AT158723B - Speisewasserregler für Dampfkessel. - Google Patents

Speisewasserregler für Dampfkessel.

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AT158723B
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Description


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  Speisewasserregler für Dampfkessel. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Speisewasserregler, bei welchem die Regelung des Speise- wasserzuflusses zum Kessel durch Organe erfolgt, die sowohl durch die Schwankungen des Kessel- wasserstandes als auch der Dampfströmung beeinflusst werden. Bei derartigen Reglern wird die Beeinflussung des die   Speisewasserleitung   beherrschenden Absperrorgans zumeist durch thermostatische
Rohre herbeigeführt, welche durch den Temperaturunterschied   zwischen   der Dampftemperatur und der geringeren Temperatur des in den thermostatischen Rohren befindlichen Wassers betätigt wird. 



  Hiebei ergibt sich der Nachteil, dass bei Verwendung von solchen Thermostaten nicht die Dampfströmung als solche, sondern die   Dampftemperatur   die Beeinflussung des Speisewasserventils herbeiführt, was zu Ungenauigkeiten hinsichtlich der Regelung führt. Um diesen Nachteil zu beseitigen, erfolgt gemäss der Erfindung lediglich die   Beeinflussung   durch den jeweiligen Wasserstand im Wege eines   therm03tatischen   Reglers, während die Beeinflussung durch die   Dampfströmung   im Wege eines in einer Kammer angeordneten Diaphragmas erfolgt. 



   'Weitere Einzelheiten der Erfindung, welche sich insbesondere auf die Möglichkeit einer den jeweiligen   Bstriebverhältnissen entsprechenden   Einstellung des Reglers beziehen. sollen an Hand der Zeichnung beschrieben werden. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist in schematischer Weise eine Ausführungsform einer Gesamtanordnung für die erfindungsgemässe Regelung der Speisewasserzufuhr dargestellt. Die Fig. 2 zeigt im axialen 
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 Steuerorgane für dasselbe. Fig. 3   veranschaulicht   eine Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. 2. 



  Die Fig. 4 zeigt eine andere   Ausführungsform   der erfindungsgemässen Steuerung für das Speisewasserventil in Ansicht. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen eine andere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung in   Vorder-und Ssitenansieiit, während   Fig. 7 in   grösserem Massstabe einen   Teil 
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 findung in schematischer Weise dargestellt. 



   Wie die Fig. 1 zeigt, ist in die Leitung 11 für die Wasserzufuhr zum Kessel 12 in üblicher Weise ein   Speisewasserventil eingebaut.   Dieses Ventil 10 wird durch den Regler 13 gesteuert, welcher in Abhängigkeit von Schwankungen des Wasserstandes im Kessel durch ein von diesen Schwankungen beeinflusstes Organ eingestellt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform wird dieses Organ durch das thermostatische Rohr 14 gebildet. 



   Behufs Beeinflussung durch die Schwankungen der Dampfströmung ist der Regler 13 folgendermassen ausgebildet : Wie den Fig. 2 und 3 entnommen werden kann, ist in der Wand des Gehäuses 16 eine Stange 17 drehbar gelagert. Mit dieser Stange ist ein Arm 18 fest verbunden, der in üblicher Weise den Ventilkörper 19 des   Speisewasserventils 70 trägt. Ausserhalb   des Gehäuses 76 sitzt fest auf der Stange 17 ein Arm 20, welcher mit einem vom   thermostatisehen Rohr 74   betätigten Hebelwerk verbunden ist. Dieses Hebelwerk besteht aus dem Hebel   21,   welcher durch das Gelenkstüek 22 mit dem Hebel 23 verbunden ist.

   Dieser Hebel   23   besitzt einen   veränderlichen   Stützpunkt, d. h. bei Betätigung des Hebels 23 durch das   Gelenkstück 22   erfolgt seine Verschwenkung um seine Einlenkungsstelle an einem von der   Dampfströmung   beeinflussten   Hebelwerk, während   bei Betätigung des Hebels 23 durch das von der   Dampfströmung   beeinflusste Hebelwerk die Verschwenkung des Hebels   2. 3 um seine   Einlenkungsstelle an dem Gelenkstück 22 erfolgt. 

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 ventil 54 in der   Schliessrichtung   bewegt wird. Dies hat weiters eine   Veningerung   des   Druck ?, ; auf   den
Kolben 51 und daher eine Öffnungsbewegung des Ventils 50 zur Folge.

