DE475219C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen die Abnehmerstellen zu Gruppenzusammengefasst sind - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen die Abnehmerstellen zu Gruppenzusammengefasst sind

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DE475219C
DE475219C DEM72844D DEM0072844D DE475219C DE 475219 C DE475219 C DE 475219C DE M72844 D DEM72844 D DE M72844D DE M0072844 D DEM0072844 D DE M0072844D DE 475219 C DE475219 C DE 475219C
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Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Abnehnierstellen zu Gruppen zusammenpefaßt sind Es sind Fernsprechanlagen bekannt, bei denen die Sprechstellen zu Gruppen zusammengefaßt sind, von deren einzelnen Stellen Leitungen zu Knotenpunkten führen, dieihrerseits mit dem Vermitfl!ungsamte durch Leitungen verbunden sind, und bei: denen die Verbindungsleitungen an beiden Enden selbsttätig aufgegtiifen werden. Diesen bekannten Anlagen gegenüber, bei denen es sich um ein Netz von Verbindungsleitungen zwischen mehreren Fernsprechämtern handelt, wird durch die Erfindung eine Anlage geschaffen, bei der für die Fernsprechämter eine Trennung in abgehende und ankommende Verbixidungsleitungen vollständig vermieden wird, indem die von den Knotenpunkten zum Vermittlungsamte führenden Leistungen sowohl. im Vermittlungsamte als auch am Knotenpunkte bei ankommenden wie bei abgehenden Rufen durch dieselben synchron laufenden Schaltwerke an gleichbenannte Anschlüsse angeschaltet werden.
  • Alle für .obige Zwecke in Betracht kommenden Abnehmerstellen sind demnach zu Blocks zusammengefäßt, und die Endpunkte eines von dem Amte ausgehenden Schwachstromnetzes liegen in diesen Häuserblocks, von wo dann die radiale Zuführung zu den Abnehmerstellen erfolgt. Von den Amte aus bis zu den Häuserblocks ist dabei das Netz ganz frei verfügbar (sogenanntes bewegliches Netz). Die beiden Enden dieser Netzleitengen bestehen also aus gleichzeitig und synchron arbeitenden Schaltwerken, die die Anschlüsse nach beiden Richtungen hin vermitteln..
  • Durch diese Einrichtung wird den bisherigen Anordnungen gegenüber eine Ersparnis an Artlage- und Betriebskosten durch Verringerung der Leitungen und Vereinfachung des Betriebes unter Verringerung der Bedi@enung erreicht. Kleinere Ämter mit beschränkten Dienststunden können hierbei. ohne Änderung ihres Netzes zu größeren zusammengeschlossen, und die Dienstbieschränkungkann aufgehoben werden, so daß sich der Verkehr nicht auf die ohnehin überbürdeten Tagesstunden zu beschränken braucht.
  • Eine Anlage gemäß der Erfindung sei an Hand der Abb. i bis 5 folgendermaßen erläutert.
  • Während bei den bisherigen Anlagen die Sprechstellen eines Landbezirke's, einer Stadt oder eines Stadtteiles durch je eine Leitung mit :einer Zentralstelle, dem Vermittlungsamte, dauernd verbunden waren und die weiteren Verbindungen mit anderen Sprechstellen oder anderen Ämtern von Hand oder selbsttätig im Amt vollzogen wurden, wird nach der Erfindung eine Gruppe von (z. B. 5o oder ioo) räumlich benachbarter Abnehmerstellen, etwa eines Häuserblockes, zusammengefaßt und, statt mit dein Amte, dauernd mit einem ihnen möglichst nahe gelegenen Knotenpunkte verbunden, wo sie in offenen Kontakten enden. Von hier führt dann nur eine Leitung, oder doch eine weit geringere Anzahl von Leitungen, als Abnehmerstellen angeschlossen sind, zum Amte, deren Anfang nach Bedarf abwechselnd an jeden der zu den Abnehmerstellen' führenden Leitungskontakte von der Abnehrrnerstelle oder vom Amte aus, also ohne daß an dem Knotenpunkte eine Bedienung vorhanden ist, angeschaltet werden kann, während in gleicher -Weise in der Zentrale der selbsttätige Anschluß der benutzten Zwischeileitung an die dem sprechenden Teilnehmer zugehörige Amtseinrichtung (Vielfachklinkenleitung oder - bei SelbstanschluBämtern - Vielfachkontakte der Leia@ungswähler) erfolgt. Mit anderen Worten: Anfänge und Enden .der Teilnehmerleitungen bleiben, wie bisher, bestehen, dazwischen aber wird. das der angeschlossenen Teilnehmerzahl entsprechende Leitungsbündel durch eine geringere, dem Verkehrsbedürfnisse entsprechende Zahl von Leitungen ersetzt, und die Anschaltung der einzelnen Abnehmerstellen und der Alntsendleitungen erfolgt, dem Bedarfe .entsprechend, selbsttätig seitens des Teilnehmers durch Abheben des Hörers oder seitens des Amtes durch Stöpseln oder Belegen eines Kontaktes durch einen Wähler. Durch diese Vorgänge wird ein selbsttätiges Aufsuchen der in Frage kommenden Verbindungen an dem Knotenpunkte und im Amte herbeigeführt. Da die Gesamtzeitdauer der Benutzung -eirar Teilnehmerleitung im Verhältnis zu der Zeitdauer der Nichtbenutzung nur gering ist, so ermöglicht diese neue Anordnung eine erwünschte Ausnutzung des Leitungsmaterials.
