DE473045C - Einrichtung zum Suchen von Fehlerstellen an nicht verlegten isolierten Leitern - Google Patents

Einrichtung zum Suchen von Fehlerstellen an nicht verlegten isolierten Leitern

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DE473045C
DE473045C DEA48934D DEA0048934D DE473045C DE 473045 C DE473045 C DE 473045C DE A48934 D DEA48934 D DE A48934D DE A0048934 D DEA0048934 D DE A0048934D DE 473045 C DE473045 C DE 473045C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/58Testing of lines, cables or conductors
    • G01R31/59Testing of lines, cables or conductors while the cable continuously passes the testing apparatus, e.g. during manufacture

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Relating To Insulation (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Suchen von Fehlerstellen an nicht verlegten isolierten Leitern Die Erfindung bezieht sich auf eine sehr genaue elektrische Einrichtung zum Prüfen von isolierten Leitern. Bisher verfuhr man beispielsweise so, daß man den isolierten Leiter durch ein Quecksilberbad zog und dann auf eine Spule aufwickelte, wobei zwischen Bad und dem dem Bad entgegengesetzten Ende der Spule eine Spannung lag. Besaß nun die Isolation schadhafte Stellen, so wurde beim Durchlaufen dieser Stellen durch das Bad über Spule und Bad ein Stromkreis geschlossen, und der darin fließende Strom betätigte jeweils ein Fehleranzeigeinstrument. Je mehr Draht nun auf der Spule aufgewickelt wurde, desto größer wurde der Widerstand des genannten Stromkreises und um so unempfindlicher dic Anordnung, bis schließlich das Anzeigerelais infolge zu geringen Stromes versagte.
  • Die Nachteile dieser Einrichtung sollen erfindungsgemäß durch eine Schaltungsanordnung unter Verwendung einer Dreielektrodenröhre beseitigt «-erden.
  • Der Erfindungsgedanke ist in der Abbildung niedergelegt. Eine Dreielektrodenröhre ist so mit ihrem Gitter mit einer Ab' spuleinrichtung für den zu prüfenden Draht elektrisch zusammengeschaltet, daß beim Auftreten einer Fehlerstelle in der Isolation des Drahtes die Gitterspannung so beeinflußt wird, daß durch den dadurch hervorgerufenen ausreichenden Atiodenstroin der Röhre ein Anzeigerelais betätigt wird. Neben den bekannten Vorteilen aus der Verwendung einer Entladungsröhre besitzt diese Anordnung den weiteren Vorteil, unabhängig von dem Wid-crstand des zu prüfenden Leiters zu sein, im Gegensatz zu den oben geschilderten, bisher gebräuchlichen 1lethoden.
  • Gemäß der Abbildung läuft der isolierte Leiter io über die Rolle i i ab, wird über eine in einem Quecksilberbad 15 befindliche Rolle 12 geleitet, ferner über die Rolle 13 und auf die Spule 16 aufgewickelt. Das Ende des Drahtes auf der Spule 16 ist durch eine Schraube 17 mit der Metallnabe 18 der Spule verbunden. Das Relais i9 liegt in dem Anodenkreis der Dreielektrodenröhre 21 mit der konstanten Spannungsquelle 2a und schließt jeweils den Stromkreis, in dem das eigentliche Fehleranzeigeinstrument 2o eingeschaltet ist. Die Heizspannung für den Faden 23 wird unter Vorschaltung eines hohen Widerstandes 24. ebenfalls der Spannungsquelle 22 entnommen. Das Gitter 25 der Röhre ist gleichzeitig mit dem Quecksilberbadbehälter rd. durch den Leiter 26 und mit dem negativen Pol der Spannungsquelle 22 über einen hohen Widerstand 27 verbunden. Eine Bürste 28 schleift auf der Nabe 18 und ist über den Leiter 29 an einem veränderlichen Punkt des Widerstandes 2:I angeschlossen. Bei dieser Schaltungsanordnung besitzt normalerweise das Gitter über den Widerstand 27@ eine negative Spannung, so daß, wenn überhaupt, nur ein kleiner itrom durch die Röhre und durch das Relais i9 fließt, d. h. solange