DE802296C - Kolbenlagerung bei liegenden Kraft- oder Arbeitsmaschinen, insbesondere bei doppelt wirkenden Dampfmaschinen von Lokomotiven - Google Patents

Kolbenlagerung bei liegenden Kraft- oder Arbeitsmaschinen, insbesondere bei doppelt wirkenden Dampfmaschinen von Lokomotiven

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DE802296C
DE802296C DEP10346A DEP0010346A DE802296C DE 802296 C DE802296 C DE 802296C DE P10346 A DEP10346 A DE P10346A DE P0010346 A DEP0010346 A DE P0010346A DE 802296 C DE802296 C DE 802296C
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DE
Germany
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piston
bearing according
pressure
buoyancy
piston bearing
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Expired
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DEP10346A
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English (en)
Inventor
Ernst Dr-Ing Lammerz
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KRUPP F LOKOMOTIVFABRIK
Original Assignee
KRUPP F LOKOMOTIVFABRIK
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0476Components or parts for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description

  • Kolbenlagerung bei liegenden Kraft- oder Arbeitsmaschinen, insbesondere bei doppelt wirkenden Dampfmaschinen von Lokomotiven
    Bei liegenden, doppelt wirkenden Kraft- und Ar-
    beitsmaschinen ist es bekannt, den Kolben in der
    Weise zu lagern, daß eine durchgehende Kolben-
    stange finit dem einen Ende im Kreuzkopf, mit dem
    anderen Ende in einem am vorderen Zylinderdeckel
    befestigten Traglager gehalten ist, wobei im vor-
    deren und hinteren Zylinderdeckel je eine Stopf-
    büchse notwendig ist. Der Kolben ist dadurch
    frei schwelend im Zylinder gelagert. Das Kolben-
    und Stangengewicht wird durch den Kreuzkopf und
    das vordere Traglager aufgenommen, die daher
    allein nennenswert abgenutzt werden.
    Bei einer anderen bekannten Bauweise ist der
    Kolben fliegend auf einer mir im Kreuzkopf ge-
    haltenen Kolbenstange gelagert, so daß sein Ge-
    wicht und der auf den Zylinder wirkende Anteil
    des Stangengewichtes auf dem unteren Teil der
    Zylinderwand ruhen, wobei nur eine Stopfbüchse
    im hinteren Zylinderdeckel notwendig ist. Dies
    Ausführung hat gegenüber der erstei-wiilinten den
    Vorteil, daß die vordere Kolbenstange mit einer
    Stopfbüchse, ferner das Traglager sowie das mit
    Spiel über das vordere Stangenende geführte Schutz-
    rohr wegfallen. Außerdem wird der vordere Zylin-
    derdeckel einfacher, die Schmierstelle für die vor-
    dere Kolbenstange fällt weg und die hin und her
    gehenden Massen sowie die Dampfverluste werden
    kleiner. Diese Bauweise hat allerdings den schwer-
    wiegenden Nachteil, daß der Kolben die untere
    Zylinderwand bzw. die in den Zylinder eingesetzte
    Büchse nicht unerheblich abnutzt. Der Zylinder
    muß daher früher ausgebohrt sowie der Kolben
    früher bandagiert werden; die Lebensdauer des
    Zylinders bzw. der Laufbuchse wird dadurch viel
    kleiner.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
    Anordnung zu treffen, die den Grad der Abnutzung der dem Verschleiß ausgesetzten Teile der Kolbenlagerung auf ein Mindestmaß beschränkt. Die Erfindung löst die Aufgabe in erster Linie dadurch, daß das Gewicht des Kolbens und der Kolbenstange, soweit es vom Zylinder und/ oder den Lagern der Stange aufgenommen wird, beim Arbeitsprozeß mindestens zu einem wesentlichen Teil durch eine Auftriebskraft aufgehoben ist, die durch eine auf den Kolben wirkende (tropfbare oder gasförmige) Druckflüssigkeit erzeugt wird. Mit anderen Worten: Die auf den Kolben wirkenden vertikalen Komponenten des oder der gasförmigen oder flüssigen Medien, in denen der Kolben sich bewegt, müssen eine nach oben gerichtete Resultierende ergeben, die wenigstens einen wesentlichen Teil des Gewichtes des Kolbens und der Stange aufhebt.
