DE477533C - Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer Gasmischung - Google Patents

Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer Gasmischung

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DE477533C
DE477533C DEI26696D DEI0026696D DE477533C DE 477533 C DE477533 C DE 477533C DE I26696 D DEI26696 D DE I26696D DE I0026696 D DEI0026696 D DE I0026696D DE 477533 C DE477533 C DE 477533C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Compressor (AREA)

Description

  • Kräftgaserzeuger zur Erzeugung einer Gasmischung Die Erfindung bezieht sich auf einen Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer Gasmischung, welche aus den Überdruckabgasen einer Kolbenbrennkraftmaschiive und der überdruckluft eines Verdichters besteht, wobei die Kolben der Brennkraftmaschine und des Verdichters unmittelbar miteinander verbunden sind. Die Erfindung besteht darin, daß die Verdichtung im Verdichter während des Krafthubes der Brennkraftmaschine bei solcher Bemessung der Flächen des Kolbens der Brennkra.ftmaschine und des Verdichterkolbens erfolgt,, daß der Druck auf den Verdichterkolben am Ende des Krafthubes größer ist als der Druck auf den Kolben der Brennkraftmaschine. Ferner kommt es noch auf die besondere Anordnung des Verdichterkolbens und des Brennkraftmaschinenkolbens und auf die Anordnung ihrer Gestängeteile an.
  • Die Erfindung soll besonders an größeren Anlagen oder bei solchen Anlagen Verwendung finden, bei welchen die Wirtschaftlichkeit des Betriebes ausschlaggebend ist. Durch sie soll erreicht werden, daß. die äußeren, die Kurbelbewegung beeänflussendenKräftewesentlich vermindert werden, und daß eine verminderte Reibungsarbeit bei der Kurbelbewegang auftritt. Während des Krafthubes tritt ein Druckwechsel auf, und dem Schmier-, öl wird Gelegenheit gegeben, zwischen den Zäpfen und die Lagerschale einzudringen, so daß diejenigen Teile der Lagerflächen wirkungsvoll geschmiert werden, welche die höchsten Drucke aufzunehmen haben. So wird einem Verschleiß der Lagerteile entgegengewirkt, und man erreicht eine Verringerung des Reibungswiderstandes.
  • Wenn man sich bei derartigen Kraftgaserzeugern bisher bemühte, die in der Brennkraftkolbenmaschine entstehendenKühlverluste und die Strömungsverluste, welche beim Hin; durchströmen. der Luft und des Gases durch Rohrleitungen und Ventile entstehen, möglichst herabzusetzen, so gibt der Gegenstand der Erfindung ein Mittel zur Herabsetzung der Reibungsverluste in dem Kraftgestänge.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungs: formen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, wobei Abb. i einen .irn Zweitakt und Abb. 2 einen im Viertakt arbeitenden Kraftgaserzeuger darstellt.
  • In Abb. i ist y der Verbrennungszylinder. und 8 der Verdichterzylinder. 38 bezeichnet den Verdichterkolben, welcher nach der einen Seite unmittelbar mit dem Kolben der Brennkraftmaschine und nach der anderen Seite mit dem Steuerkolben 39 verbunden. ist. Mit diesem ist die Kurbelstange 40 durch den Zapfen 41 vereinigt. Die beiden Arbeitsräume des Verdichters, also der obere und der untere, sind somit ringförmig. Die. Luft wird durch das Rohr q.2 eingesaugt und strömt durch die Saugventile 44 oder 4q.' des Verdichters. Die verdichtete Luft entweicht durch die Druckventile 45 oder 45' und wird durch die Leitung ¢6 oder 46' nach der Durchbrechung 47, die im unteren Teile des Verbrennungszylinders angeordnet ist, und gegebenenfalls durch das Rohr 55 auch nach dem-geregelten Ventil a im Deckel der Brennkraftmaschine geführt. Das erzeugte Gas entweicht durch das geregelte Ventil b und wird nach einer an anderer Stelle aufgestellten: Maschine durch die Rohrleitung 15 fortgeleztet, gegebenenfalls nachdem es vorherdurch einen der Leitung angeschlossenen Behälter geströmt war. r q. bezeichnet ein im Zylinder: deckel der Brennkraftmaschine angebrachtes Brennstoffventil. Die Regelungseinrichtung für die Bewegung der Ventile a, .b und i ¢ ist nicht in der Zeichnung angedeutet.