DE476012C - Selbsttaetige Teigteilmaschine mit beweglichen, aus Halbzellen gebildeten, sich zu einer vollen Teilzelle unter Abkneifung des Teigstueckes zusammenschliessenden Teilkammern - Google Patents

Selbsttaetige Teigteilmaschine mit beweglichen, aus Halbzellen gebildeten, sich zu einer vollen Teilzelle unter Abkneifung des Teigstueckes zusammenschliessenden Teilkammern

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DE476012C
DE476012C DEB124789D DEB0124789D DE476012C DE 476012 C DE476012 C DE 476012C DE B124789 D DEB124789 D DE B124789D DE B0124789 D DEB0124789 D DE B0124789D DE 476012 C DE476012 C DE 476012C
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dough
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cell
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Ind A G
SECK WERKE DRESDEN DER MIAG MU
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Ind A G
SECK WERKE DRESDEN DER MIAG MU
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/003Dough-dividing machines with revolving bodies, e.g. with bodies having spaces separated by radially oriented elements or walls

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Selbsttätige- Teigteilmaschine mit beweglichen, aus Halbzellen gebildeten, sich zu einer vollen Teilzelle unter Abkneifung des Teigstückes zusammenschließenden Teilkammern Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Teigteilmaschine mit beweglichen, aus Halbzellen gebildeten, sich zu einer vollen Teilzelle unter Abkneifung des Teigstückes zusammenschließenden Teilkammern. Gemäß der Erfindung sind die Halbzellen an den radialen Stirnwänden von sich unabhängig voneinander drehenden Zylindersektoren ausgespart.
  • Zwei je 113 des Gehäuseumfangs ausfüllende Zylindersektoren, die mit je zwei Halbzellen an ihren radialen Stirnflächen versehen sind, werden von einer gemeinsamen Antriebswelle aus über nur teilweise mit Zähnen besetzte Antriebsräder bekannter Art derart angetrieben, daß jeder von ihnen nach einer vollen -Umdrehung so lange stillsteht, bis der andere Sektor beim Weiterdrehen die Teilkammer durch Aneinanderfügen der Halbzellen schließt. Das Ausstoßen der Teigstücke wird durch Kolben bewirkt, die in einer den einen Sektor tragenden und sich mit ihm drehenden Trommel geführt sind. Der Antrieb der Kolben wird von-einer Kurvenführung aus bewirkt, und zwar unter Vermittlung eines Zwischengetriebes, das eine Bewegungsbeschleunigung des Kolbens hervorruft.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Maschine nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen Abb. i und 2 den Teigschacht mit den Teigzellen in zwei verschiedenen Stellungen, teilweise im Schnitt.
  • Abb. 3 zeigt eine Vorderansicht bei einer dritten Stellung der Zellen.
  • Abb. q. zeigt einen Längsschnitt durch die Maschine.
  • Abb. 5 zeigt das Getriebe zum Öffnen und Schließen der Zellen.
  • Abb. 6 und 7 zeigen in Seiten- und Hinteransicht den Drehkörper für die Kolbenbewegung.
  • Der Teigschacht d. hat als Boden ein zylindrisches Gehäuse. In diesem zvlindrischen Gehäuse sind die Zylindersektoren i und 2 geführt, deren radiale Stirnflächen mit halbzvlindrischen Aushöhlungen 3 versehen sind, die je eine halbe Teilzelle bilden. Der Zentriwinkel jedes der beiden Zylindersektoren, also der 'von den Stirnflächen gebildete Winkel, beträgt i2o°, so daß jeder Sektor 1(3 des gesamten Zylinderinhaltes bildet. Der Zylindersektor i sitzt fest an der mit Hohlwelle versehenen Trommel 5 und wird durch das auf dieser Hohlwelle sitzende Zahnrad g angetrieben, während der Zylindersektor 2 mit der in der