  • Bei Anordnungen mit durchgehender Kolbenstange braucht dann das vordere Traglager, das bisher auswechselbar angeordnet und in drei um 12o° gegeneinander versetzte Stellungen eingestellt werden konnte, nicht mehr so häufig nachgearbeitet zu werden. Auf die auswechselbare Anordnung kann darüber hinaus verzichtet werden, was eine Vereinfachung der Konstruktion zur Folge hat. Die durch die Erfindung erzielten Vorteile sind bei Kolbenlagerungen mit fliegend angeordneten Kolben noch wertvoller, weil die Abnutzung der unteren Zylinderwand bzw. der Laufbüchse praktisch beseitigt ist.
  • Als Druckflüssigkeit, die die Auftriebskraft erzeugt, kann das Treibmittel der Kraftmaschine, also z. B. der Arbeitsdampf bei Dampfmaschinen, oder das Arbeitsmittel der Arbeitsmaschine, nämlich beispielsweise die Druckflüssigkeit von Wasserpumpen, dienen. Die die Auftriebskraft erzeugende Druckflüssigkeit kann aber auch von außen zugeführt sein und z. B. bei Dampfmaschinen in Druckluft bestehen, die durch eine im Innern der Kolbenstange und des Kolbens befindliche Leitung oder durch eine durch den Zylindermantel gehende Leitung zugeführt wird, oder in Dampf verringerter Spannung, der in entsprechender Weise zugeführt wird. Eine konstruktiv besonders zweckmäßige Lösung besteht darin, daß von zwei Dichtungsringen, zwischen denen ein nach innen durch den Mantel des Kolbens und nach außen durch die Lauffläche des Zylinders begrenzter Ringraum gebildet wird, der beim Arbeitsprozeß unter der Wirkung des vollen Druckes der Druckflüssigkeit steht, wenigstens ein Ring so gegen die Längsmittelachse des Kolbens geneigt ist, daß sich die Verlängerungen der einander zugewandten Stirnflächen der beiden Dichtungsringe oberhalb des Kolbens schneiden. Bei ausgeführten Anlagen von Kolbendampfmaschinen für Lokomotiven genügt eine Neigung der Dichtungsringe von nur etwa i bis 3 °/u. Bei gewöhnlichen Kolben mit einem Durchmesser von 6oo mm braucht also der Dichtungsring an der Unterseite nur 2 mm gegenüber der Oberseite nach dem Kolbenende hin versetzt zu werden.
  • Auf derZeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung, die sämtlich die fliegende Lagerung des Kolbens der Dampfmaschine einer Lokomotive zum Gegenstand haben, durch Fig. 1, 3 und 4 schaubildlich dargestellt. Fig.2 veranschaulicht die Druckverhältnisse des ersten Beispiels bei der in Fig. i dargestellten Kurbelseitentotlage.