  • Diesen Grundgedanken der Erfindung erläutern die Abb. i und 2, in denen sechs Abnehmerstellen S (statt 50 oder ioo) angenommen sind. Die sechs Amtslei'tungen f alter Anordnung gemäß Abb. i, die die übliche Verbindungsweise veranschaulicht, sind in Abb.2 durch eine einzige hersetzt gedacht, deren Enden am Knotenpunkte F( mit den sechs Teilnehmer- und im Amte A mit den sechs Amtsleitungsenden in Kontakt gebracht werden können. Nach Aufhören. des Gespräches wird diese Verbindung an beiden Enden selbsttätig wieder aufgehoben.
  • Von diesen beweglichen Leitungen legt man für eine Gruppe von 5o oder ioo Abnehmerstellen naturgemäß ry;cht nur, wie in Abb.2 der Übersichtlichkeit wegen dargestellt, eine einzige an, da sie denn Bedürfnis von Verbindungsmöglichkeiten offenbar nicht genügen würde. Man wird viagmehr zweckmäßigerweise. statt der einen in Abb. 2 dargestellten Leitung f, je nach dem "Verkehrsbedürhiis, etwa io bi's 1 5 % vom. .der Zahl der Gruppenteilnehmer anordnen. Rotft dann ein Teilnehmer auf einer für alle Abnehmerstellen gemeinsamen, in Abb.2 nicht dargestellten Weckleitung das Amt an (oder wird auf dem Amte die VLelfachklinke oder der Lei-' ungswahl.erkontakt eines bestimmten Teilnehmers mit einer Verbindung belegt), so wird durch die noch naher zu beschreibende Einrichtung (oder eine ähnliche) selbsttätig von den vorhandenen Gruppenverbindungsleitungen eine, die gerade frei ist, heraus-gegriffen und an beiden Enden mit den entsprechenden Kontakten verbunden.
  • In Abb. 3 ist dieser Fall grundsätzlich dargestellt, und zwar mit zwei Gruppenverbindungsleitungen t', t2 und je sechs Kontakten, von denen je zwei entsprechende zu ein und demselben Endpunkt führen. Natürlich ist das Verhältnis von sechs Abnehmerstiellen . zu zwei beweglichen Leitungen nur der vereinfachten Anschauung halber gewählt. In Wirklichkeit würden den zwei. beweglichen Le%tunge.n etwa 2o bis 3o Abnehmerstellen entsprecheil.
  • Wünscht z. B. der. Teilnehmer q. zu sprechen und ist, wie in Abb.3 angedeutet, die Gruppenverbindungsleitung/' (du:rch Teilnehmer _3 ) besetzt, so wird die gewünschte VerbindunZ auf Leitung/-' hergestellt.
  • Die Anordnung getrennter Leitungen für den abgehenden und den ankommenden. Verkehr, wie sie jetzt bei den Verbindungen zwischen Unterämtern untereinander und mit dem Hauptamte besteht, ist hier nicht erforderlich, was einen weiterem Vorteil bedeutet.
  • Eine oder eine Anzahl. von Gruppenverbindungsleitungen kann, namentlich in Stunden sonstigen schwachen Verkehrs, natürlich auch für besondere oder andere als Sprechzwecke benutzt werden, z. B. für den Zeitungsdienst, zur Übertragung von Musikaufführungen, für Sicherheits- und Alarmzwecke u.41. Auch kann eine öder eine Anzahl der Verbindungsleitungen gesondert für den Fernverkehr vorbehalten bleiben und hierfür in bekannter Weise mit besonderen Eigenschaften (Erhöhung der Sprechfähigkeit) ausgestattet sein, während diese, eine Erhöhung der Anlagekosten bedingende Eigenschaft früher auf alle Teilnehmerleitungen hätte ausgedehnt werden müssen.
