DE47769C - Putzmaschine für Nähseide - Google Patents
Putzmaschine für NähseideInfo
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- DE47769C DE47769C DENDAT47769D DE47769DA DE47769C DE 47769 C DE47769 C DE 47769C DE NDAT47769 D DENDAT47769 D DE NDAT47769D DE 47769D A DE47769D A DE 47769DA DE 47769 C DE47769 C DE 47769C
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- DE
- Germany
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- slide
- thread
- cleaning machine
- rollers
- spindle
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C15/00—Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
- D06C2700/26—Glossing of fabrics or yarns, e.g. silk-finish
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bisherigen Putzmaschinen enthalten auf langem Rahmen eine gröfsere Anzahl Fadengänge
oder kurz sogenannte Gänge, welche entweder oscillirend sich bewegten, oder senkrecht
auf- und abwärts; hierbei machte jeder Gang die Bewegung des Ganzen mit, und bei
gebrochenem Faden mufste daher innerhalb der Oscillationsgrenzen die Hand die Bewegung
mitmachen, um die Fadenverbindung wieder herzustellen, was für sich allein schon schwierig
und zeitraubend war und viel fehlerhaftes Product und Abgang zur Folge hatte. Aufserdem
hat die Anordnung und feste Verbindung sämmtlicher Spindelbewegungen eine verhältnifsmäfsig
nur kleine Zahl Oscillationen gestattet, pro Minute etwa 80 Doppelhübe, wobei nichtsdestoweniger
diese Constructionen keinen ruhigen Gang und grofse Abnutzung zur Folge hatten.
Das von uns angewendete Hauptprincip unserer neuen Putzmaschine giebt letzerer einen
ruhigen Gang trotz der gegen bisher mehr wie doppelten Oscillationenzahl, weil die
Oscillationen, die horizontal sind, nur mittelst Adhäsion auf eigenartige Weise und nicht mittelst
fester Verbindung erzeugt werden; ferner gestattet die Frictionsbewegung der Gänge, mit
einem einzigen Griff jeden Gang sofort aufser Bewegung zu setzen, und so können gebrochene
Fäden bei fixer Hand in Ordnung gebracht werden, was Schnelligkeit des Zusammenfädelns
und ein sauberes Product ermöglicht.
Die in jeden Gang gelegte Fadenspannung durch Stiftverstellung kann nicht nur während
der Abstellung leicht nachgesehen, sondern während des Ganges beliebig verändert werden
, ohne dafs die einzelnen Putzerspindeln beschwert oder eine Umwickelung von Spannungsstangen
stattzufinden hat oder der Faden berührt werden mufs, wie bei den bisherigen
Putzmaschinen.
Die Bewegung der horizontal hin- und hergehenden Spindelschlitten wird erzielt durch
infolge einer Specialconstruction alternativ zur Frictionswirkung gelangende Rollen, von denen
der Schlitten abhebbar ist; die Spannung des auf jedem Spindelschlitten befindlichen Ganges
des zu putzenden Fadens geschieht, wie bereits angedeutet, durch in einander schiebbare Stifte,
zwischen welchen der Faden durchläuft.
In beiliegender Zeichnung geben:
Fig. ι den Querschnitt der Putzmaschine,
Fig.. 2 eine Längsansicht derselben unter Weglassung gewisser unwesentlicher, d. h. nicht
zur Erfindung' gehöriger Theile,
Fig. 3 einen Grundrifs der Maschine, wobei aber blos ein einziger Schlitten eingezeichnet
ist.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine Vorderansicht, Grundrifs und Seitenansicht eines Spannschlittens.
Der Maschinenständer L ist aufser durch die Achsen und beliebige andere Traversen durch die
Traversen M und M0 verbunden, woran die Fadenspannersupports Z?1 und die Drehachsen für
die Hebel H befestigt sind. Die über den Ständern L gelagerten Achsen ABC und D tragen
frei die Spindelschlitten JE, welche von' dem
Zugdraht G und der Feder F auf die Achsen ABCD geprefst werden; die Spindelschlitten
sind an der Sohle mit Leder e besetzt und sollen gute Adhäsion bewirken, welche durch
Adhäsionsfett erhöht wird. Die Achsen oder Rollen ^4.SC-D haben da, wo die Spindelschlitten
darüber liegen, die eine Hälfte des Umfanges etwas stärker, d. h. die eine Hälfte
des Rollenquerschnittes, über dem der Schlitten sich bewegt, hat einen ca. ι mm kleineren Radius
als die andere Hälfte. Von diesen vier Rollen drehen sich je zwei gegen einander, und zwar
Rolle A gegen B und C gegen £); da die Rollen B und C mit einander durch Stirnräder
verbunden sind, drehen die Rollen A und C zu den Rollen B und D in entgegengesetzter
Richtung. Die gegenseitige Einstellung der vier Rollen ist ferner so, dafs während
eines halben Umganges die Rollen A und C ihren gröfseren Radius und die Rollen B
und D ihren kleineren Radius nach oben haben, beim nächstfolgenden halben Umgang hingegen
die Rollen A und C ihren kleineren und die Rollen B und D ihren gröfseren Radius:
Jedem Spindelschlitten entspricht ein Hebel H, dessen Winkel H1 bei der Hebung des
Hebels H gegen den Spindelschlitten stofst und dessen Griff bei derselben Hebung des
Hebels H die Supporthebel N mit der Aufwickelspule / hebt.