die Isolation an dem Drahte, der das Quecksilberbad durchläuft, vollkommen ist. Wenn nun aber eine fehlerhafte Stelle in der Isolation das Bad durchläuft, so wird der Stromzweig - Gitter 25, Leiter 26, Quecksilberbad 15, der zu prüfende Leiter io, Bürste 28, Leiter 29 - geschlossen, das Gitter erhält eine starke positive Vorspannung, und es fließt in der Röhre ein genügend starker Strom, um das Relais i9 zu schließen und damit das Anzeigeinstrument zu betätigen. Der hohe Widerstand 27 läßt einen nennenswerten Strom durch das Quecksilberbad nicht fließen, so daß nur ein sehr geringer Spannungsabfall zwischen Widerstand 24 und Gitter 25 in dem Stromzweig über den zu prüfenden Draht auftritt. Infolgedessen ist die Gittervorspannung im wesentlichen unabhängig von der Länge und dem Widerstand des Drahtes auf der Spule 16.
  • Mit dieser Anordnung können große und kleine Fehlerstellen in der Iso;ation des Leiters mit gleicher Zuverlässigkeit geprüft werden, und es ist dabei weder eine genaue Justierung noch ein beträchtlicher Aufwand von Energie nötig.
  • Diese Anordnung läßt sich sinngemäß auch auf andere Prüfeinrichtungen, z: B. Trockenprüfeinrichtungen, von isolierten Leitern übertragen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Suchen von Fehlerstellen an nicht verlegten isolierten Leitern, insbesondere an lackisolierten Drähten nach dem Durchziehverfahren unter Verwendung von Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß beim Durchlaufen der fehlerhaften Stellen der zu prüfende isolierte Leiter über die Fehlerstelle und beispielsweise ein Quecksilberbad an das normalerweise negativ vorgespannte Gitter einer Dreielektrodenröhre geschaltet ist, während ein Ende des Prüfdrahtes an eine gegen die Kathode positive Spannung angeschlossen ist, so daß beim Durchlaufen der fehlerhaften Stellen durch das Bad am Gitter eine starke positive Spannung, die unabhängig von dem Widerstand des zu prüfenden Leiters ist, auftritt und einen genügend starken Anodenstrom zur Betätigung eines Relais mit damit verbundener Signaleinrichtung auslöst.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der positive Pol einer konstanten Batterie (22) einerseits über einen hohen Widerstand (24) mit dem einen Heizfadenende einer Dreielektrodenröhre (2i), andererseits über ein Signalrelais (i9) mit der Anode der Röhre und der negative Batteriepol mit dem anderen Heizfadenende verbunden ist, während das Gitter (25) sowohl mit dem negativen Fadenende als auch mit einem Wanderkontakt des am positiven Pol liegenden hohen Widerstandes (24) in Verbindung steht, und zwar einerseits mit dem Fadenende über einen hohen Widerstand (a7) und andererseits mit dem Wanderkontakt über ein Quecksilberbad (z5) und den zu prüfenden, nach Durchlauf des Bades auf eine Spule (i6) aufzuwickelnden isolierten Draht (io).,
DEA48934D 1925-10-08 1926-10-09 Einrichtung zum Suchen von Fehlerstellen an nicht verlegten isolierten Leitern Expired DE473045C (de)

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DE (1) DE473045C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3134071A (en) * 1960-05-16 1964-05-19 United States Steel Corp Apparatus for locating a fault in the insulation around the conductor of an electriccable
US3156863A (en) * 1960-05-16 1964-11-10 United States Steel Corp Apparatus for locating a fault in electric cables having semi-conducting coverings

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3134071A (en) * 1960-05-16 1964-05-19 United States Steel Corp Apparatus for locating a fault in the insulation around the conductor of an electriccable
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