  • Hierbei ist noch auf den Vorteil: hinzuweisen, daß bei Anwendung besonderer Fernle tungsschaltungen mit je einer besonderen Doppelleitung für den abgehenden und den ankommenden Sprechstrom die zweite Doppelleitung nur im Häuserblock erforderlich wird, da auf der Gruppenverbindungsstrecke meist eine zweite Doppelleitung gesprächsfrei sein wird, die benutzt werden kann. Die an eine bewegliche Leitung angeschlossene Gruppe kann auch, wie Abb.4 zeigt. noch weiter unterteilt,- und die Unter ,grupp.en können wiederum durch Verbindungsleitungen mit der Gruppenstammleitung f verbunden werden.
  • Die der anrufenden oder der belegten Abnehmerstelle entsprechende Schaltung kann dadurch herbeigeführt werden, daß synchron und gleichzeitig bewegte Schalter bei A und K (Abt. 2 und 3),-die entweder im Bedarfsfalle in Umlauf gesetzt werden oder ständig umlaufen, zu gleicher Zeit, also auch auf gleichbezeichneten Kontakten, angehalten werden, so daß die beiden Endschalter einer der beweglichen Leitungenf, f1, f=, die gleichzeitig über gleichbenannte Kontakte hinweggleiten, zum Stillstand kommen, sobald sie die Kontakte, die der verlangten Verbindung entsprechen, erreicht haben.
  • In Abb. 5 ist ein Beispiel für die Schaltung einer solchen Anlage dargestellt, und zwar unter der Voraussetzung, daß es sich um Handbetrieb (im Gegensatz zu Selbstanschlußbetrieb) mit Zentralbatterie für Mikrophonspeisung der Abnehmerstellen und mit Anruflampen beim Vermittlungsamt handelt.
  • Die linke Hälfte der Abb. 5 zeigt die in einem Schaltkasten vereinigt zu denkende Einrichtung der Schaltstelle I( (Häuserblock) mit einer der angehängten Abnebrnerstellen (3), die rechte Hälfte die Einrichtung im Vermittlungsamt El mit dem gleichen Teilnehmera.nschluß 3.
  • Die den wiederum zu sechs angenommenen Abnehmerstellen entsprechenden Kontakte der beiden hier als Drehschalter angenommenen Schaltwerke in K und A sind, mit i bis 6 bezeichnet. Diese Kontakte sind in der Zeichnung nicht, wie es der wirklichen Ausführung entspricht, auf einem Kreise, sondern der Vereinfachung der Darstellung wegen auf einem Kreisbogen verzeichnet. Man hat sich also vorzustellen, daß der zugehörige Schalter, wenn er sich in der Richtung i bis 6 bewegt, von der 6 sofort wieder auf die i gelangt.
  • Ferner ist an jedem Drehschalter im Häuserblock und im Amte nicht nur ein Schalterarm, sondern eine Gruppe von fünf solchen (a - bis e)= vorhanden, die aber alle zu dem einen Schalterpaar und zu der einen, in der Zeichnung dargestellten und mit 5 bezeichneten Verbindungsleitung, die aus drei Adern a, b, c besteht. gehören. Diese fünf Schalterarme, deren Zweck sich aus dem Nachstehenden ergeben wixd, hat man sich auf ein, und derselben Achse vorzustellen; sie sind in der Zeichnung nur der Veranschaulichung halber auseinandergelegt. Ebenso sind die fünf Kontaktreihen als auf dem Mantel eines gemeinsamen Zylinders liegend zu denken. Außer den Gruppenverbindungsleitungen, von denen, wie gesagt, nur eine, und zwar eine dreiadrige, 5, dargestellt ist, laufen von dem Knotenpunkte des Häuserblockes I( noch zwei Drähte i i, 2o zum Amte, die von allen Abnehmerstellen des Blockes gemeinsam benutzt werden.
  • Von der Abnehmerstelle 3 aus sind zwei Leitungen a1 und bi an den. Drehschalter herangeführt und dort dauernd mit den Kontakten 3 der Schalterarme a und b verbunden. Die übrigen Kontakte i, 2, 4, 5, 6 dieser Schalterarme nehmen die von den übrigen AbnehmeT-stellen kommenden Drähte auf. Eine entsprechende Einrichtung ist im Amte getroffen, wo die einzelnen Kontakte i bis 6 ,durch Verteilerdrähte .mit dein entsprechenden Vielfachkontakten verbunden sind.
  • Des leichteren Verständnisses wegen soll die übrige Schaltung an Hand des Arbeitsvorganges beschrieben werden.
  • Die Einrichtung ist in dem dargestellten Beispiel so getroffen, daß die Ingangsetzung der Drehschalter durch den Weckruf einer Abnehmerstelle oder durch die Belegung einer= Abnehmerstelle durch das Amt erfolgt.
