DE4753C - Zimmerlüfter - Google Patents

Zimmerlüfter

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DE4753C
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Germany
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DENDAT4753D
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Original Assignee
A. MÜLLER, Ingenieur, in Köln
Publication of DE4753C publication Critical patent/DE4753C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

1878.
- JVs 4753 - iJ£a^Wrn
ADOLPH MÜLLER in KÖLN. Zimmerlüfter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1878 ab.
Dieser durch beiliegende Zeichnung in Fig. 1 in der Vorderansicht, Fig. 2 in der Seitenansicht, Fig. 3 im Horizontalschnitt, Fig. 4 im Vertical-Querschnitt dargestellte Apparat dient zur Lüftung von Wohnräumen. Fig. 5 stellt einen Kasten zur Befestigung des Apparates, Fig. 6 die Rückansicht der Klappenwand, Fig. 7 den Grundrifs davon, Fig. 8 die Ansicht eines Verschlufsscheibenpaares, Fig. 9 den Grundrifs derselben, Fig. 10 das Gehäuse zur Aufnahme von vier Apparaten, Fig. 11 das Gehäuse zur Aufnahme von sechs und Fig. 12 das Gehäuse von acht Apparaten dar.
Die Rückwand A ist durch acht quadratische Oeffnungen α bis h derart durchbrochen, dafs deren oberen und unteren Kanten in je eine senkrechte Ebene fallen, welche unter sich gleich weit von den Projectiönen der Seitenkanten entfernt sind. Die Seitenkanten dieser Oeffnungen laufen parallel und dient jede dieser Oeffnungen zur Aufnahme einer Glimmerplatte. Der übrige Theil dieser Wand bildet acht hohle prismatische Körpertheile einer abgestumpften vierseitigen Pyramide, deren abgestumpfte Fläche durch die Oeffnungen α bis h gebildet wird und deren Seitenwände sich in scharfen Kanten vereinigen, wie dies in Fig. 1 mit i und Fig. 6 mit k ersichtlich ist; andererseits endigt die Wand in einen schmalen cylindrischen Rand /. In der Mitte dieser acht Oeffnungen hat diese Wand noch eine kleine Vertiefung r, welche zur Aufnahme der Spiralfeder C dient. Die acht quadratischen Oeffnungen sind mit acht Glimmerplatten (Marienglas) bedeckt und zwar so, dafs dieselben sich nach oben öffnen können. Diese Oeffnung wird dadurch ermöglicht, dafs die Glimmerklappen an ihren Oberkanten, aus dünnem Messingblech hergestellte Doppelösen η besitzen, in welchen diese Klappen aufgehangen werden. Zur Begrenzung der Bewegung dieser Klappen ist über je einer derselben ein Horizontalstift ο so angebracht, dafs die Klappe sich nicht über eine Horizontalstellung hinaus bewegen kann.
Die Rückwand A ist auf einen Ring B von hohlem prismatischen Querschnitte aufgeschraubt, welcher zur Bedeckung der in Fig. 8 und 9 dargestellten Doppel-Verschlufsscheiben m acht Prismarippen hat. Die Verschlufsscheiben m werden nach der einen Seite durch die Feder C, welche mittelst der Schraube q an dem Ring B befestigt ist, bewegt, nach der entgegensetzten Seite vermag die Schnur D dieselben durch Ziehen hinter die Prismarippen / zu ziehen.
In dieser Zusammensetzung wird der Lüftungsapparat als Retourventil für die Abzugsluft in der verschiedenartigsten Weise verwendet; in einfachster Form gelangt derselbe zur Anwendung in Verbindung mit einem einfachen eisernen Kasten E, auf welchen derselbe aufgeschraubt und so in die Schornsteinwand (dicht unter der Zimmerdecke) eingemauert wird, dafs die Rückwand mit dem Schornstein in Verbindung steht, dagegen der vordere Ring mit seinen Scheiben nach dem zu ventilirenden Räume zeigt. Bei Verwendung der Lüftungsapparate nach Fig. 10, 11 und 12, welche Schachtaufsätze von vier-, sechs- und achteckigen Querschnitten darstellen, werden dieselben an die Wände so befestigt, dafs die Verschlufsscheiben nach innen und die Rückwände nach aufsen stehen, und zwar in einer um die Aufsätze herumlaufenden Vorkammer, welche den Zweck hat, die Glimmerplatten vor dem Einflufs der Witterung zu schützen.
Die Wirkungsweise des ganzen Apparates ist nun folgende:
Die frische, dem ventilirenden Räume zuzuführende Luft wird entweder durch senkrechte Kastenröhren, welche an irgend einer Stelle des Zimmers mit der äufseren Luft in Verbindung stehen, oder durch eine grofse, über der Zimmerthür entweder innerhalb oder aufserhalb des Zimmers angebrachte Kastenröhre zugeführt. Die warme verunreinigte Luft sammelt sich nun unterhalb der Decke in der Nähe des Apparates und zieht durch denselben ungehindert ab, da erstere beim Durchpassiren auf keine geraden Flächen stöfst, vielmehr die schrägen Flächen des Apparates derselben den Abzug erleichtern.
Die Auseinandernehmbarkeit des Apparates in seine einzelnen Theile, ohne den eingemauerten Kasten oder die Dachaufsätze demontiren zu müssen, verleiht dem Apparate eine Eigenschaft, welche die bisherigen bis jetzt entbehrten.
Diese Einrichtung hat nun den Zweck, den Apparat bei event. Reparaturen aus den in die Wand gemauerten Kästen leicht und ohne jegliche bauliche Veränderung herauszunehmen bezw. wieder anschrauben zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Gesammtanordnung.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4753D Zimmerlüfter Active DE4753C (de)

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