Der Support K ist mit Einschnitten als Stützpunkt für den Hebel H versehen, wenn letzterer
in gehobener Stellung sein soll; aufser dem Eigengewicht zieht eine Feder P den
Hebel stets nach unten, wodurch die Aufwickelspule / auf die Frictionswalze 5 gepreist
wird.
Jeder Spindelschlitten enthält hinter einander, d. h. in seiner Längsrichtung, eine Anzahl sogenannter
Putzerspindeln, z. B. 8 bis ι ο Stück, vertical in dem Schlitten gelagert; um jede
dieser Putzerspmdeln ist der Faden geschlungen, welcher von der Abwindespule Q kommt und
zur Aufwickelspule / geht.
Auf der Traverse M sitzen die Abwindespule Q und der Fadenspanner, bestehend aus
dem festen Stiftesupport B1 mit dem regulirbaren
Stiftesupport D1; dieser Fadenspanner findet sich im gröfseren Mafsstabe durch die
Fig. 4 bis 6 gezeigt. In der unteren Platte B1
sitzen gehärtete polirte Stifte A1; in der oberen
Platte D1 sind ebenfalls solche Stifte C1 derart
angeordnet, dafs die Stifte C1 zwischen die
Stifte A1 geschoben werden können; deshalb ist die Platte C1 kammartig ausgenommen. Die
Verstellungsvorrichtung besteht vorliegend aus dem in -B1 gestützten. Schiebriegel E \ welcher
in den Schlitten d1 eingreift, der mit D1 durch
die Regulirschraube F1 verbunden ist und daher ein Gleiten von D1 in B1 ermöglicht.
Der Faden geht nun von der Spule Q, Fig. ι und 3, weg und zwischen den festen und
beweglichen Stiften A1 und C1 des Fadenspanners
hindurch; durch mehr oder weniger Zuschieben des beweglichen Supports Z)1, also
durch mehr oder weniger Ineinanderschieben der Stifte A1 und C1 kann dem Faden in
genauer Regulirung jede beliebige Spannung ertheilt und die Spannung ohne. Berührung
des Fadens auch sofort aufgehoben werden, was bei den bisherigen Spannungsarten (Wickelung
auf Glasstangen, Beschwerung) nicht der Fall ist.
Fig. 5 zeigt den Schlitten BDd1 und deren
Schlüssel E1 in ausgerückter Stellung; sobald
die Fläche o1 des Schlüssels E1 gegen die
Fläche i1 des Schlittens d1 liegt, ist es die eingerückte
Stellung der Schlitten B1 und D1, also auch der Stifte Αλ und C1.
Vom Fadenspanner weiter geht der Faden um die auf dem Schlitten E angebrachten
Spindeln R herum. Der Schlitten E erhält seine rasche hin- und hergehende Bewegung,
indem er mit seiner unteren, lederbeschlagenen Seite gegen die Rollen ABC und D geprefst
wird, von denen während einer halben Umdrehung die Rollen A und C den Schlitten
nach vorwärts bewegen (indem während dieser Zeit deren gröfserer Umfang das Leder berührt).
Die stetig rotirenden Rollen bewirken die geräuschlose, regelmäfsige, geradlinige Hin-
und Herbewegung des mit den Putzerspindeln versehenen Schlittens E und damit die durch
die rasche Hin- und Her-Abwickelung bei langsamem Fadenvorschub erzielte Putzarbeit. Der
Faden wird schliefslich auf die Rolle I aufgespult. Soll ein Schlitten aufser Bewegung gesetzt
werden, so wird der Hebel H gehoben, bis er in einen Stützpunkt im Support K einklinkt;
damit ist mittelst des Winkels H1 der Spindelschlitten E von den Rollen abgehoben,
also nicht mehr in Bewegung, und gleichzeitig wird, die Aufwickelspule I von der Frictionsrolle
S abgehoben, was den Stillstand des Fadens bedingt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Putzmaschine, für Nähseide, bei welcher die Stillsetzung jedes einzelnen Fadenganges — unabhänig von den übrigen — dadurch sicher bewirkt werden kann, dafs die Schiebungsbewegung des Glättspindelschlittens (E) durch Reibungsräder (AB C D) erfolgt, und dafs zugleich die Abhebung dieses Schlittens von seinen Triebrädern die Abhebung der Spule (I) von ihrer Treibwalze (S) bewirkt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47769C true DE47769C (de) |
Family
ID=322791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47769D Expired - Lifetime DE47769C (de) | Putzmaschine für Nähseide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47769C (de) |
-
0
- DE DENDAT47769D patent/DE47769C/de not_active Expired - Lifetime
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