DE4758C - - Google Patents

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DE4758C
DE4758C DENDAT4758D DE4758DA DE4758C DE 4758 C DE4758 C DE 4758C DE NDAT4758 D DENDAT4758 D DE NDAT4758D DE 4758D A DE4758D A DE 4758DA DE 4758 C DE4758 C DE 4758C
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shafts
shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C5/003Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor copy milling

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1878.
Klasse 38.
AUGUST FERDINAND RICHTER und AUGUST ALBERT ZEIDLER
in BERLIN.
Ksh Sh ob ej m asch ine für kenische Ke h Iu η gen.
.· Patentirt im Deutschen Reiche vom lo. Mai 1878 ab, ■:'■■■,. ,' ' ' Längste Dauer: 8. März 1890.
Nach.. ' it,«* ρ an Eifmder stellen alle vor-.,,.;: .ndenen Kehl ς η η * Herstellung gerader fortlaufend c ic ρ nu congruente Profile hfjr. Die tV ' ο 1^e ti en bei diesen Maschinen an d <"er Ajbeit und ändert dabei die Rotationsaxe ihre Läge im Räume nicht.
Dies ist aber zur Erlangung einer Kehlung, deren auf einander folgende Profile sich continuirlich ändern, unbedingt nothwendig.
Der Profilhobel ttmfs aus einzelnen Stücken, deren jedes wieder ein Profilhobel ist, gebildet sein, und jeder Hobel mufs so geführt werden, dafs in allen einzelnen Lagen der Rotationsaxen das Gesammtprofil ein dem Anfangsprofil ähnliches ist. Nach diesem Princip ist die hier zu beschreibende Maschine ausgeführt.
Fig. ι stellt die Kehlmaschine ii einer oberen Ansicht,
. Fig. 2 den Schnitt nach A-B,
Fig. 3 den Schnitt nach C-D und
Fig. 4 den Schnitt nach E-F dar.
Der Betrieb der Maschine erfolgt durch einen Motor und ist zu dem Ende die Riemscheibe a angeordnet, Fig. 1.
Auf der Welle derselben befinden sich ferner die Scheiben at und a2, deren, erste O1 den Zweck hat, das zu kehlende Brett mittelbar zu bewegen, sowie den Verstelliingsmechanismus der Hobelwellen zu treiben und deren andere a% die Profilhobel in rotirende Bewegung versetzen soll.
Ueber die Riemscheibe «, führt nun ein Riemen nach einer der drei Scheiben a3 αΛ und «5.
Von denselben läuft die in der Mitte liegende «4 lose auf der Welle b; die eine äufsere Scheibe α3 ist fest mit derselben verbunden, ebenso das Zahnrad c. Die andere Scheibe ah ist" mit dem Zahnrad C1 auf einer Hülse befestigt, die lose auf der Welle läuft.
Liegt nun der Riemen auf der Scheibe a3, wie es auch in der Zeichnung angenommen worden ist, so wird bei der üblichen Rechtsdrehung vom Rade c aus mittelst der Uebersetzungsräder ci und c2, beide auf der Welle bx befestigt, das grofse Zahnrad C111 ebenfalls eine Rechtsdrehung erhalten, Fig. 2.
Dieses Zahnrad befindet sich mit dem sehr viel kleineren c3 auf der Welle b.,. Das letztere theilt seine Bewegung dem Rade cA mit, welches:* '.in die unter dem Tisch d befestigte Zahnstange e eingreift, somit diese und den Tisch von rechts nach links schiebt, Fig. 3.
Auf dem Tisch liegt das zu kehlende Brett in bekannter Weise darauf befestigt. Es wird bei der erwähnten Bewegung des Tisches unter die Hobeleisen geführt.
Die Hohllage des Brettes, welche durch die Einspannung desselben herbeigeführt werden kann, wird durch die beiden, mit Kautschukcylindern umgebenen Walzen/1/2 verhindert. Diese werden nämlich vermittelst der an den Winkelhebeln g1 g2 hängenden Gewichte kl h* stark herunter und damit auf das Brett geprefst.
Die Rückbewegung des Tisches, d. h. von links nach rechts, wird erzielt, indem man den Riemen von der Scheibe a3 auf die Scheibe ah wirft. Jetzt wird das Zahnrad C1 in rotirende Bewegung versetzt und mittelst der Uebersetzungsräder c& C6 Cn, und C3 bekommt das Rad Cr, eirie Linksdrehung.
Das Umwerfen des Riemens geschieht mittelst der Hebelvorrichtung .i i der bekannten Construction k vmd dem Gewicht /', welches die Hebel, also die Ausrücker k1 für eine Tischbewegimg in ihrer einmal angenommenen Lage erhält.
Von den Riemscheiben a2 führen drei Riemen nach den Scheiben a0 «, as und erhält jede derselben eine minutliche Umdrehungszahl von 2000.
Diese Scheiben sind auf den Hobelwellen /, I2 I3 befestigt, welche somit die entsprechende rotirende Bewegung und die angegebene Umdrehungszahl erhalten. Die Hobel sind an den Wellen in zweckentsprechender und bekannter Weise befestigt.
Wie schon im Anfang erwähnt worden ist, wird von den Riemscheiben a3 a5 vermittelst der Uebertragung ihrer Bewegung auf die beiden Zahnradübersetzungen der Verstellungsmechanismus der Hobelwellen L I3 getrieben.