Trommel 5 frei drehbar gelagerten Welle 7 fest verbunden ist, die durch das Zahnrad g', das ebenfalls auf dieser Welle sitzt, ihren Antrieb erhält. Die Trommel -, ist im Gehäuse 8 drehbar gelagert, die Welle 7 ist mit ihrem Ende ebenfalls im Gehäuse 8 gelagert. Die Räder 9 und 9' erhalten Antrieb durch Zahnräder io, io', welche nebeneinander fest auf der Antriebswelle 12 sitzen. Die Zahnräder io, iol sind im Durchmesser größer als die Zahnräder 9 und g', haben aber doch nur ebensoviel Zähne wie diese Räder, d. h. ein bestimmter Teil, und zwar 1/4 des Radumfangs, ist nicht mit Zähnen besetzt. Die nicht verzahnten Umfangsteile der beiden Räder io, iol liegen einander diametral gegenüber. Hierdurch wird erreicht, daß zwar jeder vollen Umdrehung eines Rades io auch eine volle Umdrehung der Räder 9 bzw. g' entspricht, daß aber immer nach jeder vollen Umdrehung des Rades 9 und des Rades g' ein Stillstand dieser Räder und damit der zugehörigen Sektoren i und 2 eintritt. Damit während des Nichteingriffs der Zähne des Rades io in das Rad 9 bzw. des Rades io' in das Rad g' kein Versetzen der Räder 9 und g' eintreten kann, sind an den Rädern g und g' Gleitstücke i i angeschraubt, an denen die glatten äußeren Ränder der Räder io, io' während des Stillstandes der Räder 9, g' vorbeigleiten, ohne daß sich diese selbst drehen können.
  • Durch dieses Getriebe werden den Zellensektoren i und 2 die gewünschten Bewegungen in folgender Art erteilt: Wenn angenommen wird, d aß bei Beginn der Arbeit die Sektoren i und .2 sich in der in Abb. i dargestellten Lage befinden, wobei die beiden offenen :Mulden 3 den von oben her eintretenden Teig aufnehmen, so befinden sieh die Antriebsräder augenblicklich in solcher gegenseitigen Lage, daß für das Antriebsrad 9 des Sektors i gerade die zahnlose Umfangsstelle des Rades io in Wirksamkeit zu treten beginnt, während das Rad io' bereits 1/3 seiner Verzahnung auf dem Antriebsrade 9' des Sektors 2 abgewälzt hat. Der Sektor 2 dreht sich in Richtung des eingetragenen Pfeils weiter, während der Sektor i stehenbleibt: Infolgedessen schließt sich oben die bisher offene Zelle 3 unter Abkneifen des eingeschlossenen Teigstückes mittels der entsprechend ausgebildeten Kanten der Zellenhälften, so daß die in Abb. 2 dargestellte Lage der Teile eintritt. Bei Erreichung dieser Stellung ist nun der zahnlose Teil des Rades io am Rade 9 vorübergegangen, und es beginnt die Drehung des Zahnrades 9 mit Sektor i, während gleichzeitig auch der Sektor 2 das letzte Drittel seiner Drehung ausführt. Die eben geschlossene Zelle 3 gelangt dabei in die in Abb. 3 angedeutete untere Lage. Auf diesem Wege wird der Teig aus der Zelle durch einen Kolben 6 wieder ausgestoßen. Sind die beiden Sektoren in die Stellung der Abb. 3 gelangt, so gelangt in diesem Augenblick der zahnlose Umfangsteil des Rades iol in Wechselwirkung mit dem Zahnrad g', so daß der Sektor z in seiner Lage stillstehen bleibt, während der Sektor i weiterläuft und die inzwischen von den beiden Sektoren neu zur Teigaufnahme oben geöffnete Zelle schließt und dann gemeinsam mit dem Sektor 2 diese Zelle weiterbefördert, wobei die Teile wieder in die in Abb. i dargestellte Lage gelangen.