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Verdichter doppelt wirkend ausgeführt und verdichtet Luft zu beiden Seiten des Kolbens vom.äußeren Atmosphärendruck bis auf den Spülungsdruck. Ist dieser Druck gleich dem niedrigsten Ausdehnungsdruck in der Brennkraftmaschine und ist die ringförmige Kolbenfläche unter dem Verdichterkolben größer als die Kolbenfläche der Brennkraftmaschine, so kann der resultierende Druck während der letzten Stufe des Krafthubes gemäß der Zeichnung nach oben gerichtet werden, nachdem er vorher während des größeren Teiles des Krafthubes nach unten gerichtet war. Ein Druckwechsel hat somit unter diesen Annahmen während des Krafthubes stattgefunden. Die: in Lagern mit leichter Bewegung stets vorhandenen Spielräume werden dadurch von der einen zu der anderen Seite des betreffenden Zapfes verschoben, wobei sich auch das Schtniermittel verschiebt und sämtliche Lagerflächen wirkungsvoll schmiert. Ob nun. ein Druckwechsel tatsächlich entsteht, ist jedoch -.uch von der Größe des Beschleunigungsdrukkes abhängig, welcher während des letzten: Teiles des Kolbenhubes nach unten wgerichtet ist. Die Masse der beweglichen Teile und die Kolbengeschwindigkeit können somit für das Ergebnis ausschlaggebend sein. Eine Maschine, welche unter den genanntem Verhältnissen zu arbeiten hat, muß bei einem gegebenen Beschleunigungsdruck solche Kolbenflächen haben, daß der Druckwechsel nicht allzu groß wird, und ferner müssen die Spielräutne der Lager klein sein, damit nicht hörbare Schläge während der - Kurbe7.bewegung entstehen: Die Lager erfordexn daher eine genaue Einstellung. Mit Rücksicht auf die obigen Umstände bei der Ausführung der Anordnung wird jedoch infolge der wirksamen, Schmierung der Lagerteile der Verschleiß ge-=inger als für Lager, welche ohne Druckwechsel arbeiten, weshalb ein Nachstellen der Lager selten erforderlich wird. Eine mit Druckwechsel in den Lagern arbeitende Maschine läßt im Gange bald erkennen, wann eine Nachstellung notwendig ist, und zwar auf Grund des dann bei großen Spielräumen der Lager auftretenden Geräusches. Die Gefahr, die, bei allzu großen Spielräumen in den Lagern stets für alle Maschinen vorhanden ist, kann hierdurch fast gänzlich beseitigt werden. .
  • Die in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsform eines gemäß der Erfindung angeordneten Zweitaktkraftgaserzeugers stellt nur ein Beispiel dar. Die Luft kann somit, wie gezeigt, nach dem Verbrennungszylinder sowohl durch die Durchbrechung 47. als durch das Ventil a oder aber nur nach d r Durchbrechung oder nur nach dem Ventil a geleitet werden. Desgleichen kann der Verdichterkolben einfach wirkend ausgeführt werden,, wobei der Arbeitsraum nach der unteren Seite des Kolbens verlegt ist. Der Kolbendurchmesser wird dabei größer, aber ma_n kann, "besonders mit Rücksicht auf die Beschleunigungsdrucke, zu einer derartigen Anordnung gezwungen werden, wenn der Vorteil des Druckwechsels in den Lagern erwünscht ist. Der Arbeitsraum auf der Oberseite des Kolbens wird dabei mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt; wobei die Ventile q.¢ und 45 in Wegfall kommen. Man kann jedoch auch diesen Arbeitsraum anwenden, um die Luft einer Vorverdichtung zu unterziehen, in welchem Falle die Luft nach bewerkstelligter Vorverdichtung nach dein Verdichtungsraum der unteren Seite geleitet wird, um von dort aus, auf den erwünschten Druck weiterverdichtet, nach diern Verbrennungszylinder geleitet zu werden. Durch eine derartige Anordnung -wird zwar der Kolbendurchmesser geringer, und dadurch werden auch die .durch Kolbenreibung bedingten Verluste geringer,. aber dafür werden die Drosselungsverluse gesteigert, indem die Luft nach endgültiger. Verdichtung durch vier Ventile oder Ventilreihen anstatt nur durch zwei Ventile oder, Ventilreihen strömen muß. Welche der bei.'-den letztgenannten Anordnungen und der in, der Zeichnung" angegebenen zur Anwendung: gelangen soll, kann nicht im voraus bestimmt werden, sondern die Wahl der Anordnung: ist von Fall zu Fall durch Erwägungen festzustellen.
