DE477203C - Pneumatische Kopiervorrichtung - Google Patents

Pneumatische Kopiervorrichtung

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DE477203C
DE477203C DES78834D DES0078834D DE477203C DE 477203 C DE477203 C DE 477203C DE S78834 D DES78834 D DE S78834D DE S0078834 D DES0078834 D DE S0078834D DE 477203 C DE477203 C DE 477203C
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copier
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/18Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/20Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by using a vacuum or fluid pressure

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

  • Pneumatische Kopiervorrichtung Die Erfindung betrifft eine pneumatische Kopiervorrichtung für photographische Zwecke. Sie besteht in erster Linie darin, daß die Luft durch eine Öffnung in der Glasscheibe hindurch abgesaugt wird. Aus dieser Anordnung ergeben sich eine Reihe von weiteren Verbesserungen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen: Abb. z einen Querschnitt durch einen Teil einer pneumatischen Lichtkopiervorrichtung, Abb. 2 einen Querschnitt durch eine andere Ausführung einer solchen, Abb. 3 einen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform.
  • Bei den pneumatischen Kopiervorrichtungen wurde bisher die Luft zwischen dem Drucktuch und der durchlichteten Platte, gewöhnlich einer Glasscheibe, durch eine Öffnung in dem Drucktuch hindurch abgesaugt. Der Anschluß dieser Öffnung an die Luftabsaugeleitung, gewöhnlich ein Gummischlauch, wird durch ein metallisches Verbindungsstück bewirkt, zwischen dessen Anschlußflanschen das Drucktuch eingeklemmt ist. Diese Anordnung ist nicht vorteilhaft, weil das weiche Drucktuch bei jeder Handhabung der Vorrichtung verbogen, ja sogar gerollt wird, wodurch die Klemmverbindung häufig gelockert und damit undicht wird.
  • Wegen des Aufrollens kann auch die Luftpumpe oder der zu dieser führende Schlauch nicht da an das Drucktuch angesetzt werden, wo die bedienende Person bei Beendigung des Entrollens steht, sondern da, wo das Aufrollen endet. Hat sie also das Drucktuch entrollt, d. h. wieder auf die Glasplatte nach Einbringen des Kopiergutes aufgelegt, so muß sie zur entgegengesetzten Seite der Kopiervorrichtung zurückgehen, um nunmehr die Luftpumpe oder ein Mittel zu bedienen, welches die Luft absaugen läßt. Befindet sich jedoch die Luftabsaugeöffnung nicht in dem Drucktuch, sondern in der Glasscheibe, so liegt kein Grund vor, diese Öffnung und die Luftpumpe .oder den Bedienungshahn nicht da vorzusehen, wo der Arbeiter steht, wenn er das Drucktuch entrollt hat.
  • Außerdem ist zu berücksichtigen, daß das Drucktuch durch die Kante des metallenen Sauganschlußstückes, insbesondere beim Aufrollen, sehr leidet, was die Erfahrung beweist, daß das Drucktuch bei sonst ganz gutem Zustande an den genannten Kanten bricht. Dieses wird durch die Verlegung der Absaugeöffnung in die Glasscheibe vermieden.
  • Die Anordnung der erwähnten Absaugeöffnung in der- Glasscheibe bietet ferner den Vorzug, die Öffnung da anzubringen, wo sie am wirksamsten ist, nämlich da, wo durch die Abbiegung des Drucktuches zufolge des unter ihrem Rand vorgesehenen Dichtungsstreifens ein ringsum laufender Luftkanal entsteht.
  • Nach Abb. r der Zeichnung ist unterhalb der Durchbohrung z der Glasscheibe 2 ein Schlauchanschlußstück 3 durch ein an dem Rahmen q. befestigtes Winkelstück 5 so gehalten, daß ein in das Schlauchanschlußstück eingelegter saugnapfartiger elastischer Körper 6 gegen die Glasscheibe 2 gedrückt wird. -Gewöhnlich wird das Stück 6 aus Gummi sein es dichtet also ohne Zuhilfenahme eines besonderen Hilfsmittels gegen die Glasscheibe ab. Der Rand des Drucktuches oder der untergelegte Dichtungsstreifen 8 wird durch Druckleisten g, welche um Achsen io schwenkbar sind, gegen die Glasscheibe -gedrückt.
  • In Abb. 2 wird der Anschlüß der Saugluftleitung an die Öffnung in der Glasscheibe durch ein elastisches Stück ix bewirkt, welches zugleich einen Anschlußstutzen zur Verbindung mit dem Luftableitungsrohr 12 besitzt. Dieses bildet einen Teil eines Ventilgehäuses 13. Die Ableitung 1q. aus diesem Ventilgehäuse ist durch eine Durchbohrung des -Drehzapfens 15 für den Rahmen q.', der die Glasscheibe 2 trägt, geführt. Das Ventilgehäuse 13 wird nach oben durch einen membranartigen Ansatz des Ventilkörpers 16 abgeschlossen. Zweckmäßig besteht -dieser Ventilkörper. aus Gummi. In ihn ist ein Stängchen 17 eingeformt, das mit einem Hebel 18 verbunden ist, welcher um eine feste Drehachse ig schwingen kann. Die Welle-roist mit einem nasenartigen Vorsprung 2o so versehen, daß derselbe bei der Schließbewegung der Welle io den Hebel 18 und damit den Ventilkörper 16 anhebt, somit die Absaugeleitung von dem Stutzen i2 nach dem Stutzen 1q. öffnet, wodurch die zwischen Glasscheibe 2 und Drucktuch 7' befindliche Luft durch die Öffnung i hindurch abgesaugt wird.
