DE478060C - Druckregler zur Aufrechterhaltung des Gasueberdrucks in unter Fluessigkeit mit schwankendem Spiegel arbeitenden Motoren o. dgl. - Google Patents

Druckregler zur Aufrechterhaltung des Gasueberdrucks in unter Fluessigkeit mit schwankendem Spiegel arbeitenden Motoren o. dgl.

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DE478060C
DE478060C DES81182D DES0081182D DE478060C DE 478060 C DE478060 C DE 478060C DE S81182 D DES81182 D DE S81182D DE S0081182 D DES0081182 D DE S0081182D DE 478060 C DE478060 C DE 478060C
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HARRY SAUVEUR DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D13/06Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
    • F04D13/08Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven for submerged use
    • F04D13/083Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven for submerged use and protected by a gas-bell

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Druckregler zur Aufrechterhaltung des Gasüberdrucks in unter Flüssigkeit mit schwankendem Spiegel arbeitenden Motoren o. dgl. Gegenstand der Erfindung ist ein Druckregler, der den Zweck hat, den Gasüberdruck im Motor von Unterwasseraggregaten (insbesondere Unterwasserpumpen) stets um einen gewissen kleinen Betrag höher zu halten als den beliebig schwankenden statischen Außendruck der im Brunnen auf und ab steigenden Flüssigkeit. Dieser Regler kann entweder im Innern des unter Wasser versenkten Motors oder auch außen in seiner Nähe eingebaut werden. Wesentlich ist, daß er etwa in der Höhe des zu schützenden Motors eingebaut wird, so daß auf ihn etwa derselbe statische Druck wirkt wie auf die Stopfbuchse des Motors.
  • Bei dieser Anordnung des automatischen Reglers muß bei einem eventuellen Bruch der Membran notwendigerweise das Innere des Motors überflutet werden bzw. müssen komplizierte Ventile eingebaut werden, die einen notdürftigen Abschluß beim Eindringen des Wassers in das Innere des Motors gewähren. Sodann herrscht über die dauernde zuverlässige Wirkung der Druckminderung keine Kontrolle. Denn bei dem obenerwähn.-ten Patent wird durch das nach unten geführte Druckgasrohr Hochdruck eingeleitet, der erst durch den Regler auf den, dem'statischen Druck der Wassersäule eiitsprechenden Niederdruck herabgemindert wird.
  • Beide Nachteile werden -durch die vorliegende Erfindung behoben. Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. In Abb. i bedeutet i die Brunnenbohrung, in welcher die Flüssigkeit bis zum Spiegel 2 steht. Das beispielsweise aus Elektromotor 3 und Pumpe q. bestehende Aggregat ist um einen gewissen Betrag unter den Flüssigkeitsspiegel 2 abgesenkt. , Der Spiegel 2 kann beliebige Schwankungen ausführen. In etwa gleicher Höhe wie der Motor 3 hänFt eine genügend schwere Taucherglocke i g, die in bekannter Weise durch ein dicht mit ihr verbundenes Röhrchen 5 den dem schwankenden Spiegel 2 der Flüssigkeit entsprechenden statischen Druck an ihrem Ort nach oben überträgt. Das Röhrchen 5 mündet in den Raum 6 des automatischen Druckreglers und beaufschlagt daher die Membran 7 in derselben Richtung wie die Feder 8, die ihren genau abzuwiegenden Druck durch einen Federteller 9 auf die Membran 7 ausübt. In den automatischen Druckregler tritt in der Richtung des Pfeiles io Hochdruck von beliebiger Spanunng ein, der durch das zunächst geöffnete Ventilchen i i in der Richtung des, Pfeiles 12 abfließt und durch das Rohr 13 zum Innern des getauchten Motors 3 geleitet wird. Überwiegt der sich allmählich in 13 einstellende Druck den von unten her auf die Membran ,ausgeübien Druck der Feder 8 zuzüglich des Druckes in der Leitung 5, so geht die Membran 7 nach abwärts, und das Ventilchen i i kehrt infolge der Wirkung der kleinen Hilfsfeder 18 auf seinen Sitz zurück, so daß die weitere Luftzufuhr zum Innern des Motors aufhört. Steigt der Wasserspiegel z, so nimmt der Druck in 5 zu, also wird das Ventilchen i i zum Zwecke neuer Druckgaszufuhr geöffnet. Statt der Membran kann auch ein Steuerkolben Anwendung finden.
  • Durch die Anordnung der Taucherglocke i g ist es daher möglich geworden, den geminderten Druck, der im Innern des Motors herrscht, durch das Manometer i¢ genau zu kontrollieren. Ein Bruch der Membran ist nunmehr für den getauchten Motor unschädlich, denn der automatische Druckregler sitzt nunmehr, leicht zwgänglich, über Tage.
  • Der Druck in der dünnen Leitung 5 wird durch das Manometer i 5 angezeigt. Sollte etwa durch Lösung der in der Taucherglocke i g enthaltenden Luft im Gebrauchswasser die Luft aus i9 allmählich entweichen, so würde das Manometer i 5 den eingetretenen Verlust anzeigen. Es genügt dann ein Öffnen des Hahnes 16 für einige Sekunden, um durch die Umführungsleitung 17 Luft von höherer Spannung wieder in die Taucherglocke gelangen zu lassen. Eine derartige Füllung reicht, j e nach den Umständen, viele Monate aus.
  • Statt neben dem Motor eine besondere Taucherglocke ig anzuordnen, kann nach der Erfindung im Gehäuse des Motors oder im Konstruktionsteil der Pumpe o. dgl. ein Hohlraum i ga vorgesehen werden, von dem die Leitung 5a nach oben steigt. Der Raum iga kann durch Anschrauben eines Behälters oder durch Ausnutzung eines Gußhohlraumes oder auf andere Weise erzeugt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckregler zur Aufrechterhaltung des Gasüberdrucks in unter Flüssigkeit mit schwankendem Spiegel arbeitenden Motoren o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die direkte Beaufschlagung des steuernden Organs im Regler durch den statischen Druck der Förderflüssigkeitssäule ersetzt wird durch die indirekte Beaufschlagung mittels des in einer Taucherglocke sich bildenden schwankenden Gasdrucks. a. Druckregler nach Anspruch i, gekennzeichlnet durch die' Ausbildung der Taucherglocke als ein unten offenes, sonst allseitig geschlossenes Gefäß, das an der getauchten Maschine befestigt wird. 3. Druckregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der unten offene, sonst allseitig geschlossene Raum durch einen Hohlraum an der getauchten Maschine gebildet wird. q.. Druckregler nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch :eine direkte Umleitung zwischen PIochdruckleitung und der zur Taucherglocke führenden Leitung, zu dem Zweck, durch vorübergehendes Öffnen eines für gewöhnlich geschlossenen Absperrorgans den etwa verlorenen Gasinhalt der Taucherglocke zu ersetzen.
DES81182D 1927-08-12 1927-08-12 Druckregler zur Aufrechterhaltung des Gasueberdrucks in unter Fluessigkeit mit schwankendem Spiegel arbeitenden Motoren o. dgl. Expired DE478060C (de)

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