  • Das Ausstoßen der abgeteilten Teigstücke aus den zylindrischen Zellen 3 während der Weiterdrehung der Zellen nach ihrer Füllung wird durch die beiden Kolben 6 bewirkt, welche in der Trommel 5 gelagert und geführt sind. Diese Kolben werden mittels der Rollen 16 so ,gesteuert, daß der eine Kolben dann ganz zurückgezogen ist, wenn der andere Kolben das Teigstück gerade aus der Teilzelle in .ihrer unteren Lage herausgestoßen hat. Die Kolben 6 sind an ihrem hinteren Ende als Zahnstangen ausgebildet (Abb. 6 und 7). Zu jedem Kolben gehört ein Zahnritzel13, das mit seinem Achszapfen in einem Schieber 15 gelagert ist, der mittels seitlicher Leisten in Nuten der Trommel 5 und einer Zahnstange 14 gelagert ist. Die Zahnstange 14 ist fest an der Trommel 5 angebracht. Das Ritzel 13 greift gleichzeitig in die Verzahnung des Kolbens 6 und in die feste Verzahnung 14 ein. Bei der drehenden Bewegung der Trommel 5 werden die Gleitrollen 16, die wie die Zahnritzes 13 in den Schiebern 15 gelagert sind, von der am Ständer 8 angebrachten Kurvenführung 17 in Längsrichtung nach rechts bzw. links verschoben und mit ihnen die Schieber 15. Da hierdurch gleichzeitig auch die Ritzes 13 in Längsrichtung verstellt werden, so wälzen sich diese auf der festen Zahnung 14 ab und schieben ihrerseits durch ihren Eingriff in die Verzahnungen der Kolben 6 diese mit erhöhter Geschwindigkeit vorwärts oder rückwärts. Der Kolben 6 macht den doppelten Weg als der Schieber 15 bzw. das Ritze'l 13. Durch die Bewegungsübersetzung für die Kolben soll erreicht werden, daß die Kurvenführung 17 nur eine Steigung gleich dem halben Kolbenwege zu haben braucht. Außerdem wird die Reibung bei der Bewegungsübertragung von der Kurvenführung auf die Gleitrollen 16 durch die geringere Steigung dieser Kurvenführung erheblich vermindert.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Teigteilmaschine mit beweglichen, aus Halbzellen gebildeten, sich zu einer vollere Teilzelle unter Abkneifung des Teigstückes zusammenschließenden Teilkammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbzellen (3) an den radialen Stirnwänden von sich unabhängig voneinander drehenden Zylindersektoren (1, 2) ausgespart sind.
  2. 2. Teigt eilmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwei je 1l, des Gehäuseumfangs ausfüllende Zylindersektoren (1, 2) mit je zwei Halbzellen (3) an ihren radialen Stirnflächen versehen sind und von einer gemeinsamen Antriebswelle aus über nur teilweise mit Zähnen -besetzte Antriebsräder bekannter Art derart angetrieben werden, daß jeder von ihnen nach einer vollen Umdrehung so lange stillsteht, bis der andere Sektor beim Weiterdrehen die Teilkammer durch Aneinanderfügen der Halbzellen schließt.
  3. 3. Teigt eilmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeteilten Teigstücke durch zwei Kolben (6') ausgestoßen werden, die in einer den einen Sektor (i) tragenden und sich mit ihm drehenden Trommel (5) geführt sind. 4.. Teigteilmaschine nach Anspruch 3, (ladurch gekennzeichnet, daß die axiale Verschiebung jedes der beiden Kolben, von einer am Gehäuse (8) angeordneten Kurvenführung (17) aus, durch Vermittlung je eines Zwischengetriebes erfolgt, das aus einem in eine zahnstangenartige Verlängerung des Kolbens (6) eingreifenden Zahnritzel (13) besteht, das in einem Schieber (15) gelagert ist, der mit Leisten in Nuten der Trommel (5) und einer an ihr fest angeordneten Zahnstange (r-[) geführt ist und eine in die Kurvenführung (17) eingreifende Gleitrolle besitzt.
DEB124789D 1926-04-01 1926-04-01 Selbsttaetige Teigteilmaschine mit beweglichen, aus Halbzellen gebildeten, sich zu einer vollen Teilzelle unter Abkneifung des Teigstueckes zusammenschliessenden Teilkammern Expired DE476012C (de)

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DE (1) DE476012C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2966842A (en) * 1958-05-05 1961-01-03 Sumner Iron Works Inc Briquetting machines

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