  • Es werde zunächst der Fall betrachtet, daß die Ahnehmerste3le 3 Verbindung mit dem Amte zu haben wünscht.
  • Wird der Hörer an dieser Abnehmerstelle 3 abgehoben, so fließt ein Strom vom Minuspol z i einer im Amte vorhandenen Batterie über die Leitung i i, Kontakt 22 (Relais 3), Leitung b1, die Abnehmerstelle 3, Leitung a'-, Leitung 23, einen Kontakt 24 (Relais 3), Leitung 25 und- Widerstand 26 zur Erde.
  • Im Amte wird Relais 12 erregt und zieht seinen Anker an. Die Kontakte 27 und 28 liegen an einer -,#Vechselstromquelle 30 (oder an zerhacktem Gleichstrom); der dritte Kontakt 29 liegt an einem --Batteriepol 3 i und dient zur Einschaltung einer Signallampe 75.
  • Durch das Ansprechen des Relais i 2 erhalten die zum Antriebe umlaufenden Drehschalter, sowohl im Häuserblock K als auch im Amte A, Strom, und zwar von Stromquelle 30 über Kontakt 28, Leitung 43, Kontakt 4i, Leitung 45, Kontakt 47, Leitung 49, untere Hälfte von Spule 2, Leitung 39, Kontakt 36, b-Ader (5), Kontakt 3 5, Leitung 33, Spule i, Leitung 32, Kontakt 34, a-Ader (5), Kontakt 37, Leitung 38, obere Hälfte von Spule 2, Leitung q:8, Kontakt 58, Leitun944, Kontakt 4o, 27 zurück zu 3o. Die zu der einen gezeichnleten dreiadrigen Gruppenverbindungsleitung 5 gehörigen beiden Trieb- oder Schaltwerke beliebiger Art, die die Drehschalter in Umdrehung versetzen, sind in Abb. 5' als Elektromagnete i und 2 dargestellt, die die Schaltarmee a, b, c, d, e in =Bewegung setzen, so dafä diese sich von den Kontakten i zu den Kontakten 6 hin bewegen. Im Amte münden die Adern a, b an den Kontakten 36, 37 eines zu einem Relais 7 gehörigen vierfachen Umschaltezs, durch die sie mittels der Leitungen 38, 39 im Ruhezustande mit dem Drehschalterelektromag'neten 2 des Amtes verbunden sind. .Jedoch ist das zunächst nur bei dem Drehschalterelektromagneten der ersten (nach irgendeiner Ordnung gezählt), beweglichen Leitung der Fall, während die Elektromagneten der übrigen Drehschalter erst später und nacheinander durch selbsttätige Umschaltung dies vierfachen Schalters des Relais 7 angeschlossen werden, da die Gruppjenverbindungsleätungen nacheinander zur Benutzung herangezogen werden sollen.
  • Da in die von der Stromquelle 3 o zu den Kontakten 46, 47 des Schalters von 7 führende Leitungen 42, 44 und 43, 45 noch ein später zu :erläuternder, zu einem Relais 16 gehöriger Mehrfachschalter mit den Kontakten 40, 41 eingefügt ist, so ergibt sich für den, durch das Relais 12 geschlossenen Wechselstrom folgender Stromlauf 30, 27, 42, 40, 44 46,, Leitung 48, 2, 38, 37, tl, 34 32, I, 33, 35, b, 36, 39, 2, Leitung 49, 47, 45, 441, 43, 28, 30.