Die Welle I1 ist festgelagert. Auf der Welle des gr.ofsen Zahnrades C1n ist "nämlich eine Schraube ohne Ende m angebracht, die in einen Schraubenquadrant n, Fig. 4, eingreifend, demselben je nach der Rechts- oder Linksdrehung der Welle eine hin- und herdrehende Bewegung ertheilt. Diese wird auf die Welle 0 übertragen, und da mit derselben an ihren Enden zwei Leitcurven px p2 fest verbunden ,sind, so erhalten diese die gleiche oscillirende Bewegung. . In die Schlitze der erwähnten Leitcurven greifen die an den unteren Enden der Führungsstangen gs </., befestigten Stahlröllchen q\ q'a ein, ■ werden also, da sich die Stangen nur in ihrer verticalen, d. h. axialen Richtung bewegen können, gehoben oder gesenkt. An die Stangen greifen die Pleuel T1 r., an, welche die Bewegung der ersteren auf die Kurbeln r\ r'.2 und von diesen wieder vermittelst der auf den Wellen S1 s., befestigten Kurbeln ή Λ auf die Stangen U1 it., übertragen.
Diese Stangen greifen mit ihren zweiten Enden an die Kurbeln t\ t'2 an, wodurch die Wellen s\ s'2 dieselbe oscillirende Bewegung der Wellen S1 s.x erhalten. Je zwei derselben liegen nun vor den Wellen der Hobelwellen I1 /3, durch welche Anordnungsweise die Uebertragung der Kreisbewegung der Wellen S1 s\ etc. in eine geradlinige und durch den Stempel V1 v., etc. eine Verschiebung der Hobelwellen erreicht wird. Die genannten Stempel sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, so geführt, dafs ihre Axen mit denen der Hobelwellen zusammenfallen. Aufserdem bleiben sie in stetiger inniger Berührung mit den Enden der letzteren, so dafs sich diese nie anders als unter dem Einflufs der Stempel bewegen können. Sollte jedoch mit der Länge der Zeit die Entfernung zwischen den zu einer Welle I1 oder /, gehörenden Stempeln gröfser als die Länge dieser geworden sein, was sich übrigens durch eine gezackte Form der Kehlung sofort bemerkbar machen würde, so ist nur nöthig, die kleinen Lenkerstangen U1 u.z etc. zu verlängern, wodurch die Stempel fest an die Hobelwellenenden geschoben werden. Die Verlängerung wird durch Drehung der Muffen V1 V1 erreicht, in welche die aus je zwei Stücken bestehendenLenkerstangen mit entgegengesetztem Gewinde eingreifen. Das Hauptaugenmerk war bei der Construction des gesammten Führungsmechanismus auf die Fprm der Schlitze in den Leitcurven zu richten', weil nur durch eine bestimmte Curvenform die nothwendige gleichförmige Bewegung der Stempel erreicht wird. Anderenfalls, d. h. bei einer beschleunigten Bewegung derselben, würde man eine geschweift, statt geradlinig konische Kehlung erhalten. Es ist nun auch möglich, verschiedene Grade der Konicität mit diesen Maschinen zu erlangen, indem nämlich die Bewegung der Stempel mitteilst der Stellrädchen w' vergröfsert oder verringert werden kann.
Wird an einem derselben entsprechend gedreht, so rückt der Angriffspunkt der Lenkerstangen entweder näher der Wellenaxe oder entfernt sich von derselben, d. h. die Excentricität wird verringert oder vergröfsert. In solchem Falle mufs natürlich auch die Muffe zur richtigen Einstellung des Stempels entsprechend gedreht werden. Das Maximum der Konicität wird erreicht, wenn das Mafs der Excentricität gleich ist der überhaupt möglichen Verschiebung der Hobelwellen in ihren Lagern. Sollen Kehlungen mit congruenten Profilen hergestellt werden, so ist nur nöthig, den ganzen Verstellungsmechanismus der Hobelwellen durch den Hebel α auszurücken. Derselbe greift mit seinem unteren Ende an ein auf der Welle verschiebbares Stück an, welches mit der Schnecke eine Reibungskupplung bildet. Dieses Stück wird mittelst des Hebels von der Schraube gelöst und da diese lose auf der Welle angebracht ist, findet eine Bewegung des Verstellungsmechanismus , damit also eine Verschiebung der Hobelwellen nicht statt.
Auf Fig. 5 bis 11 sind sechs einander ähnliche Profile mit den dazu gehörigen Hobelstellungen, sowie eine Sargseite, die nur konisch gekehlt wird, in ihren verschiedenen Lagen zur Arbeitslinie dargestellt.
Die Leistungsfähigkeit der vorliegenden Kehlmaschine dürfte wohl am besten aus dem nachfolgenden Vergleich erhellen: Nach Angabe des Erfinders vermag ein geschickter und kräftiger . Arbeiter bei zehnstündiger Arbeitszeit 35 laufende Meter konischer Kehlung im Mittel herzustellen, also pro Stunde 3,5 m. Die Maschine dagegen leistet mit zwei gewöhnlichen Arbeitern zur Bedienung, bei der erwähnten Tourenzahl von 2000 pro .Minute folgendes:
Die Zeit des Durchganges eines Brettes von 2 m Länge beträgt . . . '. 25 Secunden, Zeit des Rückganges . . . 12,5 Zeitverlust durch Auflegen und
Abnehmen 60
Summa 97,5 rund 100.
In einem Tage wird die Maschine also
10 . 60 . 60 ■ .
2 . = 720 laufende Meter konischer
100
Kehlung- verfertigen oder mit anderen Worten
= 20,54 rund 20 tüchtige Tischlergesellen
ersetzen. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die vorbeschriebene und durch Zeichnung dargestellte Kehlmaschine für konische Profile.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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