DE47288C - Bremsvorrichtung für zweirädrige Wagen mit verschiebbarer Achse - Google Patents
Bremsvorrichtung für zweirädrige Wagen mit verschiebbarer AchseInfo
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- DE47288C DE47288C DENDAT47288D DE47288DA DE47288C DE 47288 C DE47288 C DE 47288C DE NDAT47288 D DENDAT47288 D DE NDAT47288D DE 47288D A DE47288D A DE 47288DA DE 47288 C DE47288 C DE 47288C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D49/00—Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
- F16D49/16—Brakes with two brake-blocks
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι die untere Ansicht eines Kippwagens mit der Hemmvorrichtung hinter den Rädern,
Fig. 2 den Schnitt in der Richtung der Schrauben ο i (Fig. 1),
Fig. 3 den Querschnitt durch den Wagen nach V- W (Fig. 2),
Fig. 4 die untere Ansicht eines Kippwagens mit der Hemmvorrichtung vor den Rädern in
verkleinertem Mafsstabe.
Bei den zweirädrigen Wagen ist bisher die Achse gewöhnlich am Wagenkasten fest angebracht,
während bei der vorliegenden Erfindung die Achse e unter dem Wagenkasten/von vorn
nach hinten oder umgekehrt zu bewegen ist.
Diese Beweglichkeit der Achse unter dem Wagenkasten bildet das Wesentliche der Erfindung,
denn sie gestattet, die Verschiebung des Schwerpunktes des Fahrzeuges und die Ladung (Last) mehr nach vorn oder nach
hinten zu verlegen, d. h. die Last, welche auf der Achse und dem Rücken der Pferdes ruht,
,je nach Belieben zu regeln.
Der Wagenkasten f ist auf zwei Schienen g verbolzt, welche mit leichter Reibung in zwei
an der Achse e befestigten Falzen h, Fig. 3, gleiten.
Eine Schraubenspindel i geht mit einem Gewindetheil durch eine mit der Achse e verbundene
Mutter, ist mit einem Ende an dem unteren und vorderen Theil des Wagenkastens
gelagert und dient dazu, die Achse e von vorn nach hinten und umgekehrt zu bewegen.
Ist die Hemmvorrichtung hinter den Rädern angeordnet, dann ist in der Verlängerung dieser
die Achse e bewegenden Schraubenspindel i auf derselben Spindel eine andere Schraube 0
mit gröfserer Steigung angeordnet, Fig. 1 bis 3, durch welche die Mutter d und mithin auch
die mit letzterer verbundene, aus der Querstange b mit Hemmklötzen α bestehende Hemmvorrichtung
bewegt wird.
Da die Schraubenspindel 0 eine gröfsere Steigung als die Schraubenspindel i hat, so
wird die Hemmvorrichtung b α schneller vor- und rückwärts bewegt als die Achse e.
Die ,Schraubenspindeln i und 0 und deren
Muttern sind also derart angeordnet, dafs, wenn die mit der Achse e verbundene Mutter sich
dem vorderen Ende der sie bewegenden Schraubenspindel i nähert, die Hemmklötze a
gegen die Räder drücken und letztere hemmen.
Auf diese Weise beginnt die Hemmung erst, nachdem die Achse e nach vorn gebracht und
die Last des Kippwagens hierdurch nach hinten verlegt wurde, so dafs das Zugthier von dem
dasselbe bei abwärts führendem Wege erdrückenden Gewicht wesentlich entlastet wird.
Wenn man dagegen die Hemmvorrichtung frei macht, bringt man die Last durch Bewegung
der Achse nach hinten mehr oder weniger nach vorn, was bei ansteigenden oder ebenen
Strafsen passend ist.
Ist das Fahrzeug auf Federn montirt, so werden die Schienen g am Kasten f befestigt,
aber deren Führungen h sind nicht mehr unmittelbar mit der Achse e, sondern mit dem
oberen Theil der Federn oder des dieselben mit dem Kasten f verbindenden Theiles befestigt.
In diesem Falle können je nach der Anzahl der Federn und deren Befestigungsart
am Kasten f zwei-, drei- oder vierfache Schie-
Claims (1)
- nen und Führungen angeordnet und letztere auch am Kasten, die Schienen an den Federn befestigt werden.Die Hemmvorrichtung kann auch, wie Fig. 4 zeigt, am vorderen Theil des Wagenkastens f vor den Rädern angebracht werden. Alsdann wird die zweite Schraubenspindel 0 überflüssig, denn die erste Schraubenspindel i zieht die Achse e mit den Rädern nach vorn, so dafs letztere gegen die am Kasten/ vorn befestigten Hemmklötze a> al drücken, mithin den Wagen hemmen müssen, während die Last gleichzeitig nach hinten übertragen ist.Der Mechanismus kann durch konische Räder m «j, Fig. i, oder auch durch eine Kurbel, ein Schwungrad, eine Gall'sche Kette etc. -bewegt werden.PateνT-A νspruch:Bremsvorrichtung für zweirädrige Wagen mit verschiebbarer Achse, bei welcher die Verlegung des Schwerpunktes der Last durch die Schraubenspindel i erfolgt bezw. durch eine mit der auf Schienen g in Nuthen h zu bewegenden Achse e fest verbundenen Mutter, in Verbindung mit der Hemmvorrichtung, welche entweder wie die Querstange b mit den Hemmklötzen α α hinter den Rädern angebracht und dann mit einer die Verlängerung der Schraubenspindel i bildenden, mit gröfserer Steigung als i versehenen Schraube 0 verbunden ist, Fig. ι bis 3, oder mit den Hemmklötzen Ci1Ci1 vor den Rädern am Vordertheil des Wagenkastens f fest angebracht ist, Fig. 4.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47288C true DE47288C (de) |
Family
ID=322339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47288D Expired - Lifetime DE47288C (de) | Bremsvorrichtung für zweirädrige Wagen mit verschiebbarer Achse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47288C (de) |
-
0
- DE DENDAT47288D patent/DE47288C/de not_active Expired - Lifetime
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