DE473640C - Handantrieb fuer Schlitten - Google Patents

Handantrieb fuer Schlitten

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Publication number
DE473640C
DE473640C DEK103856D DEK0103856D DE473640C DE 473640 C DE473640 C DE 473640C DE K103856 D DEK103856 D DE K103856D DE K0103856 D DEK0103856 D DE K0103856D DE 473640 C DE473640 C DE 473640C
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Germany
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slide
driver
ropes
rope
box girder
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Expired
Application number
DEK103856D
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WALTER KUEBARTH
Original Assignee
WALTER KUEBARTH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M27/00Propulsion devices for sledges or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Handantrieb für Schlitten Es sind schlittenartige Fahrzeuge zur selbsttätigen Fortbewegung auf dem Eise bekannt, bei denen durch ruderähnliche Bewegungen des Fahrers unter Vermittlung eines aus Seilen und Seiltrommeln bestehenden Getriebes ein an einem im Schlittengestell geführten Gleitstück gelenkig befestigter Stößel taktmäßig gegen die Eisfläche geführt und wieder zurückgezogen wird. Die bei den bisher bekannt gewordenen Schlitten dieser Art verwendeten Getriebe arbeiteten mit einem ungünstigen Wirkungsgrad, auch war das Gleitstück nicht mit genügender Sicherheit an dem Fahrgestell geführt, so- daß es bei der unter der Last des Fahrers erfolgenden Durchbiegung des Fahrgestells leicht aus seiner Bahn springen konnte.
  • Die Erfindung besteht in einem Handantrieb für Schlitten, bei dem das den Stößel tragende Gleitstück in dem als Kastenträger ausgebildeten Schlittengestell durch Seile hin und her bewegt wird, deren Enden je an einer Seiltrommel befestigt sind, von denen die eine durch den Fahrer und die andere durch eine Rückholfeder gedreht wird; die durch den Fahrer bewegte Seiltrommel trägt beiderseits zwei kleinere Seiltrommeln, um welche die den Handgriff tragenden Seile geschlungen sind, während der Stößel mit einer Anzahl von Löchern für seine Achse und für die Befestigung der Zugseile versehen ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung be-. steht darin, daß in dem Kastenträger des Schlittengestells zwei Gleitstücke mit Stößeln nebeneinander angeordnet sind und die Seilrollen für einen zweiten Fahrer unter bzw. hinter dem Sitz des ersten Fahrers gelagert sind. Das Sportgerät nach der Erfindung ist in einer Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Schlitten in der Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt.
  • Abb. a ist eine Ansicht von oben.
  • Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe das Gleitstück mit dem Stößel im Längsschnitt. Abb.4 zeigt im gleichen Maßstabe einen Querschnitt durch den Kasten mit dem darin geführten Gleitstück.
  • Der Kastenträger a ruht mit seinem hinteren Ende auf einem (Querträger b, an- dessen beiden Enden Schuhe c zum Befestigen von Gleitkufen, vorzugsweise von einem Paar Schlittschuhemd; befestigt sind. Das Vorderende des Kastenträgers d liegt auf einer dritten Kufe e, die in der Mittelachse des Trägers a drehbar gelagert ist. Sie ist starr verbunden mit einem zweiarmigen Hebel f, der durch Seilzüge g mit den Armen des Lenkhebels h verbunden ist, der an seinen Enden Fußrasten i trägt. In dem Hohlraum des Trägers a ist ein Gleitstück k geführt, das mit seiner Unterseite auf dem Boden l des Kastenträgers a aufliegt und sich nach oben mittels eines Paares Gleitrollen m gegen eine Führungsschiene n stützt, die in der Längsachse des Kastenträgers a befestigt ist. Das Gleitstück k hat in der Mitte einen senkrechten Schlitz o, in dem der Stößel p um eine Achse q drehbar gelagert ist. Oberhalb des Drehpunktes q greifen die Enden zweier Seile y und s an, von denen ersteres nach hinten über eine Seilrolle t und von dieser in dem oberhalb der Längsschiene n bleibenden Hohlraum wieder nach vorn zu einer Seiltrommel u geführt ist, die in : Lagern v -am Vorderdnde des Fahrzeuges gelagert ist. Seitlich der Trommel u und auf- der gleichen Achse sind 'zwei kleinere Seiltrommeln w gelagert, die mit der mittleren Trommel u starr verbunden sind. Um die Trommeln w sind Seile x geschlungen, die mit ihren freien Enden an einem Handgriff y befestigt sind. Das andere an der Greiferklaue p befestigte Seils ist nach vorn geführt und um eine am vorderen Ende des Fahrzeuges gelagerte Trommel z geschlungen. Im Innern der Trommel z liegt eine Spiralfeder, deren eines Ende mit der Achse und deren anderesEnde am Umfang der auf der Achse drehbaren Trommel z befestigt ist. Die Spiralfeder-,hat- das Bestreben, die Trommel in dem Sinne zu drehen, in dem das Seil s aufgewickelt wird.