  • Fest auf der Kolbenstange i sitzt der Kolben, dessen Teile 2, 3 und 4 infolge der Anordnung von zwei Dichtungsringen 5 und 6 beim Arbeitsprozeß unter verschiedenen - Drücken stehen. Bei der in Fig. i dargestellten Kuübelseitentotlage des Kolbens steht der Kolbenteil 2 'unter dem Frischdampfdruck p1 (vgl. auch Fig. 2), wä@üend der Kolbenteil 4 unter dem Auspuffdruck p" steht; .der nur wenig über dem Atmosphärendruck liegt. ->Durch zwei an der Ober- und Unterseite des Zylinders 7 vorgesehene überströmkanäle 8, die vom schädlichen Raum 9 ausgehen und in den durch die Dichtungsringe 5 und 6 begrenzten ringförmigen Hohlraum io führen, wird in diesem gleichfalls der Eintrittsdruck p1 hergestellt. Der ringförmige Hohlraum io wird auf dem Umfang durch den Mantel i i des Kolbens und die Lauffläche 12. des Zylinders 7 begrenzt. Am entgegengesetzten Zylinderende befinden sich den Kanälen 8 entsprechende Ü'berströmkanäle 13, die in der Deckelseitentotlage des Kolbens (gestrichelt in Fig.i) bewirken, daß sich im Ringraum io wieder der volle Frischdampfdruck p1 einstellt. Die beiden Dichtungsringe 5 und .6 sitzen spiegelbildlich zueinander so im Kolben geneigt, daß sich die Verlängerungen ihrer Stirnflächen 14 und 15 oberhalb des Kolbens schneiden.
  • Die sich durch diese Anordnung ergebenden Druckverhältnisse veranschaulicht Fig. 2. Die vertikalen Komponenten des auf die Kolbenstange i und den Kolbenteil 2 wirkenden Dampfdruckes p1 gleichen sich gegenseitig aus, soweit sich ober- und unterhalb der waagerechten Längsmittelebene 16 gleich große Mantelflächen gegenüberliegen. Das trifft für den Mantel der Kolbenstange i und die %Zantelteile (Flächen) 20 und 21 des Kolbenteiles 2 zu. Auf die verbleibende LTberschußfläche 22 wirkt der Frischdampfdruck, der den Kolben gegen die Unterseite der Lauffläche 12 des Zylinders 7 zu drücken sucht. Im Ringraum io herrscht, wie bereits gesagt wurde, gleichfalls der Frischdampfdruck p1. Die Mantelteile 30 und 31 unterhalb der waagerechten Längsmittelebene 16 gleichen sich mit den gleich großen Flächen 30 und 31 oberhalb dieser Ebene aus. Auf die beiden verbleibenden Flächen 32 wirkt somit der Frischdampfdruck p, nach oben. Beim Kolbenteil 4 sind wieder die Mantelteile 40 und 41 unterhalb der Längsmittelebene 16 mit den darüberliegenden Mantelteilen 40 und 41 ausgeglichen. Nicht ausgeglichen ist die Fläche 42, auf die der Auspuffdruck p" wirkt, der den Kolben geringfügig nach unten zu drücken sucht. Da die vier Flächen 22, 32, 32 und 42 gleich groß sind und der Druck pQ, weil er nur wenig über dem Atmosphärendruck liegt, vernachlässigt werden kann, ergibt sich, daß die eine Fläche 32 sich mit der Fläche 22 ausgleicht, während der auf die zweite Fläche 32 wirkende Druck p1 die den Kern
    der Erfindung bildende nach oben gerichtete resul-
    tierende Auftriebskraft erzeugt. Diese Kraft kann
    durch entsprechende Neigung der Dichtungsringe 5
    und 6 ohne weiteres so groß gewählt werden, daß
    sie gleich dein auf die Lauffläche 12 des Zylinders 7
    wirkenden Gewicht des Kolbens und der Stange i
    ist. Dann ist die Lauffläche 12 vollkommen vom
    Kolben- und Stangengewicht entlastet, so dalh der
    Kolben im Zylinder frei schwebt.
    Wenn sich beim Arbeitsprozeß der Kolben nach
    rechts bewegt, sinkt der auf die Cberschußfläche 22
    wirkende Druck p, nach beendeter Füllung all-inählich
    bis auf den Auspuffdruck p," ab. Gleichzeitig steigt
    der auf die Cberschußfläche 42 wirkende Druck
    vom Beginn der Kompression bis zur Deckelseiten-
    totlage an. Der Druck ein Ringraum io bleibt wäh-
    rend des Arbeitshubes irn wesentlichen umverändert
    und wird lediglich durch die von den Kolbenringen 5
    und 6 verursachten Lässigkeitsverluste geringfügig
    herabgesetzt, so daß die durch die eine resultierende
    Auftriebsfläche 32 bedingte Auftriebskraft mit
    Sicherheit die Lauffläche 12 des Zylinders 7 wäh-
    rend des ganzen Hubes fast vollständig vom Kolben-
    gewicht entlastet. In der Deckelseitentotlage treten
    die gleichen `'erhä ltnisse ein, die für die Kurbel-
    seitentotlage angegeben -,wurden. Der Ringraum io
    wird wieder auf den vollen Frischdampfdruck p,
    gebracht, und das Arbeitsspiel kann von neuem be-
    ginnen.
