DE475353C - Sicherungsvorrichtung zur Vermeidung von Hoechstdruckueberschreitungen - Google Patents

Sicherungsvorrichtung zur Vermeidung von Hoechstdruckueberschreitungen

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DE475353C
DE475353C DEG65933D DEG0065933D DE475353C DE 475353 C DE475353 C DE 475353C DE G65933 D DEG65933 D DE G65933D DE G0065933 D DEG0065933 D DE G0065933D DE 475353 C DE475353 C DE 475353C
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maximum pressure
safety device
hinge
avoid exceeding
slide
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DEG65933D
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OTTO GEORG DIPL ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P5/00Emergency means for rendering ineffective a coupling conveying reciprocating movement if the motion of the driven part is prematurely resisted
    • F16P5/005Overload protection by energy absorbing components, e.g. breaker blocks, shear sections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features
    • F16H35/10Arrangements or devices for absorbing overload or preventing damage by overload

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung zur Vermeidung von Höchstdrucküberschreitungen Die bisher gebräuchlichen Sicherungen gegen Höchstdrucküberschreitung in Maschinenkörpern sind sehr stark abhängig von der Werkstattausführung, derart, däß Ungenauigkeiten in der Bearbeitung und Verschiedenheiten in der Wahl der zur Berührung kommenden Materialien wegen der veränderlichen Reibungszahl zu erheblichen Unterschieden in der Wirkungsweise derartiger Sicherungen führen können.
  • Die vorliegende Erfindung unternimmt es, eine Sicherung zu schaffen, die für jede Maschine besonders eingestellt wird und die auch später bei Verschleiß oder Änderung der Reibungszahl im Betrieb zu jeder Zeit nachgestellt werden kann. Benutzt wird eine bekannte Sicherheitsvorrichtung, die sogenannte Knickstange. Ihre Wirkungsweise beruht bekanntlich darauf, daß sie ein aus der Mitte der Druckrichtung liegendes Gelenk besitzt, das Neigung zum Ausknicken zeigt. Das Ausknicken wird jedoch durch einen Zerreiß- oder Scherbolzen oder einen ähnlichen Widerstand verhindert. Der Zerreißbolzen ist so bemessen, daß die Stange bei Überschreitung eines Höchstdruckes ausknickt. Bei der Knickstange nach der bisherigen Anordnung ist die Exzentrizität des aus der Mitte liegenden Gelenkes konstant. Der Erfindungsgedanke besteht darin, dieses Gelenk verstellbar zu machen, so daß man also jede Sicherung in einfacher Weise auf jeden Druck einstellen kann.
  • Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, angewendet auf die von Hand bewegte seitliche Klemmbacke von Wagerechtschmiedemaschinen. Der Klemmschlitten i ist mit dem quer zu ihm bewegten Scharnierschlitten 2 durch Scharniere 3 verbunden. Der Scharnierschlitten 2 kann durch die Spindel 4. und die Kurbel gegen die Stellschraube 6 bewegt werden, derart, daß die Scharnierhebel vor der Totpunkt-oder Strecklage stehenbleiben. Bei Auftreten eines Druckes im Klemmschlitten i (in der Abbildung in senkrechter Richtung nach unten) sucht der Scharnierschlitten 2 nach rechts auszuweichen. Die Kurbel 5 ist derart mit Vierkant oder Keil auf der Spindel q. befestigt, daß diese nur beim Verdrehen mitgenommen wird. Gegen Zug in der Achsrichtung ist die Spindel durch den Zerreißbolzen 7 an der Kurbel 5 gehalten.- Der Zerreißbolzen verhindert also, daß der Scharnierschlitten nach rechts ausweicht, und zwar so lange, bis der abzusichernde Höchstdruck erreicht ist; dann reißt der Bolzen ab, und der Scharnierschlitten drückt sich nach rechts heraus, wobei der Klemmschlitten i freigegeben wird.