  • Bei der Anwendung der Erfindung kamt somit eine dem entstandenen Leistungsgewinn entsprechende vermehrte Luftmenge erhalten; werden. Für den Fall, daß die ganzelLeistung. der -Brennkraftmaschine zum Verdichten von, Luft zu verbrauchen ist, wird für -einen gewissen Gasdruck eine niedrigere Gastemperatur oder ein gesteigerter Gasdruck bei gleichbleibender Temperatur erhalten.
  • In Abb. 2, welche eine Ausführungsform für Viertakt zeigt, ist die Anordnung in gewisser Hinsicht mit der bereits beschriebenen übereinstimmend. Im oberen Arbeitsraum des Verdiehterkolbens 38 wird die durch das Ventil 63 von außen eingesaugte, für den Vorgang erforderliche Luftmenge verdichtet, welche hierauf durch das Druckventil 64, teils durch die Rohrleitung 66, 68 nach dem Ventilgehäuse 69 und dem im Deckel der Brennkraftmaschine angeordneten Ventil c und teils durch das Saugventil 7o nach dem unteren Arbeitsraum des Verdichterkolbens geleitet wird, worauf die Luft in weiterverdichtetem Zustande durch das Druckventil 71 und die Leitung 7.3 strömt und durch das Ventilgehäuse 74 mit der Rohrleitung 15 in Verbindung steht, welche das erzeugte Gas nach der Verbrauchsstelle leitet.
  • Die in der oben angegebenen Weise verdichtete Luft besteht somit teils aus solcher Luft niedrigeren Druckes, die durch das Ventil c während der Saugperiode in den Verbrennungszylinder eingeführt wird und- die für den Verbrennungsvorgang erforderliche Ladeluft bildet, und teils aus Luft höhere, Druckes, welche dem Gehäuse 74 zugeführt und mit den aus der Bremkraftmaschine durch das Auslaßventil b während deg Auspuffhubes entweichenden Abgasen gemischt wird.
  • Was oben vom Ausgleich der verschiedenen Drucke auf die unmittelbar verbundenen Kolben 37 und 38 sowie von dem entstehenden Druckwechsel in den Lagern der Kurbelbewegung gesagt wurde, trifft auch hier zu, obschon die Schwierigkeiten größer sind, um eine so vollständige Ausgleichung der Drucke auf die Oberseite: des Kolbens der Brennkraftmaschine und auf die Unterseite des Verdichterkolbens zu erreichen, daß ein Druckwechsel während des Krafthubes in den Lagern während der Kurbelbewegung erhalten werden kann.
  • Bei den gezeigten Ausführungsformen sind die Verdichtungsräume des Verdichters ringförmig ausgeführt, was auch für den auf der Unterseite des Kolbens angeordneten Raum zutreffend ist. Dies wurde dadurch bedingt, daß die beiden Kolben zusammen einen Stufenkolben, mit dem Kurbelstangenzapfen 41 im Steuerkolben 39 angebracht, bilden.

Claims (1)

  1. PATENT ANSI'IZUCH: Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer Gasmischung, bestehend aus den lJberdruckabgasen einer Kolbenbrennkraftmaschine und der Überdruckluft eines Verdichters, wobei die Kolben der Brennkra.ftmaschine und des Verdichters unmittelbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichtung im Verdichter während des Krafthubes der Brennkraftmaschine bei solcher Bemessung der Flächen ' des Kolbens der Brennkraftmaschine und des Verdichterkolbens erfolgt, daß der Druck auf den Verdiehterkolben am Ende des Krafthubes größer ist als der Druck auf den Kolben der Brennkraftmaschine.
DEI26696D 1924-10-22 1925-09-18 Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer Gasmischung Expired DE477533C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE477533X 1924-10-22

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ID=20310413

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DEI26696D Expired DE477533C (de) 1924-10-22 1925-09-18 Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer Gasmischung

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