen frei beweglichen System eine Sichterbewegung in dem Sinne erteilt wird, daß alle Punkte des Systems - für sich gleich große Kreise beschreiben. Die Vorrichtung dient in erster Linie zum Antrieb von Plansichtern und sonstigen Sicht- und Siebeinrichtungen mit kreisender Bewegung.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß mit dem System, dem die Sichterbewegung zu erteilen ist (Sichtkästen o. dgl.), eine auf der lotrechten Triebwelle sitzende, durch einen gegen die Welle abfallenden fiachkegelföinligen Boden und durch eine zylindrische Mantelfläche gebildete Trommel verbunden ist, auf deren Boden eine im wesentlichen radial verlaufende, vorteilhaft gekrümmte Wand angeordnet ist, die während des Arbeitens des Plansichters als Anschlag für die frei bewegliche Schwingungsmassen bildenden Kugeln dient.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel mit unmittelbarem elektrischem Antrieb in Abb. i im wagerechten Schnitt durch die Trommel und in Abb. z in Seitenansicht in teilweisem lotrechten Schnitt dargestellt.
  • Die Abb. 3 und 4 stellen die entsprechenden Ansichten einer anderen Ausführung des Antriebes der Sichterbewegung dar. Auf der Tralgplatte i, die in bekannter Weise durch die federnden Hängestangen 2 nach zwei Richtungen beweglich aufgehängt ist, stehen die beiden Sichtkästen 3. Auf der Tragplatte ist mittels der Stützen 4 die obere Lagerplatte 5 befestigt. Beide Platten i und 5 tragen Lager 6 und 7 für die Welle 8, die mittels des Elektromotors 29 über die Kegelräder 30 und 3 1 angetrieben wird. Es kann auch ein Elektromotor mit lotrechter Welle unmittelbar auf der Welle 8 sitzen. Auf der Welle 8 sitzt die Trommel io, die einen gegen die Wellennabe sanft hohlkegelförmig abfallenden Boden i i besitzt. In den Hohlraum der Trommel io ist eine im wesentlichen radiale, entgegen der Drehrichtung gekrümmte Wand 12 eingebaut (Abb. i).
  • In den Hohlraum werden die verhältnismäßig schweren Bleikugeln 13 eingebracht, die sich beim Stillstehen der Trommel um die Welle 8 gleichmäßig gruppieren, so daß das ganze System lotrecht hängt. Beim Indrehungsetzen der Trommel io werden die durch die Wand 12 mitgenommenen Kugeln 13 vorerst noch nahe der Achse bleiben und so nur ein kleines Trägheitsmoment und demgemäß auch ein kleines Anlaufmoment bewirken, bei wachsender Drehzahl aber sich, wie gestrichelt gezeichnet, in der Lage gemäß 13' ordnen und eine unausgeglichene Schwungmasse bilden, die eine Kreisschüttelbewegung (Sichterbewegung) des ganzen Systems erzeugt. In dem Trommelboden i i können spiralf#örmige Rinnen 14 eingebaut sein, in denen die Kugeln laufen, so daß ihre Ordnung gesichert wird. Außer den Rinnen 14 kann auch in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine spiralig verlaufende Führungswand 15 (in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt) vorgesehen werden, die den Kugeln eine sichere Führung gibt.
  • Durch Wahl der Kugelmassen oder Änderung ihrer Anzahl kann die Wirkung den jeweiligen Erfordernissen und der Masse des Systems angepaßt werden.
  • Der Antrieb der Welle kann audh außer durch die dargestellte Kegelradübersetzung über eine biegsame Welle, über einen auf einem Gelenkhebel angeordneten Riementrieb o.dgl. bekannte übertragungsniittel erfolgen.
