DE475482C - Regler, insbesondere Wasserstandsregler, fuer Dampfkessel u. dgl. mit federnden Rohren - Google Patents

Regler, insbesondere Wasserstandsregler, fuer Dampfkessel u. dgl. mit federnden Rohren

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DE475482C
DE475482C DEC40278D DEC0040278D DE475482C DE 475482 C DE475482 C DE 475482C DE C40278 D DEC40278 D DE C40278D DE C0040278 D DEC0040278 D DE C0040278D DE 475482 C DE475482 C DE 475482C
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regulator
water level
mass
lever
steam boilers
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/04Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with pivoting buckets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Regler, insbesondere Wasserstandsregler, für Dampfkessel ti. dgl, mit federnden Rühren Bei Regelvorgängen isst es zur Erzielung einer empfindlichen Regelung wichtig, mit geringen Zustandsänderungen größere Regelkräfte auszulösen. Dies wird durch Anwendung der mittelbaren Regelung mit einer beliebig gesteuerten Druckflüssigkeit erreicht. Zur Steuerung werden dann nur geringe Kräfte benötigt, jederch sind gewisse Wege zur Verstellung des Steuerrelais erforderlich. Bei der Bewegung des steuern de: Organs treten jedoch innere Widerstände auf, die im Verhältnis zu den geringen Kräften, die zur Betätigung des Relais erforderlich sind, erhebliche Größen annehmen können. Derartige Kräfte sind z. B. außer der durch Schneiden- und Spitzenlagerung auf ein Gerin.gstmaß zu, beschränkenden Reibung die Deformationsarbeit zur Beeinflussung erforderlichen Teile, wie z. B. bei der Druckregekng die Ste;figkeit der Membranen, Metalldosen, bei der Wasserstandsregelung mittels federnder Töpfe die Steifigkeit der federnden Verbindungsrohre u. dgl. m. Zur Überwindung dieser Widerstände braucht man entweder wieder verhältnismäßig große Kräfte und damit große Abmessungen der Regel-ein. richtungen, was- durch die mittelbare Regelung gerade vermieden werden sollte, oder man ruß eine gewisse Unempfindlichkeit und Ungenauigkeit der Regelung mit in Kauf nehmen, die an sich .durch die Ausbildung der Regelrelais nicht bedingt werden.
  • Gemäß der vorlegenden Erfindung wird ein Weg angegeben, um die inneren Widerstände der Regieleintichtungen in- sich auszugleichen. Es wird davon ausgeangen, daß die Widerstände erst bei einer gew@ssrm tewegung des die Regelung vornehmenden Körpers, z. B. des federnden Topfes- bei der Wasserstandsregelvng, auftreten. Die Widerstände sollen nun durch -eine Kraft ausgeglichen werden, die ein gleichen Maße, aber mit negativen Vorzeichen: zuni=rt wie die innerer: Widerstände. Als diese Kraft wird erfindungsgemäß :enne nm Iablen GleIchgewichtszusstand befindlyche Masse benutzt, die somit imstande ist, die inneren Widerstände ganz oder zum Teil auszugleichen. Zur Einste'llwng des Gleichförmigkeitsgrades des Regelungsvorga nges soll die Masse verschiebbar sein, wobei sie sich vorteilhaft an einem Hebel oberhalb der Ebene des Auflagepunktes befindet. Um auch bei kleinen Bewegungen des einflußgebenden Regelkörpers eine größere Verschiebung des Kippmomentes der labilen Massee herbeizuführen, befindet diese sich an einem besonderen Hebel, dessen Kippbeweguing müttiels einer verstellbaren Übersetzung verschieden von der des Hebels gemacht werden kann, der die Regelbewegung überträgt.
  • Die Zeichnung zeigt beispWsweise Ausführungsformen der Erfindung in Anwendung auf WasserstandsregIer mit federnden Rohren, und zwar zeigt Abb. leine Ausführung mit einem Hebel und für einen Wasserstand, Abb. 2 eine Ausführung mit zwei Hebeln