  • Der Antrieb des Fahrzeuges erfolgt folgendermaßen: Der Führer nimmt .auf dem Sitz :2 Platz, setzt- die Füße auf die Fußrasten i, ergreift den -Handgriff y und zieht denselben gegen die Brust in der Weise, wie. man die Hebel von Ruderriemen anzieht. Dadurch werden die mit dem Handgriff y verbundenen Seile x von ihren Trommeln w abgewickelt und das um die Trommel u geschlungene Seil r auf die Trommel u aufgewickelt. Dadurch bewegt sich das Gleitstück k relativ zu dem Fahrzeug nach hinten. Der -Stößel p richtet seich unter der Wirkung des Seilzuges r auf und bohrt sich fest in, das Eis. Er bildet dadurch einen Festpunkt, gegen den sich bei andauerndem Zug das i Fahrzeug fortbewegt und infolge der Trägheit seine Bewegung auch noch fortsetzt, wenn das Gleitstück am Ende seiner Bahn angelangt ist. Der Fahrer läßt nun durch Strecken der Arme das Seil locker, so daß nunmehr die durch Federkraft gedrehte Trommel z zur Wirkung kommt, das Seilende s aufwickelt und dabei das Gleitstück k mit dem Stößel p nach vorn zieht. Infolge ihrer Form .und Stellung wird dabei der Stößel p aus dem- Eis gezogen und gleitet, indem er sich flach umlegt, über die Eisfläche fort, ohne diese zu- berühren. Wenn er das vordere Ende des Fahrzeuges erreicht hat, zieht der Fahrer wieder an dem Handgriff. Das- Fahrzeug wird -durch Drehen des Fußhebels k gelenkt. Um beim Wenden ein Schleudern des hinteren Teiles zu vermeiden oder um das Fahrzeug zu bremsen, sind am hinteren Ende Spitzen 3 angeordnet, die sich entgegen der Spannung von Federn 4 mit ihrem Handgriff 5 gegen die Eisfläche drükken lassen. Der Stößel p ist mit einer Anzahl von Löchern versehen, die gestatten, sowohl die Achse q wie die Angriffspunkte der Seile r und s in geeigneter Weise zu verlegen.
  • Das Fahrzeug kann für mehrere Personen eingerichtet werden. Es werden dann in dem Fahrgestell des Fahrzeuges zwei Gleitbahnen nebeneinander angeordnet, in denen zwei Gleitstücke-mit Stößeln geführt sind. Der Angriffspunkt für die Armkraft des zweiten Fahrers ist in diesem Falle nach hinten verlegt, so daß die beiden Fahrer hintereinander sitzen. Die Seiltrommel für den zweiten Seilzug kann dabei etwa unter dem Sitz des ersten 'ihren Platz finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. - Handantrieb für Schlitten mittels eines durch Seile und Seiltrommeln hin und her bewegten Stößels, der an einem im -Sbhlittengestell--geführten- Gleitstück gelenkig befestigt:-ist, @dadurch gekenn--zeichnet,-idäß--'das=Gleitstück (k) in dem als--Kastenträger--(a) ausgebildeten Schlittengestell `durch -Seile- (y, s) hin und her bewegt wird, - deren Enden Je - an- einer =Seiltrommel - (u, z) befestigt sind, von denen =die eine (u) durch -den Fahrer und die andere (z) durch, eine °Rückholfeder gedreht --wird.
  2. 2.-Handantrieb-für Schlitten nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet; däß die Seiltrommel (u) beiderseits zwei=kleinere Seiltrommeln -. (w) tzägt, um welche die den Handgriff (y) tragenden- Seile (x) -geschlungen sind.
  3. 3. Handantrieb- für :Schlitten nach Anspruch i, - dadurch -gekennzeichnet, -=daß der Stößel (p) mit einer Anzahl von Löchern für seine'Achse-@q) und für die Befestigung der Zugseile (r, s) versehen ist. 4. ° Handantrieb--für Schlitten- nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, -daß in dem Kastenträger (d) -.des Schlittengestells zwei = Gleitstücke (k) =mit Stößeln (p) nebeneinander angeordnet sind und die -Seilrollen - (u, w) für - einen zweiten Fahrer unter bzw. - hinter dem Sitz (a) des ersten Fahrers gelagert sind.
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