  • Dieser Strom setzt die Drehschalter der ersten Gruppenverbiadungsleitumg, sowohl den im Amte Al wie den im Häuserblock I(, in Umlauf, da beide Elektromagnete i und 2 durchflossen werden. Die Schalt.erarmea bis e beginnen ihre Wanderung vom Kontakt i über Kontakt 2. Im dargestellten Falle gelangen sie aber nur bis auf die Kontakte 3, also auf die, die der anrufenden Abnehn@erstelle zugehören, und zwar in folgender Veranlassung: Die Leitung 25 der Abnehmierstelle ist über den Kontakt 24 hinaus zum Kontakte 3 des Schalterarmes-d geführt (die übrigen Kontakte dieses Armes d haben Verbindung mit den entsprechenden, den übrigen Abnehmerstellen zugehörigen Leitungen). Sobald der Arm d den Kontakt 3 erreicht, fließt durch ihn Strom (aus der Leitung I i kommend) durch ein Relais 14 zurr Erde. Das Relais 14 legt einen Doppelschalter um, so daß es durch einen Kontakt 5 i bis `auf einen kleinen, nur zum Festhalten des Ankers genügenden Rest kurzgeschlossen wird, wodurch der Strom für eine zweite Einwirkung, von selten einer anderen Gruppenverbindungsleitung, nicht mehr zur Verfügung steht, die Abnehmerstelle also gesperrt wird. Ferner wird durch den _gleichzeitig geschlossenen Kontakt 52 Batteriestrom aus der Leitung i i durch eine Zweiglleitung 50 über ein Relais 6 in die Ader c der Gruppenverbindungsleitung 5 geleitet. Das Relais 6 aber bleibt zunächst wirkungslos, weil es, an einem Ende geerdet, von der Mitte nach beiden Enden durchflossen wird. D;er auf der Ader c auf das Amt gelangende Strom duTchfiießt zunächst ein Relais 13 und geht dann über einen zu einem Relais 15 gehörigen Schalter und dessen Ruhekontakt 53 zur Erde. Hierbei schließt das Relais 13 einen Kontakt 54 und schaltet dadurch eine Stromquelle 55 ein, die einerseits das Relais 7 speist, anderseits Strom über einen ebenfalls zum Relais 15 gehörigen Doppelschalter und dessen Kontakt 56 dem Schalterarm d des Amtsdrehschalters zuschickt, der gleichzeitig mit dem Drehschalterarm d des Häuserblockes auf dem Kontakte 3 angelangt ist und so die an diesen Kontakt angeschlossene Lampe 57 des Teilnehmers 3 zum Leuchten bringt.
  • Gleichzeitig stellt das Relais 7 seine Mehrfachschalter um, entzieht dadurch dem Elektromagneten 2 den Antriebsstrom und schaltet letzteren so um, daß er durch die Kontakte 58, 59 und die Leitungen 6o, 61 dem entsprechenden Elektromagnetes der n,ä,chstfolgenden Grupp,enverbindungsleit=g zu::fließt. Die Folge davon ist, daß die beiden in der Zeichnung dargestellten Drehschalbew stillstehen. Gleichzeitig schließt der Schalter von 7 statt der Kontakte 36, 37 die Kontakte 62, 63 an und verbindet dadurch die Drehschalterarme a und b mittels der Leitungen a1 und b1 mit den Adern a und b der Grupplenverbindungsleitwng.
  • Wenn nun die Platzbeamtin auf das Leuchten der Anruflampe 57 hin die Anfrageklinke stöpselt, s o legt sie hierdurch die Hülsenleitung 64 an Spannung, und hierdurch wird über den Drehschalterarm c das Relais 15, dessen Wicklung einerseits geerdet, anderseits mit dem Drehpunkt des Drehschalterarmes c verbunden ist, erregt, so da!B es seine Schalter umlegt. Hierdurch wird einerseits am Kontakte 56 der Lampenstrom über dien Arm d unterbrochen und das Relais - abgesehenvon einem kleinen Rest - kurzgeschlossen, mithin die Hülsenleitung 64 gegen andere Beanspruchungen gesperrt, anderseits wird durch Öffnung des Kontaktes 53 die Leitungsader c von Erde abgenommen und durch Kontakt 66 an die Stromquelle 55 angeschaltet. Hierdurch bekommt das Relais 6 im Häuserblock wirksamen Strom, da .es jetzt in ganzer Länge durchflossen wird. Es legt seinen Dreifa:chschalter um, öffnet die Kontakte 34,- 35, schließt dafür die Kontakte 67, 68 und verbindet dadurch die Ader na und b der Gruppenverbindungsleitung durch die Leitungsstücke a2 und b2 mit den DrehsChalterarmena und b, womit die gewünschte Verbindung hergestellt ist.
  • Der dritte Schalter des Relais 6 führt über einen Kontakt 69 und durch die Amtsleitung 20 von einer Stromquelle 70 Strom über den Drehschalterarm c zu einem Trennrelais 3, das die Kontakte 22, 24 öffnet. Hierdurch wird der durch die Abnehmerstelle 3 fließende Batteriestrom aus 2 i und i i abgeschaltet, das Relais 12 im Amte wird stromlos, und sein Mehrfachschalter wird zurückgelegt, so daf3 der Motorstrom aus 30 unterbrochen wird und auch die Drehschalter der übrigen beweglichen Leitungen zum Stillstand kommen.
  • Wird nach Gesprächsschluß die Abfragekake entstöpselt, so wird das Relais 15 stromlos, läßt seinen Anker los und setzt dadurch auch die Relais 13, 7, 6 und ; außer Wirkung.
  • Die Drehschalter der Grwppenverbilndungsleitung behalten ihre jeweilige Stellung bei, bis ein neuer Teilnehmeranruf oder eine neue Verbindung erfolgt. Dann drehen sie sich weiter.