    und für verschiedene zu begrenzende Wasser-'
    standshöhen.
    Der Kesseloder Speicher K ist mit clean
    Topf T durch federnde Verbindungsrohre V
    im Wasser- und Dampfraum verbunden, so
    daß sich im. Topf der gleiche Wasserstand
    wie im Kessel :einstellt. Das Topfgewicht
    ist durch das Gegengewicht 6 auf die einzu-
    regelnde Höhe ausgeglichen. Die Bewegung
    des Topfes wird mittels eines Übextras ngs-;
    hebels U auf ein beliebig- gestaltetes Regel-
    relais R übertragen. An dem Waagehebel W,
    der auf dem Lager L aufliegt und an dem
    sowohl der Topf T als auch die Kraft des
    Gegengewichtes 6 angreift, ist ein besonderer
    Hebel. H fest ang@elenkt, auf dem sich die
    Masse M ,oberhalb der Ebene des Auflage-
    punktes L"'beßi@det. Bezogen auf den Dreli-
    punkt L befindet sich die Masse M im labil-3n
    Gleichgewischt und gleicht daher je nach dem
    Moment der Lassie M die -Federkraft der
    biegsamen Rohre V aus. Die Einstellung wird
    man @- so 'voriebrnen, daß' die stabilsierende
    Kraft der Rohre 2V um ein weniges .das den
    labilen Gleichgewichtszustand des Systems
    herbeiführende Moment der Masse M über-
    wiegt.
    . In Abb. 2 -ist der die Masse M tragende
    Häbef I-1, - nicht unmittelbar an den Waage-
    hebel ,W - ängelenkt, -_siondern -an-- einen - ble-
    sönderen Hebel. Wi, -der mit dem Hebel W
    durch, einen Lenker E in Verbindung' steht.
    Durch Verschiebung des Lenkers E läßt such
    eine Veränderung der übersetzung. zwischen
    den -beiden Hebeln W und Wi erreichen. Biei
    der Anordnutng nach Abb.2 können -sowohl
    das Gegengewicht als auch die Masse M
    wesentlich kleiner ausgebildet werden. -
    Laie übertragung auf das Relais R und den
    Übeztragutngshebiel U findet in Abb. 2 durch
    eine Stange S mit z'Lnschlaggab,e1 A statt, wie
    es für .einen auch vom Kesseldruck (ange-
    deutet durch dien Pfeil D) beeinfiußtenGleich-
    druckregl(erieTfardierli:chist, bei demderhöchste
    und der niedrigste Wasserstand begrenzt
    werden s071. Zur Festlegung des zweiten
    Wasserständes -dient ein Zusatzgewicht Z, das
    bei Erreichung dies höchstzulässigen Wasser-
    standes miit aügehöbien werden muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Regler, insbesondere Wassexstands- regler, für Dampfkessel u. dgl. mit federn- dien Rohren, dadurch gek tewei;chnet, da.ß die der Regelbewegung entgegenstehenden Widerstände (Rohrsteüfig keit," Fediezdämp- fung u. dgl.) durch. seine mit dem beweg- li:chen Hebielsystem (W) des Reglers vex- bünaerne und in beug auf ihren Auflager- punkt (L) ixn labilen Gleichgevichtszu- stand befindliche Masse (11%L) ausgeglichen werden. 2. Regler nach Anspruch r, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Masse (M) ver- schiebbar an einem Hebel (H) ioberhalb dar Ebene dies Auflagepunktes (L) sich befindet. -- 3. Regler ,nach Anspruch I und 2, -da.- durch gekennzeüchnet; daß die Masse (M) an ,einem besonderen -Hebel (H,) ange- bracht ist, - diessien Kippbewegung mittels einer verstellbaren übersetzung verschieden (insbesondere gröBez) _ ist von der des Hebiels (H), der 'die Regelbewegung vom Einflußgeber auf das zu heeinflussernde Organ (z. B. ReJais R) überträgt.
DEC40278D 1927-08-10 1927-08-10 Regler, insbesondere Wasserstandsregler, fuer Dampfkessel u. dgl. mit federnden Rohren Expired DE475482C (de)

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