DE475820C - Doppeltwirkende Brennkraftmaschine - Google Patents

Doppeltwirkende Brennkraftmaschine

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DE475820C
DE475820C DESCH75542D DESC075542D DE475820C DE 475820 C DE475820 C DE 475820C DE SCH75542 D DESCH75542 D DE SCH75542D DE SC075542 D DESC075542 D DE SC075542D DE 475820 C DE475820 C DE 475820C
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DE
Germany
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cylinder
piston
internal combustion
combustion engine
double acting
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Expired
Application number
DESCH75542D
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English (en)
Inventor
Friedrich Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLAUS HARDERS
CONRAD BAASCH DR
Original Assignee
CLAUS HARDERS
CONRAD BAASCH DR
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Filing date
Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/002Double acting engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/027Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle four

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Doppeltwirkende Brennkraftmaschine Gegenstand der Erfindung -ist eine doppeltwirkende Brennkraftmaschinie mit Stufenkolben, der innen über .einen von der Kurbelgehäuseseite her in den Kolben hineinragenden und gegen diesen abgedichteten Innenzylinder gleitet. Es sind bereits Brennkraftmaschinen mit derartig geführtem Kolben bekannt geworden, jedoch wird bei diesen der Kolben nur zum Teil durch den Innenzylinder geführt, weil der Kolbenbolzen in den äußeren Stellungen des Kolbens außerhalb dieses Innenzylinders zu liegen kommt, so daß der seitliche Schubstangendruck zum großen Teil vom äußeren Zylinder aufgenommen werden muß.
  • Um dies zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung an einem vom Kolbenboden aus in den Innenzylinder hineinragenden und in diesem geführten Gleitstück der Kolbenbolzen derart tief verlegt, daß er über den ganzen Hub im Bereiche des Innenzylinders bleibt. Dadurch wird während des ganzen Hubs der von der Pleuelstangenkraft herrührende Bahndruck aufgefangen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
  • Die Pleuelstange a verbindet die Welle c der Verbrennungskraftmaschiine mit der Kurbel und dem Kurbelzapfen b; durch den. Kolbenbolzen d ist sie an der Mitte der als Gleitstück ausgebildeten inneren Verlängerung i des Stufenkolbens g-1 befestigt. Dieser Stufenkolben g-f arbeitet in dem Zylinder @e, die Stufe g dagegen arbeitet in einer durch den Zylinder h gebildeten Ringkammer, welche das gleiche Fassungsvermögen wie der Zylinder e besitzt. Die innere Wandung des Zylinders f dient als Gleitbahn für das Führungsstück i. Die Zylindere und h sind mit Ein- und Auslaßventilen m und n versehen, welche von der Welle c mittels der Nockenwelle k gesteuert werden. Während des Niedergangs des Kolbens g wird. durch die am oberen Ende des Zylinders lt angebrachten Öffnungen .o Kühlluft angesaugt. Bei Hochgang des Kolbens g-f kann die vorgewärmte Luft durch die an die Öffnungen o angeschlossenen Rohrleitungen den Laderäumen der Zylinder e und h zugeführt werden, um einen günstigen Völligkeitsgrad und demnach einen höheren thermischen Wirkungsgrad der MaschIne zu erzielen.
  • Der als Luftpumpe arbeitende Teil des Stufenkolbens kann, gemäß der zuerst eingereichten Beschreibung der Erfindung, auch zur dritten Explosionsseite herangezogen werden, so daß die Maschine als Dreikammermotor in Verwendung genommen werden kann.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Bei der dargestellten Stellung des Stufenkolbens 1-g ist der Kompressionshub beendet; es soll der Explosionshub beginnen. Die Zündung des im Laderaum des Zylinders .e befindlichen Treibmittels wird z. B. durch Zündkerzen herbeigeführt; der Stufenkolben f-g gleitet durch die Explosion in seine ni@eite Stellung. Während dieses Hubes sind die Ein- und Auslaßventile m -n geschlossen, weil in dem Zylinder ,e Explosion, im Zylinderh dagegen Kompression stattfindet. Nach Beendigung der die Kraftleistung herbeiführenden Explosionsperiode in dein Zylinder e und der Kompressionsperiode in dem Zylinder k wird das Ventil m geöffnet, während das Ventiln geschlossen bleibt. Bei Rückkehr in die Ausgangsstellung findet im Zylinder e die Auspuff-, im Zylinderh die Explosionsperiode statt. Hiernach erfolgt ein weiterer Hubwechsel, welcher im Zylinder e die Ansauge-, im Zylinder k dagegen die Auspuffperiode veranlaßt. Zu diesem Zwecke sind die Ventile m und n beim Hubweclisel geöffnet worden. Beim erneuten Hubwechsel, der den Kolben wieder nach. oben führt, findet die Kompressionsperiode im Zylinderei die Ansaugeperiode im Zyli ider /t statt, wobei das Ventilur geschlossen, das Ventil n geöffnet ist. In dieser Weise setzt sich däs Spiel im Viertakt fort. Will man die Vorrichtung als Zweitaktverbren!nungskraftmaschine verwenden, so sind die Vorgänge in den Zylindern so eingeteilt, daß jeder Hub Arbeit verrichtet. Die Auspuff, Ansauge- und Kompressionsperiode (Spül- und Ladeperiode) findet dann während des Explosionshubes in dem Zylinder e und während des beim Kolbenrückgang stattfindenden Explosionshubes in dem Zylinderh statt. In diesem Falle sind die Zylinder mit Spül- und Ladeschlitzen zu versehen, die von dem Stufenkolben freigelegt und verdeckt werden.

Claims (1)

  1. PAT1sNTAN5PRUCB Doppeltwirkende Brennkraftnlaschine mit Stufenk volben (g-f ), der innen über einem von der Kurbelgehäusesete her in den Kolben hineinragenden und gegen diesen abgedichteten Innenzylinder (j) gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß an einem vom Kolbenboden aus in bekannter Weise in den Innenzylinder (j) hineinragenden und in diesem geführten Gleitstück (8) der K ,olb@.enbolzen so tief -angeordnet ist, daß er über den ganzen. Hub im Bereich des Innenzylinders bleibt.
DESCH75542D 1925-09-30 1925-09-30 Doppeltwirkende Brennkraftmaschine Expired DE475820C (de)

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