DE426007C - Brennkraftmaschine - Google Patents
BrennkraftmaschineInfo
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- DE426007C DE426007C DEL60198D DEL0060198D DE426007C DE 426007 C DE426007 C DE 426007C DE L60198 D DEL60198 D DE L60198D DE L0060198 D DEL0060198 D DE L0060198D DE 426007 C DE426007 C DE 426007C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B1/00—Engines characterised by fuel-air mixture compression
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2700/00—Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
- F02B2700/02—Four stroke engines
- F02B2700/025—Four stroke engines with measures for compressing the cylinder charge
Landscapes
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. MÄRZ 1926
2. MÄRZ 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 426007 -KLASSE
46 c1 GRUPPE
(L 601981146c1)
Sven Lindequist in Berlin.
Brennkraftmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1924 ab.
Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine. Der Erfindung gemäß sind die hoch beanspruchten
Bauteile, wie z. B. Zylinder, Kolben, Zylinderdeckel u. dgl., im Spritzgußverfahren
hergestellt, wobei der Zylinder des Motors stark überbemessen ist, d. h. also der Bohrungsdurchmesser
ist größer als der Hub, und dem Arbeitsraum komprimierte Luft oder komprimiertes
Gasgemisch zugeführt wird unter Regelung der Einlaßkompression nach Maßgabe der Touren-
zahl. Die Regelung erfolgt dabei in der Weise, daß unter Geringhaltung des Kompressionsdruckes im Arbeitszylinder eine volle Füllung
erreicht wird. Diese besondere Ausbildung des Motors hat den Zweck, die Beanspruchung der
Spritzgußteile herabzusetzen.
Bisher wurden, soweit das Spritzgußverfahren überhaupt zur Herstellung von Motorteilen
benutzt wurde, nur wenig beanspruchte to Bauteile nach diesem Verfahren hergestellt,
wie z.B. die Kurbelwellenlager. Die Herstellung | hoch beanspruchter Teile, wie z. B. der Zylinder, j
im Spritzgußverfahren erschien ausgeschlossen, I weil die Festigkeit des Spritzgusses zu gering
war, um den bei normal betriebenen Motoren auftretenden Beanspruchungen standzuhalten.
Die oben angeführte besondere Bau- und Betriebsweise des Motors vermindert nun die Beanspruchungen
erheblich.
Die Überbemessung von Motoren wurde bisher lediglich zur Steigerung der Motorleistung
über die normale Leistung hinaus benutzt. Der j Erfindung gemäß wird dagegen eine Über- |
bemessung unter Beibehaltung der normalen Leistung verwendet. Dies ermöglicht, den mittleren
Kompressionsdruck und damit den mittleren Explosionsdruck im Arbeitszylinder erheblich
geringer zu halten, als es bei normal bemessenen Zylindern der Fall ist. Mit dieser
Minderung des Explosionsdruckes werden aber zugleich die Belastungen des Materials gemindert,
wobei der bei überbemessenen Motoren verhältnismäßig geringe Kolbenhub es gestattet,
mit geringen Beschleunigungskräften auszukommen. Bei Anwendung einer derartigen j
Motorbau- und -betriebsweise ist also die Anwendung des Spritzgusses auch für die hochbelasteten
Motorteile möglich, ohne daß ihre ' Zerstörung durch die auftretenden Betriebs- :
belastungen zu befürchten wäre. j
Auf der Zeichnung ist schematisch eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt die Abbildung schematisch einen Viertaktmotor im Längsschnitt. Der Zylinder 1 des Motors ist durch eine
Querwand 2 in zwei Teile geteilt. Im oberen Teil α arbeitet der Kolben 3 derart, daß über
dem Kolben sich der Arbeitsraum des Zylinders, unter dem Kolben dagegen sich ein Kompressorraum
befindet. Unterhalb der Zwischenwand 2 ist ein zweiter Kolben 4 angeordnet, der als Kompressorkolben dient, und zwar befindet
sich der Kompressorraum zwischen dem Kolben 4 und der Zwischenwand 2. Die Kompressorräume
sind über einen Drehschieber 5 mit dem Kanal 6 verbunden, der nach dem
Arbeitszylindereinlaßventil 7 führt. Regelbare Verbindungen zwischen den Kompressorräumen
oder aber zwischen den Kompressorräumen einerseits und dem Kanal 6 andererseits sorgen
dafür, daß die jeweils überschüssige Kompressorluft von einem Kompressor zum anderen
oder vom Arbeitszylindereinlaßkanal zurück in den Kompressor fließen kann.
Der Zylinder ist, wie die Zeichnung erkennen läßt, stark überbemessen, d. h. der Durchmesser
des Zylinders ist erheblich größer als der Hub des Kolbens. Um eine volle Füllung des Arbeitsraumes zu erreichen, ist es also notwendig, daß
in dem Einlaßkanal 6 und in den Ventilen 7 erhebliche Geschwindigkeiten herrschen, die eben
durch die Vorkomprimierung des Gasluftgemisches erzielt werden. Die Kompressoreinlaßleitungen
sind auf der Zeichnung nicht dargestellt. Wegen der Vorkomprimierung können die Ventile, nämlich das Einlaßventil 7 und
das Auslaßventil 8, und deren Hübe verhältnismäßig klein gehalten werden, ohne daß dadurch
eine unvollständige Füllung des Arbeitsraumes a hervorgerufen wird.
Die Regelung der Vorkompression erfolgt von Hand oder in Abhängigkeit vom Kompressionsdruck
selbsttätig, derart, daß der Kompressionsdruck geringer bleibt als der bisher in
Stahlzylindern erzeugte normale Kompressionsdruck.
Da bei einem erprobten Modell einem bestimmten Druck in den Überströmleitungen
auch ein bestimmter Kompressionsdruck entspricht, könnte die Regelung auf gleichen Kornpressionsdruck
auch indirekt durch ein mit den Überströmleitungen verbundenes Druckrelais erfolgen, das den Querschnitt der Rückströmoder
Überströmleitungen selbsttätig regelt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die hoch beanspruchten Bauteile, wie z. B. Zylinder, Kolben, Zylinderdeckel u. dgl., im Spritzgußverfahren hergestellt sind, wobei der Zylinder des Motors stark überbemessen, d. h. der Bohrungsdurchmesser größer als der Hub ist, und dem Arbeitsraum komprimierte Luft oder komprimiertes Gasgemisch zugeführt wird unter Regelung der Einlaßkompression nach Maßgabe der Tourenzahl in der Weise, daß unter Geringhaltung des Kompressionsdruckes im Arbeitszylinder eine volle Füllung erreicht wird zu dem Zweck, die Beanspruchung der Spritzgußteile herabzusetzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60198D DE426007C (de) | 1924-05-13 | 1924-05-13 | Brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60198D DE426007C (de) | 1924-05-13 | 1924-05-13 | Brennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE426007C true DE426007C (de) | 1926-03-02 |
Family
ID=7280044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL60198D Expired DE426007C (de) | 1924-05-13 | 1924-05-13 | Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426007C (de) |
-
1924
- 1924-05-13 DE DEL60198D patent/DE426007C/de not_active Expired
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