    Bei Antriebsmaschinen mit stark veränderlichen
    Betriebsverhältnissen, z.13. bei den Dampfmaschinen
    von Rangierlokomotiven, empfiehlt es sich, die
    resultierende Auftriebsfläche 32 so groß zu wählen,
    daß bei hohen Dampfdrücken der Kolben an der
    oberen Zylinderwand, bei kleinen Dampfdrücken
    leicht auf der unteren Zylinderwand aufliegt und
    nur bei mittleren Drücken schwebt.
    Das zweite Beispiel (Fig.3) erläutert den Fall
    der Zuführung der Druckflüssigkeit von außen her,
    und zwar die Zuführung von Fremddruckluft in
    den Ringraum io der Dampfmaschine einer Loko-
    motive. Zu diesem Zwecke enthält die Kolben-
    stange i eine Längsbohrung 17, die am Stangenende
    dicht abgeschlossen ist und mit einer radial im
    Kolben angeordneten, zum Ringrauen io führen-
    den Bohrung 18 in Verbindung steht. Diese An-
    ordnung ermöglicht es, bei Leerlauf der Dampf-
    maschine unter geringerem Druck stehendes Druck-
    mittel zuzuführen, da die beiden Kolbenseiten 2
    und d im Leerlauf entlastet sind. An Stelle von
    Druckluft verminderten Druckes könnte gedrosselter
    Frischdampf zugeführt werden. Bei Flüssigkeits-
    pumpen würde tropfbare Flüssigkeit von ent-
    sprechendem Druck zuzuführen sein. Es besteht
    ferner die '-Möglichkeit, in der reduzierenden Druck-
    leitung ein Rückschlagventil vorzusehen, das selbst-
    tätig bei M'egfall des hohen Druckes den ver-
    minderten Druck zuführt oder umgekehrt. Das
    dritte Beispiel (Feg. d) zeigt eine Lösung für die
    Fälle, in denen Wert darauf gelegt wird, den Druck
    im Ringraum io während des ganzen Hubes mög-
    lichst umverändert aufrechtzuerhalten. Zu diesem j
    Zweck wird der Kolbenkörper hohl ausgebildet.
    Der so geschaffene ringförmige Speicherraum 19
    steht über eine radiale Bohrung 23 mit dein Ring-
    raum io in Verbindung. Auch bei geringer Dreh-
    zahl wird der Speicherraum i9 eine ausreichende
    Sicherheit für die Aufrechterhaltung des Druckes
    im Ringrauen io bieten.