   Bei der Betätigung des Ventils 50 wird das Ende 78 des Hebels 64 durch die an demselben angelenkte Stange 33 mitgenommen und hie- durch eine ausgleichende Wirkung der Einrichtung auf das Hilfsventil, den Kolben 51 und das Ventil 50   ! herbeizuführen gesucht.   



   Bei der in Fig. 8 dargestellten   Ausführungsform   wird das   Speisewasserventil durch   das thermo- statische Rohr 82 entsprechend den Änderungen des Wasserstandes und durch den Überhitzer 83 ver- mittels des im Gehäuse 84 eingeschlossenen Diaphragmas entsprechend den Änderungen in der Dampf- strömung   beeinflusst.   Das Rohr 82 und das Diaphragma 84 wirken auf den Hebel 85 mit veränderlichem   Stützpunkt, welcher   seinerseits ein Hilfsventil 86 betätigt. Dieses Ventil 86 beherrscht drn Druek- mittelzufluss aus einer Leitung 87 in eine zu dem Gehäuse 89 führende Leitung 88.

   Das Dia hragma im Gehäuse 89 ist durch eine Stange 90 mit einem Arm 91 verbunden, welcher die   Betätigung   des
Speisewasserventils   81 herbeiführt.   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist nach der   B Schreibung   der vorhergehenden Ausführungsformen ohne weiteres verständlich. 



   Die Fig. 9 der Zeichnung zeigt eine   Ausführungsform   der   erfindungsgemässen   Einrichtung unter
Verwendung zweier parallel geschalteter, sich zu der Speisewasserleitung 97 vereinigender Rohre.
In jedes dieser Rohre ist ein Speisewasserventil 95 bzw. 96 eingeschaltet. Das eine Speisewasserventil95 wird von dem   thermostatischen   Rohr in Abhängigkeit von den Schwankungen des Wasserstandes und das andere Ventil 96 durch von den Änderungen der Druckdifferenz im Überhitzer oder einem andern Teil der Dampfleitung beeinflusste Organe gesteuert. Es übt daher jedes der beiden Ventile unabhängig von dem andern seine Wirkung auf die Wasserspeisung entsprechend der die Beeinflussung des Ventils herbeiführenden Schwankungen im Dampfkesselbetrieb aus. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Speisewasserregler, bei welchem die Regelung des Speisewasserzuflusses zum Kessel durch
Organe erfolgt, die sowohl durch die Schwankungen des Kesselwasserstandes als auch der Dampf- strömung beeinflusst werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Beeinflussung durch die Dampf- strömung im Wege eines, in einer Kammer angeordneten Diaphragmas erfolgt, während zur Beein- flussung durch den jeweiligen Wasserstand ein thermostatischer Regler dient.

Claims (1)

  1. 2. Speisewasserregler nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Räume zu beiden Seiten des Diaphragmas mit dem Einlass und Auslass eines an den Kessel angeschlossenen Überhitzers verbunden sind.
    3. Speisewasserregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (23) für das die Speisewasserleitung beherrschende Absperrorgan einerseits mit einem vom Kesselwasser- stand beeinflussten thermostati-chen Rohr (14) und anderseits mit dem Diaphragma (23) derart ver- bunden ist, dass er bei jeweiliger Betätigung eines der Steuerorgane am andern Steuerorgan seinen Stützpunkt findet.
    4. Speisewasserregler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck- differenz im Einlass und Auslass eines an den Kessel angeschlossenen Überhitzers auf ein elastisches, in einer Kammer eingeschlossenes und mit dem Steuerhebel in Verbindung stehendes Gehäuse (69) wirkt (Fig. 7).
    5. Speisewasserregler nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel mit einem Steuerorgan (54) verbunden ist, das den Zutritt eines Druckmittels zu einer von diesem Druckmittel betätigten Steuervorrichtung (51) für das den Speisewasserzufluss zum Kessel regelnden Absperrorgan (50) beherrscht (Fig. 5,6).
    6. Speisewasserregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei parallel geschal- teten, sich zur Speisewasserleitung vereinigenden Rohren je ein Absperrorgan vorgesehen ist, von denen das eine durch vom Kesselwasserstand und das andere durch die Differenz der Dampfdrücke an verschiedenen Stellen der Dampfleitung beeinflusste Steuerorgane betätigt wird (Fig. 9).
AT158723D 1936-09-16 1937-06-08 Speisewasserregler für Dampfkessel. AT158723B (de)

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