  • Durch Einstellen der Schraube 6 kann die Exzentrizität der Scharnierhebel3 verändert werden, wodurch sich die Übersetzung zwischen dem abzusichernden Druck in der Klemmrichtung und dem Zuge in der Spindel q. ändert. Man kann die Sicherung durch Versuchen so einstellen, daß für jede Maschine eine zuverlässige Wirkungsweise der Sicherung gewährleistet ist.
  • Sollte nach längerem Betrieb der Scharnierschlitten 2 sich in seiner Führung gut eingelaufen haben, so daß die Reibungszahl zwischen dem Schlitten 2 und der Führung kleiner wird, so wird sich das dadurch bemerkbar machen, daß der Sicherheitsbolzen 7 leichter abreißt. Durch Zurückstellen der Stellschraube 6 läßt sich dieser Übelstand ausgleichen. Die Stellschraube läßt sich außerdem zum Ausgleiche von Unterschieden in den Matrizen benutzen, die bisher durch Hinterlegen ausgeglichen wurden.
  • Abb. 2 stellt eine andere Ausführungsart des Erfindungsgegenstandes dar. Hier ist statt des Scharnierhebels in Abb. i ein Kniehebel angewendet, bestehend aus dem Hebel 8 und dem Winkelhebel 9, der durch eine Feder =o gegen die Stellschraube =i gedrückt wird. Auch hier hat man es in der Hand, durch Verstellen der Schraube =i die Exzentrizität zu ändern und dadurch die Federkraft der höchstzulässigen Knickkraft anzupassen.
  • Gemäß Abb. 3 ist die Knickstange als Höchstdrucksicherung in der Stäuchrichtung einer Wagerechtschmiedemaschine eingebaut. Die Druckstange besteht aus den beiden Winkelhebeln 12 und 13, die durch ein exzentrisches Gelenk =q. miteinander verbunden sind. Die freien Schenkel der Winkelhebel werden durch einen Zerreißbolzen 15 (es kann auch eine Feder dazu verwendet werden) zusammengehalten. Die Stellschraube 16 dient als Stütze.
  • Wie Abb. ¢ zeigt, kann man durch Verstellen der Schraube 16 die Exzentrizität des VerbindungsgeIenkes =q. vergrößern oder verkleinern und somit- die Knickstange genau einstellen.
  • Abb. 5 zeigt die Knickstange nach dem Abreißen des Zerreißbolzens in geöffneter Stellung. aus einem oder mehreren parallelen Knie- oder Scharnierhebeln, deren Knie-oder Stützgelenke exzentrisch zur Druckrichtung liegen, dadurch gekennzeichnet, daß sich letztere gegen einen verstellbaren Anschlag stützen.
  • 2. Vorrichtung nach Anspruch i als von Hand bewegte Klemmbacke von Schmiedemaschinen, bestehend aus dem Klemmschlitten (i), der durch einen oder mehrere Scharnierhebel (3) mit dem Scharnierschlitten (2) verbunden ist und durch eine Spindel (q.) und Kurbel (5) hin und her bewegt werden kann, derart, daß die äußeren Gelenke der Scharnierhebel (3) in der Schlußstellung des Klemmschlittens (i) gegen die Stellschraube (6) geführtwerden undexzentrisch zurDruckrichtung des Klemmschlittens stehen und bei Höchstdrucküberschreitungen nach der Seite der Exzentrizität ausknicken unter Zerreißen des Bolzens (7).
  • 3. Vorrichtung nach Anspruch i nach Art einer Knickstange, bestehend aus dem Hebel (8) und dem Winkelhebel (9), deren Verbindungsgelenk gegen die Stellschraube (=i) geführt wird und durch eine an dem freien Ende des Winkelhebels angreifende Feder gegen Ausknicken bis zu einem Höchstdruck gesichert ist.
  • q.. Vorrichtung nach Anspruch r als Höchstdrucksicherung im Hauptbett einer Wagerechtschmiedemaschine, Exzenterpresse usw., bei der die Druckstange aus zwei Winkelhebeln besteht, die durch ein Gelenk (i¢) miteinander verbunden und deren freie Schenkel durch einen Zerreißbolzen zusammengehalten sind, und bei denen die Exzentrizität des Verbindungsgelenkes durch eine Schraube o. dgl. eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherungsvorrichtung zur Vermeidung von Höchstdrucküberschreitungen, bestehend
DEG65933D 1925-12-06 1925-12-06 Sicherungsvorrichtung zur Vermeidung von Hoechstdruckueberschreitungen Expired DE475353C (de)

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DEG65933D DE475353C (de) 1925-12-06 1925-12-06 Sicherungsvorrichtung zur Vermeidung von Hoechstdruckueberschreitungen

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