    An Stelle nur je eines Dichtungsringes 5 und 6
    können Gruppen von Dichtungsringen oder -rillen
    treten, ohne daß am Wesen der Erfindung dadurch
    etwas geändert wird. Druckflüssigkeit im Sinne der
    Erfindung ist jede tropfbare Flüssigkeit oder jedes
    Gas.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbenlagerung bei liegenden Kraft- oder Arbeitsmaschinen, insbesondere bei doppelt wir- kenden Dampfmaschinen von Lokomotiven, da- durch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Kolbens (2, 3, q) und der Kolbenstange (i), so- weit es vom Zylinder (7) und/oder den Lagern der Stange (i) aufgenommen wird, beim Arbeits- prozeß mindestens zu einem wesentlichen Teil durch eine Auftriebskraft aufgehoben ist, die durch eine auf den Kolben wirkende (tropfbare oder gasförmige) Druckflüssigkeit erzeugt wird. 2. Kolbenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Auftriebskraft er- zeugende Druckflüssigkeit das Treibmittel der Kraftmaschine bzw. das Arbeitsmittel der Ar- beitsmaschine ist. 3. Kolbenlagerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftriebskraft durch Einwirken der Druckflüssigkeit auf eine Fläche des Kolbens erzeugt ist, der keine Fläche gleichen oder höheren Druckes auf der ent- gegengesetzten Kolbenseite entspricht (Auf- triebsfläche 32). .1. Kolbenlagerung nach Anspruch 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß die Auftriebsfläche (32) durch Schrägstellung mindestens eines von wenigstens zwei Dichtungsringen (5, 6) entsteht, zwischen denen ein nach innen durch den Mantel (t i) des Kolbens und nach außen durch die Lauffläche (12) des Zylinders begrenzter Ring- raum (io) gebildet wird, in den die Druck- flüssigkeit eingeführt wird. 5. Kolbenlagerung nach Anspruch i bis d, da- durch gekennzeichnet, daß die beiden Dichtungs- ringe (5, 6) so gegeneinandergeneigt im Kolben sitzen, daß sich die Verlängerungen ihrer Stirn- flächen (1d, 15) oberhalb des Kolbens schneiden. 6. Kolbenlagerung nach Anspruch i bis 5, da- durch gekennzeichnet, daß der schädliche Raum (9) in Gier Totpunktlage des Kolbens durch mindestens einen Cberströmkanal (8, 13) mit dem den Auftrieb erzeugenden Ringraum (io) verbunden ist. 7. Kolbenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Auftriebskraft er- zeugende Druckflüssigkeit eine von außen her zugeführte Druckflüssigkeit ist, z. B. Druckluft bei Dampfmaschinen.
    B. Kolbenlagerung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr der Druckflüssigkeit von außen durch eine Leitung (17, 18) im Innern der Kolbenstange (i) und des Kolbens erfolgt. g. Kolbenlagerung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im belasteten Zustand hochgespannte Druckflüssigkeit, im Leerlauf Flüssigkeit mit vermindertem Druck zugeführt wird. io. Kolbenlagerung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung für die unter vermindertem Druck stehende Flüssigkeit ein Rückschlagventil vorgesehen ist, das bei Wegfall des hohen Druckes die Leitung mit dem verminderten Druck selbsttätig einschaltet. i i. Kolbenlagerung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß bei hohlem Kolbenkörper der ringförmige Raum (Speicherraum i9) des Kolbens durch eine Leitung (23) mit dem Ringraum (io) verbunden ist, in den die die Auftriebskraft erzeugende Druckflüssigkeit eingeführt wird. 12. Kolbenlagerung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Maschinen mit stark veränderlichen Betriebsverhältnissen, z. B. bei Antriebsmaschinen von Rangierlokomotiven, die die Auftriebskraft erzeugende Überschußfläche (32) so ausgelegt wird, daß bei hohen Drücken der Kolben an der oberen Zylinderwand, bei kleinen Drücken an der unteren Zylinderwand leicht aufliegt und bei mittleren Drücken frei schwebt.
DEP10346A 1948-10-02 1948-10-02 Kolbenlagerung bei liegenden Kraft- oder Arbeitsmaschinen, insbesondere bei doppelt wirkenden Dampfmaschinen von Lokomotiven Expired DE802296C (de)

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DE (1) DE802296C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2652177A1 (de) * 1975-11-21 1977-06-02 Budapesti Mueszaki Egyetem Kolben, vorzugsweise fuer verbrennungsmotoren, sowie mit solchen kolben ausgestattete kolbenkraftmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2652177A1 (de) * 1975-11-21 1977-06-02 Budapesti Mueszaki Egyetem Kolben, vorzugsweise fuer verbrennungsmotoren, sowie mit solchen kolben ausgestattete kolbenkraftmaschinen

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