  • Die sichtende Wirkung von Plansichtern ist wesentlich von der Geschwindigkeit der Rüttelbewegung abhängig. Ebenso wie bei zu kleiner Schwingungszahl die Leistung der Siebe unverhältnismäßig rasch sinkt, so wird sie auch bei zu großer Schwingungszahl dadurch beträchtlich vermindert, daß das Sichtgut an die Wände geschleudert wird und die Siebflächen nicht gleichmäßig bedeckt. Es ergibt sich daher für jeden Plansichter eine bestimmte günstigste Schwingungszahl. Da Plansichter meist mit den Mahlgängen von derselben Transmission angetrieben werden und deren Drehzahl oftmals sehr schwankend ist, so wird die Leistung des Plansichters hierdurch sehr ungünstig beeinflußt.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, kann man in den Plansichterantrieb ein Geschwindigkeitsgetriebe, vorteilhaft ein Reibra#getriebe, einschalten, das eine ununterbrochene Änderung des Übersetzungsverhältnisses gestattet. Es erscheint daher auch zweckmäßig, die Änderung des übersetzungsverhältnisses in bekannter Weise einem unter dem Einfluß der Drehzahl der treibenden Teile stehenden Regler, insbesondere Fliehkraftregler, zu übertragen, so daß die die Schüttelbewegung erzeugenden Maschinenteile mit gleicher oder annähernd gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden.
  • Abweichend von der -in den Abb. i und 2 dargestellten Anordnung wird die die Schwungmassen verteilende Vorrichtung hier so ausgebildet, daß die Kugeln sich unter dem Einfluß einer geringen Bodenneigung während des Stillstandes einseitig im Bogen nahe der Achse gruppieren (Abb.3 und 4). Ein Bleigewicht 15 dient dazu, diese einseitige Massenanordnung während des Stillstandes auszugleichen.
  • Der Antrieb erfolgt nun nicht mittelbar durch einen Elektromotor, sondern durch Riemen von derselben Kraftquelle, die auch den Mahlgang antreibt. Zu diesem Zweck sind mit der Deckplatte 5 die beiden Lagerständer 16, 17 verschraubt die die Welle 18 mit der Fest- und Losscheibe ig und, 2o tragen, die in geeigneter Weise von oben mittels Riemen angetrieben wird. Auf der Welle 18 sitzt längsverschiebbar, jedoch durch Nut und Feder gegen Verdrehung gesichert, das Reibrad 21.
  • Dieses kann entweder von Hand aus eingestellt werden, oder die Einstellung erfolgt selbsttätig entsprechend der Umlaufzahl der Welle8 durch einen bekannten Fliehkraftregler oder eine andere mechanische, hydraulische oder. elektrische Vorrichtung, derart-, daß bei zunehmender Drehzahl das Reibrad radial nach außen, bei abnehmender Drehzahl radial -nach einwärts verstellt wird.
  • Im gezeichneten Beispiel wird das Reibrad durch die über die Welle geschobene Schraubenfeder2-- dauernd nach einwärts gedrückt, während die Schwunggewichte 23 bei entsprechend rascher Drehung mittels der Gelenke24 die Feder zusammendrücken und das Reibrad entsprechend der jeweiligen Drehzahl der Welle 18 so einstellen, daß es bei wachsender Drehzahl nach auswärts rückt und daher in einem größeren Kreis,'auf der Reibscheibe angreifend ' diese - langsamer antreibt. Statt des Reibradgetriebes kann beispielsweise ein Riementrieb mit Kegeltrommehi oder auch allenfalls ein Zahnradgetriebe mit genügender Stufenzahl o. dgl. verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Plansichter, gekennzeichnet durch eine auf der lotrechten Triebwelle (8) sitzende, durch einen gegen die Welle (8) abfallenden flachkegelförtnigen Boden (ii) und eine zylindrische Mantelfläche gebildete Trommel (io) mit einer im wesentlichen radial verlaufenden, vorteilhaft gekrümmten Wand (12), die während des Arbeitens des Plansichters als Anschlag für frei bewegliche, Schwungmassen bildende Kugeln 13) dient.
  2. 2. Ausführungsf orm der Trommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Boden (i i) spiralförmige Rinnen (14) eingearbeitet sind, die die Kugeln (13) bei ihrer Bewegung führen.
DEL71549D 1927-04-09 1928-04-08 Plansichter Expired DE479254C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT479254X 1927-04-09

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DE479254C true DE479254C (de) 1929-07-10

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ID=3674908

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DEL71549D Expired DE479254C (de) 1927-04-09 1928-04-08 Plansichter

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