DE477192C - Fernanzeigevorrichtung fuer Renntotalisatoren - Google Patents

Fernanzeigevorrichtung fuer Renntotalisatoren

Info

Publication number
DE477192C
DE477192C DES77676D DES0077676D DE477192C DE 477192 C DE477192 C DE 477192C DE S77676 D DES77676 D DE S77676D DE S0077676 D DES0077676 D DE S0077676D DE 477192 C DE477192 C DE 477192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display
drums
drum
totalisers
racing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES77676D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE477192C publication Critical patent/DE477192C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

  • Fernanzeigevorrichtung für Renntotalisatoren Gegenstand der Erfindung ist eine Fernanzeigevorrichtung, die allgemein für Rechenmaschinen u. dgl. anwendbar, insbesondere jedoch für Renntotalisatoren bestimmt ist, bei denen absatzweise fortschaltbare Hauptregistrierorgane (Zählwerksräder) und von diesen abhängige Anzeigetrommeln benutzt werden. Es ist bereits versucht worden, dem Publikum bei Rennen den angenäherten Stand der angelegten Beträge mittels eines Satzes großer Räder oder Trommeln zur Kenntnis zu bringen, auf deren Umfang Zahlen gemalt sind. Da jedoch die Trommeln von den Totalisatorzähl- oder Registriermaschinen unmittelbar angetrieben werden, diese Maschinen. aber sehr schnell arbeiten müssen und die Einzahlungen-im allgemeinen in sehr kurzen Zeiträumen (z. B. unmittelbar vor dem Beginn des Rennens) erfolgen, so waren. die mittels der erwähnten Trommeln bisher übermittelten Angaben nicht befriedigend. Die Maschinen. arbeiten zeitweilig aussetzend, so daß die Anzeigetrommeln fortlaufend in Gang gesetzt und angehalten werden mußten. Da nun die Benutzung großer Trommeln wünschenswert ist, so haben es die Trägheit und die entstehenden Wirkungen der Kraftmomente untunlich gemacht, für die niedrigeren Zahlen der Gesaantbeträge, nämlich für deren Einer und Zehner, Trommeln zu verwenden. Infolgedessen waren die Bekanntgaben bis zum Schluß des Arbeitens der bekannten Maschinen nur sehr angenähert, und es wurden nach dem Aufhören der Tätigkeit der Maschine die vollständigen Zahlen durch Handeinstellung verschiedener Trommeln gezeigt. Diese Bedienung von Hand. ist jedoch wegen der Möglichkeit von Irrtümern und wegen der eintretenden Verzögerung nicht wünschenswert.
  • Bei der Fernanzeigevorrichtung gemäß der Erfindung können sehr große Anzeigetrommeln, die ein entsprechend hohes Gewicht und eine erhebliche Trägheit besitzen, ohne alle Schwierigkeiten benutzt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß jede Anzeägetrommel mit einer mechanisch angetriebenen,, dauernd in gleicher Richtung umlaufenden Welle durch Reibung gekuppelt ist und nach Aufhören der Bewegung des Hauptregislriearorgans in der durch dessen Stellung bestimmten Anzeigestellung durch eine in ihre Bahn gebrachte, z. B. elektromagnetisch betätigte Hemmvorrichtung angehalten. wird, welche die Trommel entgegen der Antriebswig der Reibungskupplung festhält. Auf diese Weise kann den Trommeln stets in gleicher Richtung eine aussetzende Drehbewegung erteilt werden, und da die Welle dauernd umläuft, so ist die Kraft, de nötig ist, 'um die Trommel in Bewegung zu setzen, erheblich kleiner, als sie sonst sein müßte.
  • Es werden. so viel Anzeigetrommeln verwendet, als Benennungen in der Registrier-oder Zählvorrichtung vorhanden sind. Jede Trommel ist, wie erwähnt, von einem besonderen Hauptregistrierorgan abhängig, welches an d em entsprechenden .Zählwerksrade in der Registriervorrichtung befestigt ist oder von ihm angetrieben wird. Es ist ersichtlich, daß die Zählwerksräder für die höheren Benennungen sich weniger häufig bewegen als jene der niedrigeren Benennungen. Daher ist die Anzeige der höheren. Benennungen während der- längsten Zeit sichtbar. Die Bewegung der Anzeiger für die niedrigeren Bleniennungen läßt erkennen, daß Einzahlungen gemacht werden. Das Anhalten dieser Anzeiger zeigt, daß Einzahlungen zeitweilig aufgehört haben, und, läßt außerdem den genauen Betrag der bis jetzt . erfolgten Einzahlungen erkennen. Ist die Zeit zur Leistung von Einzahlungen verstrichen, so nehmen die Anzeiger ihre endgültige-Lage ein und geben den Gesamtbetrag der gemachten. Einzahhingen bekannt.
