DE477804C - Schleudermuehle mit kreisender Siebvorrichtung - Google Patents

Schleudermuehle mit kreisender Siebvorrichtung

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DE477804C
DE477804C DEK107355D DEK0107355D DE477804C DE 477804 C DE477804 C DE 477804C DE K107355 D DEK107355 D DE K107355D DE K0107355 D DEK0107355 D DE K0107355D DE 477804 C DE477804 C DE 477804C
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sieve device
mill
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rotating
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DEK107355D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/22Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with intermeshing pins ; Pin Disk Mills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Schleudermühle mit kreisender Siebvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Schleudermühle, wie Schlagstiftmühle, Schlägermühle o. dgl., mit kreisender Siebvorrichtung, bei der das :Mahlgut zentral in den Mahlraum aufgegeben wird. Die Erfindung besteht darin, daß die trommelartige Siebvorrichtung in dem Raum zwischen den beiden auf ihren einander gegenüberliegenden Seiten in an sich bekannter Weise mit Schlagwerkzeugen besetzten Mahlscheiben angeordnet ist und sich unmittelbar an die zentrale Gutaufgabeöffnung anschließt. Vorteilhaft erweitert sich die trommelartige Siebvorrichtung nach der sich drehenden Metallscheibe hin, so daß sich die Siebrückstände an dieser Scheibe sammeln. Im Innern der Siebvorrichtung können Mitnehmer für das Gut angeordnet werden. Die Erfindung bietet den Vorteil, daß bei Anordnung der Siebvorrichtung zwischen den Mahlscheiben, insbesondere bei stehenden '.Mühlen, das Mahlgut nicht, wie bisher bei solchen Mühlen, nur in den unteren Teil des Mahlraumes aufgegeben wird, sondern daß das Mahlgut unter der Einwirkung der Siebvorrichtung auf den ganzen Mahlraum verteilt in diesen gelangt. Bei liegender Anordnung der Schlagstiftscheiben wird außerdem die Mühle erheblich vereinfacht und verbilligt. Dieser Vorteil tritt im Gegensatz zu einer bekannten Einrichtung ganz besonders in Erscheinung. Weiter bietet die Erfindung den Vorteil, daß insbesondere dann, wenn am Siebkörper Mitnehmer angeordnet werden, das aufgegebene Gut auf die ganze innere Umfläche der Mahlkörper verteilt wird. Es tritt dann unter der Einwirkung der Mitnehmer am ganzen Umfang des Siebkörpers gleichmäßig aus, wodurch eine bessere Ausnutzung des Mahlraumes gewährleistet und die Leistung der Mühle gesteigert wird.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Schlagstiftmühle dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Mühle im Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 2, in Pfeilrichtung x gesehen, Abb. 2 im Längsschnitt nach der Linie A -B der Abb. i.
  • Es bezeichnen i und 2 die mit Schlagwerkzeugen 3 (Stifte oder ähnliche Zerkleinerungswerkzeuge) besetzten Scheiben, von denen die eine (i) ortsfest, die andere (2) undrehbar auf einer liegenden, nicht dargestellten Triebwelle angeordnet ist. Die ortsfeste Scheibe i ist in bekannter Weise mit einer zentralen Öffnung q: versehen, durch die das zu zerkleinernde Gut mittels des Rohres 5 in das Innere der Mühle aufgegeben wird. In dem Raum zwischen den beiden Scheiben i und 2 ist eine Siebvorrichtung eingebaut, die beispielsweise aus einem trommelartigen, gleichachsig zur Mühlenachse angeordneten Siebkörper 6 besteht, der an der sich drehenden Metallscheibe 2 befestigt ist. _ Dieser trommelartige Siebkörper ist im Mantel mit Lochungen oder Schlitzen 7 versehen. Die Größe der Durchtrittsöffnungen 7 wird so gewählt, daß nur das meist kleinstöckig aufgegebene Mahlgut durch die Öffnungen hindurch zwischen die Mahlwerkzeuge gelangen kann. Zweckmäßig erweitert sich der Mantel des Siebkörpers nach der sich drehenden Metallscheibe hin, so daß sich die im Siebkörper zurückgehaltenen größeren Fremdkörper an der tiefsten Stelle des Siebkörpers, also an der sich drehenden Scheibe 2, sammeln. Vorteilhaft werden im Siebkörper 6 Mitnehmer 8 angeordnet. Das aufgegebene Mahlgut wird hierdurch auf die ganze innere Umfläche des Siebkörpers verteilt. Es tritt somit am ganzen Umfang des Siebkörpers aus und gelangt dann zwischen die Zerkleinerungswerkzeuge. Es empfiehlt sich, den Siebkörper 6 lösbar an der sich drehenden Mahlscheibe 2 zu befestigen, um ihn erforderlichenfalls leicht auswechseln zu können. Die bauliche Gestaltung der Siebvorrichtung ist im übrigen beliebig. So kann sie anstatt eines runden auch einen eckigen Querschnitt haben. Wesentlich für die Erfindung ist, daß die Siebvorrichtung im Innern der Mühle zwischen den beiden Mahlscheiben angeordnet ist und sich unmittelbar an die Gutaufgabeöffnung anschließt, so daß das aufgegebene Mahlgut erst durch die Siebvorrichtung hindurchwandern muß, ehe es zwischen die Zerkleinerungswerkzeuge gelangt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE'.: i. Schleudermühle (Schlagstiftmühle o.dgl.) mit kreisender Siebvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die trommelartige Siebvorrichtung (6) in dem Raum zwischen den beiden auf ihren einander gegenüberliegenden Seiten in an sich bekannter Weise mit Schlagwerkzeugen besetzten Mahlscheiben (i, 2) angeordnet ist und sich unmittelbar an die zentral gelegene Gutaufgabeöffnung anschließt.
  2. 2. Schleudermühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die trommelartige Siebvorrichtung (6) sich nach der sich drehenden Scheibe (2) hin erweitert.
  3. 3. Schleudermühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Siebvorrichtung (6) Mitnehmer (8) für das Gut angeordnet sind.
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