  • Wird behufs Anrufung eines Teilnehmers beim Vermittlungsamte die Vielfachklinke des Teilnehmers 3 gestöpselt, so wird über die Hülsenleitung 64. der Klinke ein Relais .l erregt, das für die Hülsenleitungen von etwa je zehn Teilnehmernummern gemeinsam dient, und zu diesem Zwecke mit zehn voneinander getrennten Wicklungen versehen ist, deren zweite Enden geerdet sind. Dieses Relais bedient den gleichen Mehrfachschalter wie das Relais 12, durch dessen Umlegen, ganz wie beim Anruf durch die Teilnehmer, die nächste freie Gruppenverbindungsleitungunter Betriebsstrom gelegt wird, so daaß die zugehörigen Drehschalter in 'Umlauf geraten, bis durch Auftreffen des Drehschalterarmes c im Amte auf den Kontakt 3, dessen Hülsenleitung gestöpselt ist, das Relais 15 Strom erhält, seine Anker anzieht und dadurch die Relais 13, 7, 6 und 3 unter Strom setzt, wodurch wie- -der der Umlauf der beiden Drehschalter unterbrochen wird. Dadurch, daaß das Relais 15 sich wieder bis auf einen kleinen Rest kurzschließt, läßt das Relais q. seinen Anker los und stellt dadurch auch den Umlauf allerübrigen Drehschalter ab, da es -ihnen den Betriebsstrom entzieht.
  • Die in Abb. 5 dargestellten fünften Schalterarmee der Drehschalter dienen zur Cbearwachung des Synchronismus. Zu diesem Zwecke sind die zu diesen Armen gehörigen Kontakte abwechselnd an Erde und an Spannung (Leitung 2o im Häuserblock, Stromquelle 71 im Amte) gelegt, und der Schalterarme im Häuserblock ist mit dem im Amte durch Leitung 72, Drosselspule 73 und weiter in Simultanschaltung leitend verbunden (Leitung 72, =6 Leitung 7q.), und in die Leitung ist ein Relais 16 tiaigefügt, das den Dreifachschalter mit dien. Kontakten 40, 41 und einem Kontakt für die Lampe 17 bedient. Laufen die Schalterarme synchron, so hat das Relais 16 beiderseitig gleichnamige Spannung. Tritt Abweichung um einen Kontaktabstand ein, so erhält das Relais 16 Strom, legt den Schalter um, stellt dadurch den Betriebsstrom, der von, 3o kommt, ab und bringt die Lampe 17 zum Glühen, die von einer Batterie 74 gespeist wird.
  • Für NebensteHenzentralen ist die Einrichtung die gleiche, nur wird hierfür an der Knotenstelle I( für den Hauptanschluß ein besonderes Anrufrelais vorgesehen, .durch das beim Abheben des Hörers der Kontakt des Schalterarmes d an Batteriespannung gelegt wird, weil in. diesem Falle die Leitungar zur dauernden Stromzuführung vom Amte gebraucht wird, sie daher nicht den Anschluß des Armes d an Batterie z i vezmitteln kanm.. Deshalb übernimmt ein besonderes, in Leitung i i eingeschaltetes Relais den Anschlvß von Spannung aus Leitung 2o, von der zu diesem -Zwecke ein Zweig über den Kontakt des zusätzlichen Relais zu dem Tenh -uehmerkontakte des Armes d geführt ist.
  • Ist eine besonders sprechfähige Leitung für den Fernverkehr vorhanden, so wird diese beim Vermittlungsamte und am Häuserblockende ebenfalls mit je einem Drehschalter versehen, an dem aber der Lampenstromdreharm d wegfällt. An Stelle des trennenden Relais 3 wird im Häuserblock ein solches (mit Doppelwicklung) oder ein Paar solcher angeordnet, die bei Entsendung von schwachem Strome vom Amte her nur die für den Ortsverkehr beschriebene Wirkung haben, bei stärkerem Strome aber die Einrichtung für den Ortsverkehr abtrennen und die für den Fernverkehr bestehen lassen oder anschalten. Gleichzeitig wird ein Summerzeichen eingeschaltet, daß den übrigen Teilnehmern bei deren Anruf Kenntnis von der Besetzung der Fernleitung gibt. -Soll ein Teilnehmer sich zum Verkehr auf große Entfernungen für das Sprechen und für das Hören getrennter Doppelleitungen bedienen können, so erhält er zwei Doppeileitungszuf'ührungen zu zwei verschiedenen Kontaktnummern der Drehschalter, und das Amt stöpselt dann im Bedarfsfalle beide Nummern. Durch ein besonderes Trennrelais werden dann durch Strom vom Amte je nach Bedarf die beiden Leitungen zusammen- oder auseinandergeschaltet.
  • Für den inneren Betrieb von Landorten und Neb.enstellenzentraIen werden, um mit einer beweglichen Leitung auszukommen, zwei zusätzliche, miteinander synchron laufende Schaltwerke angeordnet, die nach Ausschaltung des ersten Schaltwerkpaares in Wirkung treten. Die Kontakte dieser Zusatzs,chaltwerke liegen mit denen dies ersten Schaltwerkpaares in Vielfachachaltung. Haben diese Zusatzschaltwerke ihre Vermittlungsstellung erreicht, so wird auf das im Knotenpunkte K befindliche der durch die Gruppenverbindungsleitung herangefübrte Strom abgezWeigt.
  • Es lassen sich an den beschriebenen Einrichtungen selbstverständlich mancherlei Abweichungen und Vereinfachungen vornehmen.
  • So können z. B. statt einer Gruppe beweglicher Leitungen deren zwei, eine für den Anruf der Teilnehmer, eine für den vom Amte aus, angeordnet werden.
  • Die Drehsrhalter können, statt synchron zu laufen, in der Weise arlxeiten, daß zunächst die Einstellung des einen erfolgt, der dann selbsttätig die Einstellung des anderen bewirkt.
  • An Stelle der Drehschalter können auch andere Schaltwerke trete, die durch Fernsteuerung getrieben oder kontrollliiert werden.
  • Statt die Drehschalter der einzelnen Gruppenverbindungsleitungen einer Gruppe nacheinander in Umlauf zu setzen, kann man düe Einrichtung auch so treffen, daß alle noch nicht mit einer. Verbindung belegten Leitungen einer Gruppe gleichzeitig in Betrieb kommen und dann diejenige für die Verbindung ausgenutzt wird, die zuerst auf den anzuschließend:en Kontakt gerät.
  • Die Kabelader für die Anruflampe kann erspart und durch die Hülsenleitung ersetzt werden.
  • - Ferner kann das Auffinden des Anrufkontaktes durch dauernd oder absatzweise umlaufende, nach Art der Drehschalter wirkende Sucher bewirkt werden, die die Kontakte ständig in regelmäßigen Zeitabständen nach Bestehen eines Anrufes ahtast.en. Die Zeitabstände können durch Aasordnung zweier solcher Sucher, deren Kontaktstellungen sich zeitlich abwechseln, verkürzt werden, so daß beispielsweise alle 5 Sekunden eine Abtastung erfolgt, wenn jeder Sucher alle io Sekunden eine Umdrehung vollführt. Berührt der Sucher einen mit einem Armruf belegten, aber noch nicht bedienten Kontakt, so wird durch gleiche und äfüsliche Vorgänge, wie sie im vorstehenden beschrieben sind, selbsttätig der Umlauf der Drehschalter herbeigeführt und die Sprechverbindung hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die A,bnehmierstellen zu Gruppen zusammengefaßt sind, von deren einzelnen Stellen Leitungen zu Knotenpunkten führen, die ihrerseits mit dem Vermittlungsamte durch Leitungen verbunden sind, dadurch da;ß die von den Knotenpunkten zum Vermittliun@samte führenden Leitungen sowohl im Vermittlungsämte als auch am Knotenpunkte bei ankommenden wie bei abgehenden Rufen durch dieselben synchron laufenden (sich gleichartig einstellenden) Schaltwerke an Blechbenannte Anschlüsse angeschaltet werden. z. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i mit mehrfach durch Knotenpunkte unterteilter Linienführung, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsaufbau sich auf den einzelnen Teilstrecken in der durch Anspruch i gekennzeichneten Weise abspielt. 3. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i mit Leitungen verschiedenen Wertes, dadurch gekennzeichnet, daß die hochwertigen Leitungen zwischen den Knotenpunkten und dem Vermittlungsamte mit Einrichtungen ausgestattet siin:d, die sie in an sich bekannter Weise zur Durchführung des Sonderbetriebes (Fernverkehrs) geeignet machen. q. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach ` Anspruch i, dadurch gekenuzeichnet, daß den synchron laufenden Schaltwerkers im Knotenpunkte der Teilnehmergruppe und im ` Vermittlungsamte von einer im Amte befindlichen Stromquelle (3o) aus Betriebsstrom durch Relais (12, 4.) zugeführt wird; von denen .eins (12) von dem anrufeniden Teilnehmer durch eine allen Abnehmlerstellen der Gruppe gemeinsame -Leitung ( i r), und das andere (q.) vom Amte aus beim Stöpseln der Viielfachklinke dies Teilnehmers oder - bei Selbstanschlußanlagen .- beim Belegen des Vielfachkontaktes der Leitungswähler erregt - wird. -5. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebsstrom zunächst einer von den freien von dien Knotenpurikten zum Vermittlungsamte führenden Leitungen und dann durch selbsttätiges Umschalten nacheinander dein übrigen zugeführt wird. 6. Schaltungsanordnungfür Fernsprechanlagen nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß alle freien, von den Knotenpunkten zum Vermittlungsamte führenden Leitungen eines Bündels gleichzeitig Strom erhalten, und daß die am schnellsten zustande kommende Verbindung zur Herstellung des Anschlusses blenutzt wird. 7. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lampenstrom oder -bei Selbstanschlußanlagen - dien Strom für den Vorwähler einerseits durch übereinstitrsmende'Stellung zweier Kontaktarme (d), die mit den Endschaltwerken verbunden sind, anderseits durch den mit dter Entsendung des Anrufstromes eintretenden Anschluß des von dem Kontaktarme (d; berührten Teilnehmerkontaktes an die Batteriespannung (durch Leitung i i) eingeschaltet wird. B. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i und .1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das. Stöpseln der Vielfachklinke oder durch die entsprechenden Srhaltvorgänge bei Selbstanschlußanlagen im Amte der vom Teilneh mer entsendete Weckstrom (i i ), durch den der Betüebsstrom eingerückt wurde, unterbrochen und die Bewegung aller Schaltwerke beendet wird. 9. Schaltungsanordnung für Fernsprech anlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die b,ejdlers!eitia°1°n Schaltwerke besondere, über abwechselnd geerdete und unter Spannung gesetzte Kontakte gleitende Kontaktarme (e) besitzen, in deren sie verbindende Leitung ein den Betriebsstrom abstellendes und ein Stö. rungssignal herbeiführendes Relais (16) eingeschaltet ist, so daß hierdurch der Synchronismus der Drehschalter geprüft und überwacht werden kann. io. Schaltungsanordnung für Fernsprech anlagen nach Anspruch i für Nebenstellenvermittlungen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Knotenstelle (K) für dien Hauptanschluß- ein besonderes Anrufrelais angeordnet ist, das den in Anspruch 7 gekennzeichneten Schaltwerkarm (d) an Batterie (70schaltet. i i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Häuserblockknotenpunkte die für den Fernverkehr dienenden Schaltwerke denen für den Ortsverkehr vorgeschaltet und zwei einzelne Trennrelais oder ein doppelt wirkendes Trennrelais vorgesehen sind, durch die mittels vom Amte zu entsendenden stärkeren Stromes die Einrichtung für den Ortsverkehr ab- und die für den. Fernverkehr beibehalten oder angeschaltet wird. 12. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i für Verkehr auf große Entfernungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilnehmer mit zwei verschiedenen Nummern der Schaltwerkkontakte durch Doppelleitungen verbunden ist. 13. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i für Landort- und Nebenstelllenverkehr, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Endstellen der vom Knotenpunkte zum Vermittlungsamte führenden Leitung zwei zusätzliche, miteinander synchron laufende und nach Ausschaltung des ersten Schaltwerkpaares in Wirkung tretende Schaltwerke, deren Kontakte mit den entsprechenden des ersten Schaltwerkpaares in Vielfachschaltung liegen, derart angeordnet sind, daß der durch die vom Knotenpunkte zum Vermittlungsamte führende Leitung fließende Strom nach Erreichung der Vermittlungsstellung zu dem im Knotenpunkte (I() befindlichen Zusatzschaltiverk abgezweigt wird. 14. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Schaltwerk an dem einen Ende der vom Knotenpunkte zum Vermittlungsamte führenden Leitung auf den zu verbindenden Teilnehmer eingestellt wird und dieses dann die Einstellung des zweiten Schaltwerkes am anderen Leitungsende bewirkt. -15. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch fortgesetzt oder absatzweise umlaufende, die Anschlußkontakte ständig bestreichende und auf Vorhandensein eines Anrufes abtastende Sucher, die beize Auftreffen auf einen durch Anruf oder Verbindung besetzten; noch nicht in Sprechverbindung stehenden Kontakt die, Schaltwerke der vom Knotenpunkte zurr Vermittlungsamte führenden Leitung in -Gang setzen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142200B (de) * 1949-10-29 1963-01-10 Fuji Denki Seiza Kabushiki Kai Einrichtung zur UEbertragung von Steuerbefehlen oder Signalen von einer Sendestelle zu ueber Leitungen angeschlossenen Empfangsapparaten

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DE1142200B (de) * 1949-10-29 1963-01-10 Fuji Denki Seiza Kabushiki Kai Einrichtung zur UEbertragung von Steuerbefehlen oder Signalen von einer Sendestelle zu ueber Leitungen angeschlossenen Empfangsapparaten

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