DE477331C - Messsystem fuer Messinstrumente, insbesondere elektrische, an deren transversal schwingenden Saiten Massen angesetzt sind - Google Patents

Messsystem fuer Messinstrumente, insbesondere elektrische, an deren transversal schwingenden Saiten Massen angesetzt sind

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DE477331C
DE477331C DEN24041D DEN0024041D DE477331C DE 477331 C DE477331 C DE 477331C DE N24041 D DEN24041 D DE N24041D DE N0024041 D DEN0024041 D DE N0024041D DE 477331 C DE477331 C DE 477331C
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  • meßsystem für leßinstrumente, insbesondere elektrische, an deren transversal schwingenden Saiten lassen angesetzt sind Die Erfindung bezieht sich auf ein Meßsvstem für Meßinstrumente, insbesondere elektrische, bei dem an transversal schwingenden Saiten Massen angesetzt sind. Der Erfindung gemäß sollen die Trägheits- oder Widerstandskräfte der zusätzlichen Masse seitlich der Saite wirken, so daß die bei der Schwingung der Saite auf die zusätzliche iGTasse wirkenden Bewegungskräfte-mit deren seitlich der Saite wirkenden Trägheits- oder Widerstandskräften die transversäle Schwingung der Saite in eine Drehbewegung der zusätzlichen Masse umsetzen.
  • Es ist bekannt, auf einer schwingenden Saite, um deren Schwingungen sichtbar zu machen, eine zusätzliche Messe anzuordnen. Dort führt jedoch die schwingende Saite Torsionsschwingungen aus, wobei die angesetzte Masse lediglich dazu dient, durch den größeren Ausschlag ihres von der Saite abliegenden Endes die Schwingung deutlicher sichtbar zu machen.
  • Beim Gegenstand ider Erfindung handelt es sich demgegenüber darum, aus einer reinen Transversalschwingung .eine Drehschwingung abzuleiten, und zwar derart, daß besondere Hilfsmittel, wie zusätzliche Achsen u. dgl., entbehrlich sind. Es wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Massen an die transv ersal schwingenden Saiten derart angesetzt sind, daß die von der Schwingung der Saite an den zusätzlichen Massen hervorgerufenen Kräfte seitlich der Saite liegen. Hierzu können die Trägheit der Masse, Bewegungswiderstände, elektromagnetische Kräfte dienen.
  • Zweck der Erfindung ist, soweit es sich um Galvanometer handelt, das Saitengalvanometer durch geeignete Ausbildung der Saite besser geeignet zu machen für bestimmte Wechselstrommessungen, und zwar durch Anwendung .des Resonanzprinzips. Im übrigen ist die Anwendung des Erfindungsgedankens nicht auf Saitengalvanometer beschränkt, sondern das beschriebene Prinzip kann auch benutzt werden bei Elektrometern, Frequenzmessern und im allgemeinen bei Instrumenten für Messungen in bezug auf etwaige Schwingungen.
  • Um das Resonanzprinzip anzuwenden, wird man die Masse des Körpers sowie Länge, Spannung und Material der Saite geeignet auswählen, um das so erhaltene System mit einer Schwingung von bestimmter Periodenzahl in Resonanz zu bringen.
  • Durch die Verwendung des an der Saite befestigten Körperchens wird die Masse des Systems in wesentlich stärkerem Maße erhöht als die Oberfläche und somit die Angriffsfläche der Dämpfungskr äfte vergrößert, so daß dementsprechend also die Dämpfung der Saite verringert und die Resonanz erhöht wird. Nun ist eine möglichst geringe Dämpfung nicht unter allen Umständen vorteilhaft. Man kann daher Hilfsmittel vorsehen, um die Dämpfung zu ändern. Diese Hilfsmittel können darin bestehen, daß der Druck des gasförmigen Mediums, in dem sich das System befindet, veränderbar ist. Auch kann das ganze System in einer Flüssigkeit untergetaucht sein. Wenn die Saite sich in einem magnetischen Felde befindet, kann durch Änderung der Feldstärke die elektromagnetische Dämpfung geändert werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In Abb. i sind bei i die Polschuhe eines Magneten dargestellt, a ist eine Saite, 4 ein auf ihr befestigter kleiner Körper, z. B. Spiegel, dessen Ebene ungefähr parallel den magnetischen Kraftlinien ist. Um ein möglichst starkes Feld zu erhalten, sind die beiden Polschuhe sehr nahe zueinander gebracht. In einem .der Polschuhe befindet sich eine Aussparung 5, um den Spiegel aufzunehmen und dessen Bewegung wahrnehmen zu können. Sobald die Saite durch einen elektrischen Strom durchflossen wird, fängt die Saite an, sich zu bewegen in einer Richtung senkrecht zu den Kraftlinien des Magnetfeldes. Der Spiegel führt dabei wegen dessen Trägheit eine Drehung aus um eine nicht körperliche Achse 6, und die Drehung dieses Spiegels kann man benutzen, um einenLichtstrahl zu reflektieren, der als -ein heller Streifen, dessen Länge ein direktes Maß für .die Amplitude der Saite ist, sichtbar wird.
  • Statt eines Spiegels kann man auch einen sehr leichten Zeiger an der Saite befestigen und dessen Bewegung gegebenenfalls im Mikroskop wahrnehmen.
  • InAbb. a ist ein Flügelchen 7 asymmetrisch an der Saite befestigt. An der einen Seite folgt dieses Flügelchen der Bewegung der Saite, während es an .der anderen Seite gebremst wird, wodurch eine Drehbewegung auftritt.
  • Die Wahrnehmung der Bewegung kann mit allen dazu bekannten Mitteln vorgenommen werden. Vorzugsweise wird aber Spiegelablesung verwendet werden. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Meßsystem für Meßinstrumente, insbesondereelektrische, an deren transversal schwingenden Saiten Massen angesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse unsymmetrisch an der sich in einem magnetischen oder elektrischen Felde befindlichen Saite angebracht ist, so daß die Masse bei der transversalen Schwingung der Saite infolge der Trägheit und Dämpfung (z. B. durch die Luft) eine drehende Bewegung annimmt. s. Meßsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die unsymmetrisch an der Saite angeordnete Masse als Zeiger oder Spiegel ausgebildet ist. 3. Meßsystem nach Anspruch i, dadurch gelcennzeichnet, daß die zusätzliche Masse unter dem Einfluß einer veränderlichen Dämpfung steht. 4. Meßsystem nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Dämpfung das System in einem gasförmigen oder flüssigen Medium veränderbaren Druckes eingeschlossen ist. 5. Meßsysbem nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Dämpfung das magnetische bzw. elektrische Feld, in dem das System sich befindet, regelbar ist.
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