  • Bei entgegengesetzter Drehung der Welle io, also beim Abheben der Druckleisten g', verläßt der Nocken 2o den Bereich des Hebels 18, gibt denselben also frei, wodurch der auf dem membranartigen Abschlußstück des Ventilkörpers 16 lastende äußere Luftdruck den ersteren auf seinen Sitz niederdrückt und . dadurch die Luftabsaugung sperrt.
  • Das Andrücken des Anschlußstückes ii an die Glasscheibe durch das Winkelstück 5' braucht nur ein sehr gelindes zu sein, da das Anschlußstück beim Absaugen der Luft durch den äußeren -Luftdruck mit um so größerer Kraft an die Glasscheibe gedrückt wird, je größer die Luftleere in der Höhlung des Anschlußstückes ist. Dieses einseitige mechanische oder atmosphärische Anpressen steht auch dadurch im Gegensatz zu dem erwähnten Zwischenklemmen des Drucktuches zwischen die Flanschen des Anschlußstückes, däß die Innenfläche der Anschlußstelle unbedeckt bleibt, das Drucktuch also unmittelbar bis an die Luftabsaugeöffnung an der durchlichteten Platte anliegt.
  • Indem der Stutzen 1q. durch den hohlen Drehzapfen geführt ist, wird der Anschluß des gewöhnlich gebrauchten Gummischlauches zur Verbindung mit der Luftpumpe oder mit einem Anschlußrohr zu einer solchen außerhalb der Kopiervorrichtung gelegt, wo die Anschlußstelle bequem zugängig ist. Die Durchführung des Rohrstutzens 1q. durch den hohlen Drehzapfen gestattet in einfachster, solidester Weise die gezeichnete Stellung des Abschlußventils. Außerdem ist es durch die Führung der Luftabsaugeleitung vermieden, daß der Luftabschlußschlauch bei dem Schwanken des Rahmens zwischen diesen und den Drehzapfen eingeklemmt wird.
  • Bei Abb.3_ ist die Anordnung an einem Doppelrahmenapparat gezeigt, bei welchem also nicht nur die Glasscheibe 2 an einem Rahmen q.", sondern auch das Drucktuch 7" an einem Rahmen 2i befestigt ist. Das elastische AnschlüBstück i' der -Luftäbsaugeleitung 1q.' an die Glasscheibe 2 ist hier zugleich als Ventilgehäuse ausgebildet, wobei außerdem dessen membranartige Decke 22 mit dem Ventilkörper i6' --aus einem Stück ist. Ein Konsölchen 5" hält das Ventilgehäuse ii" unter leichtem Druck gegen die Glasscheibe. Das Stängchen 17' zum Anheben des Ventilkörpers fängt an einem abgebogenen Stängchen 23, welches im Rahmen q." leicht auf und ab beweglich geführt ist. Es ist so angeordnet und in seiner Länge so bemessen, daß es bei dem Schließen der Rahmen an dem Rahmen 21 aufstößt, dadurch gehoben wird und den Ventilkörper 16' mit anhebt. Damit ist der Luftabsaugeweg von der Bohrung in der Glasscheibe nach dem Ableitungsrohr i,.' freigegeben. Beim Öffnen der Kopiervorrichtung durch Hochheben des Rahmens q." verliert die Stange 23 ihre Stütze an dem Rahmen 21; sie sinkt durch ihr Eigengewicht, unterstützt durch den äußeren Luftdruck, auf den membranartigen Abschluß. 22 nach abwärts, wodurch der Ventilkörper 16' sich auf die Glasscheibe 2 aufsetzt und die Luftabsaugung unterbricht.
  • Die Benutzung des Ventilgehäuses als Anschlußkörper an die Glasscheibe, wobei der Ventilkörper unmittelbar gegen die Bohrung der letzteren abdichtet, vereinigt höchste Einfachheit, Billigkeit und Betriebssicherheit.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pneumatische Kopiervorrichtung mit zwischen einer zu clurchlichtenden Scheibe und einer luftundurchlässigen Platte, gewöhnlich einem Kopiertisch, befindlichem Kopiergut, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftabsaugung durch eine Öffnung in der zu durchlichtenden Scheibe erfolgt.
  2. 2. Pneumatische Kopiervorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftabsaugeöffnung sich neben der Dichtungszone am äußeren Umfang des zur Aufnahme des Kopiergutes dienenden Raumes befindet und in einen dort gebildeten Hohlraum einmündet.
  3. 3. Pneumatische Kopiervorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftabsaugeanschluß als ein auf der Außenseite der zu durchlichtenden Scheibe befindlicher Saugnapf ausgebildet ist, welcher die Absaugestelle überdeckt. q..
  4. Pneumatische Lichtkopiervorrichtung nach den Ansprüchen r und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugnapf in seinem Inneren einen gegen die Glasscheibe abdichtenden Ventilkörper trägt, welcher den Abschluß der Absaugeöffnung gegenüber dem Innenraum des Saugnapfes ermöglicht.
  5. 5. Pneumatische Lichtkopiervorrichtung nach den Ansprüchen r, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper im Inneren mit dem Saugnapf unter Verwendung eines elastischen Baustoffes, wie Gummi, aus einem Stück besteht.
  6. 6. Pneumatische Lichtkopiervorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß bei in einem Gestell o. dgl. drehbaren Glasscheibenrahmen die Luftabsaugung durch einen Drehzapfen des Rahmens hindurch geschieht.
  7. 7. Pneumatische Lichtkopiervorrichtung nach den Ansprüchen x und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftabschlußventil zwischen der Öffnung in der zu belichtenden Platte und dem hohlen Drehzapfen angeordnet ist.
DES78834D 1924-06-27 1924-06-27 Pneumatische Kopiervorrichtung Expired DE477203C (de)

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