  • Die Anzeigevorrichtung kann mit einer verhältnismäßig geringen Geschwindigkeit angetrieben werden, so daß keine großen Kraft= momente .entstehen und beim Anlaufen rund Anhalten keine übertragung von Stößen auf die eigentliche Totalisabormascbineeintritt. Letztere kann stets so schnell arbeiten, wie es gerade gewünscht wird. Trotzdem aber können die Trommeln angehalten werden,. ohne die Maschine in Unordnung -zu bringen, wenn letztere selbst für einen Zeitraum anhält, der genügend lang ist, so daß sich der Anzeiger in eine vorausbestitnmte Einstellung mit Bezug auf das Hauptorgan bewegen kann.. Diese Zeit ist natürlich je nach den Umständen veränderlich. Wesentlich ist die durch die Vorrichtung erreichte erhöhte Sichtbarkeit der Zahlen und. die schnelle Sichtbarmachung der genauen Gesamtbeträge der Registriermaschine.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Die Vorrichtung enthält eine Anzahl von Zahlentrommeln i, auf -deren Umfangsflächen Zahlenaufgemalt sind:-Diese Trommeln sind, wie-bei einem Umdrehungszähler für Maschinen.,- auf einer gemeinsamen Welle z angeordnet. Diese Welle z wird von irgendeiner geeigneten@ Kraftquelle fortlaufend angetrieben, und jede Zahlentrommel ist mit ihr mittels einer Reibungskupplung 3 durch Reibung unabhängig verbunden, so daß die Welle sich drehen und eine hinreichende Kraft zum Antriebe .einer, mehrerer oder aller Trommeln und ihrer zugehörigen Elemente übertragen oder sich weiterdrehen kann, während die Trommeln einzeln oder zusammen festgehalten werden. Mit jeder Zahlentrommel ist ein Schaltarm 4 durch eine Kette 5 und Kettenräder 6 verbunden, so daß er sich mit ihr synchron dreht. Dieser Schaltarm 4 bewegt sich über eine Anzahl von Kontakten 7 hinweg,, die in einem Block 8 aus Isoliermaterial angeordnet sind. Die Zahl der Kontakte entspricht der Anzahl der Zahlen auf der zugehörigen Anzeigetrommel. Der Schaltarm 4 ist so angeordnet, daß er einen der erwähnten Kontakte berührt, wenn eine Zahl auf der Zahlentrommel in ,genauer radialer Einstellung sich befindet, um (z. B. durch ein Fenster) abgelesen werden zu können.
  • Die nicht gezeigten Zählwerksräder der eigentlichen Totalisatormaschine können verhältnismäßig klein sein, da sie nicht zur Schaustellung für das Publikum benutzt werden müssen. Mit jedem von ihnen läuft ein (das obenerwäbnte Hauptorgan bildender) Schaltarm 9 um, der über feststehende Kontakte i o hinweggeht, die in der gleichen Weise wie die Kontakte 8 angeordnet sind. Jeder Kontakt io für den Hauptschaltarxn 9 ist, wie bei i i ersichtlich, mit dem der Zahl nach ihm zugehörigen Kontakt 7 für den Schaltann 4 des Anzeigers elektrisch verbunden: Am Umfange oder nahe dem Umfange der Anzeigetrommeln sind Anschläge 12 angeordnet, die sich in solchem Abstande voneinander befinden, so daß sie den Zahlen auf den. Trommeln entsprechen. Für jede Anzeigetrommel ist eine elektromagnetisch gesteuerte Sperrklinke 13 vorgesehen, de mit den Anschlägen. i z zusammenwirkt, um die Bewegung der Trommel anzuhalten. Diese Sperrklinke kann beliebiger Bauart sein, ist jedoch, wie in der Zeichnung veranschaulicht, vorzugsweise drehbar gelagert und wird von einer Feder 14 beeinflußt, die dem Magneten 15 entgegenwirkt. Wird der Magnet erregt, so dreht sich die Klinke in die Lage mm Anhalten der Trommel. Jeder der Schaltarme -4, 9 mit seinen zugehörigen Kontakten. 7, i o bildet einen Stromkreiswähler, und es ist ersichtlich, daß der Stromkreis durch den Elektromagneten 15 nur geschlossen wird, wenn. von beiden Armen 4, 9 derselbe Stromkreis i r ausgewählt wurde. Der Strom verläuft von einer Klemme 16 einer Stromquelle durch die Spule des Magneten 15, durch den Schaltarm 4, :durch irgendeinen der Kontakte 7, mixt dem der Arm 4 in Berührung steht, dann durch einen Draht ii zu. einem Kontakt 1 o des Hauptorgans 9 und endlich durch letzteres nach der Klemme 17. Daraus folgt, daß, wenn das fragliche Zählwerksrad der Registriiervorrichtung plötzlich angehalten wird, wobei beispielsweise der Hauptkontaktarm 9 mit dem der Zahlg entsprechenden Kontakt in Verbindung steht, der Schaltarm q. mit der zugehörigen Anzeigetrommel seine Umdrehung fortsetzen wird, bis er ebenfalls den der Zahl 9 zugehörigen Kontakt erreicht. Alsdann wird der Stromkreis geschlossen und die Klinke B eingerückt, so daß sie die weitere Drehung der zugehörigen Anzeigetrommel anhält. Beginnt jedoch das Zählwerksrad in der Registriermaschine sich wieder zu drehen, so wird die Sperrklinke 13 wieder ausgelöst, und die Anzeigetrommel i setzt ihre Drehung fort.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernanzeigevorrichtung für Renntotalisatoren mit absatzweise fortschaltbarea Hauptregistrierorganen (Zählwerksradern) und von diesen abhängigen Anzeigetrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß jede Anzeigetrommel (i) mit einer mechanisch angetriebenen, dauernd in gleicher Richtung umlaufenden Welle (a) durch Reibung gekuppelt ist und nach Aufhören der Bewegung des Hauptregis:trierorgans in der durch dessen Stellung bestimmten Anzeigestellung durch eine in ihre Bahn gebrachte Hemmvorrichtung (Klinke 13) angehalten wird, welche die Trommel entgegen der Antriebswirluung der Reibungskupplung (3) festhält.
DES77676D 1926-02-02 1926-12-25 Fernanzeigevorrichtung fuer Renntotalisatoren Expired DE477192C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB477192X 1926-02-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE477192C true DE477192C (de) 1929-06-03

Family

ID=10446016

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES77676D Expired DE477192C (de) 1926-02-02 1926-12-25 Fernanzeigevorrichtung fuer Renntotalisatoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE477192C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2537714C2 (de) Vorrichtung zur Positionsprüfung eines umlaufenden Anzeigeorgans
DE477192C (de) Fernanzeigevorrichtung fuer Renntotalisatoren
DE874081C (de) Druckwerk fuer Tabelliermaschinen
DE882318C (de) Durch Kennzeichnungstraeger gesteuerter Zaehler
DE2541328C2 (de) Vorrichtung zum Einstellen der Prägeziffern an einer selbsttätig arbeitenden Stempelmaschine
DE645649C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine mit Druckvorrichtung
DE555043C (de) Einrichtung zur elektrischen Fernsteuerung rotierender Zeichentrommeln
AT207150B (de) Münzzählwerk
DE515842C (de) Tabelliermaschine fuer Lochkarten mit einer von der normalen abweichenden Anzahl vonLochstellen in den Kartenspalten
DE536586C (de) Anzeigevorrichtung fuer Arbeits- und Verlustzeiten
DE2415933B2 (de) Ziffernräderwerk
DE844217C (de) Waage mit automatischer Gewichtsanzeige und einer Anzeigevorrichtung ueber den Preis des abgewogenen Gewichtes
DE631585C (de) Mit Lochkarten arbeitende Zaehl- und Druckvorrichtung
DE494624C (de) Einrichtung zur mechanischen Einstellung beliebiger Gliederlin Abhaengigkeit von Messgeraeten
AT224364B (de) Einstellbarer Zähler für Signalisierungs- und/oder Steuerzwecke
DE929910C (de) Umschaltspeicherkontakt
DE391468C (de) Tabelliermaschine
DE488133C (de) Renntotalisator
DE337597C (de) Geschwindigkeitsanzeige- und Registrierapparat
DE278322C (de)
DE806650C (de) Einrichtung zum Registrieren der Kommandos bzw. ausgefuehrten Maschinenmanoever, diedurch einen Kommandotelegrafen und einen Maschinenraumtelegrafen gemeldet werden
DE559965C (de) Selbstverkaeufer zum wahlweisen Entnehmen einer bestimmten oder mehrerer Warenmengen, insbesondere einer bandfoermigen Ware
DE586797C (de) Markiervorrichtung fuer Ketten-Schlichtmaschinen, Baeummaschinen o. dgl.
DE687094C (de) Elektrisch betriebene Vorrichtung zum Ausrichten eines Ziffernrades eines Anzeige- oder Druckwerkes
DE701648C (de) Vorrichtung zur UEberwachung der Zusammenarbeit einer Registrierkasse und einer mit ihr verbundenen Kartenlochmaschine