DE472817C - Vorrichtung zum elastischen Abklemmen der maennlichen Harnroehre - Google Patents

Vorrichtung zum elastischen Abklemmen der maennlichen Harnroehre

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DE472817C
DE472817C DEB136040D DEB0136040D DE472817C DE 472817 C DE472817 C DE 472817C DE B136040 D DEB136040 D DE B136040D DE B0136040 D DEB0136040 D DE B0136040D DE 472817 C DE472817 C DE 472817C
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bracket
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/0004Closure means for urethra or rectum, i.e. anti-incontinence devices or support slings against pelvic prolapse
    • A61F2/0031Closure means for urethra or rectum, i.e. anti-incontinence devices or support slings against pelvic prolapse for constricting the lumen; Support slings for the urethra
    • A61F2/0054Closure means for urethra or rectum, i.e. anti-incontinence devices or support slings against pelvic prolapse for constricting the lumen; Support slings for the urethra with pressure applied to urethra by an element placed around the penis, e.g. penis clamp

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Description

  • Vorrichtung zum elastischen Abklemmen der männlichen Harnröhre Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elastischen Abklemmen der männlichen Harnröhre mit zwei federnd verbundenen Bügeln und einer aus Verzahnung und Klinke gebildeten Sperrvorrichtung und kennzeichnet sich der Hauptsache nach dadurch, daß der eine Bügel eine vorzugsweise als Blattfeder von der Breite des Bügels ausgebildete Feder und an seinem gebogenen Ende die Sperrverzahnung trägt, in welche die an dem anderen Bügel befestigte federnde Sperrklinke eingreift.
  • Hierdurch wird gegenüber den bisher üblichen Verschlüssen ähnlicher Art der Vorteil erreicht, daß ein Öffnen des Verschlusses vor der .Injektion nacht erforderlich ist. Der Durchtritt der Flüssigkeit beim Einspritzen erfolgt vielmehr durch den Injektionsdruck selbst, während das Zurückfließen durch- die Feder automatisch verhindert wird. Nach erfolgter Injektion wird dann die Sperre durch die beiden Bügelarme nur noch stärker gesichert, so daß auch beim Husten und Niesen, d. h. bei starker Inanspruchnahme der Bauchpresse, der Verschluß dicht hält, ohne eine übertriebene Klemmwirkung auszuüben oder an Elastizität einzubüßen. Infolgedessen treten selbst bei 6o bis 8o Minuten langer Anwendung der Vorrichtung weder Druckbeschwerden noch andere Schmerzen beim Kranken auf. Infolge der geringen Größe und des geringen Gewichtes des Gerätes besteht fernerhin auch nicht die Gefahr, daß die Vorrichtung sich in der Kleidung verfängt oder nach vorn umkippt. Sie schmiegt sich infolge ihrer kurzen Spangenform dem Gliede gut an, hat kein Eigenübergewicht und sitzt unverschiebbar fest, so daß selbst bei starker Bewegung kein Verrutschen stattfinden kann.
  • Aus diesem Grunde eignet sich die Vorrichtung nicht nur zur leichten Durchführung der häuslichen Behandlung bei männlicher Gonorrhöe, sondern kann auch noch für andere Zwecke Verwendung finden, beispielsweise zur vorbeugenden Desinfektion der Harnröhre (auch für Rettungswachen usw.), zum Anästhesieren der Harnröhre vor operativen Eingriffen, zum zeitweisen Abklemmen der Harnröhre bei Blasenschwäche (Bettnässer) und Blasenlähmung (Rückenmarkskranke) während der Nacht, für tripperkranke Einarmige, denen das Fixieren der Spritze auf der Harnröhrenmündung, um die Einspritzung zu machen, sonst nicht möglich ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar durch Abb. i in Seitenansicht, durch Abb.2 in Draufsicht, durch Abb. 3 in Stirnansicht.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Spange, die eine untere Begrenzungsfläche a und eine obere Fläche c hat. Ob bei der Handhabung der Teil a oder der Teil c oben oder unten liegt, ist gleichgültig. Die Innenfläche d hat eine Lagerfläche g, die einmal das selbsttätige Öffnen der Bügel c und a voneinander bewirkt, dann aber den auf das Glied ausgeübten Druck selbsttätig derart regelt, daß eine vollkommene Abdichtung erzielt wird. Der Bügel c ist vorteilhaft mit Ausschnitten k versehen, in welche sich die Haut des Gliedes beim Abschließen hineinlegt, so daß einem Abrutschen der Klemme vorgebeugt wird. Der abgebogene Teil d des Bügels a ist vorzugsweise gabelförmig gestaltet und hat an seiner Innenseite mehrere Sperrzähne, in die eine am oberen Bügelteil c befestigte federnde Sperrklinke e eingreift; letztere ist beispielsweise durch Umbördelung des freien Endes des Bügels c, wie bei i ersichtlich, besonders geführt. Je nach dem gewünschten Druck wird die Sperrklinke e in einen unteren oder oberen Sperrzahn feingelegt . Die Sperrzähne sind derart geformt, daß ein Zurückschnellen der Feder e aus der Verzahnung unmöglich ist. Die Bügel a und c sind durch ein einfaches. Scharnier b miteinander verbunden.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Nachdem der Kranke in der gewöhnlichen Weise seine Einspritzung gemacht hat, faßt er mit dem Daumen und Zeigefinger der linken Hand das äußerste Eichelende möglichst kurz, legt mit der rechten Hand die geöffnete Klemme möglichst weit nach vorn, d. h. nahe der Harnröhrenmündung an und drückt dann die beiden Bügel je nach der Größe der Eichel allmählich so stark zusammen, wie es ohne Beschwerden möglich ist. Nach Ablauf der verordneten Zeitdauer drückt er leicht auf die beiden Druckknöpfe der Sperrklinke e, wodurch die Flüssigkeit ausfließt. Der Kranke, insbesondere der Einarmige, kann aber auch vor dem Einspritzen, der Flüssigkeit die Klemme anlegen. Hierzu führt er zunächst die Sperrklinke in das der größtmöglichen Bügelöffnung entsprechende Zahnpaar. Dann nimmt er, nachdem die Klemme richtig angelegt ist, die gefüllte Spritze mit Daumen und Zeigefinger, zieht mit dem Handballen und vierten Finger das Glied straff nach vorn, bis er die Spitze in die Harnröhrenöffnung einführen kann., und injiziert nun langsam, gegebenenfalls in@zwei oder drei Absätzen, da ein Rückfließen der bereits eingespritzten Flüssigkeit durch den Druck der elastischen Lagerfeder g verhindert wird. Nach Beendigung der Injektion legt er die Spritze fort und drückt nun die Bügel soweit wie möglich zusammen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum elastischen Abklemmen der männlichen Harnröhre mit zwei federnd verbundenen Bügeln und einer aus Verzahnung und Klinke gebildeten Sperrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Bügel (a) eine vorzugsweise als Blattfeder von der Breite des Bügels (a) ausgebildete Feder (g) und an seinem gebogenen Ende (d) die Sperrverzahnung (f) trägt, in welche die an dem anderen Büb 1 (c) befestigte federnde Sperrklinke (e) eingreift.
DEB136040D 1928-02-22 1928-02-22 Vorrichtung zum elastischen Abklemmen der maennlichen Harnroehre Expired DE472817C (de)

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