DE475497C - Haarwellvorrichtung - Google Patents

Haarwellvorrichtung

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DE475497C
DE475497C DEG72589D DEG0072589D DE475497C DE 475497 C DE475497 C DE 475497C DE G72589 D DEG72589 D DE G72589D DE G0072589 D DEG0072589 D DE G0072589D DE 475497 C DE475497 C DE 475497C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/44Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for using two or more combs one upon the other or one in distance to the other, e.g. using slidable combs

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  • Hair Curling (AREA)

Description

  • Haarwellvorrichtung Es sind Haarw ellvorrichtungen bekannt, bei welchen die zu wellende Haarsträhne um einen Stift gelegt und mittels um den Stift greifender Klammer festgehalten wird. Auch ist es bekannt, eine solche Haarwellklammer mit gezahnten Rändern zu versehen und die beiden Klammerhälften beim Schließen der Klammer sich in schräger Richtung bewegen zu lassen, wodurch bewirkt wird, daß die um den Stift gelegte Haarwellsträhne auch in seitlicher Richtung gebogen wird, daß also die ganze Wellung eine mehr schraubenartige Form bekommt.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß bei einer solchen Schrägführung der Klammerränder, sobald beim Schließen der Klammer die Zahnungen ineinanderzugreifen beginnen, diese durch die Schrägführung eine scherende Wirkung auf die erfaßten Haare ausüben, wodurch dieselben leicht abgeschnitten werden oder brechen.
  • Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird nach -der Erfindung die Schrägführung der Klammerränder nicht bis zum völligen Aufeinanderstoßen der Zahnungen durchgeführt, sondern die Bewegung der beiden Zahnungen so eingerichtet, daß die beiden Klammerhälften beim Schließen der Klammer sich zu Anfang, d: h. in der mehr oder weniger weit geöffneten Lage, in schräger oder auch paralleler Richtung, zum Schluß jedoch in rechtwinkliger Richtung aufeinander zu bewegen. Hierdurch wird erreicht, daß die beiderseitig ergriffenen Haare zum Schluß in rechtwinkliger Richtung aufeinandergedrückt werden und nicht mehr in eingeklemmtem Zustand gegeneinander verschoben werden.
  • Dieser Erfindungsgedanke ist nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Die Abb. ia bis ic zeigen schematisch die bekannte Anordnung mit schräg beweglichen Zahnrädern in drei verschiedenen Betriebsstellungen, und zwar die Abb. ia die weiteste Stellung, die Abb. ib eine Mittelstellung, bei welcher die Zahnspitzenlinien ungefähr zusammenfallen, und die Abb. ic die ganz geschlossene Stellung. Es erhellt ohne weiteres, daß beim Übergang aus der Stellung nach der Abb. ib in diejenige nach der Abb. ic die zwischen den Zahnungen liegenden Haare die obenerwähnte gefährliche Beanspruchung erleiden.
  • In .den Abb.2a bis 2c ist demgegenüber die erfindungsgemäße Anordnung ebenfalls in drei Betriebsstellungen dargestellt. Beim Übergang aus der weitesten Stellung nach der Abb. 2a in diejenige nach der Abb. 2b ist die Bewegung schräg. Bei dieser Zwischenstellung nach der Abb. 2b steht je eine Spitze der einen Zahnreihe einer Lücke der anderen Zahnreihe gegenüber, und der Übergang von dieser Stellung in die ganz geschlossene Stellung nach der Abb.2c geschieht in rechtwinkliger Richtung. Infolgedessen werden die zwischen den Zahnreihen liegenden und während der ersten schrägen Teilbewegung seitlich gegeneinander verschobenen Haare beim völligen Schließen der Klammer nur auf einandergedrückt, ohne auf den Kanten gerieben und der Gefahr der Beschädigung ausgesetzt zu werden.
  • In .den Abb. 3 bis 6 ist ein Ausführungsbeispiel in vier verschiedenen Ansichten gezeigt, die Abb. 6 teilweise im Schnitt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die schräge Bewegung in an sich bekannter Weise durch schräge Gleitflächen bewirkt, die in den an beiden Handhaben h angeordneten Vertiefungen s bestehen, deren Spitzen nach innen gegeneinander gerichtet und etwas gegeneinander versetzt sind (Abb.5). Das erfindungsgemäße Merkmal besteht darin, daß diese keilartigen Vertiefungen s in der ganz geschlossenen Lage der Klammern noch einen gewissen Abstand voneinander haben. Beim öffnen der Klammer bewegen sich infolgedessen die beiden Zahnreihenz, z so lange in gerader Richtung auseinander, bis .die beiden Spitzen der Einbiegungen s aufeinanderstoßen, während beim weiteren öffnen durch die aufeinandergleitenden schrägen Flächen die Schrägführung der Zahnreihen erfolgt. Beim Loslassen der Klammer vollführen dann die beiden Zahnreihen natürlich die entsprechende rückwärtige Bewegung nach den Abb. 2a bis 2c.
  • In der Abb. 6 ist noch eine um den Stift d gelegte und in dieser Lage umklammerte Haarsträhne c gezeichnet. Dieser - Stift d kann lose oder auch an einem Ende des Teiles u einer der beiden Klammerhälften ängelenkt sein.
  • Endlich zeigt die Abb. 7 noch die Anwendung des Erfindungsgedankens auf die an sich bekannte Gelenkparallelogrammführung. Der an beiden Enden umgebogene Lenker l ist an der Innenseite der einen Handhabe h in einer Durchlochung der aus der Handhabe h herausgebogenen Zunge o, an der anderen Handhabe dagegen nach der Erfindung in einem Schlitz n der Zunge u gelagert. Auch hier machen, wie ohne weiteres ersichtlich ist, die beiden Klammerhälften die erfindungsgemäße Bewegung, wobei die Länge des geraden Weges von der Länge des Schlitzes n abhängig ist. Dieser Schlitz n kann auch auf beide Zungen o und u verteilt sein.
  • Bei den gezeichneten Ausführungen ist der übergang von der geraden in die schräge Richtung so gelegt, daß er stattfindet, wenn die Zahnspitzenlinien nach der Abb. 2 ungefähr aufeinanderstoßen. Auf die Länge der Geradführung bzw. die Winkelneigung der Schrägführung kommt es aber nicht an, und es soll auch nicht ausgeschlossen sein, die gerade Richtung bis zur weitesten Öffnung der Zahnreihen durchzuführen und sodann die beiden Klammerhälften noch eine gegenseitige seitliche Verschiebung in paralleler Richtung machen zu lassen. Wesentlich bleibt aber immer, daß beim Schließen der Klammer zuerst .den Haaren eine seitliche gegenseitige Verschiebung mitgeteilt wird, däß also jede Haarsträhne gewissermaßen windschief gebogen wird, daß aber beim Ende der Schließbewegung die Haare in rechtwinkliger Richtung aufeinandergedrückt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Haarwellvorrichtung, beider die zu wellende Haarsträhne um einen Stift gelegt und mittels federnder, um den Stift greifender -Klammer mit gezahnten Rändern festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gezahnten Ränder (z) der Klammer beim Schließen derselben zunächst in an sich --bekannter Weise in schräger oder auch in paralleler lTiichtung geführt, zum Schluß dagegen in rechtwinkliger Richtung aufeinander zu bewegt werden.
  2. 2. Haarwellvorrichtung nach Anspruch r, bei welcher .die Schrägführung der beiden Klammerhälften durch Gel_enkparallelogrammführung bewirkt wird, dadurch-gekennzeichnet, daß der Lenker (l) des Gelenkparallelogramms einseitig oder beiderseitig in einem Schlitz (n) bzw.- in Schlitzen gelagert ist.
DEG72589D 1928-02-21 1928-02-21 Haarwellvorrichtung Expired DE475497C (de)

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DEG72589D DE475497C (de) 1928-02-21 1928-02-21 Haarwellvorrichtung

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DEG72589D DE475497C (de) 1928-02-21 1928-02-21 Haarwellvorrichtung

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DE475497C true DE475497C (de) 1929-04-25

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DEG72589D Expired DE475497C (de) 1928-02-21 1928-02-21 Haarwellvorrichtung

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DE (1) DE475497C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866722C (de) * 1950-09-10 1953-03-02 Arno Gottschling Vorrichtung zur Herstellung von Ondulations- und Wasserwellen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866722C (de) * 1950-09-10 1953-03-02 Arno Gottschling Vorrichtung zur Herstellung von Ondulations- und Wasserwellen

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