DE479196C - Verfahren zur mechanischen Bearbeitung von Metallen durch Abschaelen einer Schicht in der vollen Breite der Arbeitsflaeche bei einem Arbeitsgang - Google Patents

Verfahren zur mechanischen Bearbeitung von Metallen durch Abschaelen einer Schicht in der vollen Breite der Arbeitsflaeche bei einem Arbeitsgang

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DE479196C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D13/00Tools or tool holders specially designed for planing or slotting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Metallbearbeitung durch Abarbeiten einer Schicht und bildet eine Parallele zu dem Verfahren, nachdem die Schicht zunächst in gewissen Abständen unterteilt und dann die Schichtstreifen mit Werkzeugen abgeschält werden, deren Schneiden allein in der Trennebene zwischen Schicht und Werkstück angreifen.
Um ohne die vorherige Unterteilung der to abzuhebenden Schicht in den einzelnen Streifen auszukommen, werden erfindungsgemäß Werkzeuge verwendet, deren Schneidkanten in der Trennebene zwischen Schicht und Werkstück symmetrisch zueinander und schräg zur Arbeitsrichtung liegen und deren nach der Mitte der Schicht zu liegenden Ecken in der Schneidrichtung vorangehen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch in Ansicht von oben so dargestellt.
5 ist das Werkstück und i,.2, 3, 4 sind die zum Angriff kommenden Arbeitskanten. Diese können wie im Falle 1 und 4 je einem besonderen Werkzeug angehören oder wie im Falle 2 und 3 einem gemeinsamen Werkzeug. Auch die Kanten 2 und 3 könnten je einem besonderen Werkzeug angehören, die dann hintereinander anzuordnen wären. Der Angriff der Arbeitskanten ist nur in der Ebene zu denken, welche die abzulösende Schicht von dem verbleibenden Werkstück scheidet. Wesentlich ist, daß je die nach der Mitte der abzuschälenden Schicht zu hegenden Ecken der Schneidkanten in der Schneidrichtung vorangehen. Diese Mittellinie ist strichpunktiert eingezeichnet. Bei dieser Arbeitsweise besorgt die Spitze eines Stahles gleichzeitig die Trennung der Schicht in Streifen. Die von den Spitzen schräg rückwärts verlaufenden Schneidkanten, welche seitlich über die Streifenbreite etwas hinausragen, besorgen das eigentliche Abscheren bzw. Abschälen, indem sie pflugartig das.Ma terial zur Seite drängen.
Besitzt das Werkzeug die Breite des Werkstückes, so kommt man mit einem Werkzeug aus, das dann die Schneidkanten 2 und 3 haben würde. Zweckmäßigerweise sind bei allen Anwendungsformen die Werkzeuge an ihrer unteren Fläche schwach hohl geschliffen.
Bis zu welcher Breite Werkstücke auf solche Art bearbeitet werden können, ist nur von praktischen Gesichtspunkten abhängig, d. h. unter anderem von der möglichen Leistungsaufnahme der Arbeitsmaschine. Diese kann viel größer sein, als bei der bisher üblichen Art der Spanabhebung.
Die Stähle können auch gruppenweise so gemeinsam angesetzt werden, daß alle auftretenden Seitenkräfte sich im Werkzeughalter ausgleichen und daß durch eine gewisse Staffelung der Werkzeuge eine gegenseitige Behinderung vermieden wird.
Im vorstehenden wird der Einfachheit halber von Arbeitsebenen gesprochen. Dieser Ausdruck ist nicht dahin zu verstehen, daß nach der neuen Erfindung nur auf geometrisch ebenen Arbeitsflächen gearbeitet werden kann oder soll. Das Verfahren läßt sich auch auf gekrümmte Flächen anwenden, einerlei, ob die Arbeitsbewegung (wie beim Drehen) in der Krümmungsrichtung oder (wie beim Hobeln) quer zur Krümmungsrichtung stattfindet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur mechanischen Bearbeitung von Metallen durch Abschälen einer Schicht in der vollen Breite der Arbeitsfläche bei einem Arbeitsgang, ohne daß die Schicht vorher durch Trennschnitte in Streifen unterteilt wird, gekennzeichnet durch Verwendung von Werkzeugen, deren Schneidkanten in der Trennebene zwischen Werkstück und abzuschälender Schicht symmetrisch zueinander und schräg zur Arbeitsrichtung liegen und deren nach der Mitte der abzuschälenden Schicht zu liegenden Ecken in der Schneidrichtung vorangehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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