DE47725C - Mechanische Vogelpfeife - Google Patents

Mechanische Vogelpfeife

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Publication number
DE47725C
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DE
Germany
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air
whistle
mechanical bird
bird whistle
pipe
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47725D
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English (en)
Original Assignee
HERM. SCHRAMM in Dresden N., Görlitzerstr. 39
Publication of DE47725C publication Critical patent/DE47725C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00—Automatic musical instruments
    • G10F1/12—Wind-actuated instruments

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Züchtung von Singvögeln, besonders bei Canarienvögeln, bedient man sich gegenwärtig zum Lehren des Singens bezw. Pfeifens kleiner Flöten oder Pfeifen, welche man durch den Mund zum Ertönen bringt. Die Absätze, welche man hierbei zum Athemholen machen mufs, üben einen schlechten Einflufs auf den lernenden Vogel aus, da derselbe seinen Gesang oder Schlag mit dem Absetzen des Pfeifentones ebenfalls unterbricht, welche Angewohnheit ihm nicht leicht wieder abzugewöhnen ist. Zur Behebung dieses Nachtheiles soll die mechanische Pfeife dienen, welche ohne Unterbrechung den gewünschten Ton sowohl pfeifend als rollend hervorbringt.
Dies wird dadurch erreicht, dafs man einen comprimirten Luftstrom durch mehrere Windkessel gehen läfst, deren Verbindungsröhren durch Regulirvorrichtungen erweitert oder verringert werden können. Dadurch wird sowohl die Menge als auch der Druck der Luft, welche in die Pfeife treten soll, regulirt, was zur Hervorbringung eines sonst naturgemäfsen Lautes nothwendig ist. Wollte man diese Ausgleichung weglassen und den Luftstrom direct oder nur durch einen Windkessel ohne Regulirvorrichtung nach der Pfeife treten lassen, so würde der Ton schrill und unnatürlich werden.
Der Luftstrom, der durch eine kleine Luftpumpe oder auf andere Weise erzeugt werden kann, tritt durch das Rohr α nach dem ersten Windkessel A. Dieser ist mit dem zweiten Windkessel B durch einen Gummischlauch a1 verbunden, welcher durch eine Klemme b, die durch die. Stellschraube c regulirt wird, zusammengeprefst werden kann. Von dem zweiten Windkessel B aus tritt die Luft mittelst Rohres a1 nach dem Wasserkessel C. Das Rohr α1 ist in letzterem Kessel verlängert und U-förmig am Boden gebogen. Seine Oeffnung liegt unter dem Spiegel des im Behälter C befindlichen Wassers. Die austretende Luft mufs das im Rohr α1 stehende Wasser verdrängen und erzeugt dabei einen Gurgel- bezw. rollenden Ton. Auf dem Oeffnungsstutzen <z3 des Behälters C ist eine gewöhnliche Pfeife D mit verschiebbaren Kolben aufgesetzt. Um zu ermöglichen, dafs die Luft, ohne das Wasser durchdringen zu müssen, nach der Pfeife gelangen kann, ist im Rohr α2 eine durch Schieber d bedeckte Oeffnung e angebracht und der Schieber durch die Stange g mit untergelegter Feder f bewegbar angeordnet.
Mit dieser Einrichtung lassen sich die verschieden zusammengesetzten Tonreihen erzeugen, welche dem rollenden Schlag unserer Singvögel entsprechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mechanische Vogelpfeife, bei welcher der rollende Ton mittels Durchleitung der Luft durch Wasser erzeugt wird, gekennzeichnet durch die Einleitung mechanisch comprimirter Luft in mehrere unter einander verbundene Windkessel (A B), deren Verbindungsrohre durch eine Regulirvorrichtung (b c) beliebig verengert oder erweitert werden können.
DENDAT47725D Mechanische Vogelpfeife Expired - Lifetime DE47725C (de)

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