DE479239C - Triebsystem fuer Wechselstromzaehler - Google Patents
Triebsystem fuer WechselstromzaehlerInfo
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/36—Induction meters, e.g. Ferraris meters
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Description
- Triebsystem für Wechselstromzähler Gegenstand der Erfindung ist ein Triebsystem für Wechselstromzähler mit dreizinkigem Spannungseisen und zweipoligem Stromeisen. Gemäß der Erfindung haben die Eisen eine derartige Gestaltung, daß bei Trennfugen eine direkte magnetische Verbindung derselben vorhanden ist, der Spannungstriebkern des Spannungseisens eine Trennfuge aufweist, Luftspalte im magnetischen Nebenschluß des Spannungseisens unmittelbar an Rückschlußeisen liegen, ein Spannungsgegenpol direkt mit den Rückschlußeisen verbunden ist und dem Gegenpol ein ausgeprägter Spannungspol gegenüberliegt, dessen seitliche Ausdehnung größer ist als die Entfernung zwischen den Innenflächen der Strompole.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei nur das für das Verständnis derselben Nötige dargestellt ist. Abb. i ist eine Ansicht, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i und Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie B-B der Abb. i.
- Das Triebsystem hat ein Spannungseisen, welches drei Zinken 1, 2, 3 aufweist. Der mittlere Zinken 2 trägt die Spannungsspule q. und ist durch eine Trennfuge 5 unterteilt, um die Spule q. anbringen zu können. Der Zinken 2 ist unten bei 6 zu einem magnetischen Nebenschluß ausgebildet, der bis dicht an die Rückschlußeisen darstellenden Außenzinken 1, 3 des Spannungseisens heranragt, so daß Luftspalte 7 in diesem magnetischen Nebenschluß unmittelbar an den Rückschlußeisen 1, 3 liegen.
- Das Spannungseisen bzw. dessen Außenzinken 1, 2 haben nach unten ragende Verlängerungen 8, die bei Trennfugen 9 an Verlängerungen io des Stromeisens 11, 12 satt aneinanderliegen, so daß eine direkte magnetische Verbindung der beiden Eisen gebildet ist. Laschen 13 dienen zur mechanischen Verbindung der Eisen an dieser Stelle.
- Das Stromeisen weist zwei Zinken 11, 12 auf, deren jeder eine Stromspule 1q. trägt. Zwischen die Zinken i i, 12 ragt ein Gegenpol 15, welcher mittels einer Brücke 15' und Schrauben 16 direkt mit den Rückschlußeisen i, 3 verbunden ist. Dem Gegenpol 15 gegenüber ist das Spannungseisen zu einem ausgeprägten Spannungspol 17 ausgebildet, dessen seitliche Ausdehnung größer ist als die Entfernung zwischen den Innenflächen der Strompole i i, i2. Die Strompole t i, 12 tragen Platten 18, die nach vorn und seitlich über den Querschnitt der Pole i i, 12 hinausragen und dadurch die wirksamen Polflächen vergrößern.
- An den Rückschlußeisen 1, 3 sind Klötze i9 befestigt, welche zum Tragen von einstellbaren Abgleichmitteln dienen. Diese Abgleichmittel sind zum Teil aus Kupferflügeln 2o, zum Teil aus Eisenflügeln 2 i gebildet.
- Die Kupferflügel2o sind an den Enden eines Rohres 22 befestigt, das auf einem Bolzen 23 sitzt. Dieser Bolzen 23 ist durch Klemmplatten 2q. an den Klötzen 19 gehalten und weist einerends einen Kopf zum Verdrehen des Bolzens auf. Die Kupferflügel 2o können mehr oder weniger in die Luftspalte 7 geschwenkt werden und dienen in an sich bekannter Weise zur Phasenregulierung.
- Die Eisenflügel 2 i sitzen an Bolzen 26 fest, welche, wie der Bolzen 23, durch die Klemmplatten 2¢ an den Klötzen 19 gehalten und mittels Schraubenköpfen 27 verdrehbar sind. Die Eisenflügel 21, welche durch Verdrehen gegenüber der Triebscheibe 28 eine Lageveränderung erfahren, dienen in an sich bekannter Weise zur Regulierung des Vortriebes.
- Gegenüber bekannten Triebsystemen hat das der Erfindung wichtige Vorteile. Die magnetische Verbindung des Stromeisens mit dem Spannungseisen macht den Zähler unabhängiger von äußeren magnetischen Feldern, wobei die Anordnung der Trennfugen die Montage und Einstellung der Eisen erleichtert. Die Anordnung des unmittelbar zu den Rückschlußeisen führenden Gegenpols ermöglicht, die induktive Abgleichung mit kleinem Materialaufwand an Eisen und Kupfer zu erreichen, und ergibt eine Ersparnis an benötigtem Raum denjenigen Zählern gegenüber, welche .an Stelle eines Gegenpols einen dritten Zinken am Stromeisen haben. Ein solcher Zinken versperrt den Platz für die Stromspulen, was sich heutigen Tages, wo die Zähler stark übertastbar sein müssen, bei der Dimensionierungsmöglichkeit der Stromspulen sehr ungünstig bemerkbar macht. Durch die Anordnung der Luftspalte unmittelbar am Rückschlußeisen wird die Ausbildung eines ausgeprägten Spannungspols ermöglicht, wodurch das wirksame Spannungsfeld so gestaltet werden ,kann., daß dasselbe in Verbindung mit dem Stromfeld das bestmögliche Drehmoment erzeugt.
- Die Anordnung der Trennfuge 5, so wie es das Ausführungsbeispiel zeigt, in der Mitte des Spannungskernes hat den beachtlichen Vorteil, daß sie sich in der Symmetrieebene befindet, wodurch die Einflüsse der Streuung stark herabgemindert werden. Um einen guten magnetischen Scbluß herbeizuführen, ist die Trennfuge verzapft ausgeführt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Triebsystem für Wechselstromzänler mit dreizinkigem Spannungseisen und zweipoligem Stromeisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisen derart gestaltet sind, daß. bei Trennfugen eine direkte magnetische Verbindung der Eisen vorhanden ist, der Spannungstriebkern des Spannungseisens eine Trennfuge aufweist, Luftspalte im magnetischen Nebenschluß des Spannungseisens unmittelbar an Rückschlußeisen liegen. sowie ein Spannungsgegenpol direkt mit den Rückschlußeisen verbunden ist, und daß dem Gegenpol ein ausgeprägter Spannungspol gegenüberliegt, dessen seitliche Ausdehnung größer ist als die Entfernung zwischen den Innenflächen der Strompole.
- 2. Triebsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfuge am Spannungstriebkern des Spannungseisens in der Symmetrieebene des Spannungseisens liegt und in Form einer Verzapfung ausgeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH479239X | 1928-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE479239C true DE479239C (de) | 1929-07-10 |
Family
ID=4516256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL72421D Expired DE479239C (de) | 1928-03-24 | 1928-07-21 | Triebsystem fuer Wechselstromzaehler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE479239C (de) |
-
1928
- 1928-07-21 DE DEL72421D patent/DE479239C/de not_active Expired
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