DE475786C - Spuelventil - Google Patents
SpuelventilInfo
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- DE475786C DE475786C DEB138447D DEB0138447D DE475786C DE 475786 C DE475786 C DE 475786C DE B138447 D DEB138447 D DE B138447D DE B0138447 D DEB0138447 D DE B0138447D DE 475786 C DE475786 C DE 475786C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/02—Self-closing flushing valves
- E03D3/04—Self-closing flushing valves with piston valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement
Landscapes
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- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
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- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
Description
- Spülventil Die Erfindung bezieht- sich auf ein Spülventil für Aborte u. dgl., das durch einen Handhebel unter Vermittlung einer Führungshülse und eines in dieser vorgesehenen Steges in die Öffnungslage gebracht wird und sich nach dem Loslassen des Handhebels allmählich selbsttätig wieder schließt. Mit dem Steg der durch den Handhebel betätigten Führungshülse ist dabei der Stiel des Spülventiles verbunden, so daß beim Anheben der Führungshülse der mit dem Steg verbundene Stiel des Ventils gehoben wird, wobei das Wasser unter dem Ventilsitz hindurch in den Wasserstutzen tritt, durch den hindurch ebenfalls der Stiel des Ventils hindurchgreift.
- Da der Raum über der Führungshülse mit Durchbrechungen des Spülventilgehäuses mit der Atmosphäre in Verbindung steht, steht auch der Raum am unteren Ende des in die Führungshülse hineingreifenden Wasserstutzens unter Atmosphärendruck.
- Schwierigkeiten bereitet es nun, die Ableitung des Wassers durch den Wasserstutzen und die Führungshülse in das Abflußrohr hinein so zu leiten, daß das Wasser ohne wesentliche Verminderung seiner Geschwindigkeit und ohne Bildung von einem Rückstau abfließt. Insbesondere der Rückstau ist mit Rücksicht auf die Öffnungen im Ventilgehäuse gefährlich, weil durch denselben Wasser in das Freie hineingedrängt werden kann.
- Während es an sich verhältnismäßig leicht ist, durch Abstimmung der Querschnitte gegenüber dem vorhandenen Druck der Wasserleitung ein ordnungsmäßiges Abfließen des Wassers herbeizuführen, zeigt es sich, daß geringfügige Änderungen im Druck den gleichmäßigen Abfluß in Frage stellen.
- Gemäß der Erfindung sind die Arme und der Bund des Steges der Führungshülse in einem von der inneren Umfangslinie des Wasserstutzens begrenzten Querschnitt bis tief in den Wasserstutzen hineingeführt.
- Der unter dem geöffneten Ventilteller in den Wasserstutzen strahlende Wasserstrom wird durch die hochgezogenen Teile des Steges kurz nach dem Eintritt in den Wasserstutzen innerhalb des Wasserstutzens in mehrere Ströme unterteilt, deren Querschnitte dann bis zum Austritt des Wassers aus dem Spülventil unverändert erhalten bleiben.
- Gemäß der der Erfindung zugrunde liegenden Feststellung hat sich ergeben, daß bei einer solch--n Anordnung der Wasserstrom ohne Rückstau und Strudelbildung abfließt, und zwar auch dann, wenn der Druck des Wassers wesentlich verändert wird. Es ist anzunehmen, daß bei den bekannten Spülventilen` insbesondere die Arme des Steges auf den aus dem Wasserstutzen austretenden Wasserstrahl selbst dann, wenn sich in diesem Wasserstutzen ein Strahlregler befindet, einen ungünstigen Einfluß ausüben, indem die auf den Armen' gebildeten Wasserwirbel den Abflußquerschnitt mehr oder weniger völlig verschließen, die durchfließende Wassermenge verringern und durch den Wasserstau sogar durch die Luftlöcher Wasser nach außen treten lassen.
- Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. i die übliche Ausführung und in Abb. 2 den Erfindungsgegenstand.
- In den Darstellungen ist i das Spülventilgehäuse und 2 das Wasserzuflußrohr. 3 ist das Ventil, das mit dem Stiel q. an dem Steg 5 der Führungshülse 6 befestigt ist, die selbst mit einer Handhabe in Verbindung steht. Sobald die Führungshülse 6 angehoben wird, verschiebt dieselbe mit Hilfe des Steges 5 den Stiel q. und hebt hierdurch das Ventil 3, so daß nunmehr Wasser aus dem Rohr 2 unter dem Ventilteller hindurch in den Wasserstutzen 7 treten kann, durch dessen Mittellinie der Stiel q. des Ventiles 3 ebenfalls hindurchgeführt ist. Bekannt ist es nun, in den Wasserstutzen? einen Strahlregler8 hineinzusetzen, der den Wasserstrahl, in mehrere feine Wasserströme unterteilt; mit großer Geschwindigkeit nach unten führt. Durch die Ausbildung des Strahlreglers 8 läßt sich auch der Einfluß der Raum sperrenden Arme der Stege 5 berücksichtigen. Indessen scheint es, daß dies nur für ganz bestimmte Verhältnisse möglich ist, denn das in Abb. i dargestellte Spülventil zeigt die Neigung, bei veränderten Verhältnissen des Drucks im Rphr 2 die durchfließende Wassermenge zu verändern, derart, daß unter Umständen bei hohem Druck im Rohr 2 nur eine geringere Wassermenge aus dem Querschnitt des Spülventiles nach unten hindurchtritt. Daß dabei Stauwirkungen eintreten, ergibt sich aus dem Umstand, daß aus den Luftlöchern io gelegentlich Wasser nach außen tritt. -Bei dem Spülventil nach Abb.2 sind die Arme ii und desgleichen derBund 12 desSteges 5 in einem Querschnitt, der durch die innere Umfangslinie des Wasserstutzens 7 begrenzt ist, bis tief nach oben in den Wasserstutzen 7 hineingeführt. Infolgedessen wird das unter dem Ventilteller 3 in den Wasserstutzen 7 eintretende Wasser durch die Arme ii und den Bund 12 schon innerhalb des Wasserstutzens 7 in einzelne Wasserströme zerlegt, die auf ihrem Weg bis zur Ausmündung 9 aus dem Spülventil i keinerlei den Weg sperrende Querschnitte mehr finden.
- Der Wasserstrom wird also in dem Wasserstutzen 7 endgültig geformt, und seine Querschnitte bleiben bis zum Austritt aus dem Spülventil im wesentlichen völlig erhalten.
- Gemäß der mit dem Spülventil nach Abb. 2 gemachten Feststellung ergibt sich, daß sich bei -Erhöhung des Drucks in der Rohrleitung 2 auch die aus dem Querschnitt 9 austretende Wassermenge vergrößert und niemals vermindert sowie ferner, daß ein Austreten von Wasser durch die Luftlöcher io völlig ausgeschlossen ist. Der in Geschwindigkeit umgesetzte Druck des Rohres 2 bleibt dabei in günstiger Weise erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCIi: Spülventil, das durch einen Handhebel unter Vermittlung einer Führungshülse und eines in dieser vorgesehenen Steges, in welchem der Stiel des Spülventiles befestigt ist, in die Öffnungslage gebracht wird und sich nach dem Loslassen des Handhebels allmählich selbsttätig wieder schließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (ii) und der Bund (i2) des Steges (5) in einem von der inneren Umfangslinie des Wasserstutzens (7) begrenzten Querschnitt bis tief in den Wasserstutzen (7) hineingeführt sind, so daß der unter dem geöffneten Ventil (3) in den Wasserstutzen (7) tretende Wasserstrom kurz nach dem Eintritt in den Wasserstutzen (7) in mehrere Ströme unterteilt wird, deren freier Querschnitt bis zum Austritt (9) des Wassers aus dem Ventilgehäuse (i) unverändert erhalten bleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB138447D DE475786C (de) | 1928-07-17 | 1928-07-17 | Spuelventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB138447D DE475786C (de) | 1928-07-17 | 1928-07-17 | Spuelventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE475786C true DE475786C (de) | 1929-05-02 |
Family
ID=6999424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB138447D Expired DE475786C (de) | 1928-07-17 | 1928-07-17 | Spuelventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE475786C (de) |
-
1928
- 1928-07-17 DE DEB138447D patent/DE